Haloman schrieb:
Hallo zusammen,Laut google brauche ich an statt einem Kondensator Mikro ein dynamisches mirko was nicht den ganzen Raum mit aufnimmt.
Dynamische Mikros sind weniger sensibel, müssen jedoch auch wesentlich lauter bzw. direkter besprochen werden. Dass heisst, du klebst förmlich an der Membran.
Fürs Zocken kann man durchaus auch Kondensatormikrofone nehmen.
Haloman schrieb:
Der Haken an der Sache ist das alles vom Mirko aufgenommen wird. Besonders meine Kollegen nervt das geklapper von meiner Mechanischen Tastatur.
Hier hast du erstmal zwei Möglichkeiten:
A) Ein Mikrofon mit anderer Richtcharakteristik zulegen.
Das Zalman hat eine Kugel und nimmt daher in 360° alles runderhum auf. Eine Niere hingegen wäre hauptsächlich auf eine Seite gerichtet und könnte - bei richtiger Platzierung - eine auf der Hinterseite gelegene Tastatur stärker ausblenden. So ziemlich alle größeren Sprecher-Mikrofone (Großmembraner) basieren auf dieser Charakteristik. Gibts vereinzelt auch in kleinerer Ausführung als Ansteckmikro (Lavalier) oder als stabförmige Kleinmembraner, wie sie etwa zur Aufnahme von Musikinstrumenten eingesetzt werden.
Die nochmals engeren Super- bzw. Hyper-Nieren sind leider eher selten und meist nur bei Richtrohrmikrofonen (sieht man oft an Tonangeln bei Filmproduktionen) anzutreffen. Kommen in der P/L hier auch weniger infrage.
Im Endeffekt kommt es aber immer auf die Lautstärke der störenden Schallquellen und deren Platzierung gegenüber dem Mikrofon an. Ist die Tastatur näher an dem Mikro als am Mund, dann wird das Tippen logischerweise lauter als die eigene Stimme aufgenommen.
Wenn möglich, dann sollte man also ein Mikrofon mit Nieren-Charakteristik nehmen und dieses so nah wie möglich an den Mund heranführen.
Die größeren Kondensatormikrofone kann man an einen
Schwenkarm oder (je nach Gewicht auch) an ein kleines
Tischstativ hängen.
Kleinere Ansteckmikros werden dahingen natürlich an den Kragen oder das Kopfhörerkabel bzw. -gehäuse geklemmt.
Beides hat seine Vor- und Nachteile.
Ein Stativ erlaubt mehr Bewegungsfreiheit, da man kein zusätzliches Kabel direkt am Körper oder Kopfhörer anbringen muss. Einen Schwenkarm kann man bei Nichtbenutzung zudem kurzerhand seitlich vom Schreibtisch oder sogar hinter dem Bildschirm verschwinden lassen.
Eine Ansteck-Variante hingegen nimmt deutlich weniger Raum weg und ragt für gewöhnlich weniger ins Sichtfeld. Bei Headsets lassen sich die verdrahteten Mikros außerdem unkomplizierter vor dem Mund platzieren und folgen selbstverständlich auch der eigenen Bewegung.
Ein paar Kandidaten:
Ansteckmikro (3.5mm Klinke):
https://geizhals.de/antlion-audio-modmic-4-without-mute-gdl-0422-a1212073.html
Kleinmembraner (USB):
https://geizhals.de/samson-go-mic-a481893.html
https://geizhals.de/samson-meteor-mic-a745219.html
Kleinmembraner (XLR):
https://geizhals.de/pronomic-scm-1-a700104.html
https://geizhals.de/r-de-m3-a284075.html
Großmembraner (USB):
https://geizhals.de/t-bone-sc-440-usb-a1486356.html
https://geizhals.de/audio-technica-at2020-usb-a1110597.html
https://geizhals.de/r-de-nt-usb-a1130129.html
Großmembraner (XLR):
https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc400_grossmembranmikro.htm
https://geizhals.de/se-electronics-x1-a-a1601375.html
https://geizhals.de/audio-technica-at2020-a216628.html
https://geizhals.de/audio-technica-at2035-a457797.html
Das ModMic wäre komfortabel, wenn das Mikro direkt am Kopfhörer hängen soll. Die Verarbeitung und Klangqualität ist dem Preis meines Erachtens allerdings kaum angemessen. Erst recht nicht bei der neuen V5. Oft hat man hier leider auch Schwierigkeiten mit schlechten 3,5mm Inputs, weshalb nochmal um die 10 Euro für eine separate USB-Soundkarte anfallen.
Die größeren Kondensatoren sind klanglich deutlich überlegen und gibt es sowohl mit USB- als auch XLR-Stecker. Im Falle von USB ist die Soundkarte bereits im Mikrofon integriert. Bei XLR bräuchtest du zusätzlich noch einen Vorverstärker bzw. ein USB-Interface (welche im Übrigen auch Kopfhörer und Boxen bewirten können

). Da liegt man im untersten Segment bei etwa 30-50 Euro.
Best-Bang-for-the-Buck ist in meinen Augen eigentlich das Samson Go Mic. Bei dem brauchst du weder eine gute Soundkarte noch einen separaten Vorverstärker. Einfach Plug-n-Play. Liegt qualitativ übrigens immernoch deutlich über dem, was man von Headset-Mikros gewohnt ist.
Und nach langem hin- und her die Variante
B) Einfach die Quelle (sprich Tastatur) dämpfen

Zum Beispiel mit O-Ringen, Landing-Pads, zurechtgeschnittenem Moosgummi,...
Ich hoffe, das hilft als erste Orientierung einigermaßen weiter
LG,
Kabelbinder