News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

Die Fahrzeuge an sich sind aus meiner Sicht auch alltagstauglich, aber bei dem Blödsinn mit der Bezahlerei würde ich mir bei jedem Refill veralbert vorkommen. Daher ist das im Moment wirklich nur sinnvoll für Eigenheimbesitzer mit Lademöglichkeit.

Und wenn man günstig ein E-Fahrzeug haben möchte, dann bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt mittlerweile echt günstige und taugliche Fahrzeuge. Daher ist das doch okay dass ein paar zahlungswillige den utopischen Einstiegspreis reduziert bekommen.

Ich selbst werde mir aber generell garkein Auto mehr holen, die Carsharing Angebote sind gut genug und in der Stadt kommt man damit selbst als Familie gut zurecht. 70% ÖPNV, 25% Fahrrad und den Rest hin und wieder mal Auto.
 
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Stanzlinger schrieb:
Als Werkstattester habe ich für meine Autos seit 10 Jahren kein Geld mehr in der Hersteller Werkstatt lassen müssen.

Ja klar, ist so wie wenn alle Influencer sind. Keiner zahlt mehr für nichts. Alles umsonst. Die Realität für 99,99% der Menschen ist aber, dass sie für die Werkstatt bezahlen.
 
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Was für eine Verbrennung von Steuermitteln.
 
Taxxor schrieb:
Kommt drauf an was du als teuer definierst, meinen Audi A3 hatte ich damals für 15K gekauft, der war 1,5 Jahre alt, Neupreis 28K.

Und meinen jetzigen Leon hab ich für 25K gekauft, 10 Monate alt, Neupreis 37K
Ok dann machen wir mal ein Beispiel:

Opel Frontera als Elektro. Liste 31.190€ OHNE Überführung. Bekommt man aktuell als Privat für 23.131€ zieht man da die 5K ab, landet man bei 18.131€. In diesem Beispiel 41,8% Rabatt.

Dein A3 46,4% Rabatt dafür 1,5 Jahre alt.
Leon 32,4% Rabatt nach 10 Monaten.

Im Fall vom Leon wäre ein Neuwagen deutlich billiger vom Rabatt her und der A3 ist nur etwas günstiger, dafür aber auch schon 1,5 Jahre alt.
 
Ryzen 14900KS schrieb:
Unter 50k brutto Familieneinkommen mit Kindern kaufen ein BEV für ... mehr oder weniger ein Bruttojahreseinkommen
Da hatte ich ein Fragezeichen beim Artikel. Ist es Bruttojahreseinkommen (dann lächerlich) oder Nettojahreseinkommen (was mit zwei Berufstätigen Eltern realistisch ist)?
 
Big Daddy Pork schrieb:
Ich hätte gerne einen Plugin mit einer rein elektrischen Reichweite >80 km. Die allermeisten Strecken im Alltag könnte ich damit rein elektrisch fahren, laden würde ich über meine PV-Anlage und bei längeren Strecken nutze ich den Verbrenner. Was daran „Greenwashing“ sein soll, verstehe ich nicht.
Das Greenwashing besteht darin, dass die meisten Plugin-Fahrer das eben nicht so machen. Die haben den Plugin nicht privat sondern wegen der günstigen Versteuerung als Firmenwagen und das Ladekabel liegt bei Leasingrückgabe original eingeschweißt im Kofferraum.
 
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kcats schrieb:
Im Fall vom Leon wäre ein Neuwagen deutlich billiger vom Rabatt her
Hast du mal in dem Frontera gesessen? Da kommen Erinnerungen an mein Corsa aus 2008 wieder hoch.

Es muss schon was sein wo ich kein Downgrade im Innenraum habe, ich würde vielleicht noch auf den neuen Cupra Raval schielen, der wird mit entsprechender Ausstattung aber auch bei 30K landen und ob ich dann da 5K Förderung bekomme, oder ihn dann ein Jahr später als gebrauchten für 20K bekomme, dann leg ich die 10K lieber noch ein Jahr an.

Wobei es bei mir eh egal ist. Mein zu versteuerndes Jahreseinkommen würde mich für 4K qualifizieren, da ich aber nicht alleine im Haushalt wohne, kommt gar keine Förderung bei rum
 
Zuletzt bearbeitet:
kcats schrieb:
Auf die Laufzeit gesehen ist der Wertverlust nicht so hoch.
Gerade bei den E-Karren ist der Preisverfall immens. schon nach 4 Jahren sind durchaus 2/3 weg. Und selbst so ein kleiner Smart kostet dann halt statt 25k mittlerweile ~10k.
 
Loopman schrieb:
Oh je, du kennst dich ja scheinbar mit Margen aus 😂

So lange ein ID3 in China 25.000 kostet, und das gleiche Auto hier 45.000 erzählt mir niemand was von Margen.

Und das lässt sich auch gewiss nicht auf Lohnniveau etc runter brechen.

Selbst eine überführung wäre günstiger.
 
Arne schrieb:
Das Greenwashing besteht darin, dass die meisten Plugin-Fahrer das eben nicht so machen. Die haben den Plugin nicht privat sondern wegen der günstigen Versteuerung als Firmenwagen und das Ladekabel liegt bei Leasingrückgabe original eingeschweißt im Kofferraum.
Sowas könnte man doch auch irgendwie lösen. Sollen sie halt beim ersten TÜV oder so auslesen wie viel man elektrisch gefahren ist, wenn man dann nach 3 Jahren nicht x km elektrisch unterwegs war muss man die Prämie wieder zurückzahlen
 
Finde die Förderung total bescheuert.
Wer sich privat einen Neuwagen leisten kann braucht keine Förderung, der nimmt sie halt mit.


Man müsste bei Dienstwagen viel mehr auf BEV lenken, damit die in 3 Jahren dem Gebrauchtmarkt zur Verfügung stehen. Um da Masse zu haben um zu lenken, müsste man aber beim Verbrenner in die andere Richtung steuern. Mittlerweile läuft hier aber auch die Zeit davon um eine sanfte Transition zu schaffen. Da muss dann demnächst auch die Keule geschwungen werden, was dann aber wieder nur viel gemaule und gemecker gibt.

Gut, vermutlich wird sich die Förderung auch in der BEV Leasingrate eines Firmenwagens wiederspiegeln, was aber als Anreiz eindeutig zu wenig ist.
Ich hätte da eher ein Paket geschnürt, was den Aufbau der Ladeinfrastruktur fördert.
Sowohl Firmen könnten mit (bis zu) 6000€ pro BEV ordentlich Ladeinfrastruktur bauen, aber auch Privatleute in MFHs können mit (bis zu) 6000€ einen Ladepunkt auf Privatgelände bauen lassen.

Mich würde ein privater Ladepunkt in der MFH TG etwa 2900€ kosten.... auf einem untergemietetem Stellplatz. Das ist mit einer der Hauptgründe warum ich mich gegen einen Firmenwagen als BEV entschieden habe.
Privat könnte man nun vorrechnen dass ich ja (bis zu) 6000€ spare und davon ja locker die Ladestation + Installation bezahlen könnte. Nur kommt hier der Haken: ich werde mir privat sicher kein Neufahrzeug kaufen.

Bei mehr als genug Ladeinfrastruktur beim Arbeitgeber belegen diese Autos keine öffentlichen Ladepunkte. Oder der AG baut sogar öffentliche Ladepunkte. Es wird also für alle anderen viel einfacher, möglichst jederzeit einen freien Ladepunkt verfügbar zu haben.
Mit 6k pro Auto lassen sich auch DC Lader realisieren, Mitarbeiter können also auch morgens ins Büro, Auto für ne halbe Stunde anhängen und hätten dann genug Reichweite für den ganzen Tag.

Beim nächsten BEV Leasingzyklus wird man aber vermutlich nicht nochmal so viele Ladepunkte bauen. Wohin dann mit der Förderung?
Entweder wird sie halt nicht verwendet (tut der Staatskasse gut) oder man müsste eine kreative Lösung finden, wie der AG Anreize hat, weitere Ladepunkte zu bauen statt die Gelder verfallen zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
HOCLN2 schrieb:
Da hatte ich ein Fragezeichen beim Artikel. Ist es Bruttojahreseinkommen (dann lächerlich) oder Nettojahreseinkommen (was mit zwei Berufstätigen Eltern realistisch ist)?
Wie hier ja nun schon mehrfach in diesem Thread angeführt handelt es sich wohl um das „zu versteuernde Einkommen“, also brutto minus Freibeträge, Kindergeld, Steuerklasse, was auch immer … Auch wenn es kein brutto vor Steuern und Abzügen ist, es ist weit weg von netto. Aber gut, für viele hier ist ja offensichtlich „zu versteuernd“ krass weniger als brutto (Lehrer, Beamte, Selbstständige?). Ich habe fast 40% Abgaben inkl. freiwilliger gesetzlicher KV. Sind für mich aber Stellvertreterdiskussionen, es geht ja um das Prinzip, dass keiner der „Zielgruppe“ die Kaufkraft für ein neues BEV hat … Aber gut. Sei es drum … :stacheln:
 
DaZpoon schrieb:
Gerade bei den E-Karren ist der Preisverfall immens. schon nach 4 Jahren sind durchaus 2/3 weg. Und selbst so ein kleiner Smart kostet dann halt statt 25k mittlerweile ~10k.
Ein Verbrenner ist halt ausentwickelt und bei eAutos hat sich gerade in der Batterieproduktion viel getan. Die Autos hatten so einen hohen Verlust ja nicht weil sie auf einmal schlecht waren, sondern weil wenig später Autos auf dem Markt kamen die das gleiche konnten aber viel billiger waren, da die Batteriepreise so drastisch in den Keller gegangen sind, aber jetzt sind wir an einem Punkt wo es nur noch moderat nach unten gehen kann.

Nehmen wir einen Opel Corsa. Der hat als elektro 30K neu gekostet. Da ist die Differenz zwischen Benziner und Elektro noch riesig. Jetzt bekommt man für das gleiche Geld schon deutlich mehr Auto. Nehmen wir den neuen VW ID Polo der ab 25K kosten wird. Radstand ähnlich wie ein Golf, im Innenraum sitzt man also vergleichbar. Der Golf als Schalter bekommt man Liste ab 29,4K. Sind schon mal 4,4K mehr als der Polo und man muss immer noch mit der Hand schalten. Gerade mit der Förderung machen Verbrenner für immer weniger Leute sinn. In meiner 60K Stadt wird gefühlt an jeder Ecke eine Ladestation gebaut, so dass auch Mieter keine Ausreden haben, das sie nirgendswo laden können.
 
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Moritz Velten schrieb:
Nein, wir werfen kein Geld weg, wir tun was für die Umwelt
Ist das Satire? Wenn es um die Umwelt geht, ist das so ziemlich die teuerste Variante pro eingesparte Tonne CO2. Selbst der in DE nicht besonders klug angegangene Ausbau erneuerbarer Energien ist um Faktor 10 geschätzt günstiger je eingesparter Tonne CO2. Man könnte für die Kohle z.B. ein schönes Pumpspeicherkraftwerk bauen - das hält gerne mal 50 Jahre und länger und zahlt die ganze Zeit auf die Wohlfahrt von uns allen ein.

Gerade die Förderung der nachgewiesenermaßen in DE häufig nur wegen des Steuerprivilegs gekauften und kaum elektrisch gefahrenen Plug-Ins ist umweltpolitisch ein Rohrkrepierer.
Warum soll ich 1.500€ Steuern jemand wegnehmen, der ohnehin unter hohen Abgaben leidet, um es jemanden zu geben, der sich einen neuen Hybrid least? Das verpufft einfach und kostet den Steuerzahler enorm.
 
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Taxxor schrieb:
Hast du mal in dem Frontera gesessen? Da kommen Erinnerungen an mein Corsa aus 2008 wieder hoch.

Es muss schon was sein wo ich kein Downgrade im Innenraum habe, ich würde vielleicht noch auf den neuen Cupra Raval schielen, der wird mit entsprechender Ausstattung aber auch bei 30K landen und ob ich dann da 5K Förderung bekomme, oder ihn dann ein Jahr später als gebrauchten für 20K bekomme, dann leg ich die 10K lieber noch ein Jahr an
Opel ist nun auch nicht meine Marke, war ja nur als Beispiel gedacht.

Du kannst dir auch einen Leapmotor B03X holen ab Sommer. Liste ab ca. 25K. Länge ca. 4,3 Meter. Man muss sich ja nur andere Leapmotor Autos anschauen, dann weiß man ja wie der innen aussehen wird. Stellantis vertreibt den in Europa, ergo großes Händlernetz. Vorteil bei den Chinesen fast immer schon volle Hütte.
 
Loopman schrieb:
Und dann kaufen Mittelklasse-Familien also eher einen Neuwagen? 😂
Nein, aber dann lassen sich diejenigen die es sich eigentlich locker leisten könnten vielleicht leichter dazu überreden...
Ich könnte es mir z.B. durchaus ohne die Prämie leisten, Stand jetzt würde ich das aber sogar bei einer Verdoppelung der Prämie auf keinen Fall tun.

Noch interessanter wird es bald bei Firmenwagen wenn sich die Mitarbeiter weigern diese für Privatnutzung zu "nehmen" und das kommt auf jeden Fall da niemand für den "Ladezustand" die Verantwortung tragen will.
 
Wir haben 1 Jahr lang ein E Auto probiert. PV Anlage auf dem Dach. 230km Reichweite - hat sich super angehört.

Bis man halt das erste Mal länger bzw. Weiter weg will. Dann hast du plötzlich nur noch 190km Reichweite weil Sommer Klima oder einfach im Winter weil Winter ist.

Tarifjungel - 57 verschiedene Karten weil jedes Ottoclownsunternehmen seine eigene Karte, Abrechnungssystem hat. Aja und ein Kabel sollte man auch immer dabei haben...

Das Fazit nach 20.000. -> f***k off theoretische Emobilität.
Ich brauche Platz -> einen VW Buzz können die sich für den Preis mit "etwas" Ausstattung hinten rein schieben. Kuck mal was die dafür wollen. 80k wenn ein bisschen Austattung drin ist. Hahah Volkswagen diese Idioten. Anders kann man s nicht sagen.

Ich hab jetzt im Dezember einen neuen Diesel mit 170ps und Allrad gekauft.

Plugin? Nein Danke, da haste das schlimmste aus beiden Welten.

Ich probiers in 10 Jahren nochmal mit E.
 
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