kugelfisch01 schrieb:
Redundanz ist für eine Privatperson völliger blödsinn. Dieses Thema gehört ganz klar in den kommerziellen Bereich, wo ein Festplattenausfall gleich finanzieller Verlust ist! Im übrigen im Worst-Case-Szenario z.B. Bei einem Blitzeinschlag, alles defekt, also auch ein Server inkl. aller Festplatten die am Stromnetz hängen, also auch ein RAID-System. Es gibt nichts über eine vernünftige Backupstruktur per externe Festplatten.
Ich habe ein redundantes System. Wäre schön wenn ich das von der Steuer absetzen könnte... (in andere Worten, privat).
Der Blitz- und Offshore-Punkt ist valide, ja. Dennoch heißt dass, dass ich täglich eine Platte anschließen (die darf ja nicht angeschlossen bleiben!) und backupen muss, ansonsten bei Ausfällen keine Rollback-Möglichkeit habe. Klar ist ein eine Woche altes Backup besser als keines - aber wenn zum Beispiel aktuelle Daten dann weg sind steht man da (ownCloud?).
kugelfisch01 schrieb:
OpenMediaVault sollte deine Bedürfnisse erfüllen. Ich weiß nur nicht ob dort Livetranscodieren geht, da ich das OS nie selbst ausprobiert habe. Hier aber bitte unbedingt noch die Meinung anderer Einholen.
OMV auf Debian kann ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen. Extrem komfortabel (für SSH-Linux-Verhältnisse natürlich). Dazu gibt es Plugins, e.g. für PLEX und co. Dazu grafische RAID-, Platten- und FS- sowie Share-Verwaltung (kein smb.conf mehr, yay!).
l_uk_e schrieb:
ich meine beide Platten haben 2TB und sind jeweils mindestens bis zu hälfte belegt.
Das muss ich aber zu Hause nochmal genau nachschauen. Problem: Wohin mit den Daten in der Zwischenzeit?
Ohne Backup Platte wird das schwer. Muss gucken wie ich das dann am schlausten mache
Türme von Hannoi sag dir was?

Denk daran, dass die Platten zur Erstellung eines RAID-1-Verbundes leer sein müssen.
Was die HW angeht: Ich
persönlich sehe den Vorteil eines selbstgeschraubten SoC-Systemes nicht mehr zwangsläufig. Selbstbau-NAS, ja, großer Fan - aber dann nur wenn auch wirklich ein Plus an Leistung und Flexibilität da ist, da e.g. ein i3-/i5-/Celeron-System und >=6 HDD-Slots (was bei RAID-1 nur 3 Platten entspricht), in der Klasse werden NAS nämlich schnell unbezahlbar.
Und was viel wichtiger ist: Das diese Leistung und Flexibilität auch genutzt wird. Haben ist schön, aber wenn der Rechner 99% der Zeit im IDLE rumkrebst hat man vom Selbstbau nicht mehr als viel mehr Arbeit beim Einrichten und Troubleshooting. Einen fertig-NAS schließt du an, stopfst die Platten rein, drückst drei Knöpfe, installierst eine Smartphone ab und los gehts.
Strom nicht zu vergessen, 40Wh bei 24/7 macht 8-10€/Monat extra-Strom.