NAS, aber wie?

Da geb ich dir natürlich Rechtm dass vieles von dem was ich getippt habe, den TE nicht wirklich helfen. Aber war ja auch nicht an ihn gerichtet :) - Das passiert manchmal in Diskussionsforen - man diskutiert.

Komisch allerdings das es dazu nicht schon eine FAQ/How-to gibt. Gerade mal gesucht, die Fragen sind dann doch immer die selbe. Manche wollen mehr selber bauen anderen mehr ausgaben :)

Mal sehen, wäre sicher der bessere Platz als hier zu diskutieren.
 
Hallo ihr lieben,
man bin ich froh mich hier angemeldet zu haben. Endlich mal ein Forum in dem man fundierte vernünftige Beiträge lesen kann. :)
So, wo fange ich jetzt an.?
@ TheNoxier und voodoo44 schon mal vielen vielen Dank, natürlich auch an alle anderen.

Die Tendenz geht bei mir mehr Richtung Eigenbau, zum einen weil ich gerne Bastele und Teste (auch wenn die Zeit meist ein Problem ist) und zum anderen weil ich es nicht wirklich einsehe 800 Euronen für ein NAS auszugeben und dann fehlen noch die 4 Festplatten. Da ist ein Atomboard doch ne Ecke günstiger.
Auch die Möglichkeit das man halt noch mehr mit machen kann, wenn man denn die Lust hat und das will, ist schön zu wissen das man könnte. :D
Zu der Leistung die mal Noxier aufzeigte: Habe die Tage mal einen alten Laptop genommen und einmal FreeNas und einmal OpenSolaris auf einem USB Stick Installiert und getestet. Da der interne ide-controller put ist habe ich eine alte 40GB 2,5" Platte über USB angeschlossen.
Ubuntu kommt die Tage noch dran wenn mal wieder etwas Zeit ist. :D
Bei FreeNas bin ich nicht über 25MB/s gekommen bei OpenSolaris waren es gute 75Mb/s lesen wie schreiben. Das ohne genauere Konfiguration und mit suboptimaler Hardware.

Die Einrichtung unter Linux ist nicht soooo schwer da reicht mein Konsolenwissen noch und die ein oder andere grafische Oberfläche gibt es ja auch schon, auch über einen anderen PC per Weboberfläche. Klappt sogar besser als ich dacht. Aber klar ein fertig NAS hat da die Nase weit vorne.

Auf eines jedoch habt ihr mich gebracht wo ich mich noch schlau machen muss:
" Hardware Monitoring und E-Mail Benachrichtung bei Fehlern. Sowohl für Windows als auch unter Linux alles andere als mal eben gemacht. "
Das ist ja schon wichtig, die Kiste soll mir von sich aus sagen wenn die Platten Daten verlieren bevor ich es selbst merke.

Das Raid soll übrigens als Softwareraid laufen. Das wurde glaube ich auch irgendwo gefragt.:)

Eins steht jedoch schon mal fest. Wenn ich meine Bilder auf das NAS schiebe muss ich weiterhin von den Bilder ein Backup machen (kommt dann auf eine 3.5" USB Platte) davor kann ich mich nicht drücken. Da hilft auch kein Raid, ok das habe ich verstanden.
Zum aufbewahren meiner Backupdateien meiner Systeme reicht aber das NAS, oder?
Sonst könnte ich ja auch bei meiner jetzigen Lösung, eine USB-Platte pro Rechner bleiben.

Ach noch was, ich habe hier noch ne USV rumliegen, macht das Sinn diese ans NAS zu koppeln? Wie anfällig ist in Wirklichkeit so ein Raid bei Stromausfall?????

Schon mal Danke und bis bald.

Ups ist doch länger geworden als gedacht.
 
Hardware Monitoring und E-Mail Benachrichtung bei Fehlern
Unter Solaris bieten sich ja Cronjob, Extra User und E-Mail Weiterleitung gut an :)
Unter Windows hätte ich da nicht gerade was auf Lager.


Zum aufbewahren meiner Backupdateien meiner Systeme reicht aber das NAS, oder?
Sonst könnte ich ja auch bei meiner jetzigen Lösung, eine USB-Platte pro Rechner bleiben.
An sich ja, aber :D
Wenn es nur darum geht, dass man auf den letzten Stand zurückgehen kann, wenn PC Platte abraucht, dann reicht das alle mal. Zumal selbst wenn das NAS abraucht, hast du immer noch alle Date auf den jeweiligen Rechnern. Ansonsten wäre eine extra Speicherung denkbar.

Ach noch was, ich habe hier noch ne USV rumliegen, macht das Sinn diese ans NAS zu koppeln? Wie anfällig ist in Wirklichkeit so ein Raid bei Stromausfall?????
Hat durchaus Sinn. Vor allem wenn man den Schreib-Cache nicht ausschalten will (Perfomance). Das RAID sollte diesen Stromausfall durchstehen können, aber Dinge die im Cache waren sind halt weg. Auch spart man sich die mögliche Resynchroniszierung, die dann schon mal paar Stunden dauern kann - reicht schon wenn man einen Plattenverlust hat und das passiert :D

Es sollte auch Software geben, die erkennt, wenn die angeschlossen USV in Betrieb geht und nach x Minuten dann das NAS/Server runterfährt. Beim QNAP gibt es dafür ein Tab - aber nie verwendet.

Jetzt wo wir im Winter/Sommer keine Atomkraftwerke mehr haben, kann das ja durchaus passieren :D

Gruß
Nox
 
Schön dass der TE wenigstens das Interesse an all den geschriebenen Erfahrungen und Meinungen zeigt.

meine Frage wäre allerdings wie du unter USB2.0 auf 75 MB/s gekommen bist :)
Ohne Overhead und optimalsten Verbindungen kann man bei USB2.0 doch nur 60MB/s erreichen oder irre ich mich hier?


Nichts desto trotz hast du hier noch kein Softwareraid eingestellt. Ein Raid 5 liegt immer unter der optimalsten Leistung der einzelnen Platten. Sichere beim NAS nicht die Backupdateien aber die Dateien die dir wichtig sind (zb Fotos)

Softwareraid 5 auf nem Atom könnte aber deinen Speedvorstellungen widersprechen, leider finde ich hierzu keine Erfahrungswerte. Ich schau mal ob ich da noch etwas zu finde :)

Ein Forenthread auf Englisch hier wird erwähnt dass die Schreibgeschwindigkeit bei Software Raid5 (bzw onboard Controllern)
Hier hat jemand ähnliches Anforderungen leider keine fixen Werte zum beurteilen.

Grundsätzlich will ich dir nichts ausreden. Ich habe hier keine Erfahrungswerte, allerdings will ich verhindern, dass du dich nachher ärgerst.

Sofern du eine USV hast benutze Sie :) schaden tut es nie. Normalerweise koppelt man die USV per COM oder USB Anschluß an den Server/PC. Ein Dienst erkennt dann wenn die USV den Strom verliert und fährt das System dann kontrolliert herunter.

Ich denke zur Überwachung des Radi5 kann man sicherlich ne Anleitung im Inet finden. Ein Cronjob der den Status ausliest und bei bestimmten Stati den Status per Mail verschickt.

Ich bin gespannt auf die Erfahrungen die du sammelst. Nett wäre natürlich eine kleine Anleitung. Google indiziert ja brav auch unsere Beiträge hier im Forum. Da haben also auch andere mal Erfahrungswerte :)
 
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USB2.0 - 480 Mbit /s = 60 MByte /s - genau wie du beschrieben hast.
Ich gehe immer von 400Mbit/s aus, wegen Overhead und so, also von ca 50 MB/s max Speed.

Nox
 
Hallo,
mmh, stimmt, jetzt wo du es sagst 75Mb/s bei USB 2.0 ???? Ist mir gar nicht aufgefallen das mir da mein Win7 einen Bären aufgebunden hat. Das war die Anzeige beim kopieren der Dateien auf das NAS und wieder zurück. Je zwei 2Gb Dateien und ein Ordner mit Bilder auch Gesamt 2Gb.
Ich muss am Wochenende also nochmal das ganze testweise Aufbauen, so geht das ja nicht.

Fein, meine USV hat bald wieder eine Verwendung. Schaden kann es ja nix, stimmt.

@Nox: Ich will mein eigenes kleines Atomkraftwerke im Keller :heilig::jumpin:

@rsfb : Den Thread den du verlinkt hast ist von Jan.2010 da hat sich in Sachen Atom einiges getan, und die "großen" fertig NAS sind auch mit Atom bestückt und haben meines Wissens kein Hardware Raid und sollen doch so super duper schnell sein.
 
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Atomkraftwerk für den Keller?
Gerne. Schon vor 30 Jahren in Japan beworben:
chernobyl_2.jpg


Und hier nun auch kaufbar:
http://www.babcock.com/products/modular_nuclear/
mpower_in_containment.jpg

Ein Leichtwasserreaktor für den "Keller" mit 125 MW . Muss man nur alle 4,5 Jahre "auffüllen" und nach 60 Jahren "entsorgen" :D

Nox
 
Nimm es mir nicht übel: den anderen Beitrag von dir lasse ich einfach mal unkommentiert, da er uns hier nicht weiter bringt. Schade eigentlich - aber SVN war schon richtig ... da braucht er keine Konsole sondern kann eine grafische Oberfläche durchklickern. Darauf wollte ich hinaus.

Nun zum aktuellen Thema:
TheNoxier schrieb:
Unter Windows hätte ich da nicht gerade was auf Lager.
Würde ich hier auch gar nicht einsetzen - ich denke, wenn der TE sich schon etwas mit Samba, Linux und der Shell auskennt, dann soll er sie auch nutzen.

TheNoxier schrieb:
Auch spart man sich die mögliche Resynchroniszierung, die dann schon mal paar Stunden dauern kann - reicht schon wenn man einen Plattenverlust hat und das passiert
Was mich persönlich wieder zu einem Hardware-Raidcontroller bewegen würde. Wenn man einmal das Geld ausgibt, kann man es gleich richtig machen und hat für eine Weile seine Ruhe. So ein HW-Raid bietet einfach diverse Vorteile bei der Performance des Systems.
Wer schon einmal mit sowas gearbeitet hat, der kennt den Unterschied. Wenn hier die Perfomance nach bei einem Resync oder Hot-Swapping nicht so interessant ist, dann kann man auch beim Soft-Raid bleiben.

TheNoxier schrieb:
Es sollte auch Software geben, die erkennt, wenn die angeschlossen USV in Betrieb geht und nach x Minuten dann das NAS/Server runterfährt. Beim QNAP gibt es dafür ein Tab - aber nie verwendet.
Dürfte es unter verschiedenen Linux-Derivaten auch geben. Windows hat z.B. im Energiemanager dafür eine Option.
Unter Linux gibt es da auch Möglichkeiten - kommt eben darauf an, ob die USV bspw. APC unterstützt - so firm bin ich in dem Zusammenhang allerdings nicht.

Wie laut ist eigentlich so ein QNAP? Die Teile müssen doch Mordsmäßig laut sein - da stelle ich mir einen Eigenbau-Atom-PC, den man mit einem langsamen 120mm-Lüfter und einem normalen Steckernetzteil betreibt doch viel interessanter vor. 120W sollten doch langen - vor die Festplatten vielleicht noch einen 120mm Lüfter @ 5V (genau wie hinten) und fertig. Damit sollte das Teil auch den heißesten Sommer überstehen.

Viel mehr Sorgen würde mir hier das Suchen nach einem schicken Gehäuse machen :D
 
maniac mansion lässt grüßen :daumen::schluck:

@voodoo44 : man muss sich aber sinnvoller Weise zwei Hardware-Raidcontroller kaufen, weil sonst alles futsch ist wenn er in ein paar Jahren den Geist aufgibt, bei einem Software-Raid muss nur das gleiche Betriebssystem wieder her wenn mal was abraucht.
Performance, ganz klar 1:0 für dich, da geht nix drüber.

Gehäuse ist einfach :-) Chenbro ES34169 :-) einfach nur super
 
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me2pc schrieb:
man muss sich aber sinnvoller Weise zwei Hardware-Raidcontroller kaufen, weil sonst alles futsch ist wenn er in ein paar Jahren den Geist aufgibt
Da muss man auch "vorsichtig" sein - bei manchen Herstellern ist es nicht zwingend notwendig, identische Raidcontroller zu besitzen. Kommt natürlich drauf an, was man für den Controller ausgibt - je nachdem gibt es unterschiedliche Features.

Vermutlich macht es im aktuellen Einsatzzweck aber eh nichts, wenns mal 5 Minuten länger dauert.
 
Wie laut ist eigentlich so ein QNAP?
Im Regelbetrieb und Standby ist der Lüfter unhörbar (1149 RPM - 90mm) . Man hört nur die Festplatten rauschen. Wenn man den NAS ordentlich verwendet, oder die Zimmertemperatur deutlich steigt geht der Lüfter höher und ist für so 5-10 Minute hörbar. - Zumindest meiner. Die neueren System sind da wohl noch etwas besser dran.

Laut kann es schon werden. Wobei ich es noch nicht als "Lärmquelle" ausgemacht habe. Entweder war mein PC schon durch die Lüfter lauter, oder der Switch nebendran hat deutlich übertönt. Mal sehen wie es jetzt mit Wakü PC und Lüfterlosen switch wird.

Ich bin jetzt nicht gerade gut im Lärm einschätzen.
Das sind die Herstellerangaben;

W/o HDD installed: 35.1 dB
Stand by: 34.7 dB
In operation: 35.6 dB
(Background: 25.5 dB)

90mm Lüfter.

Als ich die Werte zum ersten Mal gelesen hatte, fand ich sie ziehmlich hoch, aber aktuell kann ich es z.B. nicht hören. 2 Meter entfernt. - Hab auch mal 60 GB runtergeladen. Keine großartige Veränderung der Temps.

Aktuelle wären dass bei folgenden Temps:
Raum Temp: 24.4°C
CPU Temperature 35°C/95°F
System temperature 34°C/93°F
HDD 1 temperature 38°C/100°F
HDD 2 temperature 41°C/105°F
HDD 3 temperature 41°C/105°F
HDD 4 temperature 41°C/105°F

Oder man packt für 50 oder 100 eure noch ne Wasserkühlung mit rein :D (ist mit gerade so gekommen) - bei einem selbst gebauten auch sehr gut machbar.

Ich weiß auch nicht was man so "verlangen" kann ab einer gewissen größe von NAS. Wenn ich mit die 19" Rack teile in unsere Firma anhöre :D Aua :D

Nox
 
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