Ich bin mit meinen Ugreen NAS Geräten ganz zufrieden, ich mag das OS und auch die Möglichkeit, da ein wenig nachzuhelfen, wenn es sein muss. Der Preis meiner beiden DXP6800 Pro war auch ganz gut.
Alles was die NAS von Haus aus nicht gut kann, wird per Docker erledigt. Was will man mehr?
Ich denke eine NAS sollte in erster Linie die Aufgabe haben, zuverlässig Dateien zu speichern und da sie in der Regel 24/7 läuft, auch noch Dienste erledigen, die einem eben rund um die Uhr behilflich sein können. Für mich zählt da dieser große AI Overhead nicht dazu.
Hier geht das doch schon wieder in den Bereich geplante All-In-One Obsoleszenz. Das geht jetzt nicht explizit gegen UGreen, denn die liefern hier eben eine fertige Box ab, die den Kunden zufrieden stellen soll.
Ich sehe da aber zu viele Einschränkungen und ferstverbauter RAM in einem so teurem Gerät, welches ein Arbeitstier sein soll, geht für mich gar nicht. Da würde ich im Tausch für Module, gerne auf die bessere Performance verzichten.
Ich würde aber auch die AI Funktionalität grundsätzlich auslagern, da diese deutlich schneller altern wird, als eine NAS. Da behalte ich lieber meine jetzigen NAS Systeme und stelle mir ein DGX Spark basiertes System daneben oder eben eine preiswertere Lösung.
Ein vermeintlich besseres Foto Tagging sind mir keine 1800 Euro Aufpreis wert und meine Dokumente kann ich auch von meinem Hauptsystem aus mal eben per AI katalogisieren.
Klar bin ich da jetzt nicht die Zielgruppe, aber wie gesagt, in einem kleinen bis mittlerem Büro, fände sich so eine All-In-One Kiste noch unangebrachter.
Insofern frage ich mich jetzt, wo da das Marktsegment ist, in dem dieses Gerät landen soll? Denn für ein Spielzeug, ist das dann doch ein stolzer Preis.
Ansonsten wünsche ich Ugreen weiterhin viel Erfolg, denn die Geräte sind einfach solide und tun was sie sollen.