NAS für zu Hause

cfHxqA

Lieutenant
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Feb. 2012
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Hallo, ich suche derzeit ein NAS für zu Hause.

Es werden lediglich Familiäre Daten (Bilder, Videos, eg.), Windows-Sicherungen, etc. hinterlegt. Nun.. die Auswahl der möglichen NAS ist dann doch etwas größer. Gibt es einen Leitfaden an dem man sich orientieren kann? Vorteil wäre natürlich das herstellen zum NAS mittels W-LAN!? bzw. das direkte Netzwerk? Fernzugriff wäre ggf. interessant, nicht zwingend. Das ganze soll natürlich auch etwas zukunftssicher sein - mögliche Anwendungsfälle, wie ggf. Festplatten erweitern/tauschen? Familienvideos abspielen?, etc.
 
Schau dir mal die Buffalo Linkstation 520 an. Sollte für deine Zwecke reichen.
 
Du solltest erst folgende Fragen beantworten bevor Du Dich für ein NAS entscheiden kannst:
  1. Wieviele GB / TB Daten sind aktuell vorhanden und wieviel kommt ca. pro Jahr dazu?
  2. Ist im Haus schon ein Gbit (1000 Mbit/s) fähiges Netzwerk vorhanden? Den alles darunter, inkl. WLAN, ist für NAS eher ungeeignet weil zu langsam (die Clients können sich schon so verbinden, aber das NAS sollte schon schnell angebunden sein).
  3. Sind noch Festplatten / Speicher übrig (die aktuell nur rumliegen) die man für ein NAS benutzen könnte und wenn ja was genau (Grösse, Schnittstelle, Alter)?
  4. Wieviele Benutzer/Clients werden auf das NAS zugreifen? Gibts auch speziellere Anwendungsfälle wie etwa Zugriff ab einem TV (z.B. für Fotos anschauen, Videos abspielen, etc.)? Und falls ja: Was für solche Geräte sind vorhanden die das könnten müssten?
  5. Wie hoch ist dein Budget?
  6. Wie siehts mit Datensicherung beim NAS aus? Hast Du Dir da was überlegt?
  7. Bez. Fernzugriff: Was für ein Router ist momentan vorhanden? Bei Fritzboxen ist z.B. ein Fernzugriff verhältnismässig schnell und einfach eingerichtet.
 
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Das NAS sollte auf jeden Fall über LAN direkt mit dem Router verbunden werden. Die Geräte können dann auch problemlos über das WLAN des Heimnetzwerk darauf zugreifen. Allerdings ist die Übertragungsrate dann natürlich stark abhängig von der Qualität der Funkverbindung.

Fernzugriff solltest du über einen VPN Server auf deinem Router lösen. Das ist sicherer als wenn man das NAS selbst über eine Portfreigabe ins Internet stellt.

Wenn das Budget locker sitzt, dann solltest du einfach mal bei Synology oder Qnap schauen.
 
Christian1297 schrieb:
Das NAS sollte auf jeden Fall über LAN direkt mit dem Router verbunden werden.

Was soll die CPU im Router denn noch alles machen? Reicht LAN/WLAN/Telefonie/WAN/Switch/Webinterface nicht? (ggf. noch NAS/Mediaserver/Gast WLAN/Smarthome). Fritz!Boxen haben vielleicht viele Funktionen, aber relativ schwache CPUs.

Fritz!Boxen sind so schon recht langsam. Ein dedizierter Switch am Router ist deutlich sinnvoller und man umgeht damit den Router, der schnell zum Flaschenhals werden kann.
 
Mordhorst3k schrieb:
Was soll die CPU im Router denn noch alles machen? Reicht LAN/WLAN/Telefonie/WAN/Switch/Webinterface nicht? (ggf. noch NAS/Mediaserver/Gast WLAN/Smarthome). Fritz!Boxen haben vielleicht viele Funktionen, aber relativ schwache CPUs.

Fritz!Boxen sind so schon recht langsam. Ein dedizierter Switch am Router ist deutlich sinnvoller und man umgeht damit den Router, der schnell zum Flaschenhals werden kann.


Das ist doch Schwachsinn. Ich habe noch nie erlebt, dass der Switch in einem Router in die Knie geht. Ich kann Ohne Probleme alle Ports meinner 4040 mit GBit gleichzeitig Auslasten, ohne dass da irgendwas limitiert.
 
Das Netzwerk Switching macht jede Taschenrechner CPU mit voller Geschwindigkeit - das ist kein Problem.
Vielleicht Missverständnis weil jemand dachte das NAS per USB direkt an die Fritzbox zu hängen - das wäre in der Tat langsam. Das wäre dann aber kein NAS das man da dranhängt, sondern einfach ein USB Speicher; für sehr wenig Zugriffe und Dateien kann es ausreichen.
 
Ich habe seit ca. 6 Jahren eine Synology und bin immer noch sehr zufrieden damit.
Dient bei mir als Datengrab, Musikserver für meine Sonos-Lautsprecher und andere netzwerkfähige Geräte und zum Streamen von Familienvideos auf den TV (Stichwort UPnP und DLNA). Externer Zugriff wird über eine Art DynDNS von Synology geregelt, Apps fürs Smartphone sind auch vorhanden. Hängt bei mir direkt per LAN an der Fritzbox und läuft sehr schnell, egal ob intern oder extern.
Je nach Budget, Anwendungen (da kann man auch kleine „Server“ oder VMs drauf laufen lassen), Speicherbedarf und Redundanz würde ich aktuell eine DS218+ oder DS718+ (2 Platten, RAID 1) bzw. DS418+ oder 918+ (4 Platten, RAID 5) mit WD Red oder Seagate Ironwolf als Platten nehmen.
Dazu dann ggf. noch eine kleine DS118 zu den Eltern, bestem Kumpel oder sonst wohin (in einem anderen Gebäude!), wo sie „sicher“ steht, stellen und jede Nacht einen Abgleich fahren lassen, ist durch die Software mit ein paar Klicks geregelt.
 
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