Mobiles Arbeiten - was gilt bei Euch?

_killy_ schrieb:
Und dann wundern sich die Unternehmen noch über den Fachkräftemangel.

Da ist das Home Office aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wenn ich im 0815 KMU erstmal zum Probearbeiten kommen muss um dann irgendwelche Einstellungstests zu bestehen, für einen Vertrag mit fragwürdigen Klauseln und einer Entlohnung die gerade so am Durchschnittsgehalt kratzt, brauchen die sich wirklich nicht wundern.

gymfan schrieb:
Aber irgendwie scheinen die meisten IT-ler (?) hier nur ein einem Projekt zu arbeiten und sich auch recht wenig für das zu interessieren, was abseits ihrer Gruppe/Abteilung in der Firma so passiert.

Ich hatte leider nie leider nur ein Projekt am laufen und war damit immer am Limit, da habe ich auch onsite nichts von anderen Abteilungen mitbekommen. Ich war froh wenn ich mal in Ruhe arbeiten konnte.
Jetzt betreue ich gerade mehr als 30 Projekte, nur nicht mehr selbst in der Entwicklung und auch jetzt ist es mir wieder egal, was Abseits meiner Abteilung passiert, ich bin froh wenn mich weniger als 10h pro Tag mit meinem Kram beschäftigen muss.

SheepShaver schrieb:
Es ist traurig, dass Deutschland anscheinend auch hier dem Zeitgeist hinterherhinkt. Firmen in anderen Ländern haben Corona als Möglichkeit gesehen, neue Anwesenheitsmodelle auszuprobieren und die Vorteile in der Unternehmenskultur zu verankern. In Deutschland will nur möglichst jeder wieder zum Status Quo zurückkehren. Von Weiterentwicklung keine Spur.

Wie auch bei anderen Digitalisierungsthemen, ich befürchte man sieht aus anderen Ländern auch nur die positiven Beispiele. Es gibt auch im Ausland genug Firmen die sich dem Widersetzen und es gibt auch genug in Deutschland die neue Anwesenheitsmodelle als Gewinn wahrnehmen.
 
@BlubbsDE

So wie der "deutsche Michel" die Vorteile der Großraumbüros, Open Spaces, Glasbüros und so weiter auch akzeptieren muss, weil sie in anderen Ländern funktionieren oder auch nicht funktionieren?


Ich habe doch gesagt:
Meine Ansicht. Das ist meine Erfahrung aus diversen Industrieunternehmen und BIG 4. In dedizierten Softwareschmieden ist das vermutlich anders.
 
Ich arbeite in der Elektroindustrie. Wir sind eine Firma mit etwas über hundert angestellte und bei uns gibt es eine Werkstatt in der Schaltanlagen gefertigt werden, wir haben Monteure, die auf Baustellen arbeiten und entsprechend Konstrukteure und (SPS) Programmierer, sowie den üblichen Wasserkopf an Verwaltung drum herum, eine kleine EDV Abteilung mit 2 Mann gibt es auch.

Bei uns wird in der Firmenphilosophie schon immer stark nach Abteilungen unterschieden und auch das persönliche Gutdünken des Abteilungsleiters oder gar aus der Geschäftsleitung durchdrückt.

Ich gehöre zur Konstruktion und wir sind relativ frei. Es sollten immer 1-2 Kollegen in der Firma da sein, damit Probleme in der Fertigung und dem Einkauf (was derzeit das größte Problem ist) auf dem kurzen Dienstweg geklärt werden können. Gerade bei größeren Projekten an denen mehrere Kollegen gleichzeitig arbeiten ist gewünscht, dass sich das Team aufteilt und im Fall der Fälle nicht alle gleichzeitig ausfallen.

Das Problem ist eher, dass die Datenbanken lokal auf dem Firmenserver liegen und man nur über VPN Tunnel arbeiten kann und außerhalb der Firma ist das deutlich lahmer. Da ich nur 15 Minuten mit dem Auto brauche, bin ich lieber in der Firma, auch wegen dem Kontakt zu den Kollegen aus den anderen Abteilungen die am selben Projekt arbeiten. Abgesehen davon, habe ich im Büro einen Monitor mehr, einen höhenverstellbaren Tisch und viel Platz und sitze alleine im Büro. Das geht zuhause in der Form leider nicht.

Die Werkstatt kann logischerweise gar nicht ins Homeoffice. Übers Internet lässt sich nichts verdrahten...

Hier merkt man auch einen Unmut zwischen den Handwerkern und den Kollegen die am PC arbeiten, der Dank Homeoffice seit Corona jetzt noch mehr zugenommen hat.

Das viele IT Berufe kaum im Büro sitzen müssen, ist halt eine Blase in dem Beruf, das gibt es in anderen Berufen halt nicht in der Form.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier merkt man auch einen Unmut zwischen den Handwerkern und den Kollegen die am PC arbeiten, der Dank Homeoffice seit Corona jetzt noch mehr zugenommen hat.

Das kenne ich. War vor meinem Wechsel in einer anderen Branche, Und bei uns sind auch Konstruktion und SPS Programmierung quasi "instant" ins Homeoffice gewechselt und das seit April 20..

Und einige habe ich bis zu meiner Kündigung nicht mehr gesehen.. Früher kam die Konstruktion mal runter und hat sich was angeschaut heute war es so, das man um 7 Uhr keinen erreicht und irgendwann um 14 Uhr (nach dem 3. Bier) zurückgerufen wird.

Der Unmut kam bei uns eher daher, das wir "Arbeiter" in die Kurzareit mussten und die anderen einfach im Homeoffice blieben und somit keine Nachteile hatten.
 
brettler schrieb:
Früher kam die Konstruktion mal runter und hat sich was angeschaut
Das ist aber ein Problem auch ohne Corona. Mittlerweile sitzen bei den Konstrukteuren genug Leute die keine Ausbildung haben und selbst das nie in der Hand hatten und bearbeitet hatten, was sie da konstruieren. Das führt immer mehr zu Problemen, da im Studium eben das physische Arbeiten nicht vermittelt wird.
Ist aber hier Offtopic
 
Ja, deswgen bin auch kein Freund von 100% Homeoffice (in manchen Berufen)

Und die Konstruktion hat das vorbeischauen mit Corona eingestellt. Gehört auch u den Lieblingsabteilungen der Firma.

Gut ist auch der SPS Programmier, der hatte früher die meisten Reisezeiten und verlässt nun das Haus quasi gar nicht mehr. Der hat 10 Minuten Arbeitsweg und sitzt zu Hause. Für Inbetriebnahmen schickt er einen Elektriker und programmiert dann über Fernzugriff.

In unserer Branche würde Homeoffice nun mal gar keinen Sinn machen, vom kaufmännischen abgesehen.

Aktuell mache ich wirklich nur Office wenn ich wieder drölf Excel Dateien erstellen und bearbeiten muss oder 2 bis 3 Stunden in einer Teams Telko bin.
Bei uns hatte man abe rzum Glück mitgedacht. Jeder bekam einen Laptop mit Docking Station und auf Wunsch noch einen 3. Monitor für zu Hause.
 
Ich arbeite als Sys-Admin bei einem mittelständigen IT-Dienstleister.

Seit Corona sind wir alle gezwungenermaßen im Homeoffice. Davor war HO bzw. mobiles arbeiten ein striktes Tabuthema (HO wurde wohl in der Vergangenheit von 1-2 Kollegen ausgenutzt um während der Arbeitszeit in den Baumarkt zu fahren... :D - büßen mussten dafür alle).

Wie hier bereits angemerkt, hat auch bei uns die Chefetage recht schnell gemerkt, wie toll doch alles laufen kann - trotz fehlender Anwesenheitspflicht. So gut, dass wir stand neuster BV 100% mobiles arbeiten bekommen werden. Wer in die Firma kommen möchte, der darf das gerne. Wer von zu Hause (oder sonst wo) arbeiten möchte, auch fein. VPN-Clients für Firmengeräte und oder Citrix für Privatgeräte.

Wir haben tägliche Team- und wöchentliche Bereichs-Meetings. So verliert man sich nicht aus dem Auge und bleibt im Gespräch - auch wenn es oft nur (erwünschter) Smalltalk ist.

Durch unser Schicht- und Bereitschaftssystem, das wir als Team abdecken, ist man alle paar Wochen in der Firma. So gesehen ist auch immer einer da, der mal schnell in's Rechenzentrum flitzen kann.

Die meisten aus unserem Unternehmen arbeiten Ticketorientiert oder sind mit System und Infrastrukturprojekten beschäftig die in der Regel keine Anwesenheit vor Ort erfordern.

Die Kollegen im 2nd level (Clientsystembetreuung) müssen natürlich häufiger vor Ort sein. Wie es die Arbeit eben erfordert.

Persönlich bin ich ein klarer Corona-Gewinner. Mobiles arbeiten ist einfach voll mein Ding und eine riesige Bereicherung für mich. Ich würde wohl auch in Zukunft nicht mehr darauf verzichten wollen. Privat juckt mich das Thema auch eher weniger. Habe mein Leben lang für Lockdowns und Ausgangbeschränkungen trainiert 😂

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Persönlich bin ich ein klarer Corona-Gewinner. Mobiles arbeiten ist einfach voll mein Ding und eine riesige Bereicherung für mich. Ich würde wohl auch in Zukunft nicht mehr darauf verzichten wollen. Privat juckt mich das Thema auch eher weniger. Habe mein Leben lang für Lockdowns und Ausgangbeschränkungen trainiert

Persönlich finde ich es traurig das man sich als "Corona-Gewinner" bezeichnet. Und ich habe auch lange für den Lockdown trainiert (Feuerwehr,Reserve, DRK) und wenn man weiß, das dies eigentlich fast das finalste Mittel ist weil alles andere scheitert verstehe ich auch nicht mehr wie man darüber Witze machen kann..


Aber schön das das mobile Arbeiten bei euch so gut funktioniert und jeder seinen Platz gefunden hat.
 
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@brettler:
Es mag etwas zynisch sein, aber es scheint in vielen, wenn nicht den meisten Bereichen so zu sein, das es wirklich mal den grossen Knall braucht, damit sich was aendert.
"Das haben wir schon immer so gemacht" ist ein Argument mit unglaublich viel gewicht. Von innen heraus aendert sich in Bereichen wo diese Aussage sinngemaess faellt nichts. Das muss durch aeussere Umstaende kommen.
In streng hierarchischen Firmen wo der Chef drauf besteht das die Leute im Office zu sein haben aendert sich von selber gar nichts. Selbst wenn die guten Leute der Reihe nach abbhauen aendert sich meist nix. Erst wenn jetzt ein aeusserer Zwang kommt merken die Chefs, das Homeoffice funktionieren kann.

Zum Thema: vor Corona war es die grosse Ausnahme das man von zuhause arbeiten konnte. Die Infrastruktur war da, aber es wurde eigendlich nur von Aussendienstlern und ITlern am Wochenende verwendet.
Als dann Corona einschlug wurden erstmal alle in Kurzarbeit geschickt, und es war eine Weile offen wie es wirklich weitergeht.
Der Betrieb wurde nach ein paar Monaten aber wieder langsam hochgefahren, und seit dem ist mobiles Arbeiten eine Selbstverstaendlichkeit geworden. Die VPN Kapazitaeten wurden massiv hochgefahren, und technisch ist das ganze ziemlich stabil und performant, so das tatsaechlich auch gut gearbeitet werden kann.
Das einzige was etwas hinterherhinkt ist unsere Telefonanlage, aber deren Zeit ist abgelaufen, die kommt bald weg :D
Bis vor kurzem wurde es gewuenscht das alle mindestens 2 Office-Tage pro Woche haben sollten, was auch gut angenommen wurde. Dies wurde angesichts der aktuellen Zahlen aber unlaengst zurueckgenommen, so das man nur in Ausnahmefaellen ins Buero kommen soll.
Im Endeffekt ist nur eine IT-Rumpfmannschaft im Haus, die unsere Fertigung unterstuetzen kann.

Die Fertigung und Wartung ist aber tatsaechlich da ein Sorgenkind. Natuerlich koennen die leider nicht ins Homeoffice, und sollte sich da einer in der Schicht anstecken und der ganze Bereich muss in Quarantaene kann das ziemlich unangenehm fuer uns werden. Fuer diese, und alle die vor Ort sind galt schon vor der gesetzlichen Regelung 3G. Aktuell ist die Ueberlegung fuer alle vor Ort ein 2G+ einzufuehren, da laufen aktuell Diskussionen mit der Mitarbeitervertretung.
 
Bei uns sperrt man sich komplett gegen. Haben es während des ersten Lockdowns rum kurz ausprobiert und wieder eingestampft und machen es auch nicht während eine entsprechende Pflicht herrscht. Chef wurde beim kurzen Experiment darin bestätigt, dass das bei uns nicht funktioniert.

Lag in der Praxis aber an ihm und den Kontrollwahn. Waren quasi alle gemeinsam morgens zwei Stunden in Teams und durften erzählen was für den Tag ansteht und Abends nochmal zwei Stunden vorstellen der Ergebnisse. Klar kommt da nicht mehr viel bei rum.

Möglich wäre es bei uns theoretisch problemlos. Machen Software, Telefone sind eh VoIP, VPN und co. ist eingerichtet, wir haben Notebooks, da wir auch außerhalb der Bürozeiten von Zuhause arbeiten wegen der Rufbereitschaft oder eben beim Kunden zu Inbetriebnahmen.

Schade drum. Mir kam das sehr entgegen.
 
apachy schrieb:
Schade drum. Mir kam das sehr entgegen.

Ich würde persönlich nicht mehr darauf verzichten wollen und im Falle vermutlich eher den Arbeitgeber wechseln als wieder jeden Tag in die Firma zu juckeln. In der IT habe ich als Sys-Admin zumindest ohne Ende Angebote...
 
Bobbie Draper schrieb:
Der BR argumentiert mit "die Leute sind das tägliche Pendeln satt" (wer den Verkehr in HH kennt, kann da zustimmen).
Ich bin selbst Betriebsrat und denke, dass ein solches Argument sehr dünn ist und schnell entkräftet werden kann. Es sollten weiter Gründe angeführt werden wie Arbeitschutz, Infektionsschutz, effektiver im HomeOffice, flexiblere Arbeitszeiten.
 
BridaX schrieb:
Ich würde persönlich nicht mehr darauf verzichten wollen und im Falle vermutlich eher den Arbeitgeber wechseln als wieder jeden Tag in die Firma zu juckeln.
Ist einer der Gründe, warum ich diesbezüglich auch schon länger am überlegen bin. Hänge aber ein wenig in einer Nische und eine Stelle mit Erfahrung, die halbwegs passen würde, habe ich noch nie gesehen. Würde dann wohl bedeuten in einem beliebteren Stack eine Einstiegsstelle anpeilen, ggf. eher mit finanzieller Verschlechterung.
 
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Goldsmith schrieb:
Ich bin selbst Betriebsrat und denke, dass ein solches Argument sehr dünn ist und schnell entkräftet werden kann.

Mobiles Arbeiten wird immer mehr zur Norm. Arbeitgeber die sich dem verschließen werden es nicht leicht haben.

Es werden bereits überall Fachkräfte im MINT-Bereich gesucht und der Umstand wird künftig auch nicht besser. Viele aktuell besetze Stellen werden in den Ruhestand übergehen. Wer keinen modernen Arbeitspatz bieten kann, der verliert die jungen Arbeitskräfte an die Konkurrenz. So einfach ist das.
 
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Es ist völlig egal ob sich der Arbeitgeber dagegen sperrt, letztendlich wird das zwischen Betriebsrat und dem Arbeitgeber verhandelt, kommt es da zu keiner Einigung, geht es vor eine Einigungsstelle mit einem Arbeitsrichter und gerade diese stehen dem HomeOffice eher positiv gegenüber.

Ich saß schon als Beisitzer in einer Einigungsstelle als es auch ums HomeOffice ging, da fragte der Richter den Arbeitgeber, was ihm den lieber wäre, kranke und infizierte Arbeitnehmer die nicht arbeiten können, oder Arbeitnehmer die gesund von zuhause aus arbeiten.
 
Goldsmith schrieb:
da fragte der Richter den Arbeitgeber, was ihm den lieber wäre, kranke und infizierte Arbeitnehmer die nicht arbeiten können, oder Arbeitnehmer die gesund von zuhause aus arbeiten.
Was ist das für eine Unterstellung an den AG? Warum sollte ein AG nicht in der Lage sein, ein tragfähiges Hygienekonzept zu erstellen, an welches sich der AN auch hält. Und warum gilt der AN im Gegenzug zu Hause automatisch als jemand, der sich an alles hält und gesund bleibt? Gerade in Zeiten, in denen krampfhaft Einrichtungen für Kinder/Jugendliche offen gehalten werden und Kontaktbeschränkungen unter 14 Jahren quasi nicht gelten, die Kinder/Jungendliche aber durchaus nach einer eigenen Infektion auch ansteckend sind.

Ob ich dann zu Hause im Mobilen Arbeiten einen gesunden Arbeitsplatz habe, den der AG per Gesetz noch nicht einmal ansatzweise ausstatten muss, kann der Richter auch nicht beurteilen.

Soll sich der Richter lieber auf das beschränken, was er nach Darlegung des AG und des AN-Vertreters auch beurteilen kann und was m.W.n. zum Gesetz passt. Nämlich, ob die Arbeit zwingend vor Ort erledigt werden muss. Dann hat sich die Sache meist auch Gesetzeskonform schnell erledigt und der AG muss sich entsprechend beugen.
 
Das war keine Unterstellung, der Arbeitsrichter hat dies lediglich in den Raum gestellt, zur Sachfindung waren dann andere Gründe ursächlich. Aber es war schon so, das nach zähem Verhandeln in der Betriebsvereinbarung der Arbeitgeber und der Betriebsrat mehrere Tage Homeoffice in der Woche niedergeschrieben hat.
 
Bei uns im Betrieb gab es schon immer Mitarbeiter die 100% Homeoffice gearbeitet haben oder nur manche Tage ins Büro gekommen sind, die Option stand also immer offen.
Bis in der ersten Welle alle zwangshaft nachhause geschickt wurden ist allerdings der überwiegende Teil der Mitarbeiter täglich ins Büro gekommen.

Ich war bis Januar 2020 Azubi, daher war damals Homeoffice für mich keine Option. Mal eben nachfragen wie etwas geht oder auch, dass ein erfahrener Techniker mal eben auf den Bildschirm schaut ist in Person dann doch einfacher als remote.

Während und ich denke auch nach Corona wird ein erheblicher Anteil der Mitarbeiter dazu übergehen, teils vor Ort zu kommen und teils im Homeoffice zu arbieten. Dazu werde ich wohl auch gehören.

gymfan schrieb:
Gerade in Zeiten, in denen krampfhaft Einrichtungen für Kinder/Jugendliche offen gehalten werden und Kontaktbeschränkungen unter 14 Jahren quasi nicht gelten, die Kinder/Jungendliche aber durchaus nach einer eigenen Infektion auch ansteckend sind.
In deiner Welt, in der man mit den eigenen Kindern außerhalb der HO-Arbeitszeiten keinen Kontakt hat, möchte ich nicht leben.
 
Rickmer schrieb:
Ich war bis Januar 2020 Azubi, daher war damals Homeoffice für mich keine Option. Mal eben nachfragen wie etwas geht oder auch, dass ein erfahrener Techniker mal eben auf den Bildschirm schaut ist in Person dann doch einfacher als remote.
In Regel dürfen Auszubildende auch nicht ins Homeoffice geschickt werden, da ihnen zuhause die Ausbildung nicht vermittelt werden kann.
 
Bei uns gilt nach der Pandemie (wann auch immer das sein wird) das Angebot, dass bis zu 60% der Zeit in Quartal mobil gearbeitet werden können, aber nicht müssen. Das Ganze von überall aus der EU. Im Schnitt heißt das 3 Tage mobil, 2 Tage vor Ort. Viele Mitarbeiter sind damit aber unzufrieden, da wir seit knapp 2 Jahren zu 100% Zuhause sind.

AG: Konzern (AG) Versicherungswirtschaft.
Ergänzung ()

gymfan schrieb:
Impfungen oder gar Medikamente gegen Corona gibt es also nicht und wird es auch in Zukunft nicht geben? Um nicht auch noch Herrn Spahn zu zitieren.
Eine Impfung alleine rottet eine Krankheit nicht aus. Nicht ohne Grund musste ich meinen Sohn teilweise noch mit dem selben Impfstoff für diverse Krankheiten impfen, mit dem ich vor 30 Jahren geimpft wurde ;)

Nach Corona uns Ende der Pandemie sind zwei Paar Schuhe. Ich gehe stark davon aus, dass derjenige nach der Pandemie gemeint hat ;) Corona werden wir nicht mehr zu Lebzeiten los.
 
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