News Musikverwertung: GEMA soll Beiträge teils um 8.000 Prozent erhöht haben

Status
Neue Beiträge in diesem Thema müssen von einem Moderator freigeschaltet werden, bevor sie für andere Nutzer sichtbar sind.
An dieser Stell fände ich den Verweis und oder ein Followup Artikel über die Gema Alternative

https://www.c3s.cc

Über C3S​

Die C3S ist eine europäische Genossenschaft mit dem Ziel, als Verwertungsgesellschaft tätig zu werden. Es ist geplant, musikalische Werke zu verwerten, die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurden, aber auch Werke, die unter keiner expliziten Lizenz stehen.

sehr gut :D

Vielleicht kann man den Jungs auch mal etwas Support oder Mut Geld Bekanntheit schenken, denn die arbeiten seit Jahren daran die Gema Vermutung zu entmachten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Xul, Drakrochma und Bccc1
ameisenbaer schrieb:
Außerdem hat es ja auch sein Gutes, wenn es in Zukunft weniger "Last Christmas" gibt...
Mal ne blöde Frage - aber ist das originale "Last Christmas" überhaupt noch GEMA pflichtig? Das Teil ist doch schon älter als 20 Jahre wenn nicht sogar schon 30 Jahre...
Wann hört denn die Verwertung auf? Ist die echt länger als bei Patenten???
Bzw. müsste so ein altes Lied nicht billiger zu bekommen sein...
 
kachiri schrieb:
Wenn alles "überdacht" wird, wie es der Verbraucher gerne hätte, würde es wahrscheinlich gar keine Künstler mehr geben
Das bezweifele ich. Menschen zahlen für sogar OnlyFans obwohl es das alles umsonst im Internet gibt.

Ganz im Gegenteil, wenn die meisten Künstler tatsächlich nur deswegen im Markt sind, weil sie unfreiwillig durch die Allgemeinheit subventioniert werden, ist es vielleicht ganz richtig, wenn die meisten davon ihre brotlose Kunst an den Nagel hängen.

Es füttert mich ja auch niemand durch wenn ich frei kopierbaren Code auf GitHub stelle für den niemand zahlen wollte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BLJ, KitKat::new() und Schumey
netzgestaltung schrieb:
Das Ende von Last Christmas. Jetzt wieder mehr klassische Musik und eine Band rentiert sich auch wieder :)
Das glaubst auch nur du. Bei Livemusik langt die Gema erst RICHTIG hin!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: B.XP, Schumey, lex30 und eine weitere Person
Gibt doch ne ganz einfache Lösung, Musik aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Apocalypse und JoeDante
Duran schrieb:
So wie die GEZ hat auch die GEMA bald ausgedient in der neuen Generation.
Die GEMA ist an sich etwas sehr Gutes. Deine Werke werden geschützt und die verhelfen dir dein wohl verdientes Geld zu bekommen. Ski Aggu durfte sein No 1 Hit "Friesenjung" auch nicht veröffentlichen. Er musste hierzu Otto Waalkes um Erlaubnis bitten. Absolut Richtig! Gerade mit Medien ist es sehr schwer in Deutschland Geld zu verdienen. Ohne GEMA würde Niemand mehr Musik machen. Bloß deren Preispolitik ist fragwürdig und deren Arbeit steckt irgendwie in den 90ern fest. Die wissen auch nicht ob Miss You von Oliver Tree oder Southstar ist. Es sind beide Werke unabhängig gelistet. Auch hat Shaka Freak mehr Geld an Paul Kalkbrenners Lieder als Paul Kalkbrenner verdient. Genau das muss die GEMA schützen. Haben sie nicht!

Man sieht ja in den Niederlanden z.B. (die haben sicherlich auch eine GEMA), dass überall Musik gespielt wird und es viele Musikschaffende gibt.
 
Ach einfach Bach abspielen und gut ist. GEMA kann an der Musik ersticken...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JoeDante, juwa und kaji-kun
Wo kann man den schauen, was GEMA-gebührenpflichtige Musik ist, und im Umkehschluss freie Musik?

Muss da erst jeder Titel sozusagen "gegoogelt" werden, wo dann die Gebühren stehen?
 
Farcrei schrieb:
Klingt für mich nach Mafiamethoden.
Ich frage mich, warum das System GEMA nicht endlich mal überdacht wird.

Ich habe mal gehört (Hörensagen) dass die Gema eigentlich nur die großen Künstler gut bedient.

Kleine Künstler bekämen zu wenig und ich schätze auch, dass die Herrschaften bei der Gema sicherlich auch tolle Gehälter haben.

Schön wäre ein demokratisches System mit demokratisch aufgestellten Regeln, die auch von allen Künstlern gut akzeptiert werden können.

Und dann sollten Gema Mitglieder vielleicht auch demokratisch gewählt werden.
 
Pixelkiller schrieb:
es gibt ja auch Künstler die über ihr eigenes Plattenlabel vertreiben, komischerweise hab ich da immer den Eindruck das du dessen Musik auch deutlich seltener im Radio hörst.
Nach dem Motto du willst nicht zahlen, dann sorgen wir dafür das dich auch keiner kennt.
nicht nur Radio im Radio seltener zu hören, sondern auch in Discotheken und oft genug Konzerten ab einer gewissen Größe. Auch ist es für nicht-Gema Mitgliedern fast unmöglich mit einem der klassischen Labels einen Vertrag einzugehen.
Die Ursache dafür liegt an der Gema-Vermutung ("Beweislast Umkehr"), die es so viel aufwendiger gestaltet nicht-Gema Musik abzuspielen, als Gema-Musik. (siehe den Beitrag von @Xul -> https://www.computerbase.de/forum/t...0-prozent-erhoeht-haben.2156999/post-28520979)

Das Gema Model sieht vor, alle "nicht-Gema" Modelle aktiv zu behindern, um die eigene Stellung weiter zu stärken. Jede Firma die so agieren würde, würde die freundlich sabbernden Herren des Kartellamtes wohl nie wieder los...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bccc1 und juwa
aLanaMiau schrieb:
Lieber ein paar echte Künstler besorgen und die einfach live spielen lassen, gibt doch genug Straßenmusikanten.

Ich glaube, du hast wirklich keine Ahnung, was das erst kosten würde, oder? Bei 4 Wochen Weihnachtsmarkt kommt für 40.000 Euro nicht mal die Musikgruppe "Lustige Lieder Zwerge" des örtlichen Kindergartens..

luda schrieb:
Ja dann muss ich jetzt für meinen Aperol halt 20 EUR pro Glas zahlen lolol. :stock:

Bei dem Umsatz sind das keine 2 ct mehr pro Glas, keine Sorge.

Unnu schrieb:
Im Prinzip richtig. Allerdings trifft das ja nicht nur Bayreuth sondern alle, oder zumindest sehr viele. Warum?

Die Städte wollen sich dagegen wehren, was ja auch okay ist. Überrascht ist anscheinend nur Bayreuth, warum auch immer.
 
crustenscharbap schrieb:
Die GEMA ist an sich etwas sehr Gutes. Deine Werke werden geschützt und die verhelfen dir dein wohl verdientes Geld zu bekommen. Ski Aggu durfte sein No 1 Hit "Friesenjung" auch nicht veröffentlichen. Er musste hierzu Otto Waalkes um Erlaubnis bitten. Absolut Richtig! Gerade mit Medien ist es sehr schwer in Deutschland Geld zu verdienen.
Ach quatsch! Es gibt viele, die machen Musik der Musik wegen und verkaufen ihre Musik ganz ohne GEMA. Durch den GEMA-Schlüssel ist es eh so, dass du zum Großteil die eh schon großen Künstler bezahlst und bei den kleinen fast nichts ankommt - obwohl du deren Musik hörst.

Corpus Delicti schrieb:
Wo kann man den schauen, was GEMA-gebührenpflichtige Musik ist, und im Umkehschluss freie Musik?
Muss da erst jeder Titel sozusagen "gegoogelt" werden, wo dann die Gebühren stehen?
Hier greift die GEMA-Vermutung: Es wird davon ausgegangen, dass jede Musik GEMA-pflichtig ist (und du dafür bezahlen musst). Das führt sogar so weit, dass der Künstler, wenn er seine eigene Musik live spielt, sie der GEMA melden muss - und sie dann erst sagt, dass man nicht bezahlen muss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Xul, Sebbi und Corpus Delicti
@catch22
Discos gibt es mittlerweile nicht mehr, nennen sich nun „Clubs“. Von Diskothek zu sprechen zeugt eigentlich nur dafür, mittlerweile ein „alter Sack“ genauso wie ich geworden zu sein. ;)

Hier in Italien gibt es die SIAE als Pendant zur GEMA, die wollen für eine private Veranstaltung im Freien wie für eine Hochzeit tatsächlich z.B. pauschal 199€, eine Geburtstagsfeier kostet 79€... steht so in deren Gebührenkatalog.
 
Weihnachtsmarkt ohne Musik .. finde ich gut.
Wenn jetzt noch die Passanten die Fresse halten, gehe ich auch wieder hin.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Charminbaer und HeidBen
@Apocalypse
Ein Weihnachtsmarkt ist eben kein großes Konzert. Diese Lautstärke hat man erst gar nicht. Ich verstehe die Logik nicht. Überlegt doch mal wie bisher auf Weihnachtsmärkten Musik eingesetzt wird.
 
Ich frage mich ernsthaft wieso so Organisationen ais kartellrechtlicher Sicht überhaupt existieren dürfen.

Entweder es vertreibt jedes Plattenlabel seine Musik selbst um ein gewisses Maß an Wettbewerb sicher zu stellen oder falls das nicht praktikabel ist dann müssen die Tarife eben staatlich verordnet werden (als Zusatz zum Urheberrecht).

Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen mit Monopolstellung selbst die Preise bestimmen kann.

Auch dass Rechnungen für selbst erstellte ider frei Musik verschickt werden würde ich als Betrugsversuch werten.
 
chr1zZo schrieb:
Für eine Dienstleistung oder was auch immer, wo die GEMA 0% Aufwand hat? Das ist wie, wenn dir jeder CB User 1€ schickt weil wir dich alle Lieb haben, aber du keinen Aufwand hast! Leichter kann man sein Geld im Schlaf nicht verdienen!
Naja so einfach ist das aber auch nicht. Schließlich muss ja noch jemand zur Abmahnung und Bestrafung eingestellt sein. Und ein bisschen bekommen ja auch noch die Rechteinhaber der Musik. ;)
ameisenbaer schrieb:
Auch wenn ich die Gema nicht mag, aber normalerweise werden sämtliche Tarife vorher auf der Gema-Homepage veröffentlicht. Warum das für die Stadt Bayreuth dann so überraschend kam, müsste deren Verwaltung mal erklären. Da schaut mal als Veranstalter doch als Erstes hin, sofern man keinen Rahmenvertrag hat...
Bei einer verachzigfachung des Tarifs? Da haben die gefälligst vorher anzurufen und das zu erklären.

Wie hier schon geschrieben wurde, ist Wucher verboten. Da besteht sogar eine gute Chance dass die Verantwortlichen in den Knast wandern oder hohe Geldstrafen zahlen müssen.
 
Sollen sie nur noch Gemafreie Lieder spielen, so kann man sich den Wucherpreis sparen und das beste ist die GEMA geht leer aus.
 
Status
Neue Beiträge in diesem Thema müssen von einem Moderator freigeschaltet werden, bevor sie für andere Nutzer sichtbar sind.
Zurück
Oben