NAS + Router ==> Synergien

hm, und was sind denn die Unterschiede von einem Microserver zu einem NAS? wenn ich das richtig sehe, hat der Microserver ja mehr Power, mehr RAMund mehr slots, wo ist da der Nachteil?

Da ich Student bin, könnte ich auch gratis das Windows Server 2008 R2 haben, das was Du geschrieben hast, habe ich nirgens gefunden.

So Long

EDIT: Sorry MadMan, hab Deinen post zu spät gesehen. Also sehe ich das richtig, das ein microserver nicht das gleiche bietet wie ein NAS und ich dan viel mehr einrichten müsste? Wenn ich mich richtig eingelesen habe, kann ich auch mit Android ganz einfach auf das Synology NAS zugreifen, geht das auch bei einem Microserver?

EDIT2: hab grad gesehen, dass es auch das Windows Server 2012 schon gibt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

genau das :) Mehr zu konfigurieren und weniger "Komfort" meiner Meinung nach. Ich bin zwar auch weg gegangen von der "reinen" NAS, aber auch nur, weil ich Funktionen gebraucht habe, die mir sowas nicht bieten kann.

Komfortabler und einfacher in der Einrichtung und Wartung dürfte auf alle Fälle die Synology sein. Und die zusätzlichen Apps für das System sind auch ein feines Gimmick.

Zugriff auf die NAS von Android aus geht eigentlich mit allem, das geht sogar mit einer Windows Freigabe :) Insofern sollte das nicht das ausschlaggebende Argument sein.

VG,
Mad
 
Der MicroServer ist halt ein richtiger PC, d.h. man kann ein beliebiges Betriebssystem und natürlich auch beliebige Software installieren. Z.B. einen Medienserver für Video- und Musikstreaming. Bei Synology kann man die gewünschte Funktion halt über die Apps leicht nachrüsten, d.h. der Installationsaufwand ist geringer. Muss man halt selber wissen, was einem lieber ist.

Ich würde mir nie ein fertiges NAS kaufen. Bei mir läuft z.B. ein alter Dell Optiplex als Backup-Server mit 6 Platten.

Die Storage Spaces bei Server 2012 (gibt es auch schon bei MSDNAA) sind auch einen Blick wert, wenn man eine redundante Speicherung der Daten will. Aber vorher etwas einlesen und ausprobieren. Schön ist vor allem, dass man schon mehr Platz bereitstellen kann und dann erst bei Bedarf die Platten nachrüstet, wenn der Platz wirklich gebraucht wird.
 
hmm, jetzt habt ihr mich ja richtig verunsichert... :freak:

eigentlich würde ich mir schon zutrauen einen Microserver einzurichten, kenn mich auch sonst mit Computern ziemlich gut aus etc. aber ich bin gerade unschlüssig geworden :/

Aber nochmals zum leistungstechnischen aspekt: der Microserver wäre dem Synology in allem überlegen oder? oder braucht er für Windows Server so viel Leistung, dass das dann wieder ähnlich aussieht?

Wie sieht das mit der Anzeige an den PC's und Smartphones aus? bei einem NAS stelle ich mir das So vor, dass ich dann da einfach eine Netzwerkfestplatte unter Netzwerk sehe, wie sieht das beim microServer aus?

vielen Dank für Eure Hilfe!
Ergänzung ()

Habe gerade gesehen, dass die Schweizer wiedermal richtig abgeschöpft werdem beim HP N40L, den bekomme ich hier für 330CHF, also ungefähr gleich teuer wie das DS212+

man man man, schwieriger könnte man es mir ja nicht mehr machen xD

So Long
 
Zuletzt bearbeitet:
@rille
"Ich würde mir nie ein fertiges NAS kaufen. Bei mir läuft z.B. ein alter Dell Optiplex als Backup-Server mit 6 Platten."

Interessehalber kannst Du mir sagen, welchen Raidcontroller Du einsetzt ?
 
Keinen, auf RAID verzichte ich komplett und sichere lieber alle Daten regelmäßig. Der Server ist nur für das Backup gedacht.
 
Wenn man nur RAID1 braucht, kann man die Windows Software-RAID Funktion nehmen. Die Belastung der CPU bei RAID1 ist nicht nennenswert.

Auf meinem Windows Server nutze ich auch neben einem Dawilex auch ein Soft RAID. Funktioniert einwandfrei.
 
Da du mich auch per PN nach meiner Meinung gefragt hast gebe ich mal meinen Senf dazu. Eigentlich kann ich mich Madman nur anschließen.

Zu Bedenken würde ich dir noch geben, dass ein Raid 1 keine Datensicherung im eigentlichen Sinne darstellt. Es erhöht nur die Ausfallsicherheit.

Sollte jedoch bspw. ein Blitzeinschlag dein NAS und die beiden Festplatten beschädigen oder das NAS durch eine Fehlfunktion die Platten beschädigen, so sind deine Daten weg. Da hilft dir dann auch kein Raid 1 mehr. Das Einzige was dagegen hilft ist die Sicherung der Daten an einen Ort, der sich physisch nicht in der Nähe deines NAS befindet.

Eine Sicherung auf eine externe Festplatte, die man dann ggf. in einem anderen Raum oder sogar in einer anderen Wohnung/Haus aufbewahrt ist daher trotz eines Raid 1 zu empfehlen. Schließlich könnte auch ein Feuer in deiner Wohnung alles zerstören oder Einbrecher dein NAS mitnehmen. Das Spiel kann man natürlich immer so weiter treiben.
Du solltest dir nur Gedanken darüber machen, welches Risiko-/Nutzen-/Aufwandverhältnis du für deine Daten eingehen willst.

Ich pers. würde zumindest die wichtigsten Daten nicht nur auf der NAS (egal ob mit Raid oder ohne) sichern.
 
Gegen Beschädigungen bei Stromspitzen, -Ausfällen etc. nimmt man am besten eine USV. Das muss keine teure sein, APC bietet Stromleisten mit USV Funktion für unter 100€ an. Überspannungsschutz inklusive.

Natürlich kann man diese Szenarien beliebig weiter spinnen. Aber ich denke ein Hardware-Defekt oder Überspannungsschaden sind schon die häufigsten Ursachen für Datenverlust. Zumindest Überspannungsschaden kam bei uns hier schon öfter vor, weswegen ich in dieser Richtung für alle Geräte hier auch entsprechend vorgesorgt habe.
 
Nabend zusammen ... ist etwas später geworden bei mir; sorry^^.
Im Grunde ist schon alles gesagt, aber ich schreib auch, da du dir schließlich auch die Arbeit mir der PN gemacht hast.


Vorgeschichte:
Also, ich stand auch mal vor der Entscheidung ob ich einen Server (Marke: Eigenbau) oder ein fertiges NAS für Backups und Streaming nehmen soll.
Hatte mich dann für den Eigenbau entschieden (siehe Mini in der Signatur) und das funzte auch gut, bis ich von meinem alten Notebook mit Vista auf eben diesen Zugreifen wollte - was nicht ging ... Stichwort Heimnetzwerkgruppe.
Dann hatte ich mich etwas über NAS...s..es..es... - wie auch immer - interessiert und mich für das DS212j (Kasse war halt schon etwas knapp) entschieden.


Was will ich eigentlich sagen?!:

Ein Microserver bzw. Server im allgemeinen bietet mehr Platz für Festplatten; mehr Konfigurationsmöglichkeiten; mehr Programmauswahl - ist halt ein "offenes" System.
Wenn du dich also gut auskennst und es dir nichts ausmacht alles von Hand konfigurieren zu müssen, dann nimm dir einen Server.

Ein NAS dagegen ist einfacher zu bedienen; da kann man nicht viel falsch machen - eben ein "geschlossenes" System. Du wirst schön an die Hand genommen und sagst nur was du haben willst, den Rest übernimmt die Software dann selbst - hast dafür aber auch nicht so viele Möglichkeiten.

Vereinfachtes Beispiel mit einem PC und einen Mac:
Ein Mac ist ein geschlossenes System, da gibt es nicht viel zum "Herumspielen" in Einstellungen und alles ist kompatibel zu einander da es nur von einer Handvoll Anbietern kommt.
Bei einem PC sieht die Sache schon anders aus. Hier gibt es von tausend Hestellern Software und Hardware. Dies kann zu evtl. zu Problemen/Konflikten führen; dafür ist es ein offenes System.

(Um es nur nochmal zu betonen; dies ist ein vereinfachtes Beispiel gewesen.)


Die Leistung:

Das DS212j muss ich sagen, tut bei mir was es tun soll.
Es streamt mir ruckelfrei Videos, Fotos und Musik dank der Apps auf meinen TV und sichert mir meine Daten vom Recher. Für mich reicht die Leistung die es hat.

Der HP N40L erscheint mir etwas zu schwar für ein Windows Server. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber 1,5 GHz sind zwar nur 100 MHz weniger, aber dennoch weniger als mein Mini hat und dieser muss auch schon manchmal ordendlich kämpfen. Laufen wird es schon, nur in welcher Geschwindigkeit ist die Frage. Wenn, dann würde ich hier auf eine Linux-Distribution setzen.


Raid:
Um es kurz machen^^, siehe Post 28.


Empfehlung:
Empfehlen ... tja alles hat sein Für und Wider.
Ich sags mal so, ich bin mit meiner DS212j zufrieden und sie reicht für uns. Wenn sie irgendwann zu schwach sein wird, dann kommt eine neue und evtl. größere Version.
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann nimm die DS212+. Diese hat noch genug Reserven.
Wenn du glaubst, dass du evtl. mehr Möglichkeiten brauchst, dann nimm den Server.


Schlusswort:
Oh, ist doch etwas viel geworden^^; sorry.
Hoffentlich hab ich nix vergessen ...
 
von Schnitzel schrieb:
...bis ich von meinem alten Notebook mit Vista auf eben diesen Zugreifen wollte - was nicht ging ... Stichwort Heimnetzwerkgruppe.
Wenn es schon daran scheitert, sollte man lieber ein NAS nehmen ;)

von Schnitzel schrieb:
Der HP N40L erscheint mir etwas zu schwach für ein Windows Server.
Was meinst du, für welches Betriebssystem der gedacht ist? Windows Server oder Red Hat Enterprise Linux. Natürlich ist es nur ein Einstiegsserver für einfache Aufgaben, z.B. als Datei- oder Backupserver. Dafür aber konkurrenzlos günstig und schön klein. IMHO als NAS bzw. kleiner Homeserver ideal, wenn man nicht selber bauen will, aber mit einem fertigen NAS auch nicht glücklich wird, weil man z.B. Windows (Home) Server nutzen will.
 
Hi,

@rille

widerspricht sich das nicht ein wenig? Wenn ich ein Windows Server System wirklich brauche (weil mir wie du sagst ein fertiges NAS nicht reicht) dann reicht mir doch genau dann die Leistung von einem Microserver nicht aus. Ergo kann ich etliche Features des Windows Server Systems nicht nutzen.

Ich denke, wenn man einen "echten" Windows Server wirklich braucht dann hat man das nötige Geld auch die benötigte Performance zu kaufen. Und für eine einfache Dateifreigabe brauche ich kein Windows Server. Oder? ;) :)

VG,
Mad
 
Hey Ihr!

Vielen Dank nochmals für Eure Antworten! Ich denke, dass mir ein MicroServer zu viel des guten ist, für das was ich brauche, reicht mir ein NAS bei weitem, ausserdem ist der N40L von HP auch einiges grösser, lauter und verbraucht mehr Strom als ein NAS.

Nach weiterem umschauen nehme ich sehr wahrscheinlich das DS213... hat auch 512MB RAM wie das DS212+, ist aber günstiger. leider fehlt der eSATA, was ich wohl verschmerzen kann, da USB3.0.

was denkt Ihr zu den Festplatten? habe eigentlich vorgehabt, die WD Caviar RED 2/3TB zu nehmen, habe aber oft gelesen, dass das einfach ne umgelabelte WD Green ist, mit zusätzlicher Garantie. von daher könnte ich auch einfach Risiko gehen und die Green nehmen, welche einiges günstiger ist.

Was denkt Ihr?

So Long
 
Madman1209 schrieb:
@rille
widerspricht sich das nicht ein wenig?
Ich rede ja auch nicht davon, auf dem natürlich nicht superschnellen N40L einen Exchange-Server zu installieren. Windows Home Server wäre aber ein typisches Beispiel und der basiert auf Server 2008 R2. Mancher will ja vielleicht auch eine (Windows-)Software auf dem Server laufen lassen, die es bei Synology usw. eben nicht gibt. Die Storage Spaces vom Server 2012 sind auch interessant und wenn man das Betriebssystem über Dreamspark für lau bekommt...

Manche wollen ja vielleicht auch selber ein Linux installieren.
 
@TE
Ich habe in meinem NAS auch (erst) eine Green und Sie reicht vollkommen.
Btw, hab persönlich sowieso von Anfang an nicht viel von den Red gehalten; einfach zu teuer.

@rille
Wenn es schon daran scheitert, sollte man lieber ein NAS nehmen
Nur sch... nicht so gut, wenn man es vorher nicht weiß.

Was meinst du, für welches Betriebssystem der gedacht ist? Windows Ser...
Ich wollte den Server nicht schlechtreden - hatte schließlich am Anfang mit meinem Mini selbst etwas ähnliches! Deshalb hab ich Pros und Cons von beiden aufgeführt. Es ging rein ums darauf hinweisen.
 
Hey Leute!

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe! Hab mir mal das Interface von Synology angeschaut und das spricht mich sehr an! Von daher nehme ich nun das DS213 mit 2 mal 3TB WD RED. Da die Red in der Schweiz nur 25.- (20€) teurer ist als die Green ist mir das das eine Jahr Garantie wert.

Ihr wart echt ne Spitzen Beratungshilfe!

So Long
 
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