News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

Unabhängig von den absurden Preis einer E-Kiste, Deutschland ist ein Autoland wo ein nicht unerheblicher Anteil der Bevölkerung ein "richtiges" Auto möchte. Mein Nachbar (Harley-Davidson, SUV 8V) ist ein Paradebeispiel, er meint ein Auto muss man nach dem Anlassen spüren und hören, daher ist für ihn dieser völlig überteuerter Elektroschrott von E-Spielzeugautos (O-Ton) keine Alternative. Ich denke so geht es noch vielen und es braucht noch einige Generationen bis E-Autos flächendeckend akzeptiert werden.
 
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Hab mich erst geärgert, weil wir gerade einen neuen Skoda Scala für 18k bestellt haben. Aber unser haushalts-brutto wäre eh knapp über dem was gefördert würde.

Die Konditionen der Förderung sind aber schon skurril, passt eigentlich nur für Beamte.
 
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Ralf74 schrieb:
Du hast Recht, es geht um das zu versteuernde Haushalts-Jahreseinkommen und nicht um das Haushalts-Jahresbruttoeinkommen
Wobei der Unterschied bei Arbeitnehmern in der Regel nicht all zu groß ist
Sind bei uns z.B. gute 30k€.
D.h. um keine Förderung mehr zu bekommen, müssten wir über 120k Brutto-Jahreseinkommen haben.

Nur mal so als Anstoß zu "wer kann sich Neuwagen leisten" etc.
 
MrMorgan schrieb:
So, fährst du ein E-Auto? Bist du schonmal längere Zeit mit nem E-Auto gefahren ohne Lademöglichkeiten zuhause? Oder den User auf den ich mich bezogen hab?

Also ich ja, deshalb kann ich argumentieren das es vlt. ein gewissen "drauf einlassen" mit sich bringt aber weit weg ist von "unbrauchbar"
Ja, bin ich tatsaechlich. Ich habe nichts gegen eAutos. Es lohnt sich aber fuer mich nicht, weil ich rechnen kann. Zufrieden?
 
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podkilla schrieb:
Achso und weil Du hellsehen kannst, laufen jetzt alle los und kaufen sich e-Autos?

Wenn es sich in 25 Jahren fuer mich lohnen sollte, ein eAuto zu fahren mache ich das. Ich verstehe nur nicht wieso das heute ein Argument dafuer sein soll, sich jetzt ein eAuto zu kaufen.

Wie alt sind die Leute hier im Forum eigentlich? ich habe das Gefuehl man diskutiert hier mit Kindern.
Wo hab ich denn gefordert das alle JETZT ein E-Auto kaufen soll?? Hab ich was verpasst?

Im Kopf bin ich gerne ab und an noch Kind, bin ich froh drüber auch wenns körperlich schon manchmal zwickt ;)
Ergänzung ()

podkilla schrieb:
Ja, bin ich tatsaechlich. Ich habe nichts gegen eAutos. Es lohnt sich aber fuer mich nicht, weil ich rechnen kann. Zufrieden?
dann ist doch alles fein, ich schrieb ja bereits das es aktuell nicht zu jeder Lebenssituation passt
 
Sithys schrieb:
Versteh ich nicht... wir sind 3 Jahre einen Plugin-In gefahren. Auf 3 Jahre 96% aller Fahrten elektrisch und lediglich die Urlaubsreisen wurden dann normal getankt. Für uns war der Plug-In die beste Kombi aus beiden Welten.
Kann funktionieren, ja. Ist leider die Ausnahme, da ein Großteil der Plug-Ins Dienstwagen sind, die als steuerlich subventionierte Verbrenner gefahren werden. Ich denke mal das der Anteil in den letzten 1-2 Jahren etwas zurückgegangen ist, seitdem die Dinger durchaus 90-120km schaffen. Trotzdem im Kern Greenwashing.
Abgesehen davon bedeutet deine Aussage, dass du drei Jahre lang zu 96% der Fahrtzeiten mehrere hundert Kilo Motor spazieren gefahren hast.
Botcruscher schrieb:
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ohne die massiven Subventionen gerade bei den Dienstwagen wäre der Elektroantrieb komplett uninteressant. Volkswirtschaftlich ist es eine Vollkatastrophe da die relevante Wertschöpfung im Ausland liegt und insgesamt gering ist.
Glaube ja eher, dass der Elektroantrieb ohne die jahrzehntelangen Subventionen an Verbrennern, Diesel und co. schon deutlich weiter wäre.
podkilla schrieb:
Deshalb hat heute auch jeder Internet, ein Smartphone, eine Waschmaschine... weil technischer Fortschritt generell abgelehnt wird.... steile These.
Denk mal drüber nach was mit den weltmarktführenden Unternehmen passiert ist, die die Weiterentwicklung ihrer Mobiltelefone zu Smartphones abgelehnt oder ignoriert haben.
Die Unternehmen, die das Internet belächelt haben und auf biegen und brechen beim Status Quo bleiben wollten.
podkilla schrieb:
Ich verstehe nur nicht wieso das heute ein Argument dafuer sein soll, sich jetzt ein eAuto zu kaufen.
Es zwingt dich niemand dazu jetzt eins zu kaufen? Dir entgeht kein Geld, wenn du jetzt kein E-Auto kaufst und nicht die Förderung nutzt.
cuthbert schrieb:
Am Ende hätte man wohl eher den Besitz eines E-Autos direkt fördern sollen, statt den Erwerb, wenn es wirklich ein sozialen Impact haben soll. Z.B. durch Sozialleasing oder Bezuschussung des Unterhalts.
Passiert ja eigentlich schon lange. Steuervorteile, Förderung für Wallbox, PV Anlage.
Nicht jeder kann immer jede Förderung nutzen, aber das ist auch nicht der Zweck einer Förderung. Das scheint aber die Erwartungshaltung zu sein, wenn man hier ein paar Seiten liest^^
 
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Was sollen wir zur E-Mobilität verifizieren? Das Ladekartenpoker, die defekten Säulen, Säulen auf geschlossenen Privatgrundstücken, die absurden Preise? Blockier Gebühren 3 Uhr morgens? Die lächerliche Reichweite bei 130 im Winter?

Zweitwagen für Mutti mit eigener Wallbox und sonst nichts. Dafür aber noch immer viel zu teuer gegenüber einem gebrauchten Verbrenner und den Rest des Kaufpreises im ETF.
 
bandchef schrieb:
Und ansonsten: Autos genau so handhaben wie jedes andere Produkt das man kaufen kann.
Wie meinst du das? Wir haben doch schon überall Ausnahmen (reduzierte Mehrwertsteuer; gar keine Mehrwertsteuer), Förderungen (KfW, Aufbaubanken), Subventionen (Landwirtschaft, Industrie, Strom, Gas,... ) und Zölle oder Zollbefreiungen. Fast alle Produkte die wir kaufen können fallen unter einen Punkt oder werden dadurch beeinflusst.
 
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podkilla schrieb:
Es wird lediglich von staatlicher Seite her versucht, durch Subventionen in den freien Markt einzugreifen. Soetwas ist generell abzulehnen.
Fast jeder zehnte Betrieb in Deutschland erhält Förderungen + dutzende weitere Themen die gefördert werden.
 
aspro schrieb:
Ich wüsste nicht, wie deine anekdotische Evidenz irgendetwas am durchschnittlichen Nutzungsverhalten ändert.
Tatsächlich kenne ich persönlich keinen einzigen PHEV-Fahrer, der sein Fahrzeug nicht lädt. Ich bin also kein Einzelfall. Wo die große Menge der "nicht-lader" angesiedelt ist, ist mir bis heute unklar.

Versteckter Kraftstoffverbrauch kostet Plug-in-Hybrid-Fahrer im Schnitt 500 Euro zusätzlich pro Jahr.
Was ein populistischer Unfug. Den Leuten sollte doch klar sein, wann das Auto mit welchem Antrieb läuft.
Wer da von "versteckten Kosten" überrascht wird, muss schon latent dumm sein - die Reichweiten sind bekannt und die Abweichungen auch schon lange kein Geheimnis mehr.

Motoren laufen weiterhin im Elektromodus

Selbst im Elektromodus verbrauchen PHEV-Motoren laut EEA-Daten durchschnittlich 3 Liter Benzin pro 100 km. Dadurch stoßen sie im Elektromodus 68 g CO2/km aus – 8,5-mal so viel wie in offiziellen Tests angegeben. Das liegt daran, dass Elektromotoren in PHEVs meist nicht über genügend Leistung für höhere Geschwindigkeiten oder hohe Steigungen verfügen und der Motor zugeschaltet werden muss. Im Schnitt unterstützt der Motor während knapp eines Drittels der zurückgelegten Strecke.
Was für PHEV sollen das denn bitte sein?

Die Studie wirkt für mich sehr verrissen und mit Zielvorgabe: Schreibt die Dinger mit Gewalt kaputt.

Es ist nicht so, dass die Technologie eine große Zukunft hat, aber mit Fakenews tut man der Energiewende keinen Gefallen.
 
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podkilla schrieb:
Es wird lediglich von staatlicher Seite her versucht, durch Subventionen in den freien Markt einzugreifen. Soetwas ist generell abzulehnen.
Verstehe ich, ist aber viel zu pauschal, weil dann müsste man jetzt auch z.B. Kurzarbeitergeld streichen. Würde dem freien Markt sicherlich auch nicht gefallen.
 
derchris schrieb:
Einfach Dinge wie Steuervergünstigung für Diesel und Dienstwagen Privilegien abschaffen und das Geld in ordentliche Infrastruktur investieren und es wäre allen geholfen
Die 200% Steuern und Abgaben auf Treibstoff müssen ja wohl reichen. Aber klar in der Vergangenheit hat man ja erfolgreich den Wechsel geschafft, in dem man eine andere Sache (hier Treibstoff) unbezahlbar gemacht hat. Da hat der Durchschnittsverdiener sicher direkt 30k auf der Hand, um sich ein neues Elektroauto zu holen, wo er dann mangels Eigenheim doppelt so viel für die kWh an der öffentlichen Säule zahlt wie im Tarif zu Hause.
Ich hätte auch gerne eine Antwort darauf inwiefern die "ordentliche Infrastruktur" meine Kosten zeitnah senken kann. Unter ordentlicher Infrastruktur verstehe ich in allererster Linie Straßen, auf denen man nicht permanent im Stau steht und so Treibstoff + Zeit = Geld verballert.
Auto fahren ist nach der Miete so ziemlich das Teuerste. Wenn man sich natürlich die Immobilisierung der Arbeiterklasse wünscht, ist das ein gangbarer Weg es noch teurer zu machen.
 
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MGFirewater schrieb:
die Förderung auf bestimmte Fabrikate/Herstellungsorte zu beschränken würde sicherlich Klagen nach sich ziehen.
Es muss in Einklang mit Europäischem Recht und WHO Regeln sein. Da ist schon erheblicher Handlungsspielraum. Sowas darf halt kein Aktionismus bzw. Schnellschuss in Verbindung mit völliger Inkompetenz unter Ignorierung aller rechtlichen Gutachten sein (kleiner Wink in Richtung Maskenkauf und Ausländermaut). Am Ende ist es eine Förderung die aus nationalen Steuermitteln bezahlt wird, es wird auch Pauschal niemand ausgeschlossen. Es muss halt in der EU produziert werden und das darf jeder.

Wenn man (ok ich träume) sowas auf europäischer Ebene beschließt wäre die Wucht noch viel größer.
 
@Incanus

Falls das auf mich bezogen war: Ich erkläre weder jemandem wie die Welt zu retten sei, noch glaube ich daran, dass das (noch) möglich ist. Und wenn, dann sicher nur dadurch, dass man in Deutschland E-Autos kauft.
 
@MichaG
Ich glaube ihr könnt den Thread hier erstmal wieder schließen. Ein paar raffen es einfach nicht und müssen mal wieder nach rechts abdriften um, vermutlich um nach likes von Gleichgesinnten zu fischen, Ausländern die Schuld zu geben.
 
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kicos018 schrieb:
@MichaG
Ich glaube ihr könnt den Thread hier erstmal wieder schließen. Ein paar raffen es einfach nicht und müssen mal wieder nach rechts abdriften um, vermutlich um nach likes von Gleichgesinnten zu fischen, Ausländern die Schuld geben.
Niemand gibt den Auslaendern die Schuld, sondern den Regierungen, die sowas zulassen. Hat auch nichts mit rechts oder links zu tun sondern mit Zahlen, Daten und Fakten.
 
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Nagilum99 schrieb:
Es ist nicht so, dass die Technologie eine große Zukunft hat, aber mit Fakenews tut man der Energiewende keinen Gefallen.
Einfach Fakenews zu rufen, ohne wenigstens mal eine andere Studie zu nennen, die nennenswert andere Ergebnisse liefert, nur weil es in deiner Bubble anders aussieht, ist halt auch sinnfrei.
 
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Incanus schrieb:
Du musst passend zu Deinem 'guten Einkommen' Deinen Beitrag leisten.
Tut er sowieso schon mit dem progressiven Steuersatz auf sein Einkommen, seinen Kapitalertragssteuern, seiner Mehrwertsteuer, seiner Grunderwerbsteuer, seiner Grundsteuer, seiner Erbschaftssteuer etc. pp
 
podkilla schrieb:
Tut er sowieso schon mit dem progressiven Steuersatz auf sein Einkommen, seinen Kapitalertragssteuern, seiner Mehrwertsteuer, seiner Grunderwerbsteuer, seiner Grundsteuer, seiner Erbschaftssteuer etc. pp
Es bezweifelt keiner, dass er das tut (Strohmannargument). Nur hat das in den letzten Jahrzehnten trotzdem dazu geführt, dass die Schere zwischen arm und reich immer noch weiter auseinander läuft. Daher kann von einer Umverteilung von oben nach unten keine Rede sein, wie von ihm behauptet. Das Gegenteil ist der Fall.
Und auch diese Förderung hat kein Potential daran irgendetwas zu ändern, da vor allem der Mittelstand profitieren dürfte.
 
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