Nehmen wir mal an ein WLAN Router nutzt 802.11a/g - g bis 108Mbit's statt den 54Mbit's. Ein Empfänger Desktop/Notebook nutzt 802.11n. Warum kann der Laptop mit 802.11n 300Mbit's nutzen, aber gleichzeit mit 802.11g nur 54Mbit's statt den möglichen 108MBit's.
Liegt das an der Standardisierung durch die IEEEE oder kann man das technisch begründen, dass beide nicht vergleichbar sind. Vermutung meinerseits beruht auf den unterschiedlichen Multiplexverfahren: OFDM (802.11a/g) vs. MIMO (802.11n).
Bedeutet: MIMO basiert ja auf
a) Senden mit mehr als einer Antenne
b) Empfangen mit mehr als einer Antenne
Also der Router hat eine stärkere Antenne und kann daher mehr als die 54 Mbit's bringen (nämlich 108Mbit's). Der Empfänger, der ja 802.11n-fähig ist, kann dies nicht nutzen und erreicht nur bei einem Sender mit 2 Antennen (802.11n) seine 300 Mbit's. In dem aktuellen Betrieb im 802.11g Standard, langweilt sich eine der 2 Antennen des Empfängers.
Jetzt bin ich auf diese Aussage hier gestoßen:
Übersetzt auf meinen Fall:
Theoretisch gehen 54Mbit's übers 802.11g, praktisch ~19Mbit's. Da die Leistung in diesem Beispiel einseitig steigt, würde mein Laptop in etwa ~28,5 Mbit's durch die Luft bringen wenn er sendet, der Router bei seinen ~19Mbit's bleiben. Korrekt?
Wieso steigt hier aber die Leistung? Kann der Router den Bitstrang den er von 2 Antennen bekommt überhaupt verarbeiten?
Gehen wir ein Schritt weiter:
Wenn MIMO auf mehreren Sendeantennen und Empfangsantennen beruht, in der WLAN Technik derzeit jeweils 2 wie ich jetzt verstanden habe, lässt sich dann nicht die Leistung mit weiteren Antennen erheblich steigern? Statt 2 ... eben 3,4,5 usw?
Wenn hier jemand nähergehendes Wissen hat, möchte er dies doch mit mir teilen
Gruß Drachton
#push
Liegt das an der Standardisierung durch die IEEEE oder kann man das technisch begründen, dass beide nicht vergleichbar sind. Vermutung meinerseits beruht auf den unterschiedlichen Multiplexverfahren: OFDM (802.11a/g) vs. MIMO (802.11n).
Bedeutet: MIMO basiert ja auf
a) Senden mit mehr als einer Antenne
b) Empfangen mit mehr als einer Antenne
Also der Router hat eine stärkere Antenne und kann daher mehr als die 54 Mbit's bringen (nämlich 108Mbit's). Der Empfänger, der ja 802.11n-fähig ist, kann dies nicht nutzen und erreicht nur bei einem Sender mit 2 Antennen (802.11n) seine 300 Mbit's. In dem aktuellen Betrieb im 802.11g Standard, langweilt sich eine der 2 Antennen des Empfängers.
Jetzt bin ich auf diese Aussage hier gestoßen:
Die volle MIMO-Unterstützung wird nur nutzbar, wenn sowohl Sender als auch Empfänger das MIMO-Verfahren beherrschen. Nutzt nur eine Seite MIMO-Technologie, so steigert sich die Leistung von normalen 802.11g-Komponenten um ca. 50 Prozent
Übersetzt auf meinen Fall:
Theoretisch gehen 54Mbit's übers 802.11g, praktisch ~19Mbit's. Da die Leistung in diesem Beispiel einseitig steigt, würde mein Laptop in etwa ~28,5 Mbit's durch die Luft bringen wenn er sendet, der Router bei seinen ~19Mbit's bleiben. Korrekt?
Wieso steigt hier aber die Leistung? Kann der Router den Bitstrang den er von 2 Antennen bekommt überhaupt verarbeiten?
Gehen wir ein Schritt weiter:
Wenn MIMO auf mehreren Sendeantennen und Empfangsantennen beruht, in der WLAN Technik derzeit jeweils 2 wie ich jetzt verstanden habe, lässt sich dann nicht die Leistung mit weiteren Antennen erheblich steigern? Statt 2 ... eben 3,4,5 usw?
Welche Komplexität bildet sich hier? Das wieder zusammensetzen der Bits die vor der Übertragung auf die Antennen getrennt werden und somit eine Problematik beim Empfänger wird (Zusammensetzen)? Lässt sich dies nicht durch eine bessere und effektivere Codierung umgehen. Oder falls nicht, das man einen schnelleren Prozessor im Router einsetzt der diese Signale schneller erkennt und richtig zusammensetzt? Die Grundidee ist doch genau die gleiche wie bei CPUs und GPUs - parallelisieren einer großen AufgabePreis dafür ist jedoch der wachsende Aufwand durch die Zahl der Antennen und die Komplexität des HF-Empfängers und der Signalverarbeitung
Wenn hier jemand nähergehendes Wissen hat, möchte er dies doch mit mir teilen
Gruß Drachton
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