NAS Kaufberatung erwünscht

Ist soweit richtig! Solltest du aber "mehr" machen wollen, wird es eng.
Ich hatte damals eine DS212j (mit 1,2Ghz CPU und 256Mb Ram). Aber die Transferraten waren äußerst schlecht. Eine Datei aufs NAS kopieren bedeutete, das die DS voll ausgelastet war. So daß alle anderen Sachen unterbrochen wurden (Musik stotterte, Videostreams hingen). Daher würde ich schon eine etwas stärkere DS empfehlen würde. Dies war auch der Grund warum auf eine DS214 umsattelte.

Ich denke mit einer DS215j wärst du am besten beraten (und zukunftssicherer).
 
Wenn du Lust auf basteln hast, dann kannst du dir auch selber ein System zusammen stellen und XPEnology installieren. Liegt meiner Meinung nach klar vor einem fertigen Synology NAS. 100% flexibel und Transferraten sind maximum. Gerade letzteres stört mich bei den Synology NAS Systemen.
 
Da ich mich zum ersten mal mit dem Thema NAS für zu Hause beschäftige, brauche ich bitte eine Kauforientierung.

Überwiegend soll, wie bei wahrscheinlich den meisten, die Musik, Foto und Filmsammlung drauf.
Super wäre schon eine 4-Bay-Lösung wegen der Erweiterbarkeit. Hab schon oft gehört das 2-Bay einfach zu bald voll sind. Aber keine Ahnung wielange ich tatsächlich mit 2x4TB (is glaub ich P/L das klügste??!) auskomme

Gibt es eine Komplett-Lösung die NAS, Mediacenter (HDMI zu TV), WLAN-Router, Firewall in einem ist oder ist sowas auch blödsinn?
So eine Art "Homeserver"

Wichtig ist mir aber vor allem P/L

Kenn mich mit einem NAS leider viel zu wenig aus, möchte aber schon ordentliche Übertragungsraten, leisen Betrieb.
Und gutes Streaming falls das irgendwie nicht bei der Übertragungsrate enthalten ist.

Verschlüsselung so lalala... wäre schon gut, ist aber sicher nicht das wichtigste.

Hier mal was mir auf den ersten Blick gut gefallen würde in Reihenfolge der Sympathie..
Western Digital My Cloud EX4
Synology DiskStation DS415+ weil die play laut 2 Leuten auf geizhals nicht wirklich fürs streamen taugt
Seagate NAS 4-Bay (STCU200) oder Seagate NAS Pro 4-Bay (STDE200) - Unterschied?!
Thecus N4560

Hab halt auch keine Ahnung wie man diese Teile von einander Unterscheidet... RAID5 können sie ja alle und JBOD auch.
Tu mir da echt schwer

Von den externen Festplatten hatte ich zumindest immer den Eindruck das die Seagate sehr "boxed" sind, also man kaum Möglichkeiten hat was sie einem nicht dezidiert verkaufen, ähnlich aber eine spur besser bei WD.
Vermutlich gibts bei Synology und Thecus die meisten Features?!
Aber ist jetzt reine Vermutung anhand meiner Einschätzung.

Wär cool wenn ich im neuen Jahr schon so ein Teil am Schreibtisch stehen hätte :)
 
yahlov schrieb:
Gibt es eine Komplett-Lösung die NAS, Mediacenter (HDMI zu TV), WLAN-Router, Firewall in einem ist oder ist sowas auch blödsinn?
So eine Art "Homeserver"

Da fällt mir jetzt nur Synology ein. Damit hat man NAS, WLAN Router und Firewall in einem. Zusätzlich Mediacenter mit HDMI bietet Qnap. Allerdings habe ich da nur schlechtes drüber gelesen, bzw. Tests dazu waren eher ernüchtern.

P/L kann ich nur raten: HP ProLiant MicroServer und darauf XPEnology (ist die Synology Software). Damit hättest du dann zumindest NAS, WLAN Router und Firewall.

Über Western Digital My Cloud lese ich eigentlich auch nur schlechtes. Die Firmware ist verbuggt. Sorgt für schlechte Übertragungsraten und hin und wieder bricht wohl die Verbindung auch ganz ab. Also alles andere als zuverlässig. WD scheint das ganze auch nur stiefmütterlich zu behandeln. Ich gehe davon aus, dass das ganze eingestampft wird da die Teile derzeit überall verramscht werden. Die Seagte Cloud Teile sind laut Berichten wohl sehr spatanisch was die Einstellungsmöglichkeiten anbelangt. Für mich daher das Fazit zu WD und Seagate: Schnell was zusammen gestrickt um beim Cloud Hype mal eben den schnellen Euro machen zu können. Auf Langzeit Support würde ich da nicht hoffen. Das ganze wird ein Ende finden wie seinerzeit bei den ganzen Windows Home Server Teilen.

Mit dem, was du vorhast, wirst du um Synology nicht herum kommen. Letztlich nur die Frage, wie man es umsetzt. Ich selber halte von den Nativen Synology NAS Teilen absolut nichts. Die Teile haben mir einfach zu viele Mankos. In den seltesten Fällen wird die HDD bei Übertragungen voll ausgelastet, und auch den Stromverbrauch, egal ob Idle oder Last, finde ich einfach zu hoch. Würde da, schon alleine wegen Leistungsreserven, zum HP ProLiant MicroServer + XPEnology raten.

yahlov schrieb:
Hab halt auch keine Ahnung wie man diese Teile von einander Unterscheidet

Der Unterschied zwischen all den Teilen liegt bei der Software. Synology liegt da mit grossen Abstand ganz weit vorne. ;)
 
MidwayCV41 schrieb:
Da fällt mir jetzt nur Synology ein. Damit hat man NAS, WLAN Router und Firewall in einem. Zusätzlich Mediacenter mit HDMI bietet Qnap. Allerdings habe ich da nur schlechtes drüber gelesen, bzw. Tests dazu waren eher ernüchtern. .....

Du hast mich neugierig gemacht, kannst Du das mit den schlechten Tests zum Mediacenter von Qnap noch etwas ausführen ?
 
computerbase107 schrieb:
Du hast mich neugierig gemacht, kannst Du das mit den schlechten Tests zum Mediacenter von Qnap noch etwas ausführen ?

Nope. Da gab es mal eine Test in der CT, und der war ernüchtern. Kann mich noch grob ans Fazit erinnern, dass das ganze alles andere als ausgereift war. Ob das Qnap zwischenzeitlich mit Updates geändert hat, weiss ich nicht. Allerdings hat man, wie so oft bei solchen Stand Alone Lösungen, sehr schnell grenzen. Da funktioniert dann nicht jedes Datei Format, oder gewisse Ton Formate werden nicht wieder gegeben ect.. Dann kommen solche Teile auch nicht mit bestimmten Bitraten klar ect.. Ist meine Erfahrung die ich mit solchen Fertiglösungen gemacht habe was mich letztlich dazu bewogen hat, einen HTPC zu bauen. Das Teil spielt einfach alles ab. Man muss auf nichts mehr achten oder gar Filme umkonvertieren nur damit der Stand Alone Player das wiedergeben kann.

Was die Qnap Teile betrifft, wird man Google bemühen müssen um zu schauen, was sich da getan hat. Primär bleibt aber meine Empfehlung: HP ProLiant MicroServer für NAS, WLAN Router und Firewall. HTPC zum TV und Filme schauen. ;)
 
Wobei man ja auch auf QNAP - entsprechende Hardware vorausgesetzt (es empfehlen sich eigentlich ausschließlich QNAPS mit i3) - PLEX nutzen kann, das wiederum alles abspielt.
Oder eben HTPC, das ist auch okay.

Und welche Synology-Modelle man noch gleich als WLAN-Router benutzen kann, kannst du mir mal bitte sagen. Ich kenne persönlich zumindest kein Modell (ungeachtet der Tatsache, dass das sowieso Schwachsinn ist).
 
WiFi Dongle an die Synology und fertig.
Ich halte das aber auch sinnbefreit. Router und NAS getrennt, fertig. Die potentiellen Einsparungen an Strom durch das Zusammenlegen beider Geräte halte ich auch für irrelevant. Und ansonsten fällt mir beim besten Willen kein Grund ein, warum man "alles in einem" haben wollen würde.
 
glacios schrieb:
Und welche Synology-Modelle man noch gleich als WLAN-Router benutzen kann, kannst du mir mal bitte sagen. Ich kenne persönlich zumindest kein Modell (ungeachtet der Tatsache, dass das sowieso Schwachsinn ist).

Eigentlich alle. Auf der Synology Seite gibt es eine Liste mit funktionierenden WLAN Adapter. Des Weiteren gibt es auch Geräte mit mehr als einem LAN Port.

glacios schrieb:
Die potentiellen Einsparungen an Strom durch das Zusammenlegen beider Geräte halte ich auch für irrelevant.

Aber vielleicht andere nicht?!? Manche möchte eben Strom sparen und alles in einem haben. Vielleicht auch aus Platz- oder Ästhetischen Gründen. Über Sinn und Unsinn kann man lange sprechen. Aber letztlich, wo besteht da der Unterschied zu einem normalen WLAN Router mit USB Anschluss und Cloud Funktion.

Ich selber nutze aktuell noch einen Selbstbau WLAN Router mit IPFire. Bin aber am überlegen, IPFire runter zuschmeissen und XPEnology darauf zu installieren da mich IPFire in letzter Zeit einfach nur noch Nerven kostet.
 
Achso per externen WiFi-Dongle. Ja daran hatte ich nicht gedacht.

Trotzdem sollte man das trennen. Denn potentiell ist das Stromverschwendung, nicht Einsparung. Ein Nas braucht man erst aktivieren, wenn mans auch wirklich braucht, ansonsten kann es schlafen.
Einen Router braucht man zumeist 24/7 oder zu Zeiten, in dem man nicht unbedingt aufs NAS zugreifen möchte/will. Und im Falle eines Schadens ist erstmal alles hinüber.
Es gibt noch etliche Argumente, die gegen ein solches "All in One"-System sprechen. Die meisten Leute bevorzugen ja schon (aus nachvollziehbaren Gründen) einen externen HTPC.
Zentralisierung ist ja schön und gut, aber gerade in der IT ein eher antiker Gedanke.
 
Also ein 1 Bay NAS, der auch als Cloud dient für Backups vom Smartphone/Tablets etc., könnte ich mir schon als WLAN Router vorstellen und vom Stromverbrauch her sollte es damit auch passen, die HDD geht ja auch in den Standby wenn sie gerade nicht genutzt wird. Alles darüber halte ich aber auch nicht unbedingt für sinnig. ;)
 
MidwayCV41 schrieb:
Aber vielleicht andere nicht?!? Manche möchte eben Strom sparen und alles in einem haben. Vielleicht auch aus Platz- oder Ästhetischen Gründen.

Wir reden hier aber vielleicht von 3-5Watt. Das ist gar nicht der Rede wert. Eigenbaulösungen verbraten sogar meist deutlich mehr als einzelne "fertige" Komponenten.

Platz und Ästhetik? Das kommt in den Keller oder die Abstellkammer. Alleine schon wegen der gleichbleibenden Temperaturen die beste Wahl. Das ständige Auf und Ab in bewohnten und beheizten Räumen schadet den Geräten eher.
 
Und wenn nicht gibts noch schöne Plätze unterm Sofa oder hinterm Schrank, wo sowas hingehört. Außer wahnsinnig viel Konfigurationsaufwand und trotzdem potentiell geringerer Sicherheit als ein eigens dafür ausgelegtes System, sowie höherem Stromverbrauch gibt es exakt 0 Argumente für einen Einsatz als Wlan-Router.
Spezialisierung ist das Stichwort und nicht Zentralisierung, das ist der Anfängerfehler schlechthin.

Das ist wie die Leute, die nen Webserver oder Mailserver auf ner Synology betreiben. Nur weils geht und cool klingt, ist das noch lange nicht sinnvoll.
 
MidwayCV41 schrieb:
Weil auch jede Wohnung über Keller/Abstellkammer verfügt. ;)

Ob irgendwer in seiner 5m² Wohnung keinen Platz hat, ist mir ehrlich Schnuppe. Normalerweise hat man immer irgendwo einen Platz wo man dergleichen eben "abstellt".

Es hat auch nicht jeder Haushalt den Bedarf nach einem NAS. Insofern ist Dein Argument unsinnig.
 
Falcon schrieb:
Es hat auch nicht jeder Haushalt den Bedarf nach einem NAS. Insofern ist Dein Argument unsinnig.
Genau das ist das Problem. NAS ist in aller Munde und man muss einfach sowas haben. Gedanken macht sich in der Konsumgesellschaft heute niemand mehr.
Dabei hat Falcon im Prinzip völlig Recht: In ner 5 m² Wohnung ohne Abstellkammer oder Fläche ist u.U. ein NAS, das für den MULTI-USER ausgelegt ist, fehl am Platz.
Was bringt in einer 1 Zimmer Wohnung mit 1 TV und 1 PC überhaupt so ein NAS? Nichts, außer dass man sich hipp fühlt.
Wenn ich die Forenbeiträge so ansehe, dann wollen 95% ein möglichst kleines, Wohnzimmer-taugliches NAS. Wer schon nach sowas fragt, kauft NAS nur weil es gerade gefragt ist und nicht, weil ers braucht.
 
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