NAS für Heimnetzwerk

Holgi_Heizer

Lieutenant
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Feb. 2005
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587
Hallo,

ich möchte Bilder, Musik, Backups, etc von mehreren Endgeräten aus nutzen. Diese wären

  • Desktop PC
  • Android Handy (Galaxy S2)
  • ggf. demnächst noch ein Android Pad (Asus Transformer Prime oder dergleichen)
  • ggf. auch Nintendo 3DS (sofern dies überhaupt so eine Funktion bietet)
  • Laptop

Darüber hinaus kann mein BD-Player via DLNA Streams wiedergeben und ich könnte damit auch die USB Festplatte am BD-Player ersetzen und dann auch die Filme auf dem NAS ablegen, aber ist das DLNA Streaming überhaupt praktikabel bei mit dem MKV Container? Bei der Suche dabei gab es eher Probleme als Lösungen in den Google-Ergebnissen. Falls das überhaupt nichts bringt, verringert sich natürlich der notwendige Plattenplatz ungemein.

Interessant wäre es auch die Bilder von unterwegs abrufen zu können (quasi die eigene Cloud zu haben). Einzig der DSL Upload (ca. 100kByte/sec) ist an der Stelle erstmal sehr störend.

Von der Datenmenge her dürften es derzeit ca. 1.5TB sein (inkl. der Filme). Zugriff erfolgt typischerweise meist nur von einem Gerät, also kaum parallele Zugriffe.

Folgende Fragen stellen sich mir nun:

  • welche Hardware brauche ich dafür? Reicht ein normales ext. HDD Gehäuse mit Netzwerkanschluss oder muss es mehr sein?
  • Falls ein System mit 2 Festplatten sinnvoll ist, wie läuft das dann damit? Werden die 2 HDs als ein "Verzeichnis" dargestellt? Was passiert wenn eine Platte defekt ist?
  • wie schaut das generell damit aus aus dem Internet auf die Daten zuzugreifen?
  • Auf Grund der Festplattengeräusche sowie der Trennung vom Restsystem, würde ich das System in den Abstellraum verbannen und dann via dLAN anbinden. Ist dabei mit Problemen zu rechnen? Derzeit läuft bereits alles über dLan (Devolo 200mBit) und ich habe eigentlich keine Probleme bisher
  • Läuft die Festplatte dann ständig oder ist die im sleep und fährt dann hoch?
  • Was sollte man darüber hinaus noch beachten?
 
Ich kann dir ein Qnap oder Synology NAS empfehlen.
Folgende Fragen stellen sich mir nun:

a) welche Hardware brauche ich dafür? Reicht ein normales ext. HDD Gehäuse mit Netzwerkanschluss oder muss es mehr sein?
b) Falls ein System mit 2 Festplatten sinnvoll ist, wie läuft das dann damit? Werden die 2 HDs als ein "Verzeichnis" dargestellt? Was passiert wenn eine Platte defekt ist?
c) wie schaut das generell damit aus aus dem Internet auf die Daten zuzugreifen?
d) Auf Grund der Festplattengeräusche sowie der Trennung vom Restsystem, würde ich das System in den Abstellraum verbannen und dann via dLAN anbinden. Ist dabei mit Problemen zu rechnen? Derzeit läuft bereits alles über dLan (Devolo 200mBit) und ich habe eigentlich keine Probleme bisher
e) Läuft die Festplatte dann ständig oder ist die im sleep und fährt dann hoch?
f) Was sollte man darüber hinaus noch beachten?
a) Qnap oder Synology NAS Gehäuse
b)wenn 2 platten: 1) wenn es wichtige daten sind, würde ich ein raid1 betreiben.
2) wenn es unwichtig ist, kannst du ein jbod machen und den speicherplatz verdoppeln
c) geht problemlos hast verschiedene möglichkeiten (ftp, via admin zugriff, etc.) je nachdem musst du ein dyndns einrichten, falls deine ip nicht fix ist.
d) wenn dlan nicht spuckt sehe ich kein problem, so laut ist es übrigens nicht.
e) kannst du in der regel einstellen, bei mir gehen die hds schlafen.
f) auf ein marken NAS wie qnap oder synology setzen und nicht irgendeinen billig mist.
 
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Schau Dir mal die Geräte von Synology an und deren Oberfläche - die sollte all das können was Du an Funktionen benötigst als Fileserver, für den BlueRay-Player und das Android Handy. Selbst ein einfaches J-Gerät sollte reichen - wenn Du mehr Performance benötigst nimm ein normales Gerät ohne plus. Wenn Du mit einer Platte auskommst (max. 3TB) kannst Du ein 1bay Gerät nehmen oder eben eines mit 2 oder 4 - die Funktionalität ist überall identisch, die Geräte unterscheiden sich "lediglich" in der Performance und in der Anzahl der einzubauenden Festplatten.
 
ah ja, das qnap ist eine quasi kopie von synology - ich vermute eine tochterfirma.
 
1) wenn es wichtige daten sind, würde ich ein raid1 betreiben.

Wenn die Daten wichtig sind würd ich ein Backup machen! Hab das bei meinem NAS per USB-Platte gelöst, auf die einmal pro Woche die wichtigen Daten synchronisiert werden. Es müsste auch gehen wenn du 2 Platten drin hast es auf die andere von beiden zu syncen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

@micjun18: Geht sowas irgendwie selektiv? Als Beispiel: Dokumente, Bilder, oder bestimmte Verzeichnisse 1x die Woche syncen, andere Verzeichnisse (z.B. Filme, Musik) aber nicht.

Hat von euch jemand DLNA bei einem QNAP oder Synology NAS im Einsatz? Wie ist hier die Erfahrung bei MKVs?
 
kannst du deine fragen bitte strukturiert aufschreiben? (damit ich sie einfach mit ja oder nein beantworten kann?)
dlna funktioniert problemlos mit qnap und synology, auch mit mkv keine probleme gehabt (1080p)
beim synchen kannstd u angeben welche ordner.

ich speichere meine daten seit jahren ausschliesslich auf einem raid1 und hatte noch nie einen ausfall von 2x platten. backup mache ich höchstens 1-2 im jahr mittlerweilen auf bluray discs (vorher dvds).
ein backup auf einer anderen HD macht meinen erachtens wenig sinn - einmal pech gehabt und alle hds sind durchgeschmorrt.
 
wenns dich genauer interessiert lad doch mal nen usermanual von qnap oder synology runter ...da sieht man besser für was welche funktion gut geeignet ist
 
Ich habe mich auch erst mit einem WD My Book World rumgeschlagen und dann zu Synology gewechselt (DS211+). Und insofern du kein Selbstbau-NAS planst, wird dir jeder Synology oder QNAP näher legen. Doch wo liegt dein Budget? Bei deinem Vorhaben/Wünschen ist QNAP oder Synology definitiv angebracht, doch bewegst du dich auch gleich in einer gewissen Preisklasse. Außerdem ist der Zeitpunkt natürlich äußerst ungünstig um sich Festplatten zu kaufen. ;)

Wenn du geschwindigkeitstechnisch von einem guten NAS auch etwas spüren willst, vergiss das mit dem dLAN. Du solltest das Ganze schon mit Gbit aufziehen, zumindestens zwischen dem Eingabegerät, von dem aus das NAS mit den größten Dateien/Mengen befüllt werden soll. Das Grabben von Musik und Rippen deiner Filme dauert schon lange genug.

In den Genuss des Zugriffes auf mein NAS über das Internet werde ich erst ab Dezember mit der Inbetriebnahme meines neuen Smartphones kommen, da kann ich leider nicht mit großen Erfahrungen dienen. Sporadische Tests mit einem fremden Computer z.B. auf die Musiksammlung zuzugreifen haben jedoch sehr gut geklappt (Upload 1024 kbit/s). Jedoch sei auch gesagt, dass Synology für Android und iOS diverse/spezielle Apps anbietet um auf das NAS Zugriff zu haben. Darüber hinaus ist die Bedienoberfläche von Synology wirklich super, ein kleiner, flüssig zu bedienender Desktop im Browserfenster.

Bei einem NAS der genannten Hersteller stehen diese einer DLNA-Verbindung nicht im Wege, da kommt es schon wieder mehr auf deinen BluRay-Player an. Ein Mediaplayer mit Dateizugriff macht da jedoch mehr Spaß! :)

Bei dem was du in deinem NAS alles unterbringen möchtest, wäre ein 2Bay NAS sicherlich vernünftiger. Und ohne hier eine Grundsatzdiskussion starten zu wollen, ein RAID hat nichts mit Datensicherheit zu tun. Für ein Backup schließt du lieber eine USB Platte an das NAS an und stellst es dir ganz nach deinen Wünschen ein. Anbei, Bilder und Dokumente sollte man vielleicht ohnehin mehr oder weniger regelmäßig auch auf eine DVD brennen. ;)

Die Platten getrennt laufen zu lassen geht nicht, sie sind in jedem Fall eine Einheit, entweder als JBOD, der dir erlaubt jeden MB beider Platten zu belgen, oder RAID1, dass die verfügbare Datenmenge halbiert, da alles "doppelt" gespeichert wird. Damit bist du nur auf der sicheren Seite, sollte eine Platte ausfallen. Liegt das Problem auf der Seite des NAS, sind gerne auch beide hopps. ;) RAID0 für höhere Geschwindigkeit bei ebenfalls halber Datenmenge. Synology bietet zusätzlich noch das eigene "Hybrid RAID" an, was aber bisher wohl nicht so wirklich überzeugen konnte. Mehr zum Thema RAID, klick.

Festplattengeräusche? Das DS211+ z.B. hat einen wirklich leisen Lüfter und entkoppelte Festplattenhalterungen, steht bei mir auf dem Schreibtisch, bin sehr zufrieden. Die neuen Synology Modelle scheinen das Konzept wohl weiterhin zu verfolgen. Diese Flexibiltät der Aufstellung erleichtert es dir viell. auch, die Vernetzung eben nicht über dLAN zu lösen.

Das NAS geht von alleine in den Standby-Modus und schaltet die Platten sozusagen aus. Zu unterscheiden ist die Funktion Wake-On-LAN, dort wird ein ausgeschaltetes im Netzwerk eingebundenes Gerät lediglich durch einen externen Zugriffsversuch hochgefahren. Hat z.B. die DS211+ nicht, ich löse das über einen Zeitplan in dem sich das NAS eigenständig ein- und ausschaltet.

Schau doch einfach mal hier vorbei, um dir einen ersten Eindruck zu verpassen und google danach ein paar aktuelle Reviews: http://www.synology.com/dsm/index.php?lang=deu

Viele Grüße,
D4rk
 
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