NAS im Eigenbau - Eure Meinung

Tron91

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Hallo Leute,

mein Name ist Patrick und ich bin beruflich Fachinformatiker. Hobbymäßig bastle ich mir gerne meine eigenen Lösungen und Systeme, soweit meine Fähigkeiten das zulassen :mrgreen: Aktuell ist ein neues NAS System geplant.

Bevor ich Systeme letztendlich kaufe und zusammenbaue, vergleiche ich immer sehr viel. Ich denke, wer gründlich schaut ärgert sich am Ende weniger. Da aber bekanntlich 4 (oder mehr) Augen mehr als 2 sehen möchte ich euch hier meine Konfig darlegen. Bitte macht Anregungen, Ideen, Kritik zur Konfiguration. Bin für alles offen :thumb:

Vorneweg möchte ich sagen, dass ich weder FreeNAS noch OpenMedia Vault benutzen werde. Ich habe mir das Synology DSM 5.1 von XPenology geladen und auf einem alten Desktop PC installiert. Es läuft erstaunlich gut und braucht wenig Resourcen. Das System ist mit Addons erweitbar, ähnlich dem QNAP System, sieht chic aus und gefällt mir rundum gut!

Aufgrund der geringen anforderungen muss somit die Hardware kein Burner sein. Auf der Suche nach einem Mainboard mit mindestens 4 SATA Steckplätzen (bevorzugt SATAIII) und einem mSata Steckplatz bin ich auf das Mainboard von Gigabyte gestoßen: http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=4754#ov
Witzigerweise hat das MB gleich on Board DC und ist von der Bauart auch noch ein Slim Profile. Der Preis stimmt mit 100 € + - auch, aber leider gibt es das Board nicht mehr! Es ist ein EOL Produkt und somit nur noch Übersee für 140 € ohne Versand erhältlich. Nach weiterem Suchen bin ich dann auf einige weitere Boards gestoßen, die alle die selbe Bauart haben, lediglich mit anderen Chipsätzen. Alle teils nicht verfügbar bis auf folgendes Board: http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=4753&kw=ga-b85tn#ov
Leider muss ich hier Einbusen bei den SATA Steckplätzen machen, denn es sind nur 3x SATAIII und 1x SATAII verfügbar. Aus einem Artikel hier habe ich allerdings rausgelesen, dass die Geschwindigkeitseinbusen marginal bis nicht spürbar sind.
Anbei zeige ich euch kurz meine komplette Konfig. Ein Gehäuse ist noch nicht dabei, habe aber schon was in Aussicht!

hfpgoj9z.jpg

Äußert euch dazu wenn ihr wollt, ich bin gespannt ;)

gruß Patrick
 
Ich würde auch zum ProLiant raten, ich selbst hatte den Vorgänger, und der lief einwandfrei!
 
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Hi, das ASRock kam zuerst auch für mich in Frage, aber es hat einen SATA Port zu wenig. Ich möchte 4 Festplatten für Storage haben und kann bei dem Gigabyte den mSATA Port für das OS benutzen. Ein OS auf USB Stick kommt für mich nicht in Frage. Das ist für mich eine gebastelte Lösung. USB Sticks sind nicht darauf ausgelegt, dass sie ständig beschrieben werden und davon gelesen wird, wie von einer Festplatte. Die Dinger gehen dir dann schnell kaputt. Ich weiß auch das es spezielle USB Sticks gibt, die das ab können, aber wie gesagt für mich ist die direkte SATA anbindung die bessere Lösung.

Das ProLiant sieht schon sehr interessant aus, den Laufwerkslot könnte ich noch für die OS-Platte zweckentfremnden. Hat einer Infos zu Übertragungsraten? Aktuell spricht nur die höhere Performance bei gleichem Preis für den Eigenbau.

gruß Patrick
 
die älteren HP sollen ganz ok gewesen sein.
Zu den neuen kann ich nichts sagen. Habe schon mal etwas gesucht aber findet man wenig Infos.
Würde selber bauen, gibt auch noch Asrocks mit 5 SATA, glaub h97 und z97, kosten aber nur unwesentlich weniger als das obige gigabyte mit 6 Anschlüssen, außerdem hätte das gigabyte 2 verschiedene LAN, vielleicht gut falls das OS einen nicht erkenn oder Treiber dafür hat.
 
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USB-Sticks mit MLC-Speicher haben kein Problem mit häufigem Beschreiben. Das ist SSD-Technik.

Ich frage mich, was du überhaupt vor hast mit dem NAS.
Das ASRock Q1900DC-ITX ist auf jeden Fall überlegenswert.
Wenn du mehr SATA-Anschlüsse brauchst, dann nimm lieber ein µATX-Board, z. B. ASRock B85M Pro3. Dazu eine PicoPSU.

Du kennst sicherlich schon die Seite von technikaffe, aber ich erwähne es trotzdem nochmals.
 
@Energieriegel: Danke für den Tipp! Habe das gefunden:

Das Mainboard des HP Proliant G8 Microservers kann grundsätzlich die vier über die Front erreichbaren Festplatten anbinden, dabei können aber nur die ersten beiden per 6Gbit/s betrieben werden, die restlichen beiden Festplatten jedoch nur mit 3Gbit/s. Hinzu kommt, dass vom Mainboard nur Festplatten bis je max. 3 TB Kapazität unterstützt werden. Wer, wie ich, insgesamt 4 Stück Western Digital WD40EFRX mit jeweils 4TB verbauen möchte, muss auf eine zusätzliche PCI-Express Karte ausweichen.

Das war dann das K.O. Kriterium für den G8... ich muss irgendwann größere Festplatten anbinden...

@wahli: Über Technikaffe bin ich erst auf die ganze Eigenbaunummer gekommen ;) Es sollen große Platten rein, erst mal 3 oder 4 TB Platten, später größere. Die größe soll schon bei Mini-ATX bleiben, ich will keinen riesen Klotz im Wohnzimmer stehen haben^^

@Testarossa: Danke für die Tipps, sieht interessant aus. Muss mal schauen ob das Preislich hinhaut, 250 € ist die Obergrenze für das System ohne Platten.
 
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ne das ASRock Q1900DC hat 2 verschiedene SATA
sowas würd ich nicht nutzen
wenn dann 4-6 gleiche Sata Anschlüsse
das ASRock B85M Pro3 ginge eventuell, ist aber kein MiniITX
 
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Tron91 schrieb:
Das Mainboard des HP Proliant G8 Microservers kann grundsätzlich die vier über die Front erreichbaren Festplatten anbinden, dabei können aber nur die ersten beiden per 6Gbit/s betrieben werden, die restlichen beiden Festplatten jedoch nur mit 3Gbit/s. Hinzu kommt, dass vom Mainboard nur Festplatten bis je max. 3 TB Kapazität unterstützt werden. Wer, wie ich, insgesamt 4 Stück Western Digital WD40EFRX mit jeweils 4TB verbauen möchte, muss auf eine zusätzliche PCI-Express Karte ausweichen.

Das war dann das K.O. Kriterium für den G8... ich muss irgendwann größere Festplatten anbinden...

Das mit den 3TB gilt nur für die Bootplatte ;)
 
bei xpenology reicht irgend ein alter USB stick mit genug Speicher aus.
Da bei xpenology der usb stick nur zum booten verwendet wird.
Der rest des Systems wird auf die Datenplatten geschrieben.
Somit könntest du dir eine SSD sparen und hast einen zusätzlichen SATA port frei.
 
wurmi00 schrieb:
bei xpenology reicht irgend ein alter USB stick mit genug Speicher aus.
Da bei xpenology der usb stick nur zum booten verwendet wird.
Der rest des Systems wird auf die Datenplatten geschrieben.
Somit könntest du dir eine SSD sparen und hast einen zusätzlichen SATA port frei.

PICOPSU ist leider keine Alternative für mich: http://www.heise.de/ct/artikel/c-t-Labs-1-Schritt-vor-2-zurueck-beim-Stromsparen-1947089.html

Habs hier installiert und getestet. Der USB-Stick enthält die Boot Dateien, das ist richtig. Das DSM muss aber auf einer Festplatte installiert werden und bleibt darauf. Also fällt eine Platte schonmal weg. Dafür nutze ich die SSD dann.

Noch ne kurze Frage: Hat jemand Erfahrung mit den Mainboards mit onBoard PSU? Wie kriegen die SATA Platten saft?! Elektrotechnik ist nicht mein "Fachgebiet".
 
Naja, Pico oder nicht Pico. Wirklich sparsam sind die Picos nur im Idle im einstelligem Verbrauch. Wenn du wirklich 4 Platten oder mehr einbaust, dann ist so ein BeQuiet System Power 7 300W eine gute Wahl.

Boards mit onBoard PSUs kosten meistens 30€ mehr. Da kannst du auch eine PicoPSU nehmen. Im Prinzip sind die Picos dort verbaut, aber die zus. Picos haben den Vorteil, dass sie weiter verwendet werden können.

Der Saft für Platten bei DC-Boars kommt von einem 4-poligem Steckplatz für ein Standard-Stromkabel (12V, 5V, 2xMasse).
 
wahli schrieb:
Der Saft für Platten bei DC-Boars kommt von einem 4-poligem Steckplatz für ein Standard-Stromkabel (12V, 5V, 2xMasse).

Sprich ich benötige noch einmal Adapterkabel, bzw. die sollten dann dabei sein, damit ich den Saft über die 4-Pin abgreifen kann?
 
Evtl. ist das Kabel beim Board dabei. Ich weiß es allerdings nicht. Vielleicht hilft dir das Manual vom Board bzw. goolge.
 
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Das DSM muss aber auf einer Festplatte installiert werden und bleibt darauf. Also fällt eine Platte schonmal weg. Dafür nutze ich die SSD dann.

Das DSM befindet sich auf ALLEN Festplatten.
Ein Bootlaufwerk wie z.B. eine SSD wird NICHT benötigt.
Sata6 bringt keinen Vorteil, würde ich bei meiner Entscheidung außen vor lassen.

Davon ab könnte man denken das der Einsatz von XPenology sich in einer Grauzone befindet .... diese Grauzone ist Kohleschwarz ... das nur neben bei.
 
@bobbuilder: Kannst du das mit einer Quelle benennen, dass DSM auf allen Festplatten läuft? Ich konnte das bei meinen Hardwaretests nicht feststellen.
 
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