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Cadet 4th Year
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_killy_ schrieb:Und dann wundern sich die Unternehmen noch über den Fachkräftemangel.
Da ist das Home Office aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wenn ich im 0815 KMU erstmal zum Probearbeiten kommen muss um dann irgendwelche Einstellungstests zu bestehen, für einen Vertrag mit fragwürdigen Klauseln und einer Entlohnung die gerade so am Durchschnittsgehalt kratzt, brauchen die sich wirklich nicht wundern.
gymfan schrieb:Aber irgendwie scheinen die meisten IT-ler (?) hier nur ein einem Projekt zu arbeiten und sich auch recht wenig für das zu interessieren, was abseits ihrer Gruppe/Abteilung in der Firma so passiert.
Ich hatte leider nie leider nur ein Projekt am laufen und war damit immer am Limit, da habe ich auch onsite nichts von anderen Abteilungen mitbekommen. Ich war froh wenn ich mal in Ruhe arbeiten konnte.
Jetzt betreue ich gerade mehr als 30 Projekte, nur nicht mehr selbst in der Entwicklung und auch jetzt ist es mir wieder egal, was Abseits meiner Abteilung passiert, ich bin froh wenn mich weniger als 10h pro Tag mit meinem Kram beschäftigen muss.
SheepShaver schrieb:Es ist traurig, dass Deutschland anscheinend auch hier dem Zeitgeist hinterherhinkt. Firmen in anderen Ländern haben Corona als Möglichkeit gesehen, neue Anwesenheitsmodelle auszuprobieren und die Vorteile in der Unternehmenskultur zu verankern. In Deutschland will nur möglichst jeder wieder zum Status Quo zurückkehren. Von Weiterentwicklung keine Spur.
Wie auch bei anderen Digitalisierungsthemen, ich befürchte man sieht aus anderen Ländern auch nur die positiven Beispiele. Es gibt auch im Ausland genug Firmen die sich dem Widersetzen und es gibt auch genug in Deutschland die neue Anwesenheitsmodelle als Gewinn wahrnehmen.