News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

@podkilla
Warum bitte kauft niemand ein paar Jahre altes gebrauchtes eAuto?
 
podkilla schrieb:
Das was Du hast nennt sich Erkenntnisangst. Es kann nicht sein was nicht sein darf.
Das passt aber doch eher zu Deinen Thesen, denn dass es keinen Markt für gebrauchte E-Autos gäbe ist doch eine offensichtliche Fehlannahme.
 
Buttkiss schrieb:
Risiko Akku. Technischer Fortschritt Reichweite und Co. Wertverlust. Keine Reparierbarkeit. In der Familie stand jetzt der dritte Tauschakku auf Garantie an. Mein Onkel hat über ein Jahr Geld für den Ausfall des Autos erhalten, bis er dann selber (er ist einer der wenigen zertifizierten Ingenieure) das Ding eingebaut hat.
 
Solche Prämien hab ich noch nie verstanden.
Wenn es jetzt um bspw. Smartphones gehen würde, die man unter die Leute bringen will, dann kann ich es ja noch halbwegs verstehen. Da sind 100 Euro oder so viel wert. Aber bei einem Auto, besonders E-Autos, die ja locker mehrere zig tausend Euro kosten. Da sind doch 6.000€ ein Tropfen auf dem Heißen Stein. Wieso wird da so ein großer finanzieller Aufwand für betrieben?
 
Warum sollen gebrauchte BEV nicht günstig sein? Sucht euch doch mal einen 10 Jahrealten Zoe oder Smart und schaut was ein vergleichbarer Verbrenner kostet. Für den Rest fehlt das Angebot. Mit ID3 und Kona geht es doch gerade erst richtig los. Der Markt wird durch das Leasing demnächst überschwemmt. Gut gehalten haben sich die BMW I3. Tesla ist auch beim Akku eine wundertütet. Der Zoe reicht von solide bis absoluter Abfall für Verrückte mit tiefen Taschen. Reichweite reicht als Zweitauto.

Aber die lustige Kaufprämie für Private hat damit null gemein. Wer dort die E-Mobilität fördern will muss die Grenze bei den Dienstwagen massiv nach unten drücken. Deswegen gibt es ja nur noch überteuerten SUV Müll den Privat eigentlich keiner fahren will.
 
Zuletzt bearbeitet:
EmViO schrieb:
Da sind doch 6.000€ ein Tropfen auf dem Heißen Stein.
Es soll ja um die Käufer gehen die sowieso ein neues Auto kaufen werden und so eher in Richtung E-Auto geschubst werden sollen. Für viele zählt ja immer noch das Argument das das E-Auto teurer sei als ein vergleichbarer Verbrenner.
 
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mike2105 schrieb:
Es gibt sicherlich Ladestationen in der Nähe, die dir jedoch nicht bekannt sind (hast du dich überhaupt schonmal darüber informiert und bist ein E-Auto als Leihwagen probe gefahren?)
Über Google Maps und der regulären Suche nach Ladestationen gibt es zwischen meinem Haus und der Arbeit genau drei Punkte, die nicht ewig weit entfernt sind. Und alle drei Orte sind Fastfood Ketten wie McDonalds, mit denen ich gar nichts zu tun habe. Davon sind normale Läden mit normalen Lebensmitteln zu weit zu Fuß entfernt, um normal einkaufen zu gehen.
mike2105 schrieb:
außerdem werden es auch immer mehr Ladestationen. Laden kann man auch beim Einkaufen, z.B. bei Lidl, Kaufland, Bauhaus...
Das höre ich seit ein paar Jahren und trotzdem sind die nirgendwo, wo ich bin. Ich fahre sogar immer an drei Tankstellen vorbei. Ich wohne aber auch nicht im Zentrum einer Großstadt.
Kein einziger Laden, in dem ich einkaufe, hat mehr als 2 Ladestationen. Und da ich ca. 30 Minuten pro Woche einkaufe, wird das wahrscheinlich nicht reichen, um das Auto auf 100% zu bringen. Falls die Ladestation überhaupt frei sein sollte.
Das Auto einer Freundin lädt fast eine ganze Stunde von 10% auf 80%. Das ist viel zu lange.
mike2105 schrieb:
Irgendwann gibt es eh keine Verbrenner mehr, wenn ein E-Auto dann nicht in frage kommt, kannste ja die Pferde vorspannen.
Irgendwann könnte ich ein Elektroauto kaufen, aber solange ich eine Stunde meiner Freizeit, besonders wenn ich hungrig bin, opfern muss, werde ich Verbrenner fahren.
Ungesundes Fastfood wie bei McDonalds ist absolut keine Option! So einen Müll will ich nicht. Ich koche immer und alles selbst und achte sehr auf meine Ernährung.

Man könnte Tankstellen mit austauschbaren Akkus ausstatten und die Autos entsprechend bauen, damit man nicht eine Stunde sinnlos verschwenden muss.
Besser wäre aber eine Ladestation bei jedem Arbeitgeber (ab einer gewissen Größe) oder Zuhause oder am Straßenrand, wo sowieso überall Straßenleuchten stehen. Strom ist also da... nur die Ladesäulen nicht. Und die Straßen wurden gefühlt alle 2-3 Jahre aufgerissen, um angeblich Glasfaser zu verlegen. Welches ich bis heute nicht buchen kann.
 
Incanus schrieb:
Dafür gibt es immer mehr Millionäre und gar Milliardäre.

Es gibt mehr Millionäre, weil
(kluge) Menschen es gecheckt haben, dass nach Covid so unfassbar viel Geld im Umlauf war und IHR eigenes, bereits versteuertes Geld auf eigenes Risiko investiert haben.

In Immobilien oder in Aktien.
Beides ist doch regelrecht explodiert.

Apple brauchte 40 Jahre bis zur Bewertung von 1 Billion. Dann nur 4 weitere Jahre für eine Bewertung von 4 Billion USD.

Jeder hätte bei dieser Party dabei sein können.
Aber man kann nicht anschließend hergehen und sagen, gib mir gefälligst aus Solidarität etwas ab.

Bzw… man muss ja ohnehin mind 26,4% davon abgeben. Linke wollen aber noch mehr.
 
Botcruscher schrieb:
Warum sollen gebrauchte BEV nicht günstig sein? Sucht euch doch mal einen 10 Jahrealten Zoe oder Smart und schaut was ein vergleichbarer Verbrenner kostet.
Die zehn Jahre alten BEV sind aber auch mit nichts vergleichbar. Deren Reichweite und Ladegeschwindigkeit sind nicht mehr zeitgemäß.
Und trotzdem kostet so ein zehn Jahre alter elektrischer Smart noch ca. 6000€:

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/...ar&sb=rel&userInput=elektrischer+smart&vc=Car
 
Mich wuerde von den ganzen eAuto Befuerwortern, die sich ja alle super mit Finanzen und Geldanlagen auskennen, Ihre Rechnung interessieren wann sich das eAuto mit PV Anlage amortisiert.
Sollte fuer Euch ja kein Problem sein, denn ihr habt ja alles ganz fein saeuberlich durchgerechnet.

Also Zahlen auf den TIsch. Anschaffungskosten eAuto, Anschaffungskosten PV Anlage, km/Jahr. Wertverlust, Wiederverkaufswert etc.
 
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Das ist Inflation. Die kommt bei jedem an aber eben nicht gleich.

Autos sind zum einen extrem teuer geworden und dank der EU wurde der gesamten Kleinwagenbereich vernichtet.


Haggis such mal bitte was ein anständiger Verbrenner kostet. Den bekommst du nicht für 6000€. Der Gebrauchtmarkt hat auch noch andere Entwicklungen durch gemacht. Verrückte Preise für BEV und Neuwagen sind nur ein Teil.
 
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Und zum Gebrauchtswagenmarkt:
Absolute Zahlen der BEV Besitzumschreibungen in den Jahren

2024 174.959
2025 234.447

bei einem Gesamtmarkt von ca 6.500.000 Besitzumschreibungen.

Es gibt also quasi keinen Gebrauchtwagenmarkt fuer eAutos und das obwohl eAutos seit mittlerweile mehr als 10 Jahren staatlich subventioniert werden.
 
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Botcruscher schrieb:
Haggis such mal bitte was ein anständiger Verbrenner kostet. Den bekommst du nicht für 6000€. Der Gebrauchtmarkt hat auch noch andere Entwicklungen durch gemacht. Verrückte Preise für BEV und Neuwagen sind nur ein Teil.
Ein gebrauchter Benziner-Smart von 2015 kostet auch ca. 6000:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/...=Car&sb=p&userInput=elektrischer+smart&vc=Car

Der Neupreis des BEV-Smart war vor zehn Jahren sicher höher. Also ist der Wertverlust auch größer.
Aber E-Autos von vor 10 Jahren sind eben spürbar schlechter als halbwegs aktuelle Modelle.
 
Ja das sag ich doch. Es ist kein Angebot da. Die Leute fahren was noch irgendwie geht.


Das ist ja der Witz am CO2 Betrug. Der Bürger soll ohne Rücksicht auf Kapital, Kaufkraft und Technologie zum Umstieg gezwungen werden. Ja da hält mich natürlich die pöse Desinformation ab oder auch das komplett fehlende Angebot in relevanten Preisbereichen.
 
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Botcruscher schrieb:
Das ist ja der Witz am CO2 Betrug. Der Bürger soll ohne Rücksicht auf Kapital, Kaufkraft und Technologie zum Umstieg gezwungen werden. Ja da hält mich natürlich die pöse Desinformation ab oder auch das komplett fehlende Angebot in relevanten Preisbereichen.
So einen Scheiß würde ich auch nicht machen.
Wenn sich ein E-Auto lohnt, dann ist es gut.

Ich hätte gerne eins. Ich müsste nie mehr den Umweg zur tanke machen müssen.
Aber ich fahre weit zu wenig als dass sich das für mich lohnt. Da müssten die weit billiger werden.
 
podkilla schrieb:
Es gibt also quasi keinen Gebrauchtwagenmarkt fuer eAutos und das obwohl eAutos seit mittlerweile mehr als 10 Jahren staatlich subventioniert werden.
Also hunderttausende Besitzumschreibungen sind 'kein Markt'? Außerdem musst Du es ja auch in Relation zu den vorhandenen Fahrzeugen setzen. Und die Gründe für eine eventuell längere Nutzung durch den Erstkäufer sind damit ja auch noch nicht geklärt. Eventuell ist es die größerer Zufriedenheit mit dem Fahrzeug?
 
mhhh echt am überlegen den Leapmotor B10 zu laufen, über Apl recht gute Preise ...... und dann noch mit der Prämie
 
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