NAS fürs Heimnetzwerk

Cupido

Cadet 4th Year
Registriert
Feb. 2012
Beiträge
69
Guten Tag,


ich möchte mir einen NAS für mein Heimnetzwerk kaufen, was hauptsächlich als Media Server mti PLEX Media Server genutzt werden soll.
Nur ist die Frage einen günstige NAS denke ich kann ich vergessen da ich mit 1080p Trancoden muss.
Hat jmd schon Erfahrungen in dieser Richtung gemacht und kann mir einen NAS der Leistungsstark genug ist ?


Mfg Cupido
 
Also ich würde für deinen Anwendungszweck eindeutig ein Synology 214play nehmen.

Hab schon diverse NAS getestet, aber Synology hat für mich mit Abstand das beste Interface.
 
Ich hatte schon Synology und Thecus im Einsatz. Ich bin nun auf einen Eigenbau gewechselt.

Und würde es auch jedem anraten. Jede NAS wird irgendwann vom Hersteller fallen gelassen, weil auf "magische" Weise die Hardware nicht mehr reicht. Und schon hat man ein Produkt das vor sich hin altert...

Meine Empfehlung ist ein Q1900 Mainboard. Vorteil: nur 10 Watt Verbrauch, absolut keine Kühlung notwendig. Dazu dann 4 WD RED Platten und fertig ist die Kiste.

Als System würde ich freenas nehmen. Hat auch einen Plex Server Plugin.
http://www.freenas.org/about/features.html

Ich habe mir auch so eine Kiste gebaut. Ist extrem günstig, hat alles was ich brauche und ist dazu noch unhörbar.

Sollten es jedoch mehr als 4 Platten sein, dann werden andere Konstellationen am Mainboard oder ein zusätzlicher SATA / Raid Controller benötigt. Das wäre dann der Nachteil :)
 
Hatte selbst auch ein Eigenbau NAS.

Mit nem i3, 4GB DDR3 RAM, BeQuiet Netzteil, etc.

Hat ca. 300€ gekostet ( so wie die 214play )

Von der Geschwindigkeit war es wirklich der Hammer - 256bit Verschlüsselung kopieren mit 90MB/s

Das schafft ein Synology NAS bei weitem nicht.

Aber die ganzen System FreeNas, OpenMediaVault, .... kommen alle optisch und auch von der Bedienung nicht an Synology heran.

Aber das Synology NAS stell ich mir hin, brauch dazu fast nichts einrichten und es läuft und läuft

Musst du entscheiden welches OS du möchtest.
 
Ein fertiges Nas mit dem J1900 kannst Du bei Qnap kaufen TS-X53, wobei das X für die Anzahl des Festplatten steht.

Bei größerem Volumen dann eher das TS-453 Pro und Du hast Deine Ruhe für längere Zeit.
Synology hat im Augenblick nichts Vergleichbares in diesem Bereich entgegen den Aussagen der diversen "Synologen" hier im Forum.

Die aktuelle Oberfläche bei Qnap ist absolut vergleichbar der Synology-Oberfläche.
 
Hier kostet aber das Gehäuse schon 510€

Die ursprüngliche Anfrage ist ein günstiges NAS.

Da gibt es von Synology auch das 1515+ um 680€, nur denke ich mit den 2 Gehäusen sind wir ein bisschen übers Ziel hinaus.

Ich hatte auch mal ein Qnap NAS, aber wenn es bis heute noch keine Software Firewall und eine Cloud hat, möchte ich über dieses sogenannte "NAS" nicht reden :)
 
Du scheinst günstig mit billig zu verwechseln.

2 x etwas Billiges/Leistungsschwaches wird deutlich teurer als einmal etwas Günstiges/Leistungsstärkeres über die Zeit.
 
Du hast sicher recht mit deiner Aussage, dass ein Qnap 453 Pro für die Zukunft ist.

Aber für diesen Anwendungszweck reicht ein 300€ NAS ebenso für die Zukunft.

Meine 212+ reicht heute auch noch locker für meine Anwendungen ( FTP, Cloud, Datenspeicher, DLNA, VPN, ITunes Server, DownloadStation, PhotoStation, .... )

Sollte ich meinen Einsatzweck nicht komplett ändern ( statt das 2 Personen auf einmal 20 zugreigen ) ird es auch noch die nächsten Jahre halten
 
ja das Problem besteht darin, sobald ich nicht genug Leistung im CPU habe fängt der Film an zu ruckeln un das möchte ich gerne vermeiden. Für 500 Euro könnte man sich aber auch ein kleinen Micro Server kaufen und hätte mehr Möglichkeiten oder sehe ich das falsch ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bekommst für 300€*schon ein Selbstbau NAS, welches deine Anliegen locker erfüllt.

Wenn ich mit meinem i3 einen Film geguckt habe, welcher konvertiert wurde, ging die CPU Auslastung auf max. 40%

Entscheidung musst du treffen, aber die 214play schafft ebenfalls 1080p Filme
 
Ich rate zu Eigenbau + XPEnology.

XPEnology -> http://www.hardwareluxx.de/communit...n-antworten-anleitungen-diverses-1009906.html

1. Ist einfach zu installieren und auch updates bzw. migration auf eine höhere DS-Version erfordert keinen großen Aufwand.
2. Läuft so stabil wie eine echte DS. (Habe selbst 2 Eigenbausysteme im Einsatz.Einer davon ist im 24/7-Betrieb)
3. Ist viel einfacher aufrüst bzw. erweiterbar. (CPU/RAM/HDD etc.)
4. Günstiger bzw. viel höhere Leistung im Vergleich zu einer DS.
5. Der Spaß am Eigenbau ;)

Da hier nichts über Budget / benötigter Speicherplatz / Gehäusegröße steht,eine Beispielkonfiguration mit 4 x 3 TB:

4 x Western Digital WD Red 3TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD30EFRX)
1 x Intel Pentium G3220, 2x 3.00GHz, boxed (BX80646G3220)
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM 4GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS4G3D1609DS1S00)
1 x ASRock B85M Pro3 (90-MXGV60-A0UAYZ) (6 x SATA)
1 x MS-Tech CA-015
1 x be quiet! Pure Power L8 400W ATX 2.4 (BN222)
1 x http://geizhals.de/bitfenix-alchemy...-msc-m4sa20kk-rp-a598237.html?hloc=at&hloc=de

658,33 Euro

_______________________

Zum Vergleich:

Eine DS415+ zb. mit 4GB (und deutlich schwächerer CPU) kostet mit 4 x 3 TB 1031.04 Euro !!!
Läßt sich außerdem nur kostenintensiv mit einer Erweiterungseinheit aufrüsten falls später mehr HDDs benötigt werden sollten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Super für die Hilfe
aber bei der Konfiguration ist mit der NAM zu groß (gehäuse) ist ja wie ein PC der in der Ecke steht

zum Budget denke ich so 300€ bis 400€ ohne Festplatte.

Zu den Festplatten wübe ich immer größer werden also fürs erste würde 2 oder 3 TB reichen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich habe ein Synology DS412+ und habe versucht, meinen Medien-PC im Wohnzimmer damit abzulösen. Die Performance ist auch ausreichend. Leider funktionieren aber nicht alle Audio-Formate, so dass recht viele Filme stumm bleiben. Damit war das NAS als Multimedia-Ersatz gestorben und ich bin beim PC geblieben. Mit dem ist man immer noch am flexibelsten was Codecs angeht, denn der spielt wirklich alles ab.

Gruß,
Mick
 
Cupra 280 schrieb:

Ich bin auch gerade auf der Suche nach der richtigen Hardware für ein derartiges NAS.
Bei diesem Vorschlag gehen aber meine Stromverbrauchs-Alarmglocken los. Das Board ist als Consumer-Board wahrscheinlich nicht auf Stromsparen ausgerichtet, der Prozessor ist es mit einer TDP von 53W aus meiner Sicht definitiv nicht. Beim Speicher habe ich keine Ahnung, wie es sich da verhält.

Hat jemand stromsparendere Alternativen in petto bzw. Erfahrung damit?
 
Ich schließe mich mal der Suche an:
Würde ein J1900 nicht für ein NAS reichen?
Diese gibt es mit einem 9Volt Stecker und man könnte das ziemlich kompakt bauen

@kane: die 53W TDP gibt nicht die Stromaufnahme der CPU an, sondern die maximale Kühlleistung. Die reale Stromaufnahme wird wesentlich niedriger sein.
 
... schon klar, dennoch ist die TDP ein Indikator. Bei dem J1900 bin ich übrigens auch gerade.
Aktuell bin ich auf folgender Liste:
- Fractal Design NODE 304
- ASRock Q1900-ITX
- be quiet! System Power 7 300W
... plus die Nutzung einer bereits vorhandenen SSD und SO-DIMM 4GB (DDR3-1333)
Bzgl. HDD schwanke ich noch. Als Multimedia Datengrab locken die Seagate Archive HDD - alternativ natürlich echte NAS-Platten.
Und FreeNAS als System.

Für Transcodierung im Plex Server würde ich die CPU allerdings für zu schwach erwarten. Aber ok, auf meinem FireTV läuft inzwischen Kodi - ich habe genug vom Ärger mit Plex.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Kane70

In meinem 24/7-NAS ist ein Xeon E3-1245 V2.
In meinem Zweit-NAS ein Pentium G2020T.
Im Idle (was bei beiden zu 99% der Fall ist) liegen beide auf Augenhöhe.

Nebenbei:

Zu Beginn war ein Cougar S 700 verbaut,das aber vor längerem durch ein bequiet Straight Power E9 mit 400W ersetzt wurde.
Obwohl das S 700 80+ Silber zertifiziert und das E9 80+ Gold zertifiziert ist und immerhin 300W diese beiden Geräte trennt,spare ich mit dem kleinen Netzteil nur lächerliche 5W.
Bis sich das amortisiert... ca. 5 Jahre 24/7 Betrieb !
Pico PSU kommt für mich nicht in Frage.Preis/Leistung und Systemerweiterung kann man da knicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
... gutes Argument. Insbesondere wenn man darüber nachdenkt, später evtl. doch noch mal was anderes als pures NAS damit zu machen.
 
@donativo Habe das Q1900 Board mit Dc selber im eigens gebauten ITX Gehäuse, mit gerade mal einer SSD, und würde auf jeden Fall ein Lüfter reinstecken (Hab ein 12er)gerade bei 4WD Platten... sonst geht das nach Stunden auch gerne auf die Mitte 40 zu. Für CPU ungefährlich... aber für alles Andere nicht gesund...(Festplatte zbs)
Ergänzung ()

@Cupra 280 ..naja man könnte doch auch ein 120ger Netzteil an den DC stecken.... somit wäre man bei dem kleinen 1900 auch zukunftsmäßig gut gerüstet. Abgesehen davon, schade das nur das AMD auf seinem A1, ASRock AM1H-ITX DC/Netzteil Anschluss zu verbauen vermark...
Wollte mir jetzt nach dem HTPC mit Q1900 ein NAS zusammenbasteln und war/bin am überlegen ob ich anstelle des J1900 ein AMD Sempron 3850 mit dem ASRock AM1H-ITX verbaue, kann man noch viel einfacher aufrüsten... weiß nur nicht wie sich der AMD Sempron 3850 so im Vergleich zum J1900 schlägt... habe bisher nur ein Test gefunden, alternative wäre da ja noch der...AMD Athlon 5150. OpenMediaVault Wäre dann die gewollte NAS Software.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben