News Nationales Roaming: Telekom und Vodafone teilen ihr LTE-Netz mit Telefónica

chartmix schrieb:
Drillisch darf 20-30% der Netzkapazität von Telefonica nutzen. Das ging aus der Fusion mit E-Plus hervor.

nutzen darf und funktionieren sind aber 2 paar Schuhe, habe hier im Gerät eine Drillisch Vertrags SIM und eine Prepaid NettoKom (Blau.de)
 
Na wenn sich alle 3 auf eine Zusammenarbeit einigen könnten und jeder die Infrastruktur des anderen nutzen würde, wären wir vielleicht schneller auf einem Stand wie andere Länder auch was die Netzabdeckung betrifft..
 
Hayda Ministral schrieb:
Ja, da stimme ich zu. Vom Eisenbahnnetz lernen heißt siegen lernen.

Oh wait...
Verstehe nicht, auf was du hinaus willst?! Dir ist bewusst, dass das Schienennetz nachwievor zur DBAG gehört? Dir ist bewusst, dass das Schienennetz technisch durchaus etwas anderes darstellt, als das Funktnetz? Was wäre deine Lösung?
 
cruse schrieb:
Jetzt, nachdem man 1&1 seit 2 Jahren Dauerkörbe gibt und der Chef es quasi aufgegeben hat, geht es also auf einmal.

Diese Art von Vereinbarung bringt 1&1 überhaupt nichts.

Hier geht es um das Aussenden des Netzes eines anderen Anbieters an selektiven Standorten. D.h. Anbieter A hat einen Standort in der Pampa, an dem Anbieter B ein Funkloch hat. Und umgekehrt. Und dann konfigurieren die beiden Anbieter ihren Standort jeweils so, dass die Technik auch das Netz des anderen Anbieters ausstrahlt. Und das für jeweils gleich viele Standorte.

1&1 müsste also erstmal einen Standort in der Pampa bauen, um dafür irgendwo in der Pampa einen anderen Standort "hinzuzugewinnen". Oder idealerweise vielleicht drei, wenn alle drei anderen Anbieter am 1&1-Standort ein Funkloch haben.

1&1 braucht flächendeckendes Roaming praktisch im gesamten Bundesgebiet. Das ist etwas völlig anderes.

cruse schrieb:
Die Frage ist bloß warum nicht gleich auch Telekom und Vodafone?
Was soll der Kindergarten überhaupt?
🤦‍♀️
Die entsprechende Vereinbarung zwischen Telekom und Vodafone gibt es seit einem knappen Jahr.
 
Na, wenigstens eine selektive Zusammenarbeit. Die müssen ja nicht gleich heiraten, aber dem LTE-Sieb wird es sicher etwas bringen.
 
Vrtra81 schrieb:
Sowohl von Angestellten der DB als auch vielen Menschen die in kleineren Städten leben höre ich immer genau das Gegenteil. Nur noch Einsparungen, alles was kein Gewinn macht wird wegrationalisiert, etc. Die wollen alle die DB wieder komplett Verstaatlicht sehen.
Da haben sie recht, dann würden sogar für die Bahn unrentable Strecken wieder aktiv sein und es wohl weniger an personal fehlen.
Vrtra81 schrieb:
Und zur Telekom herrscht doch vielfach die gleiche Meinung vor. "Wäre die Telekom noch rein Staatshand wäre der Ausbau viel weiter" oder "Dann wären die Tarife viel günstiger"
Da bin ich mir nicht so sicher, vor allem wenn man an darüber nachdenkt was in letzter zeit für Kommentare gefallen sind , ab wann man von einer ausreichenden Breitband Versorgung reden kann.
Abgesehen davon, wer alt genug ist erinnert sich sicher an den vielen Störungen und an die viel zu hohen Telefongebühren die nach undurchsichtigen Tarifen abgebucht worden sind.
 
Bedeutet das, das jetzt O2 Netz jetzt gleich gut ist wie Telekom, weil O2 Kunden auch ins D1 dürfen??
 
cruse schrieb:
National Roaming nennt sich das...
Eben. 1&1 braucht National Roaming. Nicht aussenden von Zweitnetzen auf einigen selektiven, besonders ländlichen Standorten auf Gegenseitigkeit (was technisch noch nicht mal Roaming ist). Deswegen hilft die aktuelle Vereinbarung 1&1 nicht weiter.
Ergänzung ()

C Punkt schrieb:
Bedeutet das, das jetzt O2 Netz jetzt gleich gut ist wie Telekom, weil O2 Kunden auch ins D1 dürfen??
Nein.
 
Mister79 schrieb:
Meinst du? Kann nicht auch die Telekom teile der Frequenzen für DIESEN Mast an O2 geben und sagen, wir befeuern das Ding X 800 und x 2xxx MHz und x irgendwas?

Es ist ja nicht gesagt das O2 diesen Mast mit vollem Spektrum befüllen muss, aus eigenen Kapazitäten und dann bricht es ein.

Ich meine es gibt doch schon Projekte wo die Anbieter alles in einen Topf werfen und beide Kunden bedienen. Selten aber die gibt es doch, in Tunnel. Vielleicht liege ich auch voll daneben aber was hindert O2 und die Telekom daran Ihre Kapazitäten in einen Topf zu werfen und somit der Technik das Maximum zu geben? Dann überlastet da gar nichts.

Ab diesem Punkt bin ich raus aber bei 5G kann ich doch Kapazitäten verteilen. Sprich, es könnte doch ein Anbieter bauen und drei können drauf und jeder mit seinem eigenen. Bis Dato nicht gewollt aber doch immer wieder in diversen Communitys gefordert. Statt 3 oder irgendwann 4 Antennen einfach Stück 1 bauen und alle hängen da drauf. Das funktioniert doch bei 4G auch. Man möge mich korrigieren wenn ich voll daneben liege.
Also, ich hatte in meinem Post, auf mein Wohnort bezogen.
Hier gibt es nur einen O2 Sendeanlage für LTE, hier wohnen ca. 3000 Leute.
Dabei hat die O2 Sendeanlage schon mit den O2-Kundes das Limit überschritten.
Wenn da jetzt noch die Vodafone und Telekom Kunden hinzukommen, ist sie Überlastet.
chartmix schrieb:
Wieso überhaupt Überlastung?
Die werden im ländlichen Raum bzw. auf weiter Flur eingesetzt. Da ist die Wahrscheinlichkeit von Überlastung erheblich geringer.
Im ländlichen Raum wird nur das Minimum an Technik aufgebaut.
Das heist die Anlagen sind meistens Überlastet.
Das ist auch normal, denn was jetzt O2, Vodafone und Telekom machen zeigt es doch, Sparren wo es geht.
Hauptsache die Stadt hat alles aufs Maximum.
Aber wo Öko-Strom, Essen, Trinken (Wasser), Rohstoffe herkommen, die Brauchen ja kein internet.
Falsch gedacht.
Öko-Strom = Digitaler Stromzähler (Internet benötigt)
Essen = der Bauer muss alles Online bei der EU einrechen + Updates Maschinen + Bauer 2.0 Digitale Maschinen
Trinken = Digitale Maschinen (Internet benötigt)
Home Office = damit die Leute aus die teure Stadt ziehen können aufs Land, aber geht ja nicht. (Internet benötigt)
 
bad_sign schrieb:
Eine deutsche Netz Gesellschaft in staatlicher Handy die überall Glasfaser baut und jeder darf Mieten.
Wie beim Strom.
Die müsste aber dann ohne wenn und aber auf öffentlichen Grund Masten bauen dürfen. Ansonsten scheitert es genau wie heute an Bewohnern/Gemeinderäten welche keinen Mast im Sichtfeld haben wollen.
chartmix schrieb:
Wieso überhaupt Überlastung?
Die werden im ländlichen Raum bzw. auf weiter Flur eingesetzt. Da ist die Wahrscheinlichkeit von Überlastung erheblich geringer.
Wir sprechen hier von einem Zellradius von teils > 5km. Da können schon einige tausend Teilnehmer zusammen kommen. Gerade bei irgendwelchen Veranstaltungen mit 1000-2000 Gästen, da kannst du sehen wie viel von den 75 Mbit/s Zellkapazität (pro 10 MHz Band) noch übrig bleibt.

Klassikfan schrieb:
Aber kaum jemand hat einen Vertrag, der 5G einschließt, und die Geräte dafür gibts auch erst seit kurzem. Und da sich die Anbieter 5G teuer bezahlen lassen
You geht what you pay for.
Das ist nicht Problem der Anbieter, sondern der User.
LTE war anfangs auch nur den teureren Tarifen vorbehalten.
 
Auch wenn in der Überschrift "Roaming" als Begriff fällt, ist das nicht ganz richtig. o2-Kunden können nicht das Netz der Telekom nutzen. Die Netzabdeckungskarte von o2 wird keine Weiterleitung auf die Karte der Telekom.
Phänomene wie volle Empfangsbalken, aber nichts geht durch, werden damit nicht behoben.

Beim Network-Sharing teilen sich die Unternehmen die Antennen am Mast und binden ihr jeweiliges Netz an. So bewegen sich Kunden weiter im Netz ihres Anbieters, auch wenn sie die Antenneninfrastruktur eines Wettbewerbers nutzen.
Es handelt sich nicht um Roaming, betont ein Vodafone-Sprecher. "Bei dieser Form des aktiven Sharings werden nur die passiven und aktiven Elemente des Zugangsnetzwerkes und Spektrum geteilt", erklärt der Sprecher weiter. "Das Core-Network wird weiter unabhängig voneinander betrieben und nicht geteilt."
https://heise.de/-4660395

Beim Roaming müsse ständig das Netz gewechselt werden, was Internetdienste unterbreche, erläuterte Haustein in der Anhörung. Besser wäre es, wenn Mobilfunkbetreiber ihre Sendeanlagen stärker untereinander teilten. Sinn eines solchen "Infrastruktur-Sharing mit Frequenz-Pooling" sei es, mehrere Teile des Spektrums zusammen zu verwenden.
https://heise.de/-4308739
 
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Gordon-1979 schrieb:
Also, ich hatte in meinem Post, auf mein Wohnort bezogen.
Hier gibt es nur einen O2 Sendeanlage für LTE, hier wohnen ca. 3000 Leute.
Dabei hat die O2 Sendeanlage schon mit den O2-Kundes das Limit überschritten.
Wenn da jetzt noch die Vodafone und Telekom Kunden hinzukommen, ist sie Überlastet.
Ja richtig, denn das ist ja falsch gedacht. Denn es ist kein national Roaming. Jeder Anbieter baut seine Technik unten am Mast auf und sendet über die gleiche Antenne. Network Sharing ist was anderes als National Roaming. Beides hat nichts aber auch gar nichts miteinander zu tun. Es ist auch nicht ähnlich oder wie national Roaming oder kann mit national Roaming verglichen werden, es ist Network Sharing und national Roaming ist national Roaming.

Demnach belastet es die Technik von o2 überhaupt nicht. Somit kommen auch keine weiteren Nutzer auf die O2 Frquenzen dazu. Beim national Roaming könnte O2 den Mast zusätzlich mit Telekom Frequenzen befeuern, wenn die Telekom diese überlässt. Dann steigt aber auch die maximale Geschwindigkeit am Mast.

Hier sendet die Telekom im Frequenzbereich der Telekom und O2 sendet in seinem. Beides getrennt. Ob jetzt die Telekom unten auch Technik aufbauen muss? Bin ich überfragt. Eventuell geht das auch in der vorhandenen aber das Sharing bleibt dann gleich.
 
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Wer Infrastruktur privatisiert muss sich hinterher nicht wundern das er für die selbe Leistung wesentlich mehr bezahlt. Siehe Krankenhäuser, övp oder telekumination. Infrastruktur gehört in staatliche Hand!!!
!
 
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