News MSI bringt „X79A-GD45 Plus“ für den Sockel LGA2011

Maxon

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Wer Intels Sandy-Bridge-E-Prozessor (ComputerBase-Test) einsetzen möchte....

Gut das wieder mal ein neues board kommt. Ich halte den Sockel immernoch für attraktiv. Ich persönlich würde bei dem Preisunterschied z.b heute wieder eher einen 2011 als einen 1155 kaufen.
 

Raptor2063

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Finde ich auch, ich hatte auch mal überlegt ob von 1155 zu 2011 oder doch 1366 welcher es letztendlich wurde.
Aber mich hat auch oft gestört, dass die PCIe-Belegung nicht optimal war und vorallem die meisten günstigen Boards oft nur vier RAM-Slots hatten und wenn man da dann auf 32 GB oder mehr will wirds richtig teuer.

Also sicher ne ganz nette Alternative.
 

Krautmaster

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ich würde vermutlich eher auf Sockel 1150 gehen, bzw noch paar Monate darauf warten.

Anzunehmen, dass nach IB-E, wieder ein neuer Sockel im High End Bereich kommt.
 

oldmanhunting

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Herdware

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@Krautmaster
IB-E ist doch noch nicht mal konkret angekündigt. Da würde ich mir über die Zukunftsfähigkeit des dazugehörigen Sockels darüber hinaus nicht allzuviel Gedanken machen. IB-E wird vermutlich noch bis mindestens 2015 hinein das obere Ende der Fahnenstange markieren. Danach wird wahrscheinlich sowieso mal wieder ein neues Mainboard fällig oder zumindest interessant. Z.B. wegen SATA Express, DDR4 und anderen Neuerungen.
 

Lars_SHG

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IB-E ist doch noch nicht mal konkret angekündigt.
wie kommst Du denn darauf? Es gab doch schon Ankündigungen, Verzögerungen, Verschiebungen etc.
Mein aktueller Stand ist Quartal 3/4 2013!
Leider auf diesem Sockel - leider weil:
Echt schwach mit den wenigen Sata Anschlüssen.
und deshalb schliesse ich mich dem Fazit an:
was aber für Ivy-E nicht passieren wird - wenn doch wäre natürlich super.........

edit:
http://www.tomshardware.de/Ivy_Bridge-E-LGA_2011-X79-CPU-Prozessor,news-247966.html
das ist auch mein aktueller Stand!
 

Herdware

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wie kommst Du denn darauf? Es gab doch schon Ankündigungen, Verzögerungen, Verschiebungen etc.
Mein aktueller Stand ist Quartal 3/4 2013!
Und das ist für mich noch längst kein konkreter Termin. Mehr als das IB-E irgendwann (vermutlich noch dieses Jahr) kommen soll, wissen wir im Prinzip nicht. Und nicht mal das ist wirklich sicher, weil meines Wissens bisher immer nur von den entsprechenden Xeons die Rede war. Es ist zwar sehr wahrscheinlich, dass es zeitnah dazu auch wieder i7-Ableger geben wird, aber wie gesagt, konkret ist bisher nichts.

Was die "magere" Ausstattung des X79-Chipsatzes angeht, habe ich die Kritik eigentlich nie wirklich verstanden. Es ist doch einfach nur ein anderes Konzept, als bei den "alles eingebaut"-Chipsätzen der kleineren Consumer-Mainboards. Statt aller möglichen integrierten Controller beschränkt sich X79 auf das Wesentliche, das praktisch jeder braucht. Für alle Extrawürste darüber hinaus gibt es im Gegensatz zu Sockel1155 und Co. massenweise breitbandige PCIe-Lanes. Die sind für viel mehr zu gebrauchen, als Quad-SLI oder CF-X.

Das war doch auch ursprünglich mal das Konzept des PCs. Dass man sich per Erweiterungskarten ein System genau nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Wer z.B. mehr SATA(III) braucht, weil er massenweise SSDs und Festplatten in seinen Rechner packen will, baut sich halt eine entsprechende zusätzliche Conroller/Raid-Karte ein.
Für mich wären viele SATA-Anschlüsse z.B. kein Kriterium, weil ich als Datengrab eh ein NAS im Heimnetzwerk hab. Ich hab zwar neben der SSD derzeit noch eine herkömmliche Festplatte im PC (für den Fall der Fälle, bzw. einfach aus Gewohnheit), aber die liegt praktisch brach. Wahrscheinlich werde ich in mein nächstes System gar keine Festplatte mehr verbauen und ein optisches Laufwerk sowieso nicht mehr. Ich bräuchte dann also genau einen einzigen SATAIII-Port. Oder nicht mal den, wenn ich eine PCIe-SSD nehme.

Aber es hat halt jeder andere Ansprüche und genau deswegen gibt es die vielen, flexibel nutzbaren PCIe-Steckplätze auf einem X79-Board.
 
Zuletzt bearbeitet:

fandre

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Ich verstehe euer Problem mit der Anzahl der SATA-Schnittstellen nicht. Reicht doch absolut aus für 90% der User und wer mehr will, kann sich immernoch einen vernünftigen PCIe-Controller zulegen. Der bringt dann auch gleich noch mehr.
 

deo

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Tja, was willst du machen, wenn Homeuser mit Sockel 2011 liebäugeln und es mit einem einem "All-in-one Board" verwechseln?
Am besten noch Sockel 2011 in einem HTPC. :evillol:
 

SeniorChief

Ensign
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Also wenn Homeuser ohne ganz besondere Anforderungen nur wegen Prestige auf 2011 gehen wollen, bitte schön, sehr überzeugend;
http://www.anandtech.com/bench/Product/552?vs=551
Was wir sehen sind ein 3770k gegen einen 3930K stock. Das ist für die meisten nicht wirklich neu wie der wahre Gewinner ausschaut. Nur ein kleiner Prozentsatz kann tatsächlich vom So2011 profitieren, für Gamer ist So 2011 völliger Schwachsinn.
Es gibt andere Nutzergruppen, denen bringt 12 Threads und dieses monströse Speicherinterface nen Vorteil.
Für mich persönlich ist das Board/Sockel überhaupt keine Option, den doppelten Preis des 3930k gegenüber des 3770k steckt man lieber in andere Hardware bzw Peripherie.
 

Herdware

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... für Gamer ist So 2011 völliger Schwachsinn.
Welche Spiele laufen auf einem 3930K denn nicht oder auch nur wesentlich schlechter als auf einem 3770K? ;)

Im Gegensatz zu früheren Zeiten, als mehr Cores/Threads starke Einschnitte in die Single-Thread-Leistung bedeuteten und man sich gut überlegen musste, ob man sich einen Quadcore für spezielle Anwendungen oder besser einen spieletauglichen Dualcore zulegt, hat man heute eierlegende Wollmilchsäue, die in allen Bereichen Spitzenleistung hinlegen. Und gut übertakten lassen sich die SB-E auch noch.

Bis der minimale IPC-Vorteil des 3770K relevant werden könnte, wir der SB-E längst auch in Spielen von seinen zusätzlichen Threads profitieren und gnadenlos davon ziehen.

SB-E sind ideale CPUs für so ziemlich jeden Anwendungsfall (außer natürlich HTPCs oder Notebooks usw. ;)).
Der einzige Grund sich keinen zuzulegen ist, wenn er nicht ins Budget passt.

Mein aktuelles System (3930K + GTX580) war sogar wesentlich günstiger, als mein letztes mit C2D und 8800GTX. Es war völlig im Rahmen dessen, was ich seit je her bereit bin für einen PC auszugeben, der mir dann lange Jahre treue Dienste leisten wird. Ich bin halt sowas wie ein "Quartals-Enthusiast". Ich lege mir High-End-Komponenten zu, behalte die dann aber realtiv lange. (Die Ausnahme war bisher die Grafikkarte, die zwischendurch öfter mal ausgetauscht wird.)
Die Entwicklung der letzten Jahre, dass PC-Komponenten immer billiger werden, nutze ich schamlos dazu aus, mir mehr und bessere zuzulegen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

deo

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Zum Strom sparen kauft man sich auch etwas anderes. Es ist auch schwer, einen PC für mehrere Tausend Euros zu kaufen, ohne damit anzuecken. Mein erster Pentium hat auch umgerechnet Fünftausend Euros gekostet. Heute bin ich komplett umgeschwenkt, weil ich die solche brachiale Leistung nicht brauche und dafür kaufe ich nicht die billigsten Lebensmittel. einen PC kann man nicht essen.
 

Herdware

Fleet Admiral
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Ja, Stromsparen ist wohl das Einzige, wo die SB-E nicht ganz vorn mit dabei sind (deshalb auch meine Einschränkung bezüglich HTPCs und Notebooks). Wobei der Idle-Verbrauch zumindest mit Blick auf das, was man von früher gewohnt ist, ziemlich niedrig ist. Und der Lastverbrauch steht auch im direkten Verhältnis zu gebotenen Leistung.

Und nein, ich schränke mich natürlich nicht beim Essen, Kleidung oder der Wohnung usw. ein, nur um mir High-End-PC-Komponenten leisten zu können. Die Computer sind für mich in erster Linie einfach ein Hobby (seit über 25 Jahren) und was das angeht nicht mal ein besonders teures. Für Modelleisenbahnen, Auto-Tuning usw. kann man locker viel mehr ausgeben.

Ich verdiene glücklicherweise genug, um mir diese kleinen Freuden leisten zu können, ohne auf elementare Dinge zu verzichten. :)

Wie gesagt schaffe ich mir auch nicht alle 3 Monate ne neue CPU und Grafikkarte an und habe 10 PCs gleichzeitig, wie einige Extrem-Enthusiasten. Mein 3930K wird, wenn nichts dazwischen kommt, sicher für min. 5 Jahre gut sein und danach vielleicht sogar noch ein zweites Leben als Geschenk bei irgendwelchen Bekannten oder Verwandten führen.
Der besagte C2D-Rechner läuft heute immer noch bei meinem Neffen.
 

Herdware

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Du hast geschrieben, es wäre "schwachsinnig", sich einen SB-E zu spielen anzuschaffen. Dabei ist das eine ausgezeichnete Spiele-CPU. Absolute Spitzenklasse.
Wie gesagt: Der einzige Grund zum Spielen keinen SB-E zu kaufen, ist wenn der nicht in das Budget passt.

Da weder du noch ich wissen, was für ein Budget jeder einzelne potentielle SB-E-Käufer zur Verfügung hat, ist es einfach falsch zu sagen, dass es "schwachsinnig" wäre, sich einen zum Spielen anzuschaffen.

In mein Budget hat der 3930K jedenfalls wunderbar reingepasst und ich freue mich jeden Tag darüber, wie der sowohl in Spielen als auch in Anwendungen (sowohl multi- als auch single-thread) abgeht. Ist einfach eine tolle CPU, die mit allem fertig wird, auf was man sie loslässt. :)
 

oldmanhunting

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@Herdware
Du hast da vollkommen recht. Das Hobby Computer ist im Vergleich zu vielen anderen Hobbys ein billiges. Ich gebe pro Jahr so 600€ bis 800€ für mein Hobby aus und hoffe, ich muss mich dafür bei niemanden rechtfertigen.
Habe auch Kollegen, die mit dem 3930K und 3 Grafikkarten alles unter Wasser zocken. Hobby halt.
 
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für Gamer ist So 2011 völliger Schwachsinn.
Der preisbewusste und kluge Gamer greift (bzw. griff) einfach zum i7-3820 und muss daher nur beim Board im Vergleich zum S.1155 etwas mehr investieren.
Dafür kann er aber mit Ivy-E dann auf mehr Kerne aufrüsten, während man beim S.1155 in die Röhre schaut, denn der Nachfolger benötigt ein neues Board und kommt auch nur mit 4 Kernen daher.

Zudem bietet ein S.2011 genügend PCIe Lanes für 2 Grafikkarten und einen leistungsfähigen Controller (für diejenigen, denen der X79 zu wenig Ports mitbringt).
 
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Hallo @ all,

ich wollte mir bevor er auf den Markt kam ein 2011er MB holen. Damals waren 8GB Module noch wesentlich teuerer als 4GB Module. Aber wie sich später rausstellete mit einem Krüppel-Chipsatz X79 - nein Danke.:mad:

Das ist etwas wofür sich MS schämen sollte, das entspricht keinefalls High-End. Es kann mir keiner sagen daß es Intel damals nicht möglich war USB 3.0 zu integrieren oder mehr als 2 SATA-III Anschlüße. Am Ende vom Lied schafft es Intel nicht einmal bislang TRIM-Unterstützung für RAID-0 Konfigurationen zu unterstüten. Lediglich der Z77 ist dazu fähig. Noch dazu wird der IVY-E auch mit einem (modifizierten) X79 ausgestattet. Wer weiß ob die Modifizierung weit genug gehen um wenigstens eingermaßen mit Haswell mithalten zu können.

Mag sein, daß die CPUs performancemäßig was hermachen. Wenn man auf Gedeih und Verderb auf CPU-Leistung und/oder 8 RAM-Plätze angewiesen ist, OK dann ist 2011 bedingt sinnvoll. Für einen Gamer ist der bessere Rat:

Warten auf Haswell.

Aber selbst für Anwendungs-Enthusiasten die z.B. mehr als zwei 512GB SSDs brauchen/wollen kann das einzige Fazit für den 2011er nur heißen: Finger Weg.
 

Herdware

Fleet Admiral
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Es ist offensichtlich, dass X79 trotz der Bezeichnung ein eine Generation älterer Chipsatz ist, als Z77 und Co. Das war auch zu erwarten. Die Sockel2011-CPUs sind ja schließlich auch noch Sandy Bridge. Es handelt sich um Ableger von CPUs und Chipsätzen für Workstation- und Serversysteme und die "reifen" gewöhnlich etwas länger. (Was allerdings die Probleme mit VT-d und PCIe3.0 noch peinlicher macht.)

Wobei ich wie gesagt die Ausstattung des Chipsatzes nicht als verkrüpelt empfinde. Er ist halt auf flexible Erweiterbarkeit ausgelegt, nicht auf das "All in One", das im normalen Consumer-Bereich üblich geworden ist. Ein S2011-System kann alles was ein S1155 kann und noch einiges mehr. Man muss unter Umständen nur bereit sein, etwas mehr Geld in die für die eigenen Bedürfnisse passenden Erweiterungen zu investieren.

Was den Rat angeht, auf Haswell zu warten: Wir wissen doch noch so gut wie gar nichts über diese CPUs. Nur das der Schwerpunkt mal wieder auf der iGPU und Stromsparen liegen wird. Das sind für Gamer aber nicht unbedingt die wichtigsten Aspekte. (Ausgenommen vielleicht Gaming-Notebooks.)

Generell ist es eigentlich nie ein besonders guter Rat gewesen, mit der Anschaffung auf PC-Komponenten zu warten, die erst in Monaten erscheinen. Wobei sich die Gründe, warum Warten keine gute Idee ist, heute etwas verändert haben. Früher war es so, dass auch das Neuste vom Neuen ein paar Wochen später eh schon wieder durch was wesentlich besseres und/oder billigeres ersetzt wird. Man käme aus der Warteschleife also nie heraus. Inzwischen ist es eher so, dass sich zwischen den verschiedenen Generationen sowieso nicht mehr viel tut. Selbst Besitzer von normalen Sandy Bridge-CPUs werden sich wohl kaum für Haswell interessieren.
Wer sich jetzt ein System mit Ivy Bridge oder SB-E anschafft, wird in den nächsten 4-5 Jahren bestimmt keine spührbaren Nachteile haben, gegenüber denen, die auf Haswell gewartet haben.
 
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