Mobillösung gesucht: Uni/Office/Multimedia

Teddymaddy

Lieutenant
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Apr. 2009
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Nabend alle miteinander =)

Lange hab ich mich gedrückt, aber so langsam muss auch ich mir ein mobiles Gerät besorgen. Was genau es sein soll - ob Note-/Ultrabook oder Tablet - weiss ich aber noch nicht.
Ich schreib euch einfach mal was ich damit mache und was ich mir vorstelle:

Gebraucht wird das Teil in/für der/die Uni, um Skripte durchzublättern, schnell mal Sachen nachzuschauen, Texte/Protokolle zu schreiben. In der Vorlesung selbst eigentlich nicht so sehr. Zuhause dann natürlich noch so Sachen wie: Musik hören, Surfen, Filme gucken.
Wenns nur das wäre würde ich mir wahrscheinlich einfach ein 4-500 Euro Notebook, oder ein schickes MBA/MBP kaufen.

Jetzt aber der Knackpunkt: Ich habe vor einigen Wochen angefangen mit 3D-Modellierung in Blender. Natürlich nichts großartig professionelles, aber ich würde das gerne weitermachen. Leider weiss ich nicht was genau ein NB dafür braucht, und hab dazu auch nicht soviel im Internet gefunden. Ich wollt euch fragen ob das auch mit einem Notebook ohne extra Grafikkarte (also nur z.B. HD4000) funktioniert, oder ob man aufjedenfall zum Rendern eine dedizierte benötigt. Und ist ein 4-Kerner nötig? Sonst würd ich mir nämlich ein 13"-Notebook mit i5 raussuchen.

Gespielt wird mit dem Teil eigentlich gar nicht mehr. Schon mit meinem alten PC hab ich höchstens alle 2-3 Wochen mal ne Runde CSS gezockt. Wird jetzt wohl komplett wegfallen, und wenn doch, wirds da denk ich auch die IGP tun.

Leider kenn ich mich nicht genug mit den ganzen Dingern aus, da ich noch nie ein Notebook oder Tablet (oder Smartphone) besessen hab. Wie würdet ihr das lösen?
Ich hatte da erst an eine Tablet & Notebook Lösung gedacht. NB für zuhause (und halt wenn man weg geht, was recht häufig der Fall wäre), und Tablet für Uni. Aber kostet natürlich auch was.

Beim Notebook würde ich wahrscheinlich Richtung 13" MBA/MBP gehen. Ja ich geb zu hab mich bisschen in die Teile verschossen^^. Aber ich konnte die letzten Monate viel am MBP meiner Schwester rumspielen, und das hat mir schon extrem gut gefallen.
Tablet ist zwar sehr praktisch und handlich, und man hat schnell mal was nachgeschaut, allerdings hab ich da ja kein Office.

So ich hoffe, ich konnte mich halbwegs verständlich ausdrücken =). Die Grundfrage dieses Threads ist also eigentlich, ob es möglich ist auf einem Notebook (nehmen wir als Leistungsdaten mal das MBP 13" mit i5) auch 3D-Modellierung zu machen, denn daraus ergibt sich für mich praktisch welche Möglichkeit/Kombination an Geräten ich nutze(n kann). Aber evtl. Hat ja jmd. Noch andere Vorschläge, wie man das lösen kann, oder war mal in ähnlicher Situation.

In Hoffnung, dass ihr mir helfen könnt,
Teddymaddy
 
also Blender profitiert sowohl von schneller CPU, viel RAM und einer Grafikkarte mit OpenCL.

Wenn ich mal das ungefähre Budget eines MBP annehme, gibt es da sehr gute Kombinationen aus einem Lenovo Thinkpad T430 mit Peformance Set für ca. 1150€.

Vorteil ist: lange Akkulaufzeit und die Möglichkeit nen 9 cell Akku zuzukaufen. Leistung ist über jeden Zweifel erhaben, reicht locker für Blender und alles andere. Sehr robust, mit TPfancontrol (+ Anleitung im TPwiki) nahezu lautlos bzw. passiv im Office Betrieb. 36 Monate Vor Ort Service.
Weiterhin bestünde die Möglichkeit, eine DockingStation für Zuhause zu kaufen.

Mit 1200€ bekommst du hier ein Notebook, dass bei Leistung und Ausstattung jedem MacBook dieser Preisklasse überlegen ist. Nur "hipp" und "cool" ist es leider nicht für die Meisten :)

Quad gibt es leider erst bei 15", aber das ist mMn a) nicht nötig und b) zu schwer und groß für unterwegs.
 
Ok super vielen Dank =)

Ob mir das T430 gefällt weiss ich noch nicht, aber generell bin ich Lenovo nicht abgeneigt. Aber wenn du meinst, dass das Gerät von der Hardware aufjedenfall reicht, dann kann ich ja auch noch nach anderen Geräten ausschau halten.

@Apple: Keine Angst. Bin einer der letzten, die so viel Geld für ein Gerät ausgeben würden, nur weil es "hipp" ist ;).. Aber gefallen haben mir die Geräte schon sehr, vorallem wegen Alu.
 
Hi, ich bin zwar auch Thinkpad-Fan, allerdings muss man sagen, dass die MBA und MBP Geräte durchgehend besser verarbeitet sind und haptisch besser sind. Wenn Du auf top verarbeitetes, komplett verwindungssteifes Alu stehst, bist Du bei Thinkpads also falsch...

Allerdings erkaufst Du Dir mit dem Verzicht auf Optik und Haptik auch die von Picard genannten Vorteile (Robustheit, höhere Leistung) und zusätzlich noch bessere Kühlung (die aufgrund der CPUs mit TurboBoost einen direkten Einfluss auf die abrufbare Leistung hat und dafür sorgt, dass Du Dir nicht die Oberschenkel verglühst wie bei nem MBP) und natürlich auch die üblichen Thinkpad Features (falls benötigt): Ultrabay, Docking, leichte Wartung, billige Ersatzteile...

Ein MBP wird halt beim Rendern usw. SEHR heiß (also auch extern)...

Deutlich besser wäre aber eigentlich ein kleines leichtes Notebook mit langer Akkulaufzeit zum Mitnehmen und dazu ein Desktop für's Modelling - wenn Du allerdings das Modelling eh nur hobbymäßig betreibst und möglicherweise den Desktop eh nicht voll auslasten würdest, lohnt sich das natürlich nicht. Da wärste mit nem MBP oder T430 als Rundumgerät schon besser bedient...
 
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