Welches NAS oder Eigenbau?

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Retsam-Master

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Hallo zusammen
Ich hab viele Fragen die für mich etwas schwer selbst zu entscheiden sind und klatsch mal alles hier rein was ich so wissen möchte und evt. könnt ihr mir ja eure Meinung dazu sagen.....

Ich habe ein altes Nas was mir von Leistung sowie Speicher nicht mehr genügt (DS214 2x2TB)

1. Meine Frage ist nun welches Nas und Welche Platten ich dazu kaufen sollte (das ganze CRM uns SRM Debakel ärgert mich zusätzlich bei der wahl eines Softbundles und deswegen kommen Softbundles nicht in Frage)

Als Festplatte brauche ich minimum 2x4 TB oder 2x6TB

2. Wie stark lohnt sich der Cache Speicher? 3. und wofür ist der alles geeignet? 4. brauche ich viel davon oder wenig?
5. Falls es nur für die Apps ist reichen 128GB NVMe oder muss es 1TB sein?
6 .Wen ein Nas 2x NVMe bietet muss ich am besten 2x128 nehmen oder wie ist das? 7. Kriege ist sonst Drosselung?

8. Welche Platten sollte ich nehmen? IronWolf okay oder doch nicht?

9. Ich hätte noch alte PC Teile (i3, i7 etc.) rumliegen sollte ich lieber ein eigennas bauen?
10. Ein eigennas kommt nur in Frage falls ich die Synology software drauf klatschen kann ist das möglich?
11. Kann ich dann auch quickconnect nutzen?

So, das wäre mal das wichtigste denke ich

genutzt wird das NAS dann für eine "eigene" Cloud für Smartphone, PC, TV, sowie Datensicherungen, Backups, evt. Mailserver oder sonstige dienste
Im Auge hatte ich die DS720+ falls das etwas gutes wäre
Leider ohne Cache auch die DS218+ (da kommt es drauf an ob ich viel leistung bei cache verliere)
12. Braucht es dann auch mehr als 2 GB Ram?

Ich hätte schon gerne das alles ein bischen zack zack ist
 
Was spricht gehen ein NAS von Synology mit so vielen Festplatten-Slots, wie Du benötigst?

Zum Thema Budget habe ich nichts gelesen.

Wenn das NAS 24/7 laufen soll, wäre ggf ein "Synology" stromsparender, als ein Eingenau, allerdings kostet ein neues "Fertig NAS" halt auch ne Stange Geld.

Wie viel Speicher Du brauchst, hängt stark damit zusammen, was alles auf dem NAS passieren soll. - Ich habe in meinem 8-Bay Synology 8 GB Ram. - Warum? - Weil RAM ja nicht viel kostet.
 
Man kann das Gerät ohne Platten erwerben u. dann gesichert jene Platten einsetzen, die man möchte - imho eh die bessere Vorgehensweise.

Der NVMe-Cache ist im Heimbereich wohl eher für die Katz - zudem zu teuer u. verschleißfreudig - also überflüssig.

Ironwolf oder Red pro (WD Namensbeschiss) - die WDs sind idR leiser, falls das eine Rolle spielt.

Die 218+ ist wesentlich flotter, als dein jetziges NAS, eine 720+ würd ich eher nicht nehmen, dann gleich die 920+.

Eigenbau mit Xpenology würde gehen, aber da muss man sich schon beschäftigen - denke, für dich wäre eine orginale Syno besser.
Ergänzung ()

Zitat von alex_k:
Wenn das NAS 24/7 laufen soll, wäre ggf ein "Synology" stromsparender, als ein Eingenau,
Bei den mickrig-NAS (j-Modellen) stimmt das wohl meistens, wenn's in die leistungsfähigeren NAS-Modelle geht, stimmt das so ohne weiteres nicht mehr - da dreht sich dann auch die Kostenbetrachtung zu Gunsten des Eigenbaus.
 
Wenn du selber bauen willst: schau dir die HP microserver an. Ab g7 erfüllen die deine Anforderungen.

Was Festplatten angeht : wd red oder Toshiba x300
 
@alex_k
Zitat:
Was spricht gehen ein NAS von Synology mit so vielen Festplatten-Slots, wie Du benötigst?
Antwort:
Eigenbau käme nur in Frage weil ich MB, CPU, NT, etc eigentlich alles bis auf Festplatten hätte
Kosten sind grundsätzlich 2t. rangig
Gerne einfach am liebsten 2bay NAS
Oder macht es Sinn 4bay und nur 2 zu belegen? für Extention? (was ich bei 6TB nicht in den nächsten 4-6 Jahren denke) und Später wäre dan ggf. mal SSD Nas angesagt

@TechX
Wieso die 920+ statt die 720+?
Das sind doch die gleichen Modelle nur 2 oder 4 bay oder? ich brauche nur 2 bay = 1x Raid1
Was ist Xpenology? die Software mit vollem Funktionsumfang von Synology?

@madmax2010
wd red hat doch ein Skandal momentan da will ich nicht lotto beim Bestellen spielen.
Warum Toshiba x300? Ist da 128MB cache nicht merklich langsamer?
Ein Microserver kommt nicht in Frage, Steht ja oben das ich Teile habe.
Da kaufe ich nicht nochmals zusätzlich Teile damit ich dann nochmals basteln kann.
Wen ich bastle dann mit dem was ich habe.
 
Zitat von Retsam-Master:
Ich habe ein altes Nas was mir von Leistung sowie Speicher nicht mehr genügt (DS214 2x2TB)
Was genügt denn da außer Speicher nicht? Was genau soll das NAS denn können?
Zitat von Retsam-Master:
10. Ein eigennas kommt nur in Frage falls ich die Synology software drauf klatschen kann ist das möglich?
Es gibt XPenology. Ob das allerdings einfacher einzurichten ist als Openmediavault oder FreeNAS und dann genau so stabil läuft wie ein Synology-NAS mit nativem DSM wage ich jetzt mal nicht zu beurteilen.
Zitat von Retsam-Master:
11. Kann ich dann auch quickconnect nutzen?
Hört sich für mich so an, als wenn Du einfach bei einem Syno-NAS bleiben solltest.
 
Zitat von TechX:
Der Teufel steckt neuerdings im Lot - sprich, die 920er hat 4GB festgelöteten RAM, die 720er 2GB verlötet.
und dafür sollte ich was einen unterschied von 300-400 mehr aufpreis zahlen?
Macht kein Sinn da kann ich ja einfach mehr RAM kaufen

@fixedwater

okay du hast recht ein FertigNAS wird wohl besser sein.

Die Frage wird wohl noch sein welches und welche Platten und wiviel ram
PS: die Frage was ich damit machen will steht oben
 
Hier findest du eine Übersicht, welche WD Platten CMR haben, dann musst du nicht Lotto spielen.

https://www.computerbase.de/2020-06/nas-festplatten-wd-red-plus-pro-smr/

Xpenology ist grundsätzlich ein Bootloader, der es erlaubt, das Synology Betriebssystem auf beliebiger x86 Hardware laufen zu lassen. Das kann durchaus in Gefrickel ausarten, wenns einfach nur ohne Aufwand laufen soll, dann nimm besser direkt ein Synology NAS.
 
Zitat von Retsam-Master:
Oder macht es Sinn 4bay und nur 2 zu belegen? für Extention?
So habe ich es mit einem DS415play von 2015 gemacht. Bestückt mit 2x 6TB bin ich jetzt so weit das mir der Speicher ausgeht. Demnächst werde ich einfach 1-2 weitere Platten hinzu stecken und bin froh die Platten nicht komplett tauschen zu müssen (oder das komplette NAS). Die DS415play bekommt heute noch Software Updates.
 
Geht ja drunter und drüber hier. :-)

Also, die 720+ und die 920+ sind 4 Kern CPUs. Mit dem Erweiterungsgehäuse könntest du 7 bzw. 9 Festplatten verwalten. Uninteressant.
Die 220+ und 420+ sind halt die nicht erweiterbare Gehäuse mit 2 Kern CPUs.

Wie schon erwähnt wurde, wird jetzt immer ein RAM Riegel verlötet. Alle, bis auf die 920+ haben ein 2GB Modul aufgelötet, können also maximal 6GB RAM eingebaut haben!
Die 920+ ist dann die einzige mit max 8GB RAM!

RAM brauchst du aber nur, wenn du auch den Virtual Machine Manager nutzen willst um irgendwelche VMs laufen zu lassen.

Deine Verwendung kann man nicht ganz so rauslesen. Was willst du z.B. mit Mailserver bezwecken?

Rein als Backup, Fileserver würde ich jetzt zur 220+ empfehlen. Du sagst ja jetzt max 2x 6TB. Wenn es Mal nicht richt tauscht du halt gegen 10 oder 14 TB Platten. Würde ich eher machen, als eine dritte Platte bei zu stecken und auf ein RAID 5 zu wechseln.

Vom Xpenology auf eigener Hardware würde ich dir ganz dringend abraten. Das sollte nur jemand machen, der genau weiß was er tut und die Risiken kennt.
Ergänzung ()

Zitat von Cebo:
So habe ich es mit einem DS415play von 2015 gemacht. Bestückt mit 2x 6TB bin ich jetzt so weit das mir der Speicher ausgeht. Demnächst werde ich einfach 1-2 weitere Platten hinzu stecken und bin froh die Platten nicht komplett tauschen zu müssen (oder das komplette NAS). Die DS415play bekommt heute noch Software Updates.

Du wechselst lieber von einem RAID 1 auf ein RAID 5? Würde ich ja nicht machen.
RAID 5 würde ich nur bei massig viel Platzbedarf in Betracht ziehen.
 
@Fard Dwalling

Die DS2020 gibt es doch garnicht oder noch nicht richtig?

ist das sonst okay so?
1595171682368.png

Sind ca. 900 CHF
(Ironwolf mit 5400rpm)
Oder soll ich auch die Samsung raus ballern?
 
Also ich hab eine Domain und zZ. einen Mailserver (exchange) bei MS...
Das heisst den könnte ich auch weg nehmen
 
Zitat von Fard Dwalling:
Und was macht eine DS mit SHR und 3 Platten wohl? Ähnlich RAID 5 mit parity arbeiten.
Hat halt den gigantischen Vorteil, das man Platten austauschen und hinzunehmen kann, ohne das Raid mit totalem Datenverlust auflösen zu müssen...

Zitat von Fard Dwalling:
Und wenn du keine feste IP Adresse hast, wird das auch nix.
Man kann durchaus einen mxrecord auf eine DynDNS umbiegen, wenn Not am Mann ist

Hatte ich mal miterleben dürfen als die Telekom den Umzug von einem Business-Anschluss vermasselt hatte.
 
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