NAS Eigenbau, Fragen

lggd95

Ensign
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Apr. 2012
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Hallo,

ich habe einen älteren Rechner zu Verfügung mit einem Intel Core 2 Duo E8400, nvidia GT6600 und 4GB DDR2 Ram zu Verfügung.
Dieser Rechner soll von mir zu einem Netzwerk/Streamfähigen Server/NAS Station mit Raid Verbund umgebaut werden.
Welches Betriebssystem empfiehlt sich für dieses Vorhaben und was muss ich beachten?
Als HDD´s hatte ich 2 WD EFR30X mit 3TB angedacht.

Danke im voraus.
 
Meinst du ein Update auf einen neueren Rechner?
 
Welches Betriebssystem empfiehlt sich[...]
inb4 OS-war...

Lässt sich schwer sagen, ich würde entweder FreeBSD/freeNAS oder eine Linux Distribution wählen. Kenne aber auch welche die ihre NAS mit Windows-Server betreiben. Reine Geschmackssache.
 
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Das System soll am Ende wie eine NAS auch ohne Monitor betrieben und mit meinem Hauptrechner über ein Kabel verbunden werden.
Hauptsächlich soll die NAS halt Filme sichern und sie bei Möglichkeit auch über das Netzwerk/DLNA streamen.
 
OpenMediaVault, kann man dann alles bequem per Webinterface konfigurieren und spart sich die Windows Update Orgien.

Bzw solch alte Strom schluckende Hardware ist zum Dauerlaufen nicht gerade geeignet !
 
Der PC wird von den 3TB Platten nicht booten können.
 
dann kauf dir auch ne NAS. Für Deine Zwecke würde ich keinen uralt C2D aktivieren mit 70W im Leerlauf....
 
Jepp, den Stromverbrauch würde ich auch erstmal checken...

Wenn der den ganzen Tag läuft und z. B. 60 Watt schluckt, sind das schnell 150 € pro Jahr an Stromkosten...
 
Was das booten angeht, so ist eine verwendbare 500gb HDD vorhanden von der man booten könnte.

Naja, eine vernünftige NAS mit 2x3TB kostet weitaus mehr, als ich momentan ausgeben möchte, daher war halt die Idee den alten Rechner noch etwas weiterzuverwenden, es muss schließlich auch kein 24/7 Betrieb sein, bedenken hatte ich allerdings auch schon...
 
http://www.openmediavault.org

Es baut auf Debian 6 auf und somit ist später alles möglich was auf Linux aufbaut.
Bei NAS4Free läuft sicherlich auch der Fileserver, aber sobald die Extrawünsche losgehen, z.B. Plex als Medienserver, geht das gefrickel los. ( Das meiste läuft einfach nicht weil es nicht angepasst wurde und auch wenn es angepasste Versionen sind, ist die Einrichtung sehr umfangreich )

Ich bin allerdings gerade etwas überfragt ob OMV auch auf einem USB Stick läuft. Ich habe das auf einer kleinen SSD. Eine alte kleine Uraltfestplatte sollte es auch tun. Und Owncloud kann man dort als Addon nachinstallieren. ( Seafile finde ich allerdings etwas schicker )
 
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Wenn du den Strom nicht zahlen musst/einen extrem günstigen Stromtarif hast, kannst du das machen, ansonsten rechnet sich ein richtiges NAS ziemlich schnell.
Außerdem, was haben die HDDs mit dem NAS zu tun? Kauf dir die HDDs einzeln, sowie du das für den PC machen würdest und ein NAS zum aufrüsten.
 
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OMV sagt mir soweit schonmal zu, ne Strom muss ich nicht selber bezahlen, es geht erstmal nur darum die Dinge gut zu sichern bevor der Crash kommt, später kann man dann modernisieren.
Brauchbare NAS´ mit 2x3TB gibt es halt nicht um 300-350€....
 
Denke auch, dass das Teil zu stromhungrig sein wird.

Schau nach einem 2-Bay NAS in das du die beiden 3TB Platten einbaust. Die üblichen Verdächtigen Qnap, Synology, Zyxel,...

Wenn du wirklich die alte Möre verwenden willst, besorg die ne 16 oder 32GB SSD als Systemplatte und nutze OpenMediaVault oder falls du ne Lizenz hast Windows Server.

Mal zum Vergleich: Mein N54L verbraucht unter Last mit allen Laufwerken weniger als deine Kiste im Idle ohne Platten verbrauchen wird!

Die 2 x 3TB HDDs brauchst du doch sowieso, ob nur Selbstbau oder Fertig NAS.
Hier siehst du NAS' ohne HDDs: http://geizhals.de/?cat=hdxnas&asuc...ktualisieren&mail=&sort=p&xf=1169_2~2659_ohne

Wenn es günstig sein soll: http://geizhals.de/zyxel-nsa320s-a1093797.html ansonsten: http://geizhals.de/synology-diskstation-ds214se-a1027748.html
 
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Nas4free und MiniDLNA als Erweiterung erfüllen bei mir super den Zweck!

Zusätzlich habe ich noch Owncloud installiert. Läuft perfekt!
 
ich nutze auch meinen alten PC heute als Datengrab und Zuspieler weiter.

Für das Raid habe ich mir eine alte 3ware Karte gegönnt und für alles andere verwende ich einfach Windows 7 weiter (Lizenzen habe ich genügend). Verwalten kann ich alles über Remote-Desktop.
Ist vielleicht keine elegante oder effiziente Variante, aber für mich die bequemste. Einfach weil ich alle Programme schon gekannt und genutzt habe und mich so, abgesehen vom Raid-Controller, mit nichts neuem beschäftigen musste.

Bei mir läuft er aber auch nur bei Bedarf ein paar Stunden die Woche, deswegen ist mir der Strom da auch egal.
 
Auf einem USB-Stick freenas installieren. Von diesem Stick kannst du booten und alles dann einrichten.

Grundsätzlich gibt es natürlich sparsamere Rechner, aber wenn er nur läuft, wenn du ihn brauchst, dann geht das schon in Ordnung.
Die üblichen Verdächtigen für einen sparsamen Rechner wären der Intel J1900 oder AMD 5350. Aber so um die 150-200 Euro musst du dafür schon ausgeben. Uns soviel kostet z. B. auch eine Synology DS 213j.
 
Nutzen würde ich ihn halt nur bei Bedarf -> Dateien hinzufügen oder eben abrufen, sonst halt ausgeschaltet.

Das mit der FertigNas klingt schon logisch nur überschreitet das mein dafür eingeplantes Budget doch teilweise enorm...
Dann werde ich wohl noch etwas auf die Synology 214Se sparen müssen.
 
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