Mit Kündigung bluffen für mehr Gehalt !

Futscher

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Feb. 2008
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Morgen Leute.

Ich versuche nun mein Arbeitsumfeld so gut wie's geht darzustellen damit Ihr Euch dann eine Meinung bilden könnt.

Es geht um folgendes das ich schon vor einigen Monaten wegen einer "berechtigten" Lohnerhöhung angefragt hat. Sie ist insofern berechtigt da ich in meiner Spedition als Lagerlogistiker in meiner Abteilung alles kann was dazu gehört und auch den ganzen Ablauf manage, etc.

Im gegenzug zu meinen Mitarbeitern in der selben Abteilung verdiene ich ledeglich 0,60 € mehr in der Stunde, bin jedoch (in)offiziell Abteilungsleiterstellvertreter. SPrich auch wenn mein Abteilungsleiter nicht da ist, habe ich die Verantwortung zu tragen.

Vor ca. 4 Monaten hab ich eben angefragt bei meinem Abteilungsleiter wies aussieht. Er sagt das er das auf jedenfall genau so sieht und es dem Lagerleiter mitteilt, der dies wiederum der rechten Hand vom Chef der Firma mitteilt, denn nur er kann die freigabe geben.

Nach mehrmaligen hinterher fragen sagte mein Chef immer, das es im Gange ist und dem Lagerchef gesagt hat und er wird sich mit mir in Verbindung setzten. Nix da.

Die Typische art, jaja du kriegst es eh, aber rührn tut sich aber rein gar nichts.

Vor ca. 2 wochen hab ich ca. zum fünften mal angesprochen um was es jetzt eigentlich geht, und dann kam er mit der Ausrede das nun das Geschäftsjahr der Firma ab April neu anfing und dann wird alles besser.

:D:D NATÜRLICH :o, und dann geht das selbe wieder von vorne los (vermute ich stark)

Jetzt bin ich am überligen ob ich meinen größten Bluff meines Lebens machen soll mit einem hohem Risiko.

Ich bin am überlegen ihm meine Kündigung hinzuklatschen um so zu meinem Gehalt zu kommen.
Er ist sehr auf mich angewiesen das weis ich, ein anderer ehemaliger Kollege der auf recht super drauf war, ist mit einer ähnlichen Masche damals auf sein höheres Gehalt gekommen.

Der Firma ist das schätz ich ziemlich gleichgültig. Dem einem sagt man es und bei der letzten Person die es entscheidet kommt die Mitteilung (vermute ich) erst gar nicht an.
Bis man einfach etwas macht, was Wirkung zeigt.


Nun möchte ich Ihm eben die Kündigung in die Hand drücken, damit Ihm nichts anderes übrig bleibt um mir eine Gehaltserhöhung zu geben damit ich bleibe.

Das ganze kann wiederum nach hinten los gehn, er sich zwar für meine Lohnerhöhung einsetzt die Geschäftsleitung dies aber nicht akzeptiert und halt sagen, dann soll er halt gehn.

Das Risiko ist das wenn sie mich gehn lassn, ich ohne Job darstehe (kurweilig) und mir ne neue suchen kann, obwohl ich mit meiner Arbeit zur zeit ziemlich zufrieden bin.
Bis auf das Gehalt.


Was würde Ihr sagen.
No Risk No Fun, oder keine gute Idee.


Gruß
 
Das Risiko was du damit eingehen würdest ist extrem groß, denn er kann sich aus dem großen Arbeitsmarktpool beliebige Personen ziehen, die deinen Job mit Freuden übernhemn würden.

Wenn du aber mit dieversen Glanzleistung (Umsatzsteigerung durch deine Mühen, ... ) hervorstichst könnte es etwas werden.
 
In der derzeitigen Arbeitsmarktsituation, wenn nicht wirklich noch ne andere Stelle in der Hinterhand hast, falls sie sagen ok danke und tschüss, würde ich es nicht machen.
 
wenn du wirklich so unverzichtbar bist wie du sagst...dann mach es...weil dann sollte es dir ja auch nich schwer fallen im falle das du gehen musst eine neue und bessere bezahlte arbeit zu kriegen....

musst halt du wissen ob die wirklich so auf dich angewiesen sind oder nich weil die werden sich vlt. auch denken gibt arbeiter wie sand am mehr...mich könnte man mit so nem ding nich aus der reserve locken
 
Wenn du meinst für den Schritt die Eier in der Hose zu haben, was spricht dann gegen das Nächstgelegene - nämlich mal selbst beim Oberguru nach deinem Gehaltswunsch zu fragen? Dieses "frag mal für mich" ist natürlich nicht förderlich, wenn man selbst auf eine Antwort wartet... Dass sich sowas im Sand verläuft - und dann noch bei so vielen Stille-Post-Zwischenstationen - ist fast schon klar. ;)

Wenn du eine Festanstellung hast, würde ich direkt mal dorthin gehen. Falls dein Arbeitsverhältnis (noch) befristet ist, käme das im Zuge der Neuverhandlung für die Verlägerung recht passend ...
 
Seitens meines Abteilungsleiters bin ich unverzichtbar.
Wie der Hintergrund aussieht bzgl. der Geschäftsleitung, kann ich leider nicht sagen.
Das ist die Sache die nicht zu erahnen ist.

Natürlich gibts genug Arbeitskräfte die Suchen, aber auch welche die das bewältigen, was ich mache.
Auf Dauer Einschulen kann man fast jeden, aber ist wiederum die Frage ob die Firma das aufsich nimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

keine Gute Idee, das Risiko ist zu groß, NIEMAND ist unverzichtbar für eine Firma.
Ich würde folgendermaßen vorgehen.

1. Bewirb Dich woanders. Damit kannst Du gleichzeitig sehen, ob Deine Gehaltsforderungen berechtigt / realistisch sind.

2. Solltest Du einen anderen Arbeitvertrag vorliegen haben, kannst Du mit dieser Sicherheit im Rücken Dein Vorhaben bei Deiner Firma durchziehen. Es können dann zwei Sachen geschehen:

- Deiner Firma ist Dein Anliegen egal, und die Kündigung wird angenommen --> Na und? Du hast ja einen neuen Job. Ausserdem ist ein Jobwechsel die beste Möglichkeit auf einen Schlag zu deutlich mehr Geld zu kommen.

- Deine Firma geht auf Deine Wünsche ein. --> Toll hat sich gelohnt, den neuen Arbeitsvertrag brauchst Du nicht unterschreiben.


Der eigenen Firma die Pistole auf die Brust zu setzen, ist keine Gute Idee, wenn man kein Sicherheitsnetz hat. Und die Zeiten sind halt nicht so, dass man mit seinem Job spielen sollte, das kann mächtig böse ausgehen.

Viel Erfolg, wie auch immer Du Dich entscheiden magst ...

Gruß

Lestat1929
 
Zuletzt bearbeitet:
Erpressung ist keine gute Grundlage für eine Gehaltsverhandlung, das geht garantiert schief.
Und JEDER ist ersetzbar und niemals unverzichtbar.

Gute Argumente sid die bessere Wahl. Begründe deinen Wunsch nach mehr Geld und sollte kein Einlenken kommen, dann such dir einen neuen Job.
 
wie wärs mit einer verbalen drohung à la "wenn nicht bald was geht, kündige ich"? das natürlich bei der geeigneten person. naja bringt aber wohl nicht so viel...
 
@lestat1929

Da ist auf jedenfall was dran, wenn man ein Hintertürchen hat, kanns einen natürlich auch egal sein sollte die Firma den Schritt wagen die Kündigung anzunehmen.

Leider sind die Zeiten vorbei wo man "noch" rausspaziert und bei der neuen wieder rein.

Mir wäre es doch lieber eine Sicherheit im Rücken zu haben, denn ich weis natürlich auch nicht wie lang es dauert bis man eine neue Arbeit hat und vorallem zum selben Geld.

Am besten für mich wäre schon, wenn ich erst ne neue Stelle nebenbei suche mit einem entsprechendem Gehalt und dann auf "mir sowieso egal" mit ner Kündigung drohe und wenn ich Glück habe springt doch mehr Geld raus.

Könnte auch alles gut für mich laufen wenn ich diesen Schritt wage, aber wie gesagt "KANN".
 
Ich finds so traurig, dass es den Leuten immer nur um die Menge an Kohle geht. Ich wünschte ich hätte einen Job, der mir Spaß macht ... Leider tut er das nicht & wird schlecht bezahlt, für das, was man dort leisten muss.
 
@lestat
fullack

Jeder ist ersetzbar, habe ich selber schon auf eigener Haut erlebt.
Ich würde in diesem Falle auch erst nach Alternativen ausschau halten, denn dann hast du die besseren Karten und stehst nicht ohne Job da.
Und einen neuen Job zu finden wenn man noch in einem aktiven Arbeitsverhältnis steht, ist immer einfacher als von der Arbeitslosen.
Eventuell wollen Sie für deinen Posten auch nicht mehr Geld ausgeben respektive es ist einfach keins da.
Dann kann dir natürlich auch passieren, dass Sie dir kurzfristig die "erzwungene" Gehaltserhöhung geben und danach nach einem billigeren Ersatz suchen.
 
Was willst du hier erreichen? Seelischen Beistand? Du redest dir da eine absolute Schwachsinnsaktion (Tschuldigung) schön, und willst dafür in einem PC-Forum ein Okay haben?

Das ganze ist auf ganzer Linie dein Risiko, und da die Speditionsbranche im letzten Jahr eine volle Breitseite abbekommen hat, würde ich nochmal drüber nachdenken, ob du der einzige auf dem Arbeitsmarkt bist, der den Job machen kann und ob du schnell wieder Arbeit finden kannst!

Wenn du hier "No Risk, No Fun" spielen willst (ist übrigens ein absoluter Loser Spruch), würde ich ein paar Treppenstufen überspringen und mir direkt nen Termin beim Personalchef organisieren. Wenn in deiner Firma die Nachrichtenweiterleitung eh nicht funktioniert, woher weißt du dann, das deine Kündigung den Richtigen, in der richtigen Zeit erreicht?

Also, entweder Bewerbungen schreiben und eine Kündigung mit einer Zweitstelle absichern, oder innerhalb der Regeln bleiben, sonst riskierst du ne rote Karte!

Und das Arbeitsamt freut sich auch immer über Jobsuchende, die selbst gekündigt haben. Da kriegste nämlich erstmal keine Kohle!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Futscher

Bei allem Frust, Ruhe ist angesagt.

Du hast derzeit einen Job, gehe Dein Vorhaben konsequent aber ruhig an. Ich wiederhole mich nochmal:
NIEMAND ist unverzichtbar, wenn Du Morgen unter die Erde kommst, wird Deine Firma mit Sicherheit keinen Konkurs anmelden müssen ... Das musst Du Dir vor Augen führen.

Also mach was, wenn Du das Gefühl hast, das etwas gemacht werden muss... aber bitte mit Verstand ...
 
Zwirbelkatze, bist du Koch? :)

Was bringt dir Spass bei der Arbeit, wenn du nen leeren Kühlschrank hast?
Ich persönlich stehe mehr auf Geld und Spass nach der Arbeit.
 
@ Zwirbelkatz

Es geht nich um Menge Kohle.
Wenn du wüsstest was ich für meine STelle verdiene, ist das alles andere als "Menge".
Mir gehts darum für die Arbeit auch in guten Maßen entlohnt zu werden.

Da haben wir beide (und auch viele andere) das selbe Problem ;)
Und ja, das ist traurig, da hast du vollkommen recht.

Ist ja nicht so das mein Griokonto mit Millionen gefüllt ist, und ich mir denke "man jetzt hab ich erst 8 Millionen, jetzt möcht ich schon auf meinen zewistelligen Betrag kommen"
Ergänzung ()

lestat1929 schrieb:
@Futscher

Du hast derzeit einen Job, gehe Dein Vorhaben konsequent aber ruhig an. Ich wiederhole mich nochmal:
NIEMAND ist unverzichtbar, wenn Du Morgen unter die Erde kommst, wird Deine Firma mit Sicherheit keinen Konkurs anmelden müssen ... Das musst Du Dir vor Augen führen.

Das ist mir schon klar, hatte ich eigentlich erwähnt.
Im Bezug auf meinen Abteilungsleiter bin ich nur schwer entbehrlich, die Geschäftsleitung hingegen, wird das kack egal sein.

Da brauch ich mir nichts vor Augen führen, das ist schon davor ;)
Und wenn man glaubt die Firma geht in Konkurs wenn man selber nicht dabei ist, lebt man in einer Traumwelt
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, damit sind die Startparameter definiert ... nun sieh zu, dass Du 'ne saubere Programmierung hinbekommst :D
 
Sprich mit dem für die Entscheidung Verantwortlichen.

Ruhig, sachlich, trage Deine Argumente vor, bring auch gern die Äußerung Deines direkten Vorgesetzten, dass er das genauso sieht (nur muss das dann zwingend auch stimmen natürlich)

Allerdings würde ich mich vorab in jedem Fall erstmal schlau machen, was bei der Konkurrenz tatsächlich im Schnitt so auf der Position verdient wird.
Es könnte nämlich durchaus sein, dass Du eventuell einem Irrtum erlegen bist und bei einem eventuellen neuen Arbeitgeber mitnichten das von Dir gewünschte Einkommen erzielen kannst.

Du schreibst, dass Du mit Deiner Arbeit (und damit nehme ich auch an, dem Umfeld) zufrieden bist.
Ich hoffe, Du bist Dir darüber im Klaren, dass das der großen Masse der Arbeitnehmer nicht so gfeht und das allein dieser Umstand eigentlich fast schon unersetzlich ist - das ist mit Geld kaum aufzuwiegen, wenn man morgens gern zur Arbeit geht.

Falls Dein Vorstoß kein gewünschtes resultat bringt hätte ich einen Vorschlag, was man statt einer Kündigung machen könnte....

Lass Dir ein Zwischenzeugnis ausstellen.
Auf das hast Du Anspruch.
Es wird aber eben normalerweise nur dann benötigt, wenn man Abteilung oder Arbeitsplatz wechselt.
Das könnte reichen, um Deinem Wunsch Nachdruck zu verleihen, da dies ein Hinweis darauf ist, dass Du eventuell den Laden verlassen könntest.
Aber eben, ohne wirklich die Kündigung auf den Tisch zu legen.

das mit der Kündigung solltest Du Dir schon SEHR genau überlegen.
Ohne Not oder bereits unterschriebenen neuen Arbeitsvertrag würde ICH sowas nicht tun.
 
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