News Nach Gerüchten: Dell bestätigt Umbau des Retailgeschäfts für Consumer

NameHere schrieb:
Dell kann Online immer 15-20% Rabattaktionen fahren und verdient trotzdem mehr. Gleichzeitig wird Personal eingespart.
Die Frage ist ob nicht längerfristig mehr verloren als gewonnen wird durch Absatzmöglichkeiten.
Dells Rabatte sind einfach nur utopische UVP, die praktisch nie verlangt wird, weil es immer Aktionen gibt. Die meisten Konfigurationen sind im Einzelhandel oft trotzdem günstiger.
 
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Wenn man an die "Secret Shopper" Aktion vorletzten Jahres vom Channel LTT denkt, war das alte Vertriebsmodell von Dell am Telefon möglichst viele extra-Garantien und Zusatz-Services aufzudrücken, die man mehr als einmal ablehnen musste und nachher trotzdem noch teilweise auf der Rechnung hatte.
Unter dieser Prämisse fände ich schön, wenn sie etwas an ihrem Vertriebsmodell ändern. :)

Auf Produktseite entwickeln sie ja schon sehr schöne Produkte. Allein die Notebooks und Monitore haben schon feine Modelle dabei.
 
Ich vermute mal, dass der Shop auch angepasst wird, wenn alles nur online möglich ist.
Ich hatte persönlich keinen Dell, aber im Bekanntenkreis waren die recht gerne gesehen.
 
Piktogramm schrieb:
Die meisten Konfigurationen sind im Einzelhandel oft trotzdem günstiger.
Da hat der Distributor und Händler auch dran verdient. Das fällt jetzt weg und Dell verdient mehr.
 
Gilt dieser Direktvertrieb dann nur für "Client-Geschäft" (Notebooks, Monitore, etc.) oder auch für deren Server?
 
just_fre@kin schrieb:
Für mich war Dell/Alienware schon immer eine Marke mit dem klassischen Direktvertrieb. Ja, bei größeren Händlern wie Alternate, Cyberport oder Amazon scrollt man immer mal wieder an Dell-Produkten vorbei, aber sonst ... ich hatte meine Alienware und XPS-Notebooks immer nur direkt bei Dell gekauft^^.

CCIBS schrieb:
Da war es undenkbar, das es einen Dell in einem Media Markt geben könnte.

Ich glaube, ihr seid hier auf der falschen Fährte. Es geht NICHT um B2C Vertrieb und die von euch genannten Alternate, Cyberport, Media Markt oder Amazon. Sondern es geht um den B2B Vertrieb und da heißen die Partner eher Bechtle, Avnet, Cancom oder SVA.

Vorallem geht es so wie ich die Meldung verstehe, nicht um XPS Notebooks oder Privatuser Displays, sondern so wie ich das verstehe, vorallem um Datacenter Lösungen (auch aus dem ex-EMC Portfolio) von denen viele bisher nur per Distributor / zertifiziertem Partner erhältlich waren. Aber keine Ahnung, was sich da genau ändern soll, das geht aus der News nicht hervor.

Meist sind diese Systemhäuser und Integratoren ja mehr als nur reine Kistenschieber und sind bei Kunden auch durch umfangreiche Consultingleistungen oder Maintenance gesetzt. Daher ist die Umstellung auf Direktbusiness bei den meisten Kunden gar nicht so einfach :D
 
JohnVescoya schrieb:
Ich glaube, ihr seid hier auf der falschen Fährte. Es geht NICHT um B2C Vertrieb und die von euch genannten Alternate, Cyberport, Media Markt oder Amazon.
Laut Artikel ja schon: "So haben wir die Entscheidung getroffen, unsere Retail-Strategie im Consumer-Bereich in Deutschland zu ändern, um so unser Betriebsmodell weiter zu vereinfachen."
 
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Holla die Waldfee, da hatte ich Tomaten auf den Augen :D

Ich nehme meinen vorherigen Post zurück, das war Bullshit :D
 
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Genau um die von dir genannten Systemhäuser geht es nicht, sondern um das private Endkundengeschäft. Ich habe die Meldung dahingehend gerade auch noch einmal konkretisiert.
 
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LucasAppelmann schrieb:
Ich bin bei Dell Business-Kunde und bestelle trotzdem gern bei unabhängigen Händlern - einfach weil deren Bestellprozess viel unkomplizierter ist und die Sachen meistens auch schneller da sind.
Dito, aber die Bestellungen mache ich sehr gern direkt telefonisch bei Dell.
Beim xps13 gibt es gern Optionen zur Konfiguration, die nicht auf der Website stehen und man kann besser über den Preis reden
 
Wußte gar nicht das man Dell auch so kaufen (konnte) kann.

Ich hatte Anfang der 2000er schon direkt dort gekauft und ging davon aus das es immer noch so wäre, habee z.B. einen Monitor direkt dort gekauft.
 
Joa, dann kann ich als Beschaffer eines kleinen kommunalen Unternehmens eben kein Dell mehr kaufen. Schade, fand die Precision Laptops immer ganz nett, aber bei 10 Laptops und 20 Bildschirmen verteilt über 5 Jahre lohnt sich kein allgemeineres Beschaffungsverfahren oder ein Rahmenvertrag. Bislang bin ich ganz gut damit gefahren das rausgesuchte Zeugs bei mindestens 3 Händlern ordentlich angeboten zu bekommen. Wenn ich keine 3 Händler mehr mit normalen Shoplistungen für Dell habe, die mir ordentliche Angebote erstellen, kann ich die eben nicht mehr berücksichtigen. Bei Dell direkt kann ich nicht bestellen (machen keine Zahlung auf Rechnung) und Amazon ist bei uns auch nur Händler im Notfall wenn es sonst garnicht geht (aufgrund deren Zahlungsbedingungen für öffentliche Auftraggeber)

SFFox schrieb:
Wenn man an die "Secret Shopper" Aktion vorletzten Jahres vom Channel LTT denkt, war das alte Vertriebsmodell von Dell am Telefon möglichst viele extra-Garantien und Zusatz-Services aufzudrücken
Damit wird Dell wohl kein Geld in Deutschland mehr verdienen, da seit 1.1.23 Zusatzgarantien und derlei Services, die gegen Aufpreis oder einzeln bezahlt werden als Versicherung und unterliegen damit den allgemeinen Bedingungen der Versicherungsbranche, inkl. Versicherungssteuer
 
Wir haben bei ~20 Notebooks/Jahr fast ausschließlich Dell Geräte über B2C Händler bestellt. DIe hat man nach spätestens zwei Tagen bei sich, und die Preise (zumindest innerhalb der Latitude-Reihe) viel besser als bei dell.
Von den dummen Konfigurationsmöglichkeiten und Lieferzeiten über dell-Shop (die haben bloß ganz wenige Modelle sofort lieferbar) mal abgesehen.
Naja, müssen wir halt zukünftig über Großhändler (Bechtle oder Ingram Micro) die einzelnen Notebooks kaufen.
Privat ist Dell dadurch für mich aber praktisch ausgeschlossen.
 
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@MHumann sicher dass die dich nicht als Business Kunden nehmen? Selbst bei der Anzahl ist das doch schon ein wenig Umsatz. Vielleicht braucht deine Bude auch irgendwann einen Server...
 
Dell war Anfang der 2000er toll. Damals einen richtig guten PC online konfiguriert, der günstiger war als die Einzelteile im Handel. Das wäre heute undenkbar. Die Kiste lief auch super, immer mit auf Reisen gegangen, ohne Schaden zu nehmen. Allerdings war das custom Kühlsystem laut und dann bin ich auf die Bastelschiene gekommen und da war dell schlecht wegen dem ganzen proprietären Zeug. Heute für mich viel zu teuer deren Kram. Für Business Kunden mag es passen...
 
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In Zukunft werde es die Produkte für den privaten Endkunden (Consumer) nur noch im Dell-Shop und über Amazon geben.

Verstaendlich, da wohl effizienter und kostensparender, was letztednlich dem Kunden zugute kommen koennte.

Bei Amazon wuerde ich aus Prinzip nicht kaufen wenn es irgendwo anders mindestens fuer einen aehnlichen Preis geht, und ja, in der Vergangenheit habe ich auch direkt bei Dell online gekauft (weil es dort auch i.d.R. bessere Angebote gab als bei den ganzen anderen Haendlern).

Solange die Angebote in Zukunft bei Dell stimmen, solange sehe ich da weniger ein Problem. Mich interessieren bei Dell produkttechnisch eigentlich nur noch Monitore.
 
Habe meiner Firma damals einen Dellrechner günstig abgekauft als ich gegangen bin. Habe ihn auf mich umschreiben lassen und eine wirklich schlechte Mail bekommen in der das bestätigt wurde.

Habe mich dann an den Support gewendet und wollte eine Rechnungskopie.
Dell: Was für ein technisches Problem haben sie?
Ich: Ich möchte eine Rechnungskopie bitte.
Dell: Geht nicht, was für ein technisches Problem haben sie denn nun?
Ich: Keins, ich hätte gerne eine vernünftige Eigentümerbestätigung, die nicht nach Chinashoprechnung raussieht.
Dell: Um nochmal auf das technisches Problem zurückzukommen, einen anderen Support bieten wir nicht an.
Ich: Gibt auf...
 
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LucasAppelmann schrieb:
"So haben wir die Entscheidung getroffen, unsere Retail-Strategie im Consumer-Bereich in Deutschland zu ändern, um so unser Betriebsmodell weiter zu vereinfachen."
Danke, das hatte ich überlesen. Dann hätte ich meine Frage ob Business (Server) auch betroffen sind, nicht stellen brauchen.
 
Hab früher bei meinem alten Arbeitgeber viel Umsatze mit Dell gefahren, eigenen kompetenten Ansprechpartner, flexible Konfigurationen, super Preise und toller Support. Dann ging es schleichend los und die vorher komplett in Deutschland beheimateten Abteilungen wurden (aus Kostengründen) ins EU Ausland verlegt und später dann irgendwo hin (z.B. Indien). Absolute Katastrophe.
Außer Monitore nehme ich nichts mehr von Dell.

Ein Strategiewechsel würde bedeuten die brauchen zumindest für den deutschsprachigen Raum wieder ein deutsches Vertriebsteam, hatte damals keinen Bock mehr, mich mit Annakowa aus Rumänien wegen einer Server Konfig solange rumzuschlagen bis es passt, weil sie weder Deutsch ordentlich kann noch Englisch.
Wo soll sowas herkommen, dafür gibt es doch gar keine Fachkräfte aktuell am Markt?
Reiner Online-Endkundenvertrieb, jagut. Dafür muss aber der Shop (der immernoch genauso scheiße ist wie vor 20 Jahren) massiv überarbeitet werden.
Ich glaube das geht so nicht auf.
 
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MilchKuh Trude schrieb:
@MHumann sicher dass die dich nicht als Business Kunden nehmen?
Ich bin sicher, dass ich das Prozedere nicht gehen möchte Business Kunde zu werden. Ändert auch nichts dran, dass ich mindestens 3 unabhängige Angebote über das exakt identische Produkt brauche, um mir das Leben einfach zu machen.
Und Server werden wir nichts off-the shelf brauchen, dafür haben wir das Rechenzentrum der übergeordneten städtischen IT. Die Server, die bei uns stehen sind selbstgebaut, weil es nichts von der Stange im anvisierten Preisbereich gibt/gab. (z.B. sind wir aus diversen Gründen bei Rackservern extrem tiefenlimitiert (max. 45cm) und lautstärkelimitiert, dafür stehen genügend HEs zur Verfügung, gleichzeitig müssen die Server aufgrund der Videoausspielfunktion nah an den Videosenken verbaut sein, weil aufgrund der Bausubstanz keine Leitungen nachträglich gezogen werden können etc.)
 
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