News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

Mal unabhängig davon, ob die Förderung sinnvoll ist oder nicht: Ich finde den Hate gegen E-Autos auf CB und jeder News zu dem Thema sehr faszinierend. Und das von einer Community, die an technologischem Fortschritt interessiert ist oder es vorgibt.
 
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Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Da kauf ich lieber mit gutem Gewissen noch mal einen sparsamen Verbrenner.
Und warum ? Ich fahre mit meinem jeden Tag elektrisch in die Arbeit hin und zurück und für die Urlaube mim Wohnwagen wird der Verbrenner beansprucht. Ansonsten bräuchte ich 2 Autos weiss nicht ob das Greener wäre.........
 
Ayo34 schrieb:
Die ganze Welt kauft Elektroautos und wir fördern noch Benzin und Dieselmotoren im Plug-in-Hybrid-Autos. So wird die deutsche Automobilindustrie sicherlich in Zukunft wieder mithalten können

Ach wieder so ein "die ganze Welt, nur Deutschland nicht"-Post... :rolleyes: Es sei denn die Welt besteht nur aus Norwegen und China, weil das immer die Rosinenpickerländer sind.

Deutschland liegt EU-weit gut im Mittelfeld. Viele große EU-Länder sind dagegen immer noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die USA tun alles, damit dort keiner sowas will und in vielen Ländern sind E-Autos überhaupt nicht von Belang.
 
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Ryzen 14900KS schrieb:
So eine Familie kauft sich maximal einen Dacia, wenn sie sich überhaupt ein Auto leisten können, neben der Miete und sonstigen, laufenden Kosten.
Und dann ist es wohl gerade auch fraglich, ob chinesische Fahrzeuge, wie der Dacia, überhaupt gefördert werden.
 
Wer so ein Einkommen hat sollte dringend auf einen Neuwagen verzichten und lieber einen Gebrauchtwagen holen. Der Wertverlust bei einem Neuwagen ist extrem, das Geld sieht man nicht mehr wieder.
 
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andi_sco schrieb:
Und dann ist es wohl gerade auch fraglich, ob chinesische Fahrzeuge, wie der Dacia, überhaupt gefördert werden.
Natürlich werden die gefördert.

Förderfähig sind alle erstmals im Inland zugelassenen Neufahrzeuge der Fahrzeugklasse M1 mit rein batterieelektrischem Antrieb, mit batterieelektrischem Antrieb und Range-Extender oder mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, sofern letztere Fahrzeuge bestimmte klimaschutzrelevante Anforderungen erfüllen. Stand heute stammen etwa 80 Prozent der neuzugelassenen E-Autos in Deutschland aus europäischer Produktion.

Geprüft wird die Aufnahme sogenannter EU-Präferenzregelungen. Diese Vorgaben können zu einem späteren Zeitpunkt in das laufende Förderprogramm integriert werden. Vor einem Inkrafttreten wird das Bundesumweltministerium Verbraucherinnen und Verbraucher rechtzeitig informieren.

https://www.bundesumweltministerium.de/foerderung/fragen-und-antworten-zur-e-auto-foerderung
 
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Epohwena schrieb:
Und warum ? Ich fahre mit meinem jeden Tag elektrisch in die Arbeit hin und zurück und für die Urlaube mim Wohnwagen wird der Verbrenner beansprucht. Ansonsten bräuchte ich 2 Autos weiss nicht ob das Greener wäre.........
Ein halbes Haus quer durch Europa zu kutschieren ist so oder so nicht "green", von daher ist die Diskussion doch eh hinfällig.
 
G!N schrieb:
Wer so ein Einkommen hat sollte dringend auf einen Neuwagen verzichten und lieber einen Gebrauchtwagen holen. Der Wertverlust bei einem Neuwagen ist extrem, das Geld sieht man nicht mehr wieder.
Nicht jeder verkauft sein Auto nach 5 Jahren. Viele kaufen sich einen und fahren den dann bis er auseinander fällt, da ist es nicht so wild, wenn man sich einen Neuwagen holt. Auf die Laufzeit gesehen ist der Wertverlust nicht so hoch.
 
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Geringverdienern den Neuwagenkauf subventionieren, klingt im ersten Moment total sozial, bis man realisiert, dass Menschen mit so niedrigem Einkommen ganz sicher keine Neuwagen kaufen. Typische Symbolpolitik der rechten.
 
Haggis schrieb:
Aber dann wären Infrastruktur-Projekte (Bundeseinheitliche Ladekarte, mehr Ladesäulen, Förderung von Wallboxen) vielleicht nachhaltiger und zielgerichteter.
Fände es auch sinnvoll von der Nachfrageseite her das interessanter zu machen:
1. Preistransparenz an Ladesäulen
2. einheitliche Ladekarte ähnlich wie von dir beschrieben, schlicht ein Vertrag wie beim Strom daheim der überall abrufbar ist. Lieber dann als Staat Säulen fördern
3. Wettbewerb nicht so blödsinnig behindern, dass Preise steigen für EVs
4. und/oder eine Steuergutschrift für CO2 arme Wagen fürs Klimaziel, landet wenigstens beim Nutzer
 
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Jongleur666 schrieb:
Geringverdienern den Neuwagenkauf subventionieren, klingt im ersten Moment total sozial, bis man realisiert, dass Menschen mit so niedrigem Einkommen ganz sicher keine Neuwagen kaufen. Typische Symbolpolitik der rechten.
Man bekommt aktuell den

Dacia Spring Essential Electric 70 für 12.652,81€ als Neuwagen, https://apl.de/neuwagen/dacia/spring/essential/ da ist die Förderung noch gar nicht dabei. Auch Menschen mit weniger Gehalt können sich den leisten. Die Fahren den ja auch viele Jahre lang.

 
kcats schrieb:
Nicht jeder verkauft sein Auto nach 5 Jahren. Viele kaufen sich einen und fahren den dann bis er auseinander fällt, da ist es nicht so wild, wenn man sich einen Neuwagen holt. Auf die Laufzeit gesehen ist der Wertverlust nicht so hoch.
Wenn du einen 1-2 Jahre alten Gebrauchtwagen kaufst und den fährst bis er kaputt ist, hast du dir trotzdem locker 10-15K gespart mit denen du in den Jahren sinnvolleres hättest abstellen können(z.B. anlegen).


Zur Förderung: also wenn mein Freund kein Interesse an nem E Auto hat, ich aber schon, dann hab ich Pech weil durch ihn unser Haushaltseinkommen deutlich über 80K liegt?

Und mit unter 45K Brutto für den gesamten Haushalt würde ich nicht mal auf die Idee kommen damit zwei Kinder versorgen zu wollen, da wäre ein Neuwagen eh raus selbst wenn er nur 10K kosten sollte, wo soll man das her nehmen?
 
Tobias123 schrieb:
Deutschland ist genau aus diesen Gründen und der Tatsache, dass die "Überreichen" fast gar keine Steuern mehr für die Gemeinschaft beitragen eines der ungerechtesten Länder weltweit. Zum Zeitpunkt der Geburt unterscheidet sich bei den meisten, ob arm, ob reich...
Das stimmt leider alles und ist bittere Realität.
 
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Taxxor schrieb:
Wenn du einen 1-2 Jahre alten Gebrauchtwagen kaufst und den fährst bis er kaputt ist, hast du dir trotzdem locker 10-15K gespart mit denen du in den Jahren sinnvolleres hättest abstellen können(z.B. anlegen)
Kauft man sich z.b. einen BYD Dolphin Surf, kostet der wenn man z.B. 5K Förderung bekommt den für 15K. Wie soll man denn nach 1-2 Jahren 10-15K sparen? Das funktioniert nur bei teuren Autos und die holen sich private eher seltener oder den Citroen e-C3 You für 12,5K wenn man dort auch die 5K Förderung bekommt. Da das gleiche Spiel. Deine Ersparnis bekommt man nur wenn die Autos in der Anschaffung teuer sind, aber nicht im günstigen Preisbereich.

Außerdem mögen es viele Leute nicht, wenn schon jemand in ihr Auto gepupst hat. :D
 
Für mich kommen Elektroautos aber aus zwei wesentlichen Gründen nicht infrage.
Ich habe keine Ladestation Zuhause oder in der Arbeit und ich will nicht meine wenigen Stunden Freizeit nach der Arbeit mit dem Warten auf die Aufladung verschwenden. Außerdem, die einzigen zwei Stationen die ich kenne, sind fast immer besetzt.
Die Umwelt würden wir zwar gerne schonen, aber nicht zum Preis von der wenigen Freizeit, die man hat, in der man hungrig an Abendessen denkt, welches sich ebenfalls nicht von selbst zubereitet.

Wenn die obersten 5% ihre Flugzeuge und Yachten nicht mehr nutzen würden, wäre mehr für die Umwelt getan, als durch alle Elektroautos in Deutschland zusammen.

Wenn ich ein günstiges Auto für die Stadt kaufen würde, dann wäre es wohl ein Dacia Spring für ~10.000 €.
Der fährt nämlich genauso schnell wie die BMW, Mercedes und Porsche, die ich täglich auf der Straße sehe.
 
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Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Ich hätte gerne einen Plugin mit einer rein elektrischen Reichweite >80 km. Die allermeisten Strecken im Alltag könnte ich damit rein elektrisch fahren, laden würde ich über meine PV-Anlage und bei längeren Strecken nutze ich den Verbrenner. Was daran „Greenwashing“ sein soll, verstehe ich nicht. Leider gab es beim letzten Autokauf kein geeignetes Auto für mich, das in mein Profil gepasst hat (3 Kinder, Preis <40k€).
 
kcats schrieb:
Deine Ersparnis bekommt man nur wenn die Autos in der Anschaffung teuer sind, aber nicht im günstigen Preisbereich.
Kommt drauf an was du als teuer definierst, meinen Audi A3 hatte ich damals für 15K gekauft, der war 1,5 Jahre alt, Neupreis 28K.

Und meinen jetzigen Leon hab ich für 25K gekauft, 10 Monate alt, Neupreis 37K.

Das sehe ich nicht wirklich als teuren Preisbereich an.

Und von solchen Autos auf Neuwagen für 15K zu wechseln würde mir dann auch nicht einfallen, ich finde ja schon die Verbrenner eine Klasse tiefer, in meinem Fall nen Ibiza, ein starkes Downgrade wenn ich drin sitze und die liegen selbst ohne E-Antrieb über 15K.
 
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