News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

podkilla schrieb:
Tut er sowieso schon mit dem progressiven Steuersatz auf sein Einkommen, seinen Kapitalertragssteuern, seiner Mehrwertsteuer, seiner Grunderwerbsteuer, seiner Grundsteuer, seiner Erbschaftssteuer etc. pp
Die Kapitalertragssteuer skaliert nicht, wie die Einkommenssteuer, von daher stimmt das nicht wirklich.
 
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aspro schrieb:
Einfach Fakenews zu rufen, ohne wenigstens mal eine andere Studie zu nennen, die nennenswert andere Ergebnisse liefert, nur weil es in deiner Bubble anders aussieht, ist halt auch sinnfrei.
https://www.ingenieur.de/technik/fa...si-zerlegt-e-auto-mythen-was-wirklich-stimmt/

Aber dann kommt beim Diesel-Dieter wieder "Gekaufte Studie(n)" - in der heutigen Zeit hat jeder sein eigenes "recht haben" ;)

Ich komme immer mal wieder zu dem Punkt, das mich Menschen diverser Alters- und Sozialen Gruppen fragen, wie zufrieden ich mit dem E-Auto bin. Und in 80% kommen dann immer wieder die gleichen Stammtisch-Themen zur Sprache, warum man natürlich kein E-Auto kaufen will und dem ganzen Braten "nicht traut" etc. Ist schon ermüdend auf die Dauer.
 
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Bulletchief schrieb:
Die Kapitalertragssteuer skaliert nicht, wie die Einkommenssteuer, von daher stimmt das nicht wirklich.
naja je mehr Geld man hat bzw. je mehr du investierst und Rendite erziehlst desto mehr Steuern zahlst du letztendlich.
 
Incanus schrieb:
Und das ist auch gut so, aber was ändert sich daran durch die Förderung um die es hier geht?
Du hast die Umverteilung gutgeheissen mit Deinem Kommentar. Jetzt sind die, die das Argument aufgreifen, die Themenfremden - interessant.
 
podkilla schrieb:
Du hast die Umverteilung gutgeheissen mit Deinem Kommentar.
Es gibt keine Umverteilung von oben nach unten, wie dort behauptet, die oben sind weiterhin privilegiert. Nur weil eine junge Familie mit zwei Kindern bis zu 6.000€ Zuschuss zu einem neuen E-Auto bekommen könnte, wenn sie sich das überhaupt leisten kann, wird kein Junganwalt zur Tafel müssen.
 
linom1 schrieb:
Ist das nicht skandalös?
Ich finde schon.
Grundsätzlich schon, aber irgendwoher kommt vermutlich unser Lebensstandard und Sozialsystem in Deutschland... (ich bin aber allerdings kein Wirtschaftswissenschaftler ;) )

Skandalöser finde ich eher rechtlich mögliche Steuerschlupflöcher, die, je mehr Geld man hat, desto einfacher zu nutzen sind, gerade für Firmenkonstrukte entgehen dem Fiskus hier Milliarden die eigentlich der Allgemeinheit zugute kommen sollten
 
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Incanus schrieb:
Es gibt keine Umverteilung von oben nach unten, wie dort behauptet, die oben sind weiterhin privilegiert. Nur weil eine junge Familie mit zwei Kindern bis zu 6.000€ Zuschuss zu einem neuen E-Auto bekommen könnte, wenn sie sich das überhaupt leisten kann, wird kein Junganwalt zur Tafel müssen.
Staatliche Eingriffe in den freien Markt sind grundsaetzlich abzulehnen.

Nochmal etwas grundsaetzliches. Unter normalen marktwirtschaftlichen Entwicklungen, wirkt sich jeder technische Fortschritt immer auch positiv auf den Preis aus, heisst der Preis sollte sinken. Je effizienter und kostenguenstiger ich Produkte herstellen, desto guenstiger werden diese Produkte auch fuer den Konsumenten.
Teurer werden Produkte nur dann, wenn Nachfrage groesser als das Angebot. Und dann kannst Du mal gucken wie sich die Preise der Produkte entwickeln. Es geht immer weiter nach oben, weil jeglicher Fortschritt jegliche Effizienzsteigerung von staatlichen Eingriffen und Regularien aufgefressen wird.
Durch staatliche Eingriffe und Subventionen werden diese Marktmechanismen ausser Kraft gesetzt. Staat nimmt Buergern/Wirtschaft Geld weg verteilt es um an irgendwelche anderen, von denen der Staat glaubt, dass das richtig ist. Unabhaengig davon, dass der Staat sowas gar nicht kann, wieso sollte er auch effizienter sein als die Privatwirtschaft entstehen in dem Prozess Ineffizienzen, die wahnsinnig viel Geld verbrennen (Stichwort Staatsquote).

Und bezogen auf die eAutos. Niemand, der rechnen kann, kauft sich ein eAuto. Wenn Du rein die Oekonomie betrachtest und die Investitionen, die noetig sind, damit Du Dein eAuto wirklich im Unterhalt kostenguenstiger als einen Verbrenner betreiben kannst (Subventionen, Firmenwagenbesteuerungsvorteil, eigene PV Anlage) ist das gesamte Konzept einfach nur sowas von schlecht, dass das niemand macht, der in der Schule aufgepasst hat.
Denn wir reden hier immer noch von einem Investment und nicht von einem Hobby (das darf gerne Geld kosten). Dann muss sich dieses gesamte Konzept an anderen Investments messen lassen. Und ich kann Dir verraten, dass ich mein Geld seit Jahren deutlich besser anlege und eine deutlich hoehere Rendite erziele als es eine PV Anlage mit eAuto jemals fuer mich erwirtschaften kann. Es macht also oekonomisch betrachtet hinten und vorne ueberhaupt keinen Sinn.

Und ich zaehle zu den Menschen, die sich sowohl PV als auch eAuto problemlos leisten koennen und mit leisten koennen meine ich Bar bezahlen ohne dass es wehtut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der_Unbekannte schrieb:
Es zeigt, wie groß die Probleme in unserer Gesellschaft mittlerweile sind.
Ich sehe hier gerade nur das gesellschaftliche Problem das sich einige User wieder und wieder triggern lassen und nicht in der Lage sind eine sachliche und faktenbasierte Diskussion zu führen. Und mit dem Abdriften Kommentar hat der User leider nicht ganz unrecht.
 
Incanus schrieb:
Es gibt keine Umverteilung von oben nach unten, wie dort behauptet, die oben sind weiterhin privilegiert. Nur weil eine junge Familie mit zwei Kindern bis zu 6.000€ Zuschuss zu einem neuen E-Auto bekommen könnte, wenn sie sich das überhaupt leisten kann, wird kein Junganwalt zur Tafel müssen.
Natürlich gibt es diese Umverteilung.

Und dieser Zuschuss ist doch nur ein Punkt von so vielen.
Kauf eine Immobilie und vermiete sie.
Kauf Aktien und habe Erfolg damit.
Sei fleißig und erwirtschafte dir ein gutes Einkommen.

Du machst alles richtig und wirst geschröpft.
Auf welcher Grundlage?
Solidarität?

Mit wem?
Ich würde mir gerne aussuchen, mit wem ich solidarisch bin.
Und dabei geht es nicht nur um Menschen direkt.

Ich wohne in einem Geberland und finanziere das shithole Berlin mit meinen Steuern.
Wie kann einem da nicht die Hutschnurr hochgehen?
 
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Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Da kauf ich lieber mit gutem Gewissen noch mal einen sparsamen Verbrenner.

Also wir haben einen Plug-In Hybriden und der wird täglich fürs Büropendeln elektrisch betrieben. Jetzt für Dienstreise in Oberammergau war es aber ganz nett den Verbrenner zu haben. Verbrauch war durch die Kombination auf mit 8l/100km ganz ok (Maybach S580e).

Ja wir sind auch schon mit dem EQS in den Italienurlaub gefahren. Aber gerade dort nervt z.B. das ständige abfahren von der Autobahn (und die Gebühren dann zahlen) zum Laden. Manchmal ist es halt schon angenehmer durchzufahren.

Problem beim Plug-in ist es halt, wenn keiner das Fahrzeug halt auch einsteckt.

OT: die Regelung ist endlich mal sinnvoller. Leute die weniger verdienen bekommen größere Rabatte und auch Familien brauchen in der Regeln größere (teurere) Fahrzeuge.
 
Incanus schrieb:
Das sehen viele Besitzer eines solchen aber ganz anders.
Das duerfen Sie gerne so "sehen", nachgerechnet haben sie es aber nicht oder sie haben generelll keine Ahnung von Finanzen und Anlagemoeglichkeiten. Widerlegt mein Argument also nicht.
Incanus schrieb:
Ein Autokauf ist niemals ein Investment, dass Rendite abwirft, sondern ein Verbrauchsgüterkauf. Von limitierten Luxusfahrzeugen abgesehen, was uns zu den weiteren Aussagen führt:
Nein, der Autokauf per se nicht. Aber die Anschaffungskosten, die bei einem eAuto uU hoeher sind, muessen mit in die Rechnung, genauso wie der deutlich hoehere Wertverlust und keinerlei Wiederverkaufswert (niemand kauft ein paar Jahre altes gebrauchtes eAuto).
Geh lieber auf die anderen Kosten ein wie PV Anlage. Da reden wir naemlich von dem Invest, das sich ueber viele viele Jahre erst rechnen wird. In der Zeit lege ich denselben Betrag an und erwirtschafte deutlich mehr Geld, als ich an km im Unterhalt jemals auf die Strasse bringen koennte. BTW Homeoffice. Ich brauche nichtmal ein Auto.
 
Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Da kauf ich lieber mit gutem Gewissen noch mal einen sparsamen Verbrenner.
Ein guter Freund hat einen Opel Astra Hybrid. Auf dem Dach vom Haus Solaranlage. Kurze Strecken bis 50 km Hin- und Rückweg ( also zur Arbeit und zum Einkaufen,etc.) nur elektrisch. Ladestrom kommt sehr viel von der eigenen Solaranlage.
Also hier pauschal von Greenwashing zu sprechen, halte ich für zu kurz gesprungen.
 
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podkilla schrieb:
Widerlegt mein Argument also nicht.
Das braucht man auch nicht widerlegen, dazu sind sie einfach zu absurd. Siehe 'keinerlei Wiederverkaufswert' oder 'keine Ahnung von Anlagemöglichkeiten'.
 
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Incanus schrieb:
Das braucht man auch nicht widerlegen, dazu sind sie einfach zu absurd. Siehe 'keinerlei Wiederverkaufswert' oder 'keine Ahnung von Anlagemöglichkeiten'.
Das was Du hast nennt sich Erkenntnisangst. Es kann nicht sein was nicht sein darf.
 
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Zwenki schrieb:
Gerade für diese Gruppe ist es relevant. Wenn ich wenig Einkommen hätte und ein Auto bräuchte würde ich keins kaufen, sondern leasen. Das sorgt für planbare Kosten (gerade auch mit Wartung) und weniger Risiken.
Da stimme ich zu.

Mit <2000€ netto musste ich schauen, was ich mache, als ich im Oktober/November letztes Jahr ein neues Auto benötigte.

Neu/Jahreswagen kaufen ging nicht, gebraucht kaufen, nie wieder. Mit Leasing habe ich planbare 130€ im Monat. Drei Jahre Garantie, drei Jahre Leasing. Zwei Inspektionen.

Der Gebrauchte, den ich vorher hatte, hat mich finanziell fertig gemacht. Null planbar.

Was BEV angeht, war nix zu wollen. Wurde dann ein günstiger Mildhybrid (nix deutsches). Zudem habe ich keine Wallbox, weder zu Hause (Miete), noch in der Firma. Aber sagen wir es mal so - In drei Jahren sehen wir weiter. Wenn ich dann eine Lademöglichkeit haben sollte und es dann attraktives BEV-Leasing geben sollte, wäre ich dabei.
 
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podkilla schrieb:
Nein, der Autokauf per se nicht. Aber die Anschaffungskosten, die bei einem eAuto uU hoeher sind, muessen mit in die Rechnung, genauso wie der deutlich hoehere Wertverlust und keinerlei Wiederverkaufswert (niemand kauft ein paar Jahre altes gebrauchtes eAuto).
Dann müsste man die ja ganz billig kriegen können.
 
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