NAS erste Fragen

Sputnik1983

Cadet 4th Year
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Hallo ihr Lieben,
ich möchte gerne ein NAS haben!
Problem: Mir will keiner eins schenken
und dummer Weise ist auch das Geld noch knapp...
... und wird auf absehbare Zeit wohl auch erstmal Status quo bleiben!

Bleibt also die Frage:
Wie komm ich wohl kostengünstig an ein brauchbares NAS?

Positiv:
Meine Ansprüche sind außerordentlich niedrig ;)

nächstes Problem:
Ich hab 0-garkeine Ahnung von NAS´s

Doch kommen wir zunächst auf meine Ansprüche zurück:

  • Selbst gemacht ... oder doch nicht? Wie gesagt es geht in erster Linie um den Preis. Durch sauber Individualisierte Komponenten sollte selbst gebaut doch wohl billiger sein als unnötigen Schnickschnack mit zu bezahlen, den man sonst nicht braucht (gilt ja zumindest beim PC)
  • Speichervolumen: In erster Linie mag ich das System, sowie die Daten meines Laptops sichern. Das sollten so 100GB max. befinden. Dazu kommen einiges an Musik und Hörbüchern ca 200GB (aber noch ausbaufähig), die ich gerne an den Laptop, den PC sowie das Handy streamen möchte. Filme (gar in HD) habe ich keine, (nicht mal einen TV) und in absehbarer Zeit auch nicht vor mir zu zulegen. Für den Anfang sollten mir 500GB dicke langen.
    Anbieten würde sich wohl entweder ein RAID1 (2x500GB) oder ein RAID5(3x250GB) (eventuell auch mehr, wenn der Preis stimmt, sonst wird lieber später nach-/ aufgerüstet)
  • Betriebssystem: Mir ist daran gelegen ein freies Betriebssystem zu nutzen. Das sollte sich aus mehreren Gründen anbieten.
    1. Preis: Kostenlos ist meist am günstigsten
    2. Ich arbeite unter Linux (Arch) und könnte mir vorstellen, das die Linux - Linux Kompatibilität recht hoch ist.
    3. Problem: Ich kenn mich wirklich nur mit Arch aus, könnte mir aber vorstellen, das Arch nicht das Sicherste "Werkzeug" (Rolling Release) ist um Daten die ja nunmal gesichert werden sollen zu ... nunja sichern!
  • Stromverbrauch: Denn ja auch der kostet Geld...
  • Dienste: Nunja, ich weiß noch garnicht so genau, was ich mit meinem NAS dann denn so alles machen kann, was ich jetzt schon weiß und möchte ist ein mailserver, ein audio-Server (mpd?!?) und einen Drucker-Server...
  • Leistung: Hier bin ich, im Hinblick auf den Preis, bereit Abstriche zu machen... irgendwo muss ja gespart werden :/

Also: Was brauche ich generell an Komponenten?

  • Mainboard
  • Prozessor
  • Lüfter
  • HDDs
  • RAM
  • vergessen?
  • und wie viel von jedem?
  • und was genau?
  • und warum genau das und nicht das andere?

Und ganz wichtig:
Woran habe ich bisher überhaupt noch nicht gedacht?
Worüber muss ich mir noch klar werden?

Lieben Dank fürs Lesen und Antworten ;)

Lieben Gruß

Sputti
 
Das wichtigste vergessen: Budget!
 
bei Raid System würde ich dir ein QNAP NAS empfehlen

wenn du später auch ander Apps laufen lassen willst nimm ein HP Microserver N54L und FreeNAS als OS
 
KeilerUno schrieb:
Das wichtigste vergessen: Budget!

uhhm ja und nein... vielmehr unterschlagen.
Ich hab einfach keine Ahnung was sowas mindestens kostet.
Ich könnte jetzt wild Zahlen in den Raum werfen, aber die hätten weder Hand noch Fuß...
Ich glaube fast, es wäre sinnvoller wenn mir jemand sagen könnte: "kostet min. so und so viel!"
Dann könnte ich sagen: "Ok, ist gekauft!" oder "Ok, muss ich 2 Monate für sparen!" oder "WTH?!?!, ich bin dann mal weg!"

Aber um dann doch mal irgend ne Zahl zu nennen.
Über die 200€ darf es nimmermehr gehen.

Aber ich freu mich auch, wenns nur die hälfte ist!
 
Schönen guten Abend,

ich absoluter QNAP Fan und habe mit den Geräten und der vorhandenen Software gute Erfahrung gemacht.

Zum Einstieg geht es bei ca. 130€ für das Gerät und dann noch die EURONEN für die Platte die du einbaust.

Gesamt solltest du so bei +/- 200€ rauskommen.

MfG Guddi
 
derChemnitzer schrieb:
bei Raid System würde ich dir ein QNAP NAS empfehlen
QNAP ist soweit ich sehe ein Hersteller von Komplettsystemen, ja?
Warum ausgerechnet den und warum ein Komplettsystem?

derChemnitzer schrieb:
wenn du später auch ander Apps laufen lassen willst nimm ein HP Microserver N54L und FreeNAS als OS
Apps kenne ich nur von meinem Android... und da mag ich die meisten nicht besonders ;)
Warum BSD über Linux?

Sry, wenn ich so dämlich nachhake, ich versteh halt nur gerne, warum ich etwas so mache(n soll), wie ich es mache(n soll).
Das soll nicht unfreundlich wirken, sondern mich nur fortbilden ;)

Übrigens Dank euch beiden für die fixen Rückmeldungen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Prisoner.o.Time schrieb:
http://geizhals.at/de/zyxel-nsa325-v2-nsa325v2-eu0101f-a1025642.html?bl1_id=-1#filterform

Selbstbau ist in Bezug auf die Leistung und dem praktischen Nutzen mit Sicherheit besser. Jedoch wirst du wohl kaum für den Preis so etwas realisieren können.

soares schrieb:
Wenn die Ansprüche nicht allzu hoch sind und/oder das Budget klein, würde ich zu so etwas raten:

https://www.computerbase.de/artikel/storage/zyxel-nsa325-v2-nas-test.2278/

Das sind ja gleich 2 zyxel, die scheinen zumindest günstig zu sein, das schau ich mir definitiv näher an!
Danke schonmal dafür.
Soll nicht heißen, die Diskussion sei beendet, bin für Vorschläge weiterhin sehr dankbar!

soares schrieb:
Bitte beachten, dass ein RAID nur die Verfügbarkeit erhöht. Also immer schön für ein Backup sorgen! Notfalls kein RAID konfigurieren, sondern eine zweite Platte für das Backup nutzen.

Uhhmmm, da versteh ich jetzt aber sicherlich was falsch?!?

Wiki schrieb:
Ein RAID 1 speichert auf allen Festplatten die gleichen Daten (Spiegelung) und bietet somit volle Redundanz.[...]
Beide Platten sind identisch beschrieben und enthalten alle Daten eines Systems, somit kann (die passende Hardware vorausgesetzt) normalerweise auch jede Platte einzeln in zwei unabhängigen Rechnern (intern oder im externen Laufwerk) unmittelbar betrieben und genutzt werden.[...]
RAID 1 bietet eine hohe Ausfallsicherheit, denn zum Totalverlust der Daten führt erst der Ausfall aller Platten.

Wiki schrieb:
RAID 5 bietet sowohl gesteigerten Datendurchsatz beim Lesen von Daten als auch Redundanz bei relativ geringen Kosten[...]
Da ein RAID 5 nur dann versagt wenn mindestens zwei Platten gleichzeitig ausfallen,[...]

Prisoner.o.Time schrieb:
Habe keine Lust auf das Gebastel und das Einrichten. Gerade vom Einrichten habe ich auch keine Ahnung. :)
Vor Gebastel und Einrichten, auch mittels Konsole, hab ich keine Angst! Das kenn ich von Arch zu Genüge!
 
Uhhmmm, da versteh ich jetzt aber sicherlich was falsch?!?

Was verstehst du den Falsch?
Das RAID ist kein Backup Ersatz. RAID hilft dir nur bei der Ausfallsicherheit aber ein Vollständiges Backup, was auf einer externen HDD gelagert ist, wird es nie Ersetzen.
 
Greffetikill schrieb:
Was verstehst du den Falsch?
Das RAID ist kein Backup Ersatz. RAID hilft dir nur bei der Ausfallsicherheit aber ein Vollständiges Backup, was auf einer externen HDD gelagert ist, wird es nie Ersetzen.
ummmm ok, verstehe worauf ihr hinaus wollt,
allerdings will ich mir das NAS in erster Linie als RAID gestütztes Speichermedium für meine kompletten System-back-ups (Vom Laptop) zulegen. Sprich inklusiver aller Wichtiger Daten (in erster Linie Dokumente und Fotos). Die sind dann ja sehr wohl ein vollwertiges Backup, oder? Die Multimediageschichten, die tatsächlich nur auf dem RAID liegen sind dann natürlich nicht gebackupped, aber das ist mir auch wuppe
 
Redundanz:
Die Daten liegen parallel auf einer zweiten Festplatte z.B. im Raid 1 Verbund. Redundanz hilft bei einem Hardwaredefekt.

Backup:
Die Daten liegen auf einer zweiten Festplatte auf die dein Computer physikalisch keinen direkten Zugriff drauf hat.

Bei der Redundanz könnte es sein, dass du oder ein Virus ausversehen wichtige Daten löschst. Du wirst also die Daten verlieren da sie parallel auf beiden Platten gelöscht würden. Ein echtes Backup schützt also auch vor den eigenen Falscheingaben und / oder Konfigurationsproblemen. ( Also auch vor Backupsoftware die Amok läuft )

Zurück zur Frage, hast du denn bereits Festplatten bei dir rumliegen oder ist dein Budget von 200 Euro zuzüglich der Festplatten? Wieviele hast du denn schon mit welcher Kapazität? Bei einer Softwarelösung wie NAS4Free sind zusätzliche Softwareinstallationen fast nicht zu machen. ( Einige funktionieren wenn man sich an bestimmte Installationsanleitungen hält und sie in eine Jail sperrt, aber das beschränkt einen doch schon sehr. )
 
Mal rein aus interesse: Warum willst du ein RAID nutzten?
Gehts um den Schutz vor Festplattenausfall oder um was anderes?

Generell würde ich dir eher ein fertig NAS empfehlen (ich hab sehr guter Erfahrungen mit Synology gemacht). Ein Selbstbau kommt dich vermutlich teurer, verbraucht mehr Strom und erfordert viel mehr Bastelarbeit - es sei denn du experimentierst gerne, dann ist letzteres vermutlich eher von Vorteil.
Synology z.B. bietet auch ne ganze Menge an zusätzlichen (mehr oder weniger nützlichen) SW Paketen an mit denen du den Funktionsumfang erweitern kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Miuwa schrieb:
Mal rein aus interesse: Warum willst du ein RAID nutzten?
Gehts um den Schutz vor Festplattenausfall oder um was anderes?
War der zugrunde liegende Gedanke, bin aber durchaus bereit den wegen Mehrkosten als Schwachsinn zu verwerfen.

Suxxess schrieb:
Zurück zur Frage, hast du denn bereits Festplatten bei dir rumliegen oder ist dein Budget von 200 Euro zuzüglich der Festplatten? Wieviele hast du denn schon mit welcher Kapazität?
Leider keine, das wäre zuzüglich der HDD(s)
Wobei das "Budget" eigentlich kein "Budget" ist, sondern die Schmerzgrenze.
Devise ist so günstig wie möglich.

Suxxess schrieb:
Bei einer Softwarelösung wie NAS4Free sind zusätzliche Softwareinstallationen fast nicht zu machen. ( Einige funktionieren wenn man sich an bestimmte Installationsanleitungen hält und sie in eine Jail sperrt, aber das beschränkt einen doch schon sehr. )
Dann kommt das eher nicht in frage.
Ist es denn nicht möglich eine "beliebige" Linux-Distribution zu verwenden?
Beispielsweise halt Arch oder Debian (wegen Stabilität)?


Und mal noch einen Gedanken im Sinne von "so billig wie möglich":
Kann man meine Anforderungen (abgesehen vom RAID) nicht schon vielleicht mit einem Raspberry Pi erreichen?
Kostet ca 32€
Ne USB-HDD
und nen wlan Stick?
Brauch ich nichtmal nen Gehäuse, könnte ich mir direkt in die Schreibtischschublade schrauben ;)
 
coasterblog schrieb:
bzgl. PI...

Kannst du hier erfahren: http://www.youtube.com/playlist?list=PL3-bM7Aq1pUrkASwtwM636PKyyeohGoQa
Wenn ich das aber richtig verstanden habe reden die nur vom dem speziellen OS für diese Platine. Und ich kenne jemanden der 2 davon hat und meinte vorsichtig dass der PI keine Geschwindigkeitsrekorde bricht ^^

Schon mal Dank für den Link, da scheint einiges Nützliches dabei zu sein.
Das "spezielle OS" sollte wohl die empfohlene Debian-Variante sein, die ja nicht so arg weit von meinen Bedürfnissen entfernt liegt.
Außerdem ändern sich unter anderen Linuxoiden OS lediglich die Befehle... Damit komm ich zurecht.

Und ja, Geschwindigkeitsrekorde brech ich damit sicherlich nicht, aber ich würde fast wetten, dass ich meine Anforderungen trotzdem Umsetzen kann. Im Grunde ist es mir auch egal, wie lang genau jetzt das System-Backup braucht um durchzulaufen. Hauptsache es ist am Ende drüben. Ich habe aus Platzgründen eh an ein inkrementelles Backup gedacht.Das sollte nach dem ersten Durchlauf dann auch (regelmäßig ausgeführt) jeweils nicht mehr die Welt dauern.
Die schlanken Terminal-Anwendungen die als daemon laufen sollen (zB MPD) brauchen kaum Ressourcen.
Fette graphische Anwendungen wie XBMC-MediaCenter brauche und möchte ich nicht. (Alles nur schickes klimbim, die Kommandozeile kann das genau so gut) KISS-Prinzip und so...
Unter Arch kenn ich mich gut genug aus, um sogar vollständig auf den X-Server und Window Manager verzichten zu können.
Dann muss ich mir allerdings anschauen, wie das mit dem Remotezugriff machbar ist.

Im Moment scheint das die billigst mögliche NAS Variante zu sein und darum geht es ja schließlich. ;)
 
e-Funktion schrieb:
Was verbraucht so eine Synology eigentlich? Gemessene Praxiswerte, nicht irgendwelche Datenblätter :).
Ich komme mit ner DS212j und zwei WD GReen Platten auf ähnliche Werte wie CB für die 213j hier:
https://www.computerbase.de/artikel/storage/nas-systeme-test.2229/seite-8.
D.h. knapp 4 Watt im Standby, 13 im Idle und bei Last etwa 14-16 Watt. Man muss dazu aber sagen, dass mein billiges Messgerät in dem Bereich sicher keine genauen Werte liefert.

Als ich das geschrieben habe, habe ich als Alternative allerdings nur an standard PC Komponenten (x86, ATX ) für insgesamt etwa 120 Euro gedacht (plus Platte). Die Lösung mit dem Pi oder was Ähnlichem könnte vielleicht noch sparsamer sein, da kenne ich mich nicht aus. Jedenfalls bewegt man sich damit in Bereichen, bei denen die Stromkosten eher nebensächlich sind.

Sputnik1983 schrieb:
War der zugrunde liegende Gedanke, bin aber durchaus bereit den wegen Mehrkosten als Schwachsinn zu verwerfen.
Wie immer: it depends. Ich sehe das so:
- Für eine reine Backupplatte ist eine RAID Lösung unnötig, weil die Wahrscheinlichkeit, dass genau dann eine Platte ausfällt wenn du gerade dein Backup brauchst, verschwindend gering ist und in keinem Verhältnis zu den Anschaffungskosten einer weiteren HDD steht (zumindest in den Bugetbereichen in denen wir uns hier bewegen).
- Wenn das NAS auch als primärer Speicherort für Nutzerdaten dienen soll, hat ein RAID1 gegenüber einem offline Backup den entscheidenden Vorteil, dass man immer eine aktuelle Kopie der Daten hat und es bei HDD defekt keine Ausfallzeit gibt - man kann z.b. weiterarbeiten, den Film zu Ende schauen und wenn du nen Mailserver und ähnliches drauf laufen lassen willst hast du auch dort keine Unterbrechungen. Wie aber schon zuvor erwähnt wurde sollte das keine entweder (RAID) oder (Backup) Entscheidung sein, sondern eher ein zusätzlicher Schutz, weil es eben einige Fehlerquellen gibt (insbesondere Fehlbedienung), vor denen ein RAID nicht schützt.

Bitte beachten, dass ein RAID nur die Verfügbarkeit erhöht.

Stimmt so nicht, auch wenn es hier im Forum immer wieder behauptet wird. Ein RAID1 erhöht sowohl die Verfügbarkeit als auch die Datensicherheit. Die Frage ist immer nur, gegen welche Art von Fehler welche Maßnahme wie gut schützt.
- Bei einem RAID ist es typischer weise eine alles oder nichts Sache: bei einem HDD defekt passiert meistens nichts, bei einem SW Fehler (inklusive Fehlbedienung oder Virus) oder systemweiten Schadensfällen (Feuer, Überspannung, umgefallenes Gehäuse) sind allerdings alle Daten gefährdet.
- Bei einem Backup sind im Normalfall nur die noch nicht gesicherten Daten gefährdet - die sind dann aber auch bei einem HDD defekt weg.

Generell kann ein RAID ein Backup nicht ersetzten, aber ein Backup ist eben auch kein Ersatz für ein RAID. Ich persönlich bin aber auch der Meinung, dass ein regelmäßiges Backup ein "must have" ist und ein RAID eher unter "nice to have in addition" fällt.


Sputnik1983 schrieb:
Leider keine, das wäre zuzüglich der HDD(s)
Wobei das "Budget" eigentlich kein "Budget" ist, sondern die Schmerzgrenze.
Devise ist so günstig wie möglich.

Dann dürften die HDDs vermutlich der Hauptkostenfaktor werden. Für 200 Euro ohne Festplatten kann man aber schon ein recht gutes System bekommen bzw. bauen.

Sputnik1983 schrieb:
Und mal noch einen Gedanken im Sinne von "so billig wie möglich":
Kann man meine Anforderungen (abgesehen vom RAID) nicht schon vielleicht mit einem Raspberry Pi erreichen?
Kostet ca 32€
Ne USB-HDD
und nen wlan Stick?
Brauch ich nichtmal nen Gehäuse, könnte ich mir direkt in die Schreibtischschublade schrauben ;)

Funktioniert bestimmt und ist vermutlich tatsächlich die billigste Lösung. Ich wäre allerdings nicht überrascht, wenn du nach ner Weile dann doch etwas Performanteres haben willst. Die Festplatte und den WLAN stick kannst du dann ja aber weiter nutzten und fürs Raspberry findet man auch immer ne Verwendung. Einziger Nachteil: Wenn du 3,5" HDDs nutzen willst musst du dich vermutlich mit zwei separaten Netzteilen (eins fürs Raspberry und eins für die Festplatte) abfinden.
 
Miuwa schrieb:
Ich komme mit ner DS212j und zwei WD GReen Platten auf ähnliche Werte wie CB für die 213j hier:
https://www.computerbase.de/artikel/storage/nas-systeme-test.2229/seite-8.
D.h. knapp 4 Watt im Standby, 13 im Idle und bei Last etwa 14-16 Watt. Man muss dazu aber sagen, dass mein billiges Messgerät in dem Bereich sicher keine genauen Werte liefert.
Die aktuellen, auch günstigeren Geräte, sollen wohl in der Hinsicht schon wesentlich besser geworden sein. Großartige Unterschiede konnte ich bisher auch nicht mehr ausmachen. Ungenaue Messungen finden -wenn- dann wohl auch Hauptsählich im deutlich niedrigeren Bereich statt (ohne Gewähr auf diese Aussage).

Als ich das geschrieben habe, habe ich als Alternative allerdings nur an standard PC Komponenten (x86, ATX ) für insgesamt etwa 120 Euro gedacht (plus Platte). Die Lösung mit dem Pi oder was Ähnlichem könnte vielleicht noch sparsamer sein, da kenne ich mich nicht aus. Jedenfalls bewegt man sich damit in Bereichen, bei denen die Stromkosten eher nebensächlich sind.
Auch vollwertige Rechner kann man in diesen Bereich fast bringen. Mein bisheriger Rekord im idle ist 18-20W (stellenweise 16W) mit vollwertigem Core-i. Im sleep dann 1-2W.


Ein RAID1 erhöht sowohl die Verfügbarkeit als auch die Datensicherheit. Die Frage ist immer nur, gegen welche Art von Fehler welche Maßnahme wie gut schützt.
Najaaaa...mit so einer Aussage sollte man vorsichtig umgehen. Ist das RAID dauer-Online und baut der Controller Mist, sind beide Datenplatten Schrott. Baut das Sync (weil Platte bzw. RAID immer Online ist) Mist kann man die Daten auch vergessen. Und knallts im Stromnetz wegen einer Überspannung kann man im Worst Case auch alles wegschmeißen. Aber das hast du selbst ja erkannt. Man sollte schon wissen was man tut, wenn man so verfährt. Ein Noob wiegt sich da vielleicht in falsche Sicherheit.
 
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