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NAS für Familie einrichten

Ok, da seht ihr mal, dass ich nicht so die Ahnung von dem ganzen habe ^^

Also was mache ich jetzt am besten. Schnell und einfach mit einer Fertiglösung oder aber selber bauen.
Ich muss mal gucken ob der TV von meinen Eltern einen Netzwerkanschluss hat damit der auf Medien zugreifen kann. Je nachdem brauche ich dann dort einen Pi oder eben nicht.
Meine Eltern haben auch keinen AVR, sondern nur einen stinknormalen Stereoverstärker.
 
Also ich war auch zwischen fertig und selber bauen gefangen. Da ich aber mittlerweile nicht mehr so gerne bastle und einfach will, das ein Gerät funktioniert, ist die Fertiglösung die viel einfacherere, komfortablere.


Damit deine Eltern per Stereoamp auf das NAS zugreifen können, empfiehlt siche in System von Sonos. :)
 
Die Frage ist doch letztendlich was du willst?

Du willst eine einfache Plug&Play Technik haben, die in gewisser weiße Begrenzt ist.
Dir ist Leistung nicht so wichtig.
Du brauchst keine absolute Flexibilität

Dann greife zur Synology DS215j

Du willst Flexibel sein.
Du möchtest später evtl. weitere Festplatten dazu packen.
Du möchtest ggf. den NAS für weitere Sachen nutzen.
Du bist bereit dich auch mit Software auseinander zu setzen

Dann nimm den Selbstbau NAS.

Ich hatte früher eine DS211j und immer noch eine DS212j die ich gerade verkaufen möchte und war nie unglücklich, aber gestört hat mich schon die Übertragungsrate von maximal 40 - 50MB/Sec und die Grenze die der ARM CPU gesetzt hat. Mein jetztiger NAS mit dem Synology OS (demo.synology.com) schafft 110 -115MB/sec und das auch mit Verschlüsselung. Zudem kann ich, wenn mir mal wieder langweilig ist, TS3, Minecraft etc, darauf laufen lassen. Selbst auf LAN's können 4 Nutzer gleichzeitig mit der Maximalen Gbit-Bandbreite von jeweils 110 - 115MB/sec ziehen. Heute würde ich nie wieder zu einem Fertig-NAS greifen.

Ach im übrigen: Wenn ein Bastel-NAS mal läuft, dann läuft er auch. Ich habe z.B. seit einigen Monaten (also seit ich ihn eingerichtet habe) keine Hand mehr an den NAS anlegen müssen. Er läuft einfach Tag für Tag!
 
Ich glaube das ganze wird hier von manchen Leuten so angesehen, als dass ich mir hier was über professionelles aufbauen will und als ob ich ein Unternehmen betreibe und das dafür brauche! Dem ist NICHT so!

Ich will doch nur auf meine Medien zugreifen können bzw das machen können was ich im ersten Posting geschrieben habe.
Wenn das ganze per Bastellösung einfach zu realisieren ist --> top
Wenn das ganze als Fertiglösung mindestens genauso gut funktioniert --> auch top.

Raspi müsste ich dann mal testen. Ich glaube nämlich nicht, dass der TV Netzwerk hat von meinen Eltern. Daher brauche ich da einen "Empfänger" für die Medien.

Schnelle Übertragungsraten wären natürlich extrem von Vorteil!

Edit: Wenn ich meine Festplatten in das NAS stecke, welche ja voll mit Daten sind, werden die in jedem Fall einmal formatiert? also im Falle von einer Fertiglösung jetzt wie beim DS215j
 
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Selbst auf LAN's können 4 Nutzer gleichzeitig mit der Maximalen Gbit-Bandbreite von jeweils 110 - 115MB/sec ziehen.

Wie schaffst du das? 10 Gbit Link? Rechnerisch ist ohne Overhead bei 125 MB/s beim Gbit Port deines verwendeten Boards Schluss. Wie setzt du das mit deinem NAS für 4 Leute um?

@l_uk_e: Sagen wir mal ab 150 Euronen bekommst du sowohl beim Eigenbau als auch im Fertigsegment was brauchbares geliefert (ohne Platten) Was du an sonstigem Candy brauchen kannst, dir wünschst und bereit bist dafür Kohle auf den Tisch zu legen musst du wissen. Gibt viele Sachen die für ein NAS sinnvoll sind/sein können. Lies dich da mal ein.
Stichworte:

ZFS
ECC
Raid 1/5/6/10
iSCSI
Scraps
Jails
(Virtualisierung, VT-d/x)

Was mir sehr geholfen hat: VirtualBox und die NAS-OS (FreeNAS, NAS4Free, OpenMediaVault) mal in eine VM installiert und mit einer Netzwerkbrücke ins LAN durchgereicht und getestet wie ich damit zurecht komme. Auch schau dir den Synology-Link von kugelfisch an, da kannst du die ganze Weboberfläche der Fertig-NAS des Herstellers erkunden.
 
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Schnelle Übertragungsraten wären natürlich extrem von Vorteil!

Dann führt in dem von dir genannten Rahmen kein weg an einem Selbstbau NAS vorbei. Ich persönlich finde das einrichten einiger OS nicht schwierig, andere dagegen schon. Welches du letztendlich nimmst ist deine Sache und hängt auch von deinen Fähigkeiten ab.

Wie schaffst du das? 10 Gbit Link? Rechnerisch ist ohne Overhead bei 125 MB/s beim Gbit Port deines verwendeten Boards Schluss. Wie setzt du das mit deinem NAS für 4 Leute um?

Mit einem QUAD-NIC z.B. http://www.ebay.de/itm/Intel-Pro-10...ng_Interne_Netzwerkkarten&hash=item1c47c010e1 und LinkAggregation (Managed Switch). Die Festplatten im RAID 5 sind dann aber auch vollkommen ausgelastet, der CPU heizt ordentlich ein und die Temperatur im Raum steigt dann auch an xD.

Von dem 10Gbit NIC träume ich nachts in den feuchten Träumen ;-). Spaß bei Seite, die sind leider mit mind. 1000€ für NIC+Switch+Kabel noch außerhalb von dem was ich dafür ausgeben würde ...

Auch schau dir den Synology-Link von kugelfisch an, da kannst du die ganze Weboberfläche der Fertig-NAS des Herstellers erkunden.

Vorallem kann man da nichts kaputt machen im Gegensatz zu dem NAS zuHause :freak:
 
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@TE


Also ich denke mit einer Fertiglösung wirst du glücklicher, da die Inbetriebnahme in sehr viel kürzerer Zeit gelöst ist, als mit deiner Bastellösung. Das hängt bei mir nicht mit dem Könne, sondern eher mit dem Wollen zusammen. Ich WILL einfach keine Zeit mehr damit verschwenden, mich irgendwo einlesen zu müssen, sondern einfach auspacken, installieren, loslegen und gelegentlich mal ein automatisiertes Update fahren.
 
Insbesondere, wenn der TV deiner Eltern keinen Netzwerk-Anschluss hat (und damit dann vermutlich auch keine Smart-TV-Funktionalität, also auch keinen Mediaplayer usw.), würde sich ein NAS mit HDMI-Ausgang anbieten. Und diesbezüglich gibt's derzeit das Thecus N2560 für sehr günstige 99,- EUR bei notebooksbilliger.de :

http://www.notebooksbilliger.de/thecus+n2560?nbb=45c48c

Ist zwar nicht mit den QNap- oder Synlogy-Geräten auf Augenhöhe, aber in meinen Augen zumindest recht dicht dran. Einzig störend könnte nur der verhältnismäßig laute Lüfter sein (evtl. kann man den aber einfach gegen ein Silent-Gerät tauschen).
 
Also Basteln mache ich nach wie vor sehr gerne, solange ich am Ende das erreiche was ich will.

Ich denke basteln macht doch irgendwie am meisten Sinn.
Ich möchte jetzt allerdings ungerne meine Platten formatieren. Wie realisiere ich das am besten?
Was benötige ich alles (außer der Hardware, da orientiere ich mich an Kugelfischs Konfig)? Die SSD einbinden wäre vielleicht nicht schlecht, dann muss nichts auf den anderen HDDs formatiert werden wenn ich das richtig verstanden habe.
Welches OS lässt sich leicht einrichten?
Mir macht die Bastellösung am meisten Sinn, weil dann eben das encodieren der MKVs etc direkt am NAS erfolgen kann. Dann klappt das evtl auch einfacher mit nem PI.

Also Zusammenfassung:
Es soll gebastelt werden
ich benötige ein einfaches OS
Ich will die SSD nutzen
keine formatierung im besten Falle
Alle Medien sollen überall verfügbar sein
RasPi ist in Überlegung, sollte damit also auch gehen!


Edit:
Theo Rehtisch schrieb:
Insbesondere, wenn der TV deiner Eltern keinen Netzwerk-Anschluss hat (und damit dann vermutlich auch keine Smart-TV-Funktionalität, also auch keinen Mediaplayer usw.), würde sich ein NAS mit HDMI-Ausgang anbieten. Und diesbezüglich gibt's derzeit das Thecus N2560 für sehr günstige 99,- EUR bei notebooksbilliger.de :

http://www.notebooksbilliger.de/thecus+n2560?nbb=45c48c

Ist zwar nicht mit den QNap- oder Synlogy-Geräten auf Augenhöhe, aber in meinen Augen zumindest recht dicht dran. Einzig störend könnte nur der verhältnismäßig laute Lüfter sein (evtl. kann man den aber einfach gegen ein Silent-Gerät tauschen).

Glaube kaum dass meine Eltern ein NAS im Wohnzimmer stehen haben wollen.
Das NAS kommt, wenn ich umziehen sollte, eh mit zu mir in die Wohnung, also ist HDMI nicht nötig.
 
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OpenMediaVault sollte deine Bedürfnisse erfüllen. Ich weiß nur nicht ob dort Livetranscodieren geht, da ich das OS nie selbst ausprobiert habe. Hier aber bitte unbedingt noch die Meinung anderer Einholen.

Hier gibts die Demo dazu:

http://demo.omv-extras.org/
 
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Wenn ich das auf die SSD packe, dann sollte das soweit aber klappen oder? Also ohne Formatieren der HDDs.

Ach ja und per XBMC die Dateien anzeigen lassen und mit MPC-HC dann wiedergeben lassen vom PC aus ist auch kein Problem richtig? Da gehe ich ja denke ich mal nur über ein Netzlaufwerk
 
Über welche Datenmengen reden wir denn? Wie groß sind deine Festplatten?

Ich persönlich würde das formatieren und danach rückspielen der Daten immer vorziehen, da dann die Festplatten auch im richtigen Format sind. Du wärst auch flexibler.
 
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ich meine beide Platten haben 2TB und sind jeweils mindestens bis zu hälfte belegt.
Das muss ich aber zu Hause nochmal genau nachschauen. Problem: Wohin mit den Daten in der Zwischenzeit?
Ohne Backup Platte wird das schwer. Muss gucken wie ich das dann am schlausten mache
 
Dann schaff dir als erstes mal ne 2TB Fesptlatte an, dann bist du auch für die Zukunft gerüstet. Dann schiebst du alles rüber baust die Platten in den NAS ein, lässt die formatieren und installiert das OS und dann schiebst die Daten zurück. So hast du zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen. Nämlich NAS und Backup!

Zur Not lieber nur 1,5TB nehmen und vielleicht eine refurbished Festplatte wie diese hier und paar € sparen.

http://www.ebay.de/itm/WD-Mediamax-...DD-1-5TB-HDD-Festplatte-1500-GB-/261312368904

Ich habe bisher bei dem Händler schon einige Festplatten gekauft, alle samt WD Green Modelle und in 10 - 12 Monaten noch keine Probleme. Meine Festplatten werden oft gestartet und laufen auch lange. Wie gesagt 0 Probleme.
 
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ok, 45€ kann man nichts gegen sagen. Die WD green nehme ich wenn dann auch. Es ist ja nur ein Datengrab und es müssen keine Spiele installiert werden.
Da packe ich dann also einmal alles drauf, dann kommen die beiden HDDs aus meinem PC in das NAS und werden vom OS dann, welches ja auf der SSD liegt(geht das eigentlich so ohne weiteres auf ne SSD oder wird da so extrem viel drauf geschrieben, dass die Lebenszeit flöten geht?) formatiert in das entsprechende Dateiformat. Dann kopiere ich per Netzwerk einfach alles wieder rüber auf das NAS. und fertig ist das ganze.

Kann man an der Config von dir nochmal irgendwo was sparen evtl?
Vielleicht anstatt einer Intel CPU auf AMD setzen oder so?
Anderes Gehäuse welches noch empfehlenswert ist...irgendwie sowas?
 
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Nochmal zu zfs und nas4free und ECC RAM.

ECC ist kein muss. Punkt.

Es ist in unternehmen sicherlich Sinnvoll, @home nur bonus.

Zfs läuft auch ohne ECC ganz hervorragend. Also bitte bitte hört auf das als Pflicht darzustellen. Das ist genauso Pflicht wie bei jedem anderen Dateisystem... Nämlich gar nicht.
 
Zwischen muss und sollte gibt es einen enormen Unterschied ;-). Und von müssen schreibt hier Niemand.
 
l_uk_e schrieb:
Das Synology DS215J habe ich hier im Test gesehen. Würde das alles erfüllen was ich damit vor habe?

Ja, die beherrscht alles, was Du vorhast. Und wäre auch meine Empfehlung gewesen. Solange du nichts transkodiern willst/musst, reicht die Leistung der 215j auf jeden Fall aus.
 
kugelfisch01 schrieb:
Zwischen muss und sollte gibt es einen enormen Unterschied ;-). Und von müssen schreibt hier Niemand.

Es wird dennoch oft gesagt bei ZFS sollte oder muss man ECC benutzen weil es sonst unsicher sei. Das wird dann gern als Nachteil hingestellt indem man den Leuten einredet "wenn ihr ZFS benutzt solltet ihr auch ECC benutzen". => "oh deine CPU/Mainboard kann kein ECC, dann solltest du besser auch kein ZFS benutzen, ist dann zu unsicher!"

Der zweite Irrglaube bei ZFS ist der dass man Unmengen von Ram braucht. Auch das ist Falsch. ZFS benutzt an Ram alles was da ist für Readcaches, wenn da wenig Ram ist hat man eben auch wenig Readcache. Das ist nicht zwangsweise ein Nachteil denn die meisten anderen Systemen haben überhaupt gar keinen Readcache. Und 4GB anstelle von 8GB ist immernoch besser als 0.

Die Realität ist aber die dass auch ohne ECC ZFS immer noch sicherer ist als NTFS oder EXT3/4.
 
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So, erste Erkenntnis: Der TV meiner Eltern hat Netzwerk und der installierte Plex Server auf meinem PC funktioniert auch. Jetzt muss das ganze nur noch auf das NAS ausgelagert werden und alles ist perfekt.
Mal sehen wann ich das alles bestelle. Habe auch überlegt auf mATX zu gehen und dann einen http://geizhals.de/intel-celeron-g1820-bx80646g1820-a995560.html zu nehmen. Allerdings wird das mit der passiven Kühlung wohl etwas schwerer. Dafür kann man entsprechendes Mainboard und die CPU auch immer noch gebrauchen wenn das NAS mal weg soll, aus welchen Gründen auch immer. Daraus lässt sich auch gut ein Mini PC bauen.
Ergänzung ()

So Ich werde mal die Config von Kugelfisch so bestellen. 195€ gehen in Ordnung. Dazu evtl noch ne Festplatte, da muss ich aber mal schauen wie ich das mache.
Installiert wird das System auf ne kleine SSD die ich noch übrig habe.
Die liegt nur so rum, also warum nicht dafür nutzen...

Die Datensicherung meiner 2 Festplatten, die in das NAS kommen, bekomme ich auf ne Externe Platte und meine dritte interne Platte irgendwie unter.
Dann wird das NAS installiert, entweder mit FreeNAS oder eben mit Openmediavault. Muss mal schauen wo ich PLEX oder Serviio am besten unter kriege.

Das wäre dann also die Konfig. Denke mehr brauche ich dann auch ncht oder? Lüfter ist auch vormontiert, Platz für genug Festplatten ist auch da. Also alles bestens.
1 x Crucial SO-DIMM 4GB, DDR3L-1600, CL11 (CT51264BF160B)
1 x ASRock Q1900-ITX (90-MXGRS0-A0UAYZ)
1 x Fractal Design Node 304 schwarz, Mini-DTX/Mini-ITX (FD-CA-NODE-304-BL)
1 x be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140)
 
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