NAS Selber bauen oder Synology

dideldei

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Ahoi,

meine Online-Cloud von Onedrive ist voll (1TB, Office Paket). Seit einiger Zeit besitze ich eine stabile 100er Leitung(↓ 102,1 Mbit/s↑ 29,7 Mbit/s). Knappe 30 Mbit pro Sekundeim Upstream dürfte für ein NAS reichen.

Weiterhin habe ich keinerlei Erfahrung mit GUI's - bis auf Windows natürlich. Durch die Recherche bin ich auf Synology gekommen. Die GUI bzw. DSM Software sieht sehr einfach aus. Alternativ gibt es auch die freenas(linux) Software aber die sieht sehr komplex auf - da scheue ich mich eher.

Wenn ich das NAS selber baue, ist es deutlich Leistungsstärker aber ich habe nicht die einfache DSM Software.

Variante 1: https://geizhals.de/?cat=WL-961790

Variante 2: https://geizhals.de/synology-diskstation-ds218play-a1717600.html
+ https://geizhals.de/seagate-ironwolf-nas-hdd-4tb-st4000vn008-a1504505.html


Habt ihr einen Rat?

Gruß
 
Also ich bin von freenas weg zu synology.

Freenas ist sehr gut (vorallem das ZFS :) ), jedoch hab ich nicht mehr so die Zeit, das Ding zu patchen und/oder troubleshooten falls was nicht läuft.

Da hab ich mir gedacht: "OK, ich gebe etwas mehr Geld aus, dafür läuft die Kiste und für alles andere hab ich ein paar Knöpfe".

Dazu kam die Zeit, die ich zum einrichten gebraucht habe; bis alles so lief wie ich wollte, hab ich mal ein Wochenende gebraucht.

Also ich würde dir vorschlagen (meine Meinung):
  • Kennst du dich ein wenig in der Materie aus und du weißt was du machst sowie die benötigte Zeit -> FreeNas oder ähnliches
  • Du willst das es läuft und so wenig "Gefummel" wie Nötig -> Synology, QNAP etc
 
Zuletzt bearbeitet:
Selfmade NAS + Xpenology (Synology Software) wäre wohl deine gewünschte Kombi. Ein Mainboard mit SOC wäre dann vielleicht eine Idee. 10W Quadcore mit 2,41GHz kosten 85€, allerdings "nur" DDR3.
Allerdings muss man etwas Zeit investieren und sich einlesen für die Inbetriebnahme. Danach ist es recht simpel mit den Updates.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Buffalo LinkStation 520 ist noch recht interessant, wenn das NAS nur als Datenablage genutzt werden soll.
 
Ähnliche Ausgangslage, aber verbunden mit dem Problem dass ich mich nur sehr schwer entscheiden kann... :D

Letztendlich habe ich dringend irgendwas gebraucht mit mehr Speicher, war total genervt vom langwierigen Entscheidungsfindungsprozess und habe in einem Anfall von Spontanität einfach das günstigste 4-Bay NAS von Qnap gekauft (TS-431P). :D

Läuft einwandfrei, kann alles was ich brauche und ich frage mich bis heute warum das so ewig gedauert hat...
 
Der Tip geht klar zur Syno. Deutlich weniger Aufwand und die Leistung um ein Gb Netzwerk zu befeuern reicht allemal.
 
Xpenology hab ich testweise aus einem Pentium und 4GB Ram aufgesetzt.
Ist softwareseitig im Einrichten ein bisschen Schreibarbeit. Im Betrieb ist aber zu meiner Diskstation kein Unterschied zu merken.
Außer das Teil vor Leistung kaum laufen kann..... :-)
 
Die Entscheidung ist doch recht einfach.
Hast du die Zeit das selbstgebastelte NAS regelmäßig zu Warten und hast entsprechendes Wissen, kannst du das machen.
Wer wenig Zeit hat und ein einfaches und fertiges System sucht, jederzeit das Synlogy.
Habe mich letztlich auch für letzteres entschieden.
 
Ich hatte meinen alten rechner auch mal als freenas laufen. Viel Arbeit. Nach wenigen Wochen dann Synology. Für wenig Zeit/Aufwand ein klarer Fall. :)
 
Ich kann mich dem auch nur anschließen, wenn du die Zeit und Lust hast ist Xpenology eine gute Alternative. Der Wartungsaufwand ist gering, aber die Einrichtung komplizierter als ein normales Synology NAS.
Wenn du die Zeit nicht hast sind die Geräte von Synology, Qnap usw. auch gut.

Ich bin vor kurzem von einer DS414j auf eine DS418 Play umgestiegen, vor allem wegen dem Intel Prozessor. Wenn man viele leistungshungrige Pakete installiert hat oder über die Download Station was entpackt merkt man schon einen Unterschied zu den ARM Modellen und das ist ja auch nur ein 2-Kern Intel Atom.
Bei simplen Cloud Aufgaben ist da aber kein Unterschied feststellbar, die 100/30 Mbit/s wird auch das günstigste NAS heute schaffen. Das einzige was mir in dem Zusammenhang einfällt, die Erstellung Vorschaubildern dauert länger z.B. für die Photo Station. Aber das ist auch nur dann wirklich ein Problem, wenn du häufig tausende Bilder auf einmal rein stellst.

Zwecks Cloud und Fernzugriff wäre auch noch wichtig zu wissen, ob du von deinem Internetanbieter eine richtige IPv4 Adresse bekommst oder IPv6 mit DS Lite, in dem Fall wird der Fernzugriff etwas schwieriger. Ist aber machbar z.B. über einen Portmapper von feste-ip.net (kostet 5€/Jahr)


Ach ja, in der Konfiguration ist ein Fehler, die Coffee Lake CPU braucht ein Mainboard mit einem 300er Chipsatz bzw. zu dem Mainboard bräuchtest du eine Skylake oder Kaby Lake CPU
 
Ich möchte noch hinzufügen, dass besagte Mehrleistung eines Eigenbaus mit Vorsicht zu genießen ist. Ja, ein Eigenbau ist in der Regel deutlich leistungsfähiger als ein Fertig-NAS, aber die Frage ist was man damit tun will! Ein Golf GTI hat auch deutlich mehr Leistung als ein 08/15 Golf, aber wenn er sowieso nur zum Einkaufen beim Rewe um die Ecke genutzt wird, ist die Mehrleistung des GTI sinnlos.

Du solltest dir also eher die Frage stellen ob du

a) einfach nur einen Datenspeicher haben willst
b) einen Server willst

Für a) würde ich immer zu einem NAS raten. Ausnahmen wären höchstens Extrembeispiele mit sehr vielen Platten (zB 8), weil ein entsprechendes NAS dann leer schon Richtung 4-stellig kostet, ein Eigenbau hingegen deutlich günstiger ausfallen kann. Bei b) kämen dann VMs hinzu, Gameserver oder beliebige sonstige Server-Dienste, die eine gewisse Leistung voraussetzen. Ein echter Server kostet aber Zeit und Energie bei der Einrichtung und der Wartung. Auch vermeintlich fertige NAS-Betriebssysteme sind nicht so ohne weiteres Plug&Play bzw. Install&Play, sondern erfordern etwas Vor- und Nacharbeit. Man kann dies zwar mit diversen Youtube-Videos auch ohne große Vorkenntnisse bewältigen, aber blindes Abtippen bzw. Nachklicken von Tutorials ist immer so eine Sache..

Darüberhinaus hat Synology in Sachen Usability in meinen Augen deutlich die Nase vorn. QNAP ist wohl auf Augenhöhe, da fehlt mir aber die persönliche Erfahrung. Generell richten sich Fertig-NAS vorwiegend an Otto Normal, während FreeNAS und Co sich eher an fortgeschrittene Nutzer richten. Schon allein das sollte Argument genug sein, eher zum Fertig-NAS zu greifen.
 
Also ich würde mir die Modelle von QNAP auch nochmal ansehen. Bei gleichem Preis wie Synology für gewönlich bessere Hardware. Und die Software ist ebenfalls gleichwertig und wird auch sehr lange supported. Nur als Tipp...
 
Eine sehr eindeutige Tendenz zu Synology.

Felix94 schrieb:
Zwecks Cloud und Fernzugriff wäre auch noch wichtig zu wissen, ob du von deinem Internetanbieter eine richtige IPv4 Adresse bekommst oder IPv6 mit DS Lite, in dem Fall wird der Fernzugriff etwas schwieriger. Ist aber machbar z.B. über einen Portmapper von feste-ip.net (kostet 5€/Jahr)

Ich habe mich informiert und bin der Meinung, dass es bei Synology eine free DYNDNS gibt. Verstehe ich das falsch? (Kostenlose durch ein Gerät)

Mein Provider ist 1&1 und besitze eine IPv6 IP(laut "wieistmeineip.de". Dein Einwand bringt mich ins straucheln. Was meinst du damit? Natürlich möchte ich per Fernzugriff auf die Cloud. Habe ich denn dort etwas übersehen?

@Felix

Danke für dein Erfahrungsbericht. Definitiv möchte ich nicht basteln.

@smart-

Gute A/B Variante. D. h. ich werde zum fertiges NAS gehen.

@Wanderer101,

Durch das Marketing bin ich sogut wie von Synology gar nicht weg. Lohnt es sich nochmal Zeit zu investieren um die QNAP Systeme zu vergleichen? Denn ich bin deswegen zu dieser Firma gekommen, weil der iDomix aus youtube sehr gute Tutorials vorgestellt hat und das hat mir sehr gefallen.

@Raijin

Danke, damit hast du mir das selber bauen abgenommen aber das fertige System ist etwas günstiger aber gut - für meinen Einsatz bin ich gezwungen vom freeNAS weg zugehen, weil ich nur "Knöpfe" möchte. Jemand hier im Thread hast das sehr simpel dargestellt.

Desweiteren habt ihr mir sehr geholfen und versuche hier noch die paar Fragen zu klären - super!

Gruß
 
dideldei schrieb:
Eine sehr eindeutige Tendenz zu Synology.
Und QNAP. Synology und QNAP gelten gemeinhin als gleichwertig. Die einen bevorzugen dies, die anderen das. Vom Funktionsumfang und der Bedienbarkeit geben bzw. nehmen die sich aber nicht wirklich etwas.



dideldei schrieb:
Ich habe mich informiert und bin der Meinung, dass es bei Synology eine free DYNDNS gibt. Verstehe ich das falsch? (Kostenlose durch ein Gerät)

Mein Provider ist 1&1 und besitze eine IPv6 IP(laut "wieistmeineip.de". Dein Einwand bringt mich ins straucheln. Was meinst du damit? Natürlich möchte ich per Fernzugriff auf die Cloud. Habe ich denn dort etwas übersehen?
DDNS ist lediglich ein Dienst, der eine feste (Sub)Domain auf deine aktuelle IPv4 festlegt. "bla.einddns.com" zeigt also heute auf deine heutige IP, morgen auf deine morgige, etc.. Das ist in etwa vergleichbar mit der Adresse eines Wohnwagens, der quer durch die Republik tourt und sich offensichtlich täglich ändert, aber trotzdem immer unter einer Pseudo-Adresse Post bekommt. DDNS-Provider gibt es etliche. no-ip gehört zu den bekanntesten Vertretern. Es gibt zahlreiche kostenfreie und auch kostenpflichtige Angebote. Dass Synology einen eigenen DDNS bietet, ist also kein Alleinstellungsmerkmal und schon gar nicht zwingend erforderlich, no-ip und Co stehen dem in nichts nach.

Für den Fernzugriff spielt DDNS aber nur eine untergeordnete Rolle, weil es nur die täglich ändernde Adresse unter einer Pseudo-Adresse vereint. Der eigentliche Zugriff jedoch trotzdem über die aktuelle IP(v4), so oder so. Wenn dein Internet-Anbieter sogenanntes CGN (Carrier Grade NAT) betreibt, dann sitzt dein Router daheim wiederum hinter einem Router beim Provider. So wie man Geräte hinter dem heimischen Router nur über eine Portweiterleitung erreichen kann, kann man heimische Router hinter dem Provider-Router ebenfalls nur über eine Portweiterleitung erreichen - im Provider-Router, und das wird nicht passieren ;)
Ist das der Fall, dann musst du beim Provider entweder nach einer eigenen IPv4 fragen (zT kostenpflichtig) oder einen Portmapper nutzen, der im www eine IPv4 auf deine IPv6 umleitet, denn per IPv6 bist du bei CGN auch durch den Provider-Router hindurch erreichbar. Näheres dazu erfährst du von deinem Provider.

dideldei schrieb:
@Raijin

Danke, damit hast du mir das selber bauen abgenommen aber das fertige System ist etwas günstiger aber gut
Hä? Der Satz klingt irgendwie umgedreht. Das fertige System ist günstiger? Fertig-NAS, Eigenbau, Fertig-System? Normalerweise ist ein Eigenbau günstiger als ein Fertig-NAS- sei es ein NAS wie Sonology oder auch ein Fertig-System im Sinne eines MicroServers, o.ä.. Was man dabei aber auch berücksichtigen muss, ist die Zeit, die man reinstecken muss. Ein QNAP/Synology wird ausgepackt, angestöpselt, konfiguriert und ist alles in allem in <30 Minuten einsatzbereit. Ein Server - egal ob fertiger MicroServer, etc. oder ein kompletter Eigenbau - möchte erstmal installiert und eingerichtet werden. Man kann also schon mal 1-2 Tage locker einplanen ;) Super, um den eigenen Spiel- und Basteltrieb zu befriedigen, aber lästig, wenn man einfach nur mit ein paar Klicks ein funktionierendes System haben will..
 
DynDNS ist bei Synology kostenlos, richtig. Brauchst du auch so oder so und gäbe es bei anderen Anbietern auch kostenlos.
Ein DynDNS Anbieter leitet ja beim Fernzugriff die an deine Adresse, z.B. xyz.synology.com, eingehenden Verbindungen an deine IP Adresse Zuhause weiter und das NAS gibt bei einer Änderung deiner IP Adresse diese an den DynDNS Anbieter weiter. Dadurch kannst du beim Fernzugriff eine Web-Adresse eingeben und brauchst dir keine (sich alle paar Tage/Wochen ändernde) IP Adresse merken.

Das Problem ist die Umstellung auf IPv6, von einer IPv6 Adresse kannst du nämlich nur auf IPv6 Adressen zugreifen und von einer IPv4 Adresse nur auf IPv4 Adressen.
Daher hat jeder heute eigentlich zwei IP Adressen, eine v4 und eine v6, die sollten dir auch beide bei wieistmeineip.de angezeigt werden.
Manche Anbieter stellen einen richtigen Dual Stack bereit, d.h. jeder Kunde bekommt eine eigene v4 und eine eigene v6 Adresse.
Da ist der Fernzugriff aufs NAS kein Problem.

Es gibt aber auch Anbieter, die haben nur Dual Stack lite, da teilen sich mehrere Kunden eine IPv4 Adresse. Solange man nur von dem eigenen Anschluss externe Seiten aufrufen will ist das egal, man hat ja sowohl v4 als auch v6 und kann somit auf alles zugreifen. Auch wenn man von einem anderen Anschluss mit IPv6 (heute eigentlich alle DSL/Kabel Anschlüsse) auf das heimische NAS zugreifen will geht das.
Aber wenn man von einem Anschluss der nur IPv4 hat auf das NAS zugreifen will geht das nicht, da sich ja mehrere Kunden eine IPv4 Adresse teilen weiß der Internetanbieter nicht an welchen Anschluss die Anfrage gehen soll.
Und das große Problem ist, dass die Mobilfunk Anbieter in Deutschland nur IPv4 im Mobilfunknetz bereitstellen. Vom Handy unterwegs kannst du, falls nur DS Lite vorhanden, dein NAS nur mit DynDNS also nicht erreichen.

Ob du Dual Stack oder nur DS Lite hast sollte dein Router anzeigen können (über wieistmeineip.de geht es nicht), wenn nicht müsstest du wahrscheinlich bei 1&1 nachfragen. Ich weiß nur, dass 1&1 mittlerweile auch DS Lite verwendet, es könnte bei dir also auch später noch umgestellt werden.

Es gibt wie gesagt aber auch einige mögliche Lösungen dafür:

- Du beantragst bei 1&1 eine eigene (evtl. sogar feste) IPv4 Adresse, ist am einfachsten, könnte aber was kosten oder gar nicht möglich sein. Ich kenne mich bei 1&1 nicht so aus, bei Unitymedia gibt es das zum Beispiel nur noch bei den Business Verträgen.

- Synologys Quickconnect Dienst, einfach Konto erstellen, eine Adresse aussuchen und es wird ein Tunnel zwischen Handy und NAS über die Server von Synology aufgebaut. Meiner Erfahrung nach hat das aber manchmal Aussetzer und die Geschwindigkeit ist je nach Serverauslastung auch mal unterschiedlich. Kann auch sein, dass das mittlerweile besser ist, hab ich seit 1-2 Jahren nicht mehr genutzt. Am PC kannst du das, soweit mir bekannt, auch nur über den Browser nutzen und nicht als Laufwerk einbinden.

- Ein anderer Dienst wie z.B. Feste-IP.net. Da mietest du praktisch wie beim DynDNS eine eigene Adresse, die von IPv4 aus erreichbar ist und die leiten eingehende Verbindungen dann auf deine IPv6 Adresse oder auf eine DynDNS Adresse weiter.

Ist nicht ganz optimal, aber wenn irgendwann mal alle Anschlüsse IPv6 ist es nicht mehr notwendig. Das kann in D aber noch dauern.
 
Felix94 schrieb:
wenn irgendwann mal alle Anschlüsse IPv6 ist es nicht mehr notwendig. Das kann in D aber noch dauern.
Nicht nur in Deutschland. Das Problem ist ja, dass man nicht einfach beim Provider einen Schalter umlegt und ab heute ist alles nur noch IPv6. Ein Großteil der heutigen Software arbeitet trotz allem noch mit IPv4 und kann überhaupt kein IPv6. Das schließt auch die Soft- bzw. Firmware auf vielen embedded devices mit ein. Verbindet man an einem TV einen Medienserver mal manuell, weil der DNS nicht funktioniert, dann findet sich .. .. tadaaa eine Eingabemaske für IPv4. Solange die Hersteller an dieser Front nicht durch die Bank auch IPv6 sauber implementieren bzw. generell IPv6 offensiv gepusht wird, sieht es düster aus mit IPv6-only..

Das ist so als wenn man von heute auf morgen alle Tankstellen abreißt und nur noch E-Ladesäulen baut - 99% aller Fahrzeuge vertragen aber irgendwie noch gar keinen Strom ;)



Ich behaupte mal, dass IPv6 erst dann wirklich auch bei Otto Normal zum Einsatz kommt, wenn ich in ~35 Jahren in Rente gehe - oder ich hoffe es zumindest.. Wenn ich mir vorstelle was hier im Forum los ist, wenn irgendwann mal IPv4 abgeschaltet wird und plötzlich die Hälfte aller Geräte in den Haushalten keine Internetverbindung mehr haben und Software x keine Updates mehr laden kann und und und.. Ich glaube an dem Tag lösche ich meinen Account hier :p
 
Raijin schrieb:
Nicht nur in Deutschland. Das Problem ist ja, dass man nicht einfach beim Provider einen Schalter umlegt und ab heute ist alles nur noch IPv6.

Das stimmt natürlich, bei der Telekom ist IPv6 anscheinend aber schon seit 1-2 Jahren im Mobilfunknetz verfügbar. Bei Vodafone wird es jetzt schon ewig versprochen aber immer wieder verschoben und bei O2 hab ich noch keine ofizielle Aussage gefunden.
Aber es auch wichtigere Baustellen wie Netzausbau 4G, 5G und Flatrates mit mehr Datenvolumen und weniger Drosselung... :lol:

Ich will ja auch gar nicht, dass IPv4 abgeschaltet wird, wenn überall v6 verfügbar ist wäre Dual Stack lite ja eine gute Alternative, nur momentan ist es halt etwas unpraktisch.
 
Also ich finde schon das qnap besser ist als Synology. Bei Synology merkt man deutlich das man die Marktführer Macht zu Stillstand bzw Rückschritte geführt hat. Vergleich mal die ds215j bis zur aktuellen ds218j, was ja das Brot und Butter Nas ist. Lächerlich was da an Steigerung der Hardware passiert ist.

Qnap ist genauso einfach zu bedienen, hat 1:1 die gleichen Funktionen aber idR die bessere HW bzw günstigere Preise. Ich hab ne ts431p und für Backup ne ts228. Bin mit beiden sehr zufrieden.

Ich hab mal einen Vergleich bei Geizhals gemacht:
https://geizhals.de/?cmp=1393638&cmp=1717587&cmp=1529589&cmp=1671490

Das 231p von Qnap kostet 10 € mehr als das 218J, hat dafür aber doppelt soviel RAM, etwas mehr Takt (400 Mhz und verbraucht sogar einen Hauch weniger.

Was ipv6 angeht hat das nix mit dem Nas Hersteller zu tun. Ist ein komplett eigenes, leider nerviges Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Hinweis der Fernübertragung. Dieser gibt mir doch mehr Bauchschmerzen als vorher...

Felix94 schrieb:
Und das große Problem ist, dass die Mobilfunk Anbieter in Deutschland nur IPv4 im Mobilfunknetz bereitstellen. Vom Handy unterwegs kannst du, falls nur DS Lite vorhanden, dein NAS nur mit DynDNS also nicht erreichen.

Ob du Dual Stack oder nur DS Lite hast sollte dein Router anzeigen können (über wieistmeineip.de geht es nicht), wenn nicht müsstest du wahrscheinlich bei 1&1 nachfragen. Ich weiß nur, dass 1&1 mittlerweile auch DS Lite verwendet, es könnte bei dir also auch später noch umgestellt werden.

Es gibt wie gesagt aber auch einige mögliche Lösungen dafür:

- Du beantragst bei 1&1 eine eigene (evtl. sogar feste) IPv4 Adresse, ist am einfachsten, könnte aber was kosten oder gar nicht möglich sein. Ich kenne mich bei 1&1 nicht so aus, bei Unitymedia gibt es das zum Beispiel nur noch bei den Business Verträgen.

- Synologys Quickconnect Dienst, einfach Konto erstellen, eine Adresse aussuchen und es wird ein Tunnel zwischen Handy und NAS über die Server von Synology aufgebaut. Meiner Erfahrung nach hat das aber manchmal Aussetzer und die Geschwindigkeit ist je nach Serverauslastung auch mal unterschiedlich. Kann auch sein, dass das mittlerweile besser ist, hab ich seit 1-2 Jahren nicht mehr genutzt. Am PC kannst du das, soweit mir bekannt, auch nur über den Browser nutzen und nicht als Laufwerk einbinden.

- Ein anderer Dienst wie z.B. Feste-IP.net. Da mietest du praktisch wie beim DynDNS eine eigene Adresse, die von IPv4 aus erreichbar ist und die leiten eingehende Verbindungen dann auf deine IPv6 Adresse oder auf eine DynDNS Adresse weiter.

Das scheint ja wohl doch nicht das wahre zu sein, wenn das so kompliziert ist, wenn ich nur über große Umwege an mein NAS komme von Unterwegs aber laut Recherche ist das wohl ein großes Problem wegen der Umstellung. Persönlich finde ich das ein Unding im Jahre 2018 aber gut:)

Mein Router ist die 7390 Fritzbox und ich finde dort bei Online-Monitor nichts, ob ich DSL Lite habe oder nicht. Dort finde ich nur die Einträge von IPv4 und IPv6.

Welche Variante empfiehlt ihr mir denn wegen der Dienste?

Ich habe nochmal Qnap und Synology vergleichen und laut Youtubes Tutorials nehmen sich beide kaum etwas nur das Qnap die leistungsstärkere Hardware besitzt.

Vergleich: https://geizhals.de/?cmp=1717600&cmp=1671490

Das Qnap ist deutlich stärker. Eine Empfehlung kann es wohl hier nicht geben nicht wahr? Nach dem Motto, BMW oder Audi. Das GUI ist von Qnap auch sehr einfach zu beidenen - zumindestens hab ich es so sehen können.
 
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Bei dem üblichen Einsatzzwecken eines NAS im Heimeinsatz ist die Leistung etwas weniger von Belang als vielmehr die Software mit der du arbeitest. Da hat Synology imho einfach die Nase vorne, auch wenn Qnap das bessere P/L-Verhältnis hat. Das Hauptkriterium dürfte hier sein, ob das NAS genügend Leistung hat um Gbit auszulasten.

Mein Router ist die 7390 Fritzbox und ich finde dort bei Online-Monitor nichts, ob ich DSL Lite habe oder nicht. Dort finde ich nur die Einträge von IPv4 und IPv6.
Dann hast du höchstwahrscheinlich "normalen" Dual Stack, also eine öffentliche IPv4-Adresse + IPv6-Adresse.
Kannst du aber auch einfach kontrollieren: Geh auf bspw. wieistmeineip.de & schau dir die angezeigte IPv4-Adresse an. Ist die Adresse identisch mit der IPv4 die die Fritzbox anzeigt, hast du eine öffentliche IPv4.
 
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