News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

Moritz Velten schrieb:
Ja, das war Ironie, richtig.

Ich denke, dass moderne Verbrenner effizienter als Elektroautos sind.
Kommt drauf an wo man fährt. Auf der Autobahn wenn man fixer fährt bestimmt, in der Stadt auf gar keinen Fall. Muss man alles individuell betrachten.
 
Typisch linke Politik. Das Geld Anderer ausgeben und sinnlos umverteilen koennen sie ....
Anstatt dass sie:
1. den Wildwuchs bei den Ladesaeulen und Tarifen bekaempfen.
Stellt euch vor, ihr braucht fuer jede Tankstelle eine eigene App. In jeder App musst du deine Kreditkarte reinfummeln. Und wehe du faehrst zu Aral und hast keine Aral App, du kannst zwar tanken, aber der Sprit waere 30% teurer. Kein normaler Verbrennerfahrer wuerde sich das bieten lassen!

2. gucken dass auch Leute in Mietwohnungen laden koennen. JEDE Laterne sollte eine Steckdose bekommen, es reichen ja 3,7kw fuer 99% alles taeglichen Pendler mehr als aus. Aber wenn man weder zuhause noch in der Arbeit eine Moeglichkeit zum kostenguestig(!!!!!) laden hat, macht ein EV keinen Sinn.

3. Strompreise sind zu hoch. Fuer einen Privathaushalt sind sie zu hoch, und wehe dem, der es wagt oeffentlich zu laden. Selbst fuer 11kw langsam laden, zahlt man teilweise das 3-5 fache von zuhause.
 
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AtsmPrime schrieb:
Wir haben 1 Jahr lang ein E Auto probiert. PV Anlage auf dem Dach. 230km Reichweite - hat sich super angehört.

Bis man halt das erste Mal länger bzw. Weiter weg will. Dann hast du plötzlich nur noch 190km Reichweite weil Sommer Klima oder einfach im Winter weil Winter ist.
Da wart ihr aber noch gut dabei, mein Chef fährt nen Enjaq als Firmenwagen, der soll 380 haben, die haben im Winter damit gerade so die 120km geschafft^^

Also dass man von der Reichweite in der Praxis mal locker 10-20% abziehen kann unter Idealbedingungen und 30-50% unter schlechten Bedingungen, ist ja normal und beim Verbrauch von Verbrennern nichts anderes
 
Precide schrieb:
Der reiche Single freut sich also, dass Vater Staat seinen 100.000€ Hybrid X5 bezuschusst
Ob man mit weniger als 4k netto unbedingt so Reich ist dass man sich ein 100k Auto rauslässt..
Und wenn, dann zahlt er so viel Steuern dass er die 1,5k ruhig haben kann, dürfte eh nicht auf viele zutreffen.
 
JaniC schrieb:
Zum Kotzen diese Staffelung. DINK geht mal wieder leer aus, wie bei fast jedem Projekt. [...]
Ahja, die armen DINKs, denen geht es in der Gesamtgesellschaft natürlich am schlechtesten.
 
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jackii schrieb:
Ob man mit weniger als 4k netto unbedingt so Reich ist dass man sich ein 100k Auto rauslässt..
Und wenn, dann zahlt er so viel Steuern dass er die 1,5k ruhig haben kann, dürfte eh nicht auf viele zutreffen.
Eigentlich ist es doch das Beste was es gibt. Bei 100K für den X5 Hybrid hat der Staat deutlich mehr Steuern eingenommen als das was die Person als Förderung bekommt. Kompletter Win für den Staat.
 
kcats schrieb:
Kommt drauf an wo man fährt. Auf der Autobahn wenn man fixer fährt bestimmt, in der Stadt auf gar keinen Fall. Muss man alles individuell betrachten.

Das stimmt auch wieder, aber es ist unbestritten, dass Plug-In Hybride nicht gerade das Gelbe vom Ei sind.

Für die Stadt würde ich ganz klar ein Elektroauto und für die Autobahn einen Verbrenner vorziehen.

@Taxxor mein bester Freund bekommt demnächst ebenfalls einen Enyaq als Dienstwagen.

Ich bin gespannt, wie der sich so schlägt.
 
EdwinOdesseiron schrieb:
Ahja, die armen DINKs, denen geht es in der Gesamtgesellschaft natürlich am schlechtesten.
Naja, wir haben keine Kinder - von der CO2 Bilanz her kannst du dem Planeten nix schlimmeres antun als in einem Wohlstandsland ein Kind in die Welt zu setzen.

Ich könnte vermutlich jeden Tag mit nem F16 Düsenjet zur Arbeit fliegen und hätte immer noch eine bessere CO2 Bilanz wie die Müllers gegenüber mit 2 Kids.
 
Zuletzt bearbeitet:
Taxxor schrieb:
Also dass man von der Reichweite in der Praxis mal locker 10-20% abziehen kann unter Idealbedingungen und 30-50% unter schlechten Bedingungen, ist ja normal und beim Verbrauch von Verbrennern nichts anderes
Es war schlichtweg "zum reinschlagen" du kannst dem Akku zusehen wie er weniger wird. Du schleichst dann mit 90 auf der Autobahn und fängst an E Säulen auf google Maps zu suchen.

Zweimal fast stehengeblieben wegen Stau... war ein Experiment. Ist gescheitert. Ist ok.
 
AtsmPrime schrieb:
Wir haben 1 Jahr lang ein E Auto probiert. PV Anlage auf dem Dach. 230km Reichweite - hat sich super angehört.
Ich verstehe so etwas nicht. Man kauft sich ein Auto mit 230 km Reichweite, vermutlich nach WLTP, und beschwert sich dann über die Reichweite. Hier wurde sich einfach nur falsch informiert und ein Auto angeschafft, welches gar nicht zum Fahrprofil passt. Und nun wird Elektromobilität öffentlich verteufelt, herzlichen Glückwunsch.
 
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Richtig deshalb wieder -> Diesel und kein gehoppel mehr von Ladestation zu Ladestation.
 
EdwinOdesseiron schrieb:
Ahja, die armen DINKs, denen geht es in der Gesamtgesellschaft natürlich am schlechtesten.
Könnte jetzt hier drei Seiten schreiben, warum diese Aussage völlig sinnfrei ist. "Beide ein Einkommen, keine Kinder" .. was sagt das denn aus? Soviel wie"Familie". Nichts über die Lebensumstände. Jeder hier scheint direkt das Nachbarehepaar aus "Schöne Bescherung" vor sich zu sehen LOL.

Symbolfoto DINKs:

1768856939268.png


Dies entspricht nicht der Realität, liebes Forum.

PS: am Ende tun wir am meisten für's Klima: keine Kinder!
(der wär downvoted to hell on reddit ;) )
 
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AtsmPrime schrieb:
Ich könnte vermutlich jeden Tag mit nem F16 Düsenjet zur Arbeit fliegen und hätte immer noch eine bessere CO2 Bilanz wie die Müllers gegenüber mit 2 Kids.
:) sag ich doch !
 
Bei nur 45.000 EUR p.a. fallen mir wenige sinnlosere Ausgaben ein, als ein Neuwagen. Wir sind aufgrund unseres Haushaltseinkommens zwar in keiner Variante förderfähig, aber wir würden trotzdem NIE auf die Idee kommen, mit einem Neuwagenkauf unnötig Geld zu verbrennen.
 
Zweite Sonja schrieb:
Für mich kommen Elektroautos aber aus zwei wesentlichen Gründen nicht infrage.
Ich habe keine Ladestation Zuhause oder in der Arbeit und ich will nicht meine wenigen Stunden Freizeit nach der Arbeit mit dem Warten auf die Aufladung verschwenden.
Es gibt sicherlich Ladestationen in der Nähe, die dir jedoch nicht bekannt sind (hast du dich überhaupt schonmal darüber informiert und bist ein E-Auto als Leihwagen probe gefahren?) außerdem werden es auch immer mehr Ladestationen. Laden kann man auch beim Einkaufen, z.B. bei Lidl, Kaufland, Bauhaus...

Irgendwann gibt es eh keine Verbrenner mehr, wenn ein E-Auto dann nicht in frage kommt, kannste ja die Pferde vorspannen.
 
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Wir müssen dringend aufhören, alles über das Finanzministerium zu lösen. Und wieder mit Regulierung arbeiten.


Sie fördern Leute, die sowieso ein E-Auto kaufen. Kennen wir von der Abwrackprämie. Was passiert, wenn man beim Erwerb die Förderung zuzahlt? Preise gehen hoch.

Und auch noch Hybridautos. Das sind schlechte Verbrenner. Und schlechte Elektroautos. Die gehen weg, weil es keine Lademöglichkeiten zu Hause und und der Arbeit gibt. Und weil es als Rembrem für Dienstwagenprivileg toll ist.

Aber was dann tun?
Regulieren mit Bestandsschutz. Statt Steuern und Förderung. Hat beim KAT und bleifreien Benzin funktioniert. Genau so beim Ausstoß von Abgasen. Das ist anstrengende Politik, weil es nicht einfach über den Finanzminister geht. Und es ist die richtige Politik.

Mietwohnungen müssen bei Neubau Wallboxen haben. Bei Renovierungen auch. Wer in zwei Jahren keine Wallbox an Altbauten hat, darf die Miete nicht mehr erhöhen. Das hilft denen, die sich kein E-Auto kaufen können. Neubauten ohne Stellplatz gar nicht erlauben.

Und dann der nahe liegende Schritt. Batteriezellproduktion in Deutschland erzwingen. Wer sie nicht zu 50% hier her herstellt, muss Zoll bei der Einfuhr zahlen.

Auf die Art muss ich die Leute mit wenig Geld und Altbestand an Verbrennern nicht weh tun. Und sorge dafür das Deutschland technologisch selbstständig bleibt?

Und das Dienstwagenprivileg abschaffen. Dann könnte man bei VW, Audi, Mercedes, Ford und Opel über sinnvolle Modelle nachdenken. Mit Taster statt Touch, weniger Gamer-LEDs, einfaches E-Auto das fährt und repariert werden kann. Davon habe dann langfristig untere Einkommensschichten etwas.

Bonus: Euer Geld bekommt nicht wer anderes.

PS: Das blinde Förderung nicht funktioniert sehen wir leider auch bei Glasfaser, mit Sub-Sub Deutsche Glasfaser (liegt hier seit einem Jahr im Keller, kein Signal). Und bei ungewollten, schlechten Radwegen entlang ruhiger schöner Landstraße. Fahrrad ist ein Fahrzeug, und da ist eine Fahrbahn. Der Autofahrer darf überholen, wenn er vorsichtig überholt. Wenn der Autofahrer das nicht kann, Lappen weg.
Leider gibt es auch für die schlechteste und unnötigste Ausführung eines Radweges Fördergeld. Wofür es keines gibt, ist der Unfallschwerpunkt in der Stadt. Da wäre ich froh um eine Radspur und Unterführung. Vielleicht mal die Fragen, die es betrifft? Und das ist nicht den Autofahrer.
 
Zuletzt bearbeitet:
wern001 schrieb:
z.B. Keine Förderung für Fahrzeuge mit mehr als 40.000 €
Du magst wohl keine deutschen E-Autos? :evillol:
Es wäre wirklich interessant, wie schnell es günstigere E-Autos gäbe.
 
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