Hallo Freunde des gemeinen MMORPG!
Dieser Artikel dient der Information, denn man schaut doch auch mal gerne was so an neuen Spielen kommt. Darum möchte ich hier auf ein Spiel aufmerksam machen, welches in meinen Augen sehr viel potenziel besitzt. Als DAoC Spieler liebt und betreibt man leidenschaftlich das PvP, auch Age of Conan will das PvP als Schwerpunkt nehmen. AoC ist angesiedelt in der Welt die einst d Robert E. Howard geschaffen hat. Wer die Bücher oder die Filme zu Conan der Barbar gelesen/geguckt hat kann sich vorstellen wie es dort zugeht. Es ist eine sehr alte und düstere Welt. In der Welt von AoC wird es 3 spielbare Völker geben (Aquilonier, Cimmerier, Stygier).
Neues Kampfsystem
Bei den meisten MMORPGS ist es üblich das allgemeine Click&Fight zubetrieben. Man klickt den Gegner an und lässt seinen Charakter kämpfen. Zwischendurch setzt man einen Style und das wares dann auch soweit. Age of Conan benutzt die Real Combat Engine. In diesem System kann der Spieler bestimmen wo der Schlag genau hingeht,d.h. dass man jeden Schlag selber lenkt. Wer Oblivion oder Gothic gespielt hat, weiss ungefähr was ich meine. AoC verfeinert diese Technick aber, denn so sind Combos möglich. Bsp: Schlag von rechts oben nach links unten und wieder hoch. So baut man eine Combo, die den Gegner wohl auch ins schwitzen kommen lässt. Nun wird man sich fragen: Na und was bringts? Jenachdem wo man hinschlägt, kommt es zuverschiedenen Schadenseinwirkungen, wenn man also auf die Schildseite des Gegners schlägt macht es weniger Schaden als auf der Schwert Seite die weniger geschützt ist. Wenn man im Kampf seinen Gegner mit dem Schwert berührt, dann trifft man ihn auch, schlägt man vorbei, dann war es halt Pech. Vorbei mit den Zeiten wo man in die Luft schlägt und trotzdem Schaden verursacht!
Bogenschiessen mal anders
Wer Bogenschiessen will musste bisher seinen Gegner anklicken und auf Schiessen drücken. Öde oder? Wie wäre es denn wenn ihr selber zielen müsstet und ihr euch dabei über Entfernung, Treffsicherheit, Schussgeschwindigkeit und den Schaden gedanken machen müsstet? Denn bei AoC müsst ihr euch Gedanken umso etwas machen. Wär länger zielt macht mehr Schaden schiesst weiter und trifft besser, wer viele Pfeile hintereinander schiesst kann logischerweise ja nicht gut Zielen oder viel Kraft in den Schuss setzten. Es wird auch nicht mehr vorkommen, dass wenn ihr daneben schiesst, dieser Schuss unbemerkt bleibt. Der Gegner wird sich schon wundern, wo denn dieser Pfeil herkommt. Es empfiehlt sich also mit Bedacht seine Ziele auszuwählen und geschickt mit dem Bogen zusein.
Berittener Kampf
"Mounts? Gibts doch schon in anderen Spielen!" Aber bestimmt nicht in der Form. In AoC wird man vom Pferd aus kämpfen können unzwar mit jeder beliebigen Waffe. Vom Spielenher ist es vergleichbar mit dem Nahkampfsystem, halt nur auf einem Pferd. Der Vorteil ist natürlich, man ist viel schneller und sitzt hoch so dass einen der Gegner nicht treffen kann, ausserdem hat man die Möglichkeit den Gegner niederzureiten. Nachteile gibts natürlich auch, sonst würde ja jeder nur noch Reiten. Auf dem PFerd ist man natürlich nicht so Beweglich wie zu Fuss und kann sich nicht schnell einmal umdrehen im Schlacht getümmel. Auch ist euer Pferd verwundbar, gebt also Acht, denn sonst dürft ihr zufuss gehen. Ihr werdet viele verschiedene Reittiere reiten können darunter Pferde, Mamuts ( mit bis zu 2 weiteren Spielern ) Kamele, etc..
Kollisionsabfrage
Den Einsatz einer Kollisionsabfrage meiden so gut wie alle MMORPGS, nicht so AoC. Die Kollisionsabfrage wird dutzende neuer möglichkeiten eröffnen im PvP eine Schlacht zugewinnen. Denn was nutzen Tanks in DAoC wenn man durch sie durchlaufen konnte. In AoC machen Schlachtformationen mit Heiler | Bogenschützen | Tanks wirklich Sinn. Man kann so auch nicht mehr fliehen, wenn man umzingelt von Feinden ist, dann war dies halt Pech. Ja aber wie sieht es denn dann aus mit Blockieren von zum Beispiel Kneipeneingängen? Da dann muss man sich dort halt den Weg frei schlagen müssen, bei einer sogenannten Kneipenschlägerei, einer der vielen PvP Möglichkeiten, aber dazu später.
Formationskämpfe
Durch die Kollisionsabfrage machen Formationen dann wirklich Sinn, nicht nur dass sie werden auch durch Boni belohnt. Die Gilden-Klasse *Kommandant* wird eine der wichtigesten Klassen auf dem Schlachtfeld darstellen, denn sie kann die eigenen Truppen in Formationen zusammen stellen, dadruch bekommen sie Boni. Keilforamtion, Phalanxen sind dann keine Schwierigkeit und helfen dem Sieg näher zukommen.
Magie in AoC
Magier und Priester haben normale Zauber wie Blitze etc. Das neue am Zaubersystem ist das sogenannte *Spellweaving* (Sprücheweben) unzwar versetzt sich der Magier oder Priester in eine Art Trancezustand und ist daruch angreifbar, er sollte also beschützt werden. In seinem Trancezustand verbindet er verschiedene Sprüche zu einer Combo, ist dies gelungen verlässt er den Trancezustand und wirkt den Zauber. Dabei sind alle erdenklichen Kombinationen möglich und es können beliebig viele Sprüche zusammengefügt werden. Jetzt denkt man sich natülich *geil, ich spiel caster*. Aber in AoC sollte man sich überlegen was man mit seiner Magie anstellt, denn das Ganze kann böse nachhinten gehen. Ist die Kombination schlecht gewählt oder überschätzt man seine Kräfte und verknüpft zuviele zauber aneinander kann dies zunebenwirkungen kommen, die einen Selbst oder der Gruppe Schaden kann. Im schlimmsten fall steht man nicht mehr auf.
Spielerstädte
Wer schoneinmal Star Wars Galaxies gespielt, weiss was das bedeutet. Gilden haben die Mölichkeit Städte zubauen, dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Städten, Pve-Städte und PvP-Städte. Pve-Städte werden in instanzierten Gebieten gebaut werden können. Es sollen bis zu 6 Städte in einem Gebiet untergebracht werden. Sobald eine Instanz voll ist, wird eine neue Instanz eröffnet. Dabei sind die Resourcen und die Quests in der Umgebung ein entscheidender Faktor für die Wahl seines Grundstückes. Denn das Crafting profitiert am meisten von den Spielerstädten. Auch Solospieler profitieren davon, denn sie können die Dienste der Städte in anspruch nehmen .
PvP-Städte unterscheiden sich kaum von den Pve-Städten in der Architekttur, doch Mauern und Türme werden wohl stärker sein um seine Nachbarn auf Abstand zuhalten. Denn PvP-Städte ( auch Battlekeeps ) gibt es nur eine bestimmte Anzahl, während Pve-Städte unzählige gebaut werden können. Sind also alle *Slots* für Battlekeeps besetzt, muss man sich halt durch ein Torschlagen und sich ein Battlekeep holen.
Spielerstädte leben von Craftern, denn die verschiedenen Crafterklassen tragen alle zum Städtebau bei. Auch einige Gilden-Klassen ( später mehr darüber ) verstärken die Battlekeeps mit zb zusätzlichen Wachtürmen oder einer Kaserne in der NPC Wachen ausgebildet werden.
PvP
So nun endlich der interessante Teil. Es wird mehrere PvP-Arten geben:
Kneipenschlägerei:
Eine Kneipenschlägerei wird, wie der Name schon sagt, in Kneipen und Gasthäusern stattfinden. Hierbei zählen weder Gewandtheit in Schwert noch Axt. Dieses Kampfsystem zieht seine Informationen aus eurem Alkoholpegel (Stärke und Geschick) und der Waffe, die ihr während der Kneipenschlägerei aus dem reichhaltigem Inventar der Gaststätte benutzt (Flasche, Stuhl, Tisch ect.)
Gruppenkämpfe:
Für kleinere Gruppen gibt es ein turnierähnliches System aus Mini-Spielen, welches die Kampfgruppen gegeneinander antreten lässt. Diese Kämpfe werden in instanzierten Mini-Arenen stattfinden.
Die Minispiele:
• Flagge erobern
• gegnerisches Team vernichten
• Gebäude einnehmen
• Anführer töten
Epische Schlachten:
Dabei soll es um grosse Massenschlachten gehen wo sich mehr als 300 Spieler beteiligen können. Auch das Belagern von Battlekeeps wird eine Menge Kämpfer, Belagerungswaffen und Ideen verlangen.
In den Schlachten werden dann auch die Formationskämpfe zum Einsatz kommen, da es ohne sie sicherlich schwer sein wird einen Sieg zu erringen. So kann es zum Beispiel passieren, dass eine Gilde, die ihr Hauptquartier in unsicherem Gebiet gebaut hat, sich plötzlich einer Belagerung entgegenstellen muss.
Diese Belagerungen müssen nicht immer von Spielern organisiert werden, denn auch NPC sammeln sich und greifen ein Battlekeep an. So kann es zu jeder Zeit passieren.
Kopfgeld:
Das Kopfgeldsystem in AoC soll, so der derzeitige Stand der Dinge, nicht direkt Spielerbelohnend sein, jedoch durchaus im direkten Kontakt mit dem Player vs. Player-Part stehen. Die Idee ist, dass PvP- Griefer und -Corpsecamper, also Leute welche im PvP unfaire oder unschöne Methoden zum Punktefarming verwenden, durch ein geschicktes Bountysystem ihre gerechte Strafe erhalten.
Spieler, die dem System aufgrund ihrer Aktionen als Griefer bemerkbar werden, werden daher von den NPCs mit Kopfgelder bewertet und entsprechend von Kopfgeldjägern verfolgt. Mit zunehmenden Grieferstatus erhöht sich dieses Kopfgeld und geht letzten Endes sogar soweit, dass ein verhafteter bzw. bezwungener Griefer in einem inGame Gefängnis eine gewisse Strafzeit absitzen muss, während welcher er eventuell sogar öffentlich an einer Art Pranger steht. Alternativ kann der Verfolgte auch versuchen seine Verfolger zu bestechen, was einer inGame Geldstrafe gleich kommt.
Kopfgeldjäger sind hierbei generell NPCs, um die Balance des Ganzen zu gewährleisten und Exploiting auszuschliessen. Das Kopfgeldsystem dient eher dem fairen PvP und weniger dem aktiven Goldfarming.
Von Klassen, Level und so weiter
Verschiedene Aufgaben, Erkundungen und Einweisungen durch die Spielengine helfen euch beim Levelanstieg und so könnt ihr euch schon nach kurzer Zeit, genauer gesagt mit Level 5, für die Basisklasse eurer Figur entscheiden. Je nach Volk stehen hier Schurke, Priester, Magier oder Soldat zur Auswahl. Abhängig von eurer Entscheidung beginnt laut Funcom ( der Entwickler ) für jede Basisklasse eine eigene, die nächsten 15 Level füllende, Kampagne. Sozusagen euer ganz eigenes episches Abenteuer. Die Welt, in der ihr euch befindet, wird euch näher gebracht und ihr werdet an viele entlegene Orte geführt.
Genaueres zu den einzelnen Kampagnen ist natürlich noch nicht bekannt, dies bleibt Funcoms Geheimnis. Es sei jedoch gesagt, dass ihr mit der Entscheidung, welchem Pfad ihr folgen wollt, bis maximal Level 10 warten könnt und euch später, mit Level 20, die Wahl eurer Hauptklasse erwarten wird. Hierbei ist zu beachten, dass ihr bis Level 20 einem reinen Single-Player-Inhalt folgt. Denn erst mit Erreichen der 20.ten Charakterstufe werden sich für euch die Pforten zu den Online-Welten von AoC eröffnen. Auf diesem Level stehen euch für jede Basisklasse bis zu 4 verschiedene Hauptklassen zur Auswahl. Abhängig von dieser Wahl wird die Geschichte fortgesetzt, die ihr bisher erlebt habt und euer Charakter weiter entwickelt.
Natürlich ist dies alles noch der anfängliche Teil des eigentlichen Spieles. Insgesamt gilt es 80 Levels, rund 14 Klassen, 4 Professionen(Prestigeklassen genannt) und eine Reihe von Tradeskills in Gruppen oder alleine zu meistern. In AoC erwartet uns daher eine interessante und vielfältige Mischung aus den unterschiedlichsten Charakteren und Spielern.