Test Nest Mini & Echo Dot mit Uhr im Test: Google und Amazon frischen die kleinsten Lautsprecher auf

HaZweiOh schrieb:
.... die Sprachaufnahmen ihrer Kunden von Menschen in deren Home Office auswerten lässt.
=> "Mami, was sind eigentlich ein Erektionsprobleme?"
Tja, schöne neue Welt.. Oderso. Ich bin froh dass ich nicht so ein Gerät brauche um das Licht anzuschalten :D
 
Floxxwhite schrieb:
Analog müsste ich auch immer hinterfragen: Wenn ich die Herdplatte ausdrehe, woher weiß ich, dass sie wirklich aus ist?

Indem ich rauffasse :)
Snowden nicht mitbekommen? Auch wenn du im Smartphone WLAN etc. deaktivierst, funkt der Chip immer noch rum, und genauso wirds bei diesen Kisten auch sein. Sie reagieren nicht mehr auf ihr Zurufwort, aber deaktiviert wird das Mikro mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.
 
Sprachanalyse einfach lokal durchführen, Internetanbindung absolut optional vom restlichen Funktionsumfang abkoppeln und schon erübrigt sich meiste Kritik an der Art dieser Geräte.

Und dann wären diese Geräte auch für mich interessant.
 
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Baxxter schrieb:
Dein Smartphone haste beim pennen nicht im Schlafzimmer?
Nein, wozu?
Das hat seinen Platz im Wohnzimmer. Wenn ich daheim bin liegt das immer dort und ggfls dort an der Ladebuchse.
 
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Ich schalts sogar aus Prinzip nachts ab :D schont den Akku
 
majusss schrieb:
Indem ich rauffasse :)
Snowden nicht mitbekommen? Auch wenn du im Smartphone WLAN etc. deaktivierst, funkt der Chip immer noch rum, und genauso wirds bei diesen Kisten auch sein. Sie reagieren nicht mehr auf ihr Zurufwort, aber deaktiviert wird das Mikro mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.


"Mit hoher Wahrscheinlichkeit"da muss man nichts annehmen, das kann man Testen. und bisher sind die Assistenten stumm wenn man sie deaktiviert. Immer diese Theorien ohne Beweise aber voller (falscher) Annahmen.
 
Taron schrieb:
Sprachanalyse einfach lokal durchführen, Internetanbindung absolut optional vom restlichen Funktionsumfang abkoppeln und schon erübrigt sich meiste Kritik an der Art dieser Geräte.

Und dann wären diese Geräte auch für mich interessant.

Richtig. Dann wäre auch der Name "Smart Speaker" mal verdient. Momentan sind es ja alles Dumb Speaker, die wegen jedem Mist nach Hause telefonieren, obwohl das gar nicht notwendig wäre.
 
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SavageSkull schrieb:
Nein, wozu?
Das hat seinen Platz im Wohnzimmer. Wenn ich daheim bin liegt das immer dort und ggfls dort an der Ladebuchse.

Ich behaupte mal ganz frech dass 80-90% der Smartphonebesitzer mittlerweile ihr Smartphone als Wecker nutzen
 
MetalForLive schrieb:
Warum sollte ich im Schlafzimmer Datenschutzbedenken haben und z.B. im Wohnzimmer nicht ?
Weil es tatsächlich Leute gibt die gewisse "Aktivitäten" aufs Schlafzimmer beschränken... Sprich der LAutsprecher könnte im Schlafzimmer zuhören, wenn er es nicht soll, im Wohnzimmer dagegen wäre es egal :D
 
fatherswatch schrieb:
Ich behaupte mal ganz frech dass 80-90% der Smartphonebesitzer mittlerweile ihr Smartphone als Wecker nutzen
Wenn die Smartphones wie früher die Handys stabile Laufzeiten von deutlich mehr als eine Woche hätten, könnte ich darauf vertrauen, das es das zuverlässig weckt. Mein Radio Wecker ist bestimmt mehr als 20 Jahre alt und bekommt das seitdem zuverlässig hin und hat für den Notfall eine Pufferbatterie.
Ich bin zudem froh das Smartphone nicht ständig griffbereit zu haben, das Suchtpotenzial ist mir zu groß.
 
TheBeastMaster schrieb:
"Mit hoher Wahrscheinlichkeit"da muss man nichts annehmen, das kann man Testen. und bisher sind die Assistenten stumm wenn man sie deaktiviert. Immer diese Theorien ohne Beweise aber voller (falscher) Annahmen.

Aha wie willst du das testen? Versteh ich nicht.
 
Taron schrieb:
Sprachanalyse einfach lokal durchführen, Internetanbindung absolut optional vom restlichen Funktionsumfang abkoppeln und schon erübrigt sich meiste Kritik an der Art dieser Geräte.

Und dann wären diese Geräte auch für mich interessant.
Und der "restliche Funktionsumfang" ist dann "Lautsprecher" oder was bleibt da übrig? Smart-Home-Steuerung im eigenen Netzwerk vielleicht noch, aber das haben die, die ihren Smart Speaker nicht ins Internet lassen wollen, wahrscheinlich nicht. Alle möglichen Antworten auf dem Speaker lokal zu speichern, ist kaum möglich. Viele Antworten sind ohne aktuelle Informationen auch gar nicht möglich. Google macht ja schon mehr lokal bei der Auswertung, aber die Technik komplett in die Geräte zu stecken, macht sie eben auch wieder teurer, größer, höherer Verbrauch...

Sinnvoll wäre aber sicher, einen gewissen Grundstock an Funktionen, wie etwa die Smart-Home-Steuerung im eigenen Netzwerk, auch dann zu ermöglichen, wenn sie nicht ans Internet angeschlossen sind, anstatt dann sofort bei der Anfrage mangels Internetanbindung rot zu leuchten.
 
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Frank schrieb:
Und der "restliche Funktionsumfang" ist dann "Lautsprecher" oder was bleibt da übrig?
Sprachsteuerung. Und das ist ja für einige der Kern der Nutzung dieser Geräteklasse. Für etwaige Usecases/Antworten für welche Echtzeitdaten notwendig sind, müsste man dann eine Lösung finden. Das ist das einzige wirkliche Problem, was ich hier im Moment sehe.

Frank schrieb:
Smart-Home-Steuerung im eigenen Netzwerk vielleicht noch, aber das haben die, die ihren Smart Speaker nicht ins Internet lassen wollen, wahrscheinlich nicht.
Für jene wären solche Geräte eine gelungene Alternative zu (selbstgebauter?) Sprachsteuerung ala Snips. Vorteil wäre da auch, dass man sich nicht groß damit beschäftigen muss. Anschließen und loslegen, ohne aufwendige Konfiguration, wie bei Alexa, wäre der Best case.
Frank schrieb:
Google macht ja schon mehr lokal bei der Auswertung, aber die Technik komplett in die Geräte zu stecken, macht sie eben auch wieder teurer, größer, höherer Verbrauch...
Ganz ehrlich: sollen sich die Unternehmen mit ihrem riesigen Budgets und Gewinnen um diese zweifelsohne vorhandenen Schwierigkeiten kümmern. Prinzipiell funktioniert lokale Sprachssteuerung ähnlich zu Alexa und Co. ja durchaus, siehe Snips. Rechenleistung ist in Form von modernsten und zugleich effizienten SoC mittlerweile genug da.
Aber offensichtlich scheint es kein Interesse an solchen Lösungen zu geben. Klar, gratis Kundendaten aus intimsten Bereichen nimmt man ja gerne mit, und wenn es nur der "Verbesserung der User Experience" dient...
 
SavageSkull schrieb:
Sollte irgendwann mal mein Radio Wecker nicht mehr gehen oder UKW gestorben ist, könnte sowas interessant werden, wobei ich von einem Mikrofon neben dem Bett nicht gerade begeistert bin.
Also ich beneide den Typen nicht, der sich meine Aufnahmen anhören muss. Hoffe der wird gut bezahlt! :daumen:
 
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majusss schrieb:
Aha wie willst du das testen? Versteh ich nicht.

Ja eben und das ist halt auch das Problem. Das sind keine magischen Boxen sondern IT Technik. Also kannst du Wlan/Bluetooth mitsniffen, du kannst den Strombedarf tracken, du kannst Funkwellen analysieren. Das alles wurde bereits von anderen mehrfach getan und herausgekommen ist: Nichts.
 
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Also ich habe mit mehr "Ich stell mir doch keine Wanze ins Haus !!!11elf!!1 " Kommentare gerechnet. :D

Kein Internet würde den Speaker um einen Großteil seiner Funktionen beschneiden.
Ich nutze meinen Google Home sehr viel als Internetradio oder zum Musik streamen.
Zudem beziehen sich viele banale Fragen, wie z.b "Wie wird das Wetter" auf Tagesaktuelle Informationen.

Was ich allerdings auch gut finden würde, wäre wenn der Home mein Openhab lokal ansprechen könnte und nicht über das Internet gehen würde. Das würde die Reaktionszeit sicher verbessern.
 
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Wenn ihr an gschieda dialekt hättan vestond dia eu e ned :D:D:D:D
 
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Frank schrieb:
Und der "restliche Funktionsumfang" ist dann "Lautsprecher" oder was bleibt da übrig? Smart-Home-Steuerung im eigenen Netzwerk vielleicht noch, aber das haben die, die ihren Smart Speaker nicht ins Internet lassen wollen, wahrscheinlich nicht. Alle möglichen Antworten auf dem Speaker lokal zu speichern, ist kaum möglich. Viele Antworten sind ohne aktuelle Informationen auch gar nicht möglich.

Das sehe ich anders. Die Initiierung aller Aktionen sowie die Generierung alle Antworten, die nur lokale Daten oder das lokale Netzwerk benötigen, wären sehr wohl möglich. Im Prinzip kann man also - wenn entsprechend verbunden im lokalen Netz verbunden - das komplette Smarthome offline steuern. Auch Musik über Spotify wäre möglich, da zumindest der Befehl zur Initiierung der Musik ebenfalls offline erfolgen könnte. Was nicht möglich ist sind alle Antworten, die Daten aus dem Netz benötigen, beispielsweise "wie wird das Wetter Morgen" oder ähnliches.

Meine Vermutung ist daher: Die allermeisten Anfragen, die an so einen Smart Speaker gestellt werden, könnten sehr wohl komplett offline abgearbeitet werden. Es wäre nämlich sehr viel offline möglich.

Das passiert übrigens teilweise schon heute, aber eben nur stark vereinfacht. Wenn man Alexa oder dem Google Assistant eine einfach Anfrage stellt wie "wieviel Uhr ist es?", dann gelangt diese nicht mal nach aussen, sondern wird komplett lokal beantwortet. Was heute schon für einfache Anfragen funktioniert, müsste nun erweitert werden.

Ausserdem werden auch heute nicht alle Antworten gespeichert wie von Dir angenommen, sondern eine Antwort dynamisch zusammengestellt aus Textbausteinen, sobald der Intent (also die Anfrage) ermittelt ist. Das Problem ist auch nicht die Speicherung aller Antworten, sondern die Tatsache, dass sämtliche Module (Natürliche Sprachverarbeitung, Phonetische Konversion, Dialoverarbeitung usw.) in die Geräte lokal integriert werden müssten.

Übrigens arbeitet Apple seit letztem Jahr an einem Offline-Siri. Ich glaube daher nicht, dass das "kaum möglich" ist, sondern nur noch eine Frage der Zeit, bis tatsächlich Smart Speaker kommen, die ihren Namen tatsächlich verdient haben.
 
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