Mit Kündigung bluffen für mehr Gehalt !

Mit anderen Worten: Du bist ein kleines Licht in dem Laden. Deine berufliche Qualifikation scheint auch nicht sonderlich hoch zu sein. Nichts gegen eine solide Ausbildung, aber angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie Massenarbeitslosigkeit bist du selbst als Gelernter schnell überflüssig und/oder leicht ersatzbar

genau DAS wollte ich auch gerade schreiben ;). Genau so sieht es nämlich aus. Es gibt zich Tausende von Arbeitslosen, die diese Tätigkeiten mit Links machen. Und wenn man mit Kündigung droht, bei so einem niedrigen Beruf, dann wird der Chef nur Lächeln, und dir dies ebenfalls empfehlen.

In der heutigen Lage ist es nicht schwer Ersatz zu finden. Und man droht auch nur dann mit Kündigung, wenn man was in der Rückhand hat, falls diese Drohung schief gehen sollte. Alleine deine Denkweise wie du es vor hattest anzugehen, zeigt, das du wenig Ahnung hast.

Nicht Bös gemeint, aber es muss halt gesagt werden.
 
blackraven schrieb:
Erpressung ist keine gute Grundlage für eine Gehaltsverhandlung, das geht garantiert schief.
Und JEDER ist ersetzbar und niemals unverzichtbar.

Gute Argumente sid die bessere Wahl. Begründe deinen Wunsch nach mehr Geld und sollte kein Einlenken kommen, dann such dir einen neuen Job.

Treffender konnte man es gar nicht schreiben. Viele Menschen glauben immer noch, dass sie als die besten in der Firma gelten, was aber nicht stimmt. Es ist wirklich jeder ersetzbar und zwar auf allen Ebenen in allen Branchen.

MFG
 
Blooby schrieb:
Es ist wirklich jeder ersetzbar und zwar auf allen Ebenen in allen Branchen.

Würde ich so nicht unterschreiben. Gerade bei Qualifikationskombinationen, die selten vorkommen, tut jeder verlorene Mitarbeiter der Firma gewaltig weh. Wenn der sich auch noch ein Netz an Kundenkontakten aufgebaut hat und die aus der Firma (mit)abziehen kann, dann kannst du sicher sein, dass jeder Firmenchef dem noch lange nachweint.
 
Da hast du absolut recht was die Qualifikationskombinationen betrifft, aber grundsätzlich ist jeder ersetzbar. Die Firma muss halt wissen, ob sie sich die Verluste leisten will oder nicht.

MFG
 
Grundsätzlich würde ich jetzt eigentlich ganz gern mal wissen wollen, was denn nun aus 'der Sache' geworden ist? :)
 
Ich kann Dir nur folgendes raten:

1. Entscheider ausfindig machen: Es nützt nichts wenn Du mit der falschen Person redest, das klingt simpel, aber viele Bedenken das nicht...und dann verpufft alle Energie.
2. Argumente sammeln: Das hast Du wohl schon intuitiv gemacht, es macht aber einen großen Unterschied wenn Du dass Dir vorher schriftlich festhältst.
3. Gesprächsstrategie festlegen: Male Dir einige typische Szenarien aus, wie das Gespräch laufen könnte...und welche Antwort Du parat hast. Das ist wie ein Schachspiel, sei Deinem Gegenüber ein paar Züge voraus.
4. Referenz-Anker: Du wirst nicht nur durch bloses Fordern erfolgreich sein...sondern es wird nur über konkrete Zielvereinbarungen gehen...überlege Dir was Du anbieten kannst, und wann welche Meilensteine mit Deinem Vorgesetzen überprüft werden können um dann entsprechend besser vergütet zu werden.
5. Setze Deine Zielkoordinaten: Dir muss vor dem Gespräch klar sein, dass es fruchtlos sein könnte...wohin wird dann Deine Reise gehen...dass solltest Du zuvor für Dich definieren.
6. Ruhig, sachlich aber bestimmt bleiben: Nichts schwächt Deine Position mehr, als die Sachebene über Emotionen steuern zu wollen, bleibe souverän aber wirke nicht eitel.

Ich weiss dass ist alles nicht so einfach, wie geschrieben...aber je besser Deine Vorbereitung, desto höher Deine Erfolgswahrscheinlichkeit. Ich habe Erfahrung und Verantwortung in der Personalführung und "helfe" gerne. Von daher weitere Fragen auch gerne als PM.

Finally: Von Erpressungsversuchen würde ich absehen, dazu ist der "Markt" im Moment viel zu ungünstig...vor allem im Segment der "mittleren" Qualifiaktion.

Viel Erfolg
bitchinheat
 
@bitchinheat & cocs_nuss:
Thema ist ja nun schon ein bisschen älter, also Ratschläge hat er glaub ich schon genug gehört ;) Geht jetzt eher darum ob er Erfolg hatte oder nicht, zumindest würde mich das interessieren!

MfG Tim
 
Habs mir schon gedacht - aber vielleicht haben ja noch mehr Leute ein "ähnliches Problem" - nix für ungut...
 
Also mit meiner Kündigung drohen, um mehr Geld zu erhalten, ist ein sehr sehr schlechtes Selbstmarketing. Wenn man selber keine Argumente hat, um mehr Geld erhalten zu können, wieso sollte der Vorgesetzte es einem gewähren? Es gibt ja die sogenannten Leistungsbeurteilungen und Zielgespräche, eventuell kann man dies mit einem zu erreichenden Ziel verknüpfen.

Um mehr Geld zu bekommen, muss man dem Unternehmen schon einen echten Mehrwert leisten.

Vorallem sollte man nicht den Fehler machen und sich mit anderen vergleichen, von wegen "Der verdient auch mehr Geld als ich" ...

Bin mal gespannt wie der TE durchgekommen ist mit seinen Forderungen .. äh... Wünschen ..
 
Dumme Idee, denn auf dem Arbeitsmarkt, grade jetzt in der Krise ist jeder ersetzbar, es wird immer genug' Leute geben welche die gleiche Arbeit für weniger Geld erledigen.

Sei froh, dass du wenigstens mehr bekommst als ein Normaler "Lagerarbeiter"
 
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