News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

JaniC schrieb:
Zum Kotzen diese Staffelung. DINK geht mal wieder leer aus, wie bei fast jedem Projekt. Fühlt man sich verarscht. Und wer weniger Haushaltseinkommen hat, mit Kindern, hat andere Prioritäten als ein E-Auto. Realitätsfern.
Stattdessen werden die Autos jetzt teurer werden und man guckt noch mehr in die Röhre.
Aber als Mieter sowieso unrealistisch, gefühlt drei Ladesäulen in der ganzen Stadt (250k), während in London eine Dichte wie Parkuhren Realität ist. Deutschland einfach 2006.

Beim vorherigen Prämiensystem haben es die ganzen Leute ausgenutzt und sich ständig neue Teslas geholt und dabei fast noch Gewinn gemacht.

Und von der ganzen Verarsche mit Hybriden mal ganz zu schweigen. Bananenrepublik, echt.
Das passt nicht so ganz zusammen. Die Teslaflipper waren genau die Einkommensschicht, welcher Du dem ersten Absatz nach angehörst. Genauso wie die, welche 2021 die Wallbox quasi geschenkt bekommen haben.
 
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Prozentual bekommen vermögende Single besser bei weg als Familien mit Kindern.

Warum bekommt der Single unter 45.000,- zvE 5000,- Förderung
Aber die Familie mit zusammen 60.000,- € zvE kommt auf 4500,- Föderung.

Die haben Kosten für 2 Erwachsene und das Kind. Und die Mehrförderung ist 500,- € ? Das ist bei den meisten Modellen die Wärmepumpe für die Heizung maximal. Mach doch lieber de doppelte Förderung und dann das cap bei 70.000
 
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derchris schrieb:
Kein Geld für das "9 Euro Ticket" aber 3 Milliarden für eine Förderung, wo nur wenige von "profitieren". Vielleicht wollen wir fliegen noch günstiger machen ... oh wait.
Und selbst wenn das Monatsticket 100€ kostet ists n nobrainer wenn du jeden Tag öffis nutzen kannst.
So Billig kommste mit keinem PKW im Monat zur Arbeit.
 
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Dann können die Hersteller ja wieder die Preise entsprechend erhöhen...
 
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szaKaL23 schrieb:
Und was hätte das für einen positiven Effekt? Gar keinen.
Gebrauchte E-Autos wären dann schlagartig teuerer und gebrauchte Vebrenner bestenfalls günstiger.

Gute Geschäfte für einzelne, aber wieder am Ziel vorbei.
Man will doch auf längerer Sicht die e-Autos pushen und angeblich die Umwelt schonen.
Warum schiebt man nur den reicheren Neuwagenbesitzern und den Autokonzernen alles in den Rachen?

Bekommt man für ein gebrauchtes e-Auto einen Zuschuss, schont man die Umwelt und wird sich wieder ein gebrauchtes e-Auto kaufen, da sich die Preise stabilisieren werden bzw. jeder auch sich mehr einen Gebrauchten zulegen würde.

Damit wird aber auch ein beliebter Trick der Autohäuser für Neufahrzeuge berücksichtigt - man meldet ein neues Fahrzeug nur für wenige Wochen an, obwohl es schon einen festen Käufer als vereinbarten "Zweitbesitzer" hat. Wer nimmt derzeit nicht eher ein gefaktes Neufahrzeug als einen Gebrauchten, welcher durch Leasings und abgelaufenen Werksgarantien erheblich schlechter dasteht.

Somit würden auch Neufahrzeuge nach kurzer Zeit verkauft werden, aber die größenwahnsinnigen Konzerne wollen ja alles im Vollpreis von den jetzt schon überteuerten Neupreisen.
 
JaniC schrieb:
Zum Kotzen diese Staffelung. DINK geht mal wieder leer aus, wie bei fast jedem Projekt.
Meinst du DINK brauchen irgendwelche unterstützung. Ich finde Haushalt ohne Kinder überhaupt was zu geben ist bescheuret.
(Ich falle in die Kategorie)
Man hat es weniger Not (ein Auto ist eher Luxus als Notwendigkeit) und auch immer mehr nutzbares Einkommen als Leute mit Kindern.

Aber im allgmeinen finde ich solche Prämien absolut bescheurt. Wer es sich leisten kann kauft sich eins. Ich hatte die Diskussion mit meinen Eltern, die einfach vor der Technik zuviel Angst haben, aber auch dem Preis. Wobei es Technik/Umbau und Infrastruktur mehr ist als der Preis. Warum nicht Verbrenner um 5000 teurer machen statt umgekehrt. Dann kann man zumindest die 5-10k Unterschied effektiv ausgleichen.

Am Ende wird China die Klimaziele retten. In Österreich wird der Xpeng P7+ zusammen geschraubt und das Ding soll für 50k kommen, diverse EV klein Wagen kosten fast 40k aktuell. Aktuelle sind viele EV der letzten paar Jahre massiven Wertverlusten ausgesetzt, da erst jetzt wirklich praktische Technik kommt. Wenn sich doch noch irgendwelche Feststoffakkus etablieren und billig werden (ohne Rohstoff probleme) dann haben wir in 10 Jahren einen Markt und die Karren werden deutlich im Preis fallen. Den abgesehen vom Akku kann das restliche Auto eigentlich viel billiger sein als beim Verbrenner wenn man nur versucht ein billiges Auto zu bauen. Weniger Getriebe, kein Motor, all den pompösen Schnickschnack muss man ja nicht unbedingt verbauen. Mein letztes Auto hatt kein funkionierendes Radio für 3 Jahre hat mich nicht gestört nur die kaputte Klima hat am Ende genervt, aber sonst waren die Bremsen in gutem Zustand und die Lenkung, der Rest muss halt funktionionieren.

Vermutlich werden es die Chinesen vor machen, aber sobald die Hersteller merken da ist was zu holen wenn man einfach mal ein minimal fahrbares Gerät bastelt dann fallen die Preis.
 
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P4ge schrieb:
Warum bekommt der Single unter 45.000,- zvE 5000,- Förderung
Aber die Familie mit zusammen 60.000,- € zvE kommt auf 4500,- Föderung.
Weil das ganze Ding in drei Meetings á 15 Minuten abgewickelt war.

1. Termin: Macht mal Konzept Förderung
2. Termin: Ah. Schon nicht schlecht. Aber ich brauch hier mehr Drama und ein Statement: Für Untere Schichten, gegen obere Schichten.

Dann hat irgendein Praktikant in seiner Kaffeepause mit seinem Geodreieck noch einen roten Strich über irgendein Einkommen gezogen, also folgte

3. Termin: Perfekt! Das verkaufen wir denen!
 
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9€-Ticket würde mir auch wesentlich besser gefallen als Geldsenke. Nicht zuletzt, weil ich als Wenigfahrer mir das durchaus gönnen und einige PKW-Fahrten damit ersetzen würde. Ein Auto abschaffen würde ich deshalb mit Sicherheit nicht.

Bin auch der Meinung dass DINKs (bin selber einer) in aller Regel keine Förderung brauchen. Für meine/unsere Kaufentscheidung für einen gebrauchten Verbrenner vor einem halben Jahr hätte diese Förderung hier aber auch keinen Unterschied gemacht.
 
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duskkk schrieb:
Meinst du DINK brauchen irgendwelche unterstützung. Ich finde Haushalt ohne Kinder überhaupt was zu geben ist bescheuret.
Ich falle in die Kategorie.
Man hat es weniger Not (ein Auto ist eher Luxus als Notwendigkeit) und auch immer mehr nutzbares Einkommen.
Aber vielleicht landet deren Geld auf irgendwelchen Sparbüchern und hätte einen positiveren Effekt, wenn es verkonsumiert wird.
 
Legale Steueridee:

Wenn ich 2 Verbrenner Porsche fahre, mehrere Millionen € Vermögen habe, aber mein Einkommen unter 80.000 € ist, weil ich mir aus meiner eigenen GmbH einfach nichts ausschütte, bekomme ich vollkommen legal tausende € für ein Elektroauto bezuschusst? Nächstes Jahr erhöhe ich dann mein Gehalt wieder.

Oder als Paar aus einem gemeinsamen Haushalt eine WG machen.....

Oder mit einem Hybriden das Finanzamt austricksen, aber zu 100% Verbrenner fahren und das Dienstwagenprivileg mitnehmen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habs ja nicht so mit Steuern, aber das zvE ergibt sich doch aus dem Einkommen abzüglich der Freibeträge. Allein Grund und Kinderfreibetrag wären bei einem Paar mit einem Kind schon 30.000€, also Bruttoeinkommen 70.000€ für die volle Förderung.

Grundsätzlich sehe ich die Förderung in der Form aber auch Kritisch, wie üblich mutet es wieder nach Prinzip Gießkanne an bei dem viel zu viele Fördergelder bei Menschen landen die es eigentlich nicht nötig hätten.
 
SKu schrieb:
Das wird die deutsche Automobilindustrie auch nicht retten, die bereits 25.000 € für einen Kleinwagen (VW Polo) haben möchte.
Da sind die Deutschen aber nicht alleine. Ein Aygo X, ein Kleinst-SUV (der Aygo ist ein Kleinstwagen, also eine Klasse unter dem Polo) kostet ja auch schon mindestens 20.000 Euro. Will man bisschen Ausstattung, zahlt man dann auch 25.000 Euro und man fragt sich, warum man dann für das Geld nicht tatsächlich eine Klasse höher geht und Yaris kauft, bei den man Innen dann tatsächlich auch etwas mehr Platz hat.
Denn der Innenraum vom Aygo X, auch vom neuen Aygo X Hybrid, unterscheidet sich quasi NULL vom alten Drilling-Aygo

So oder so halte ich von solchen Prämien und Subventionen nichts, weil die dann eh von Händler und Hersteller eingepreist werden.
 
Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Da kauf ich lieber mit gutem Gewissen noch mal einen sparsamen Verbrenner.
Hab einen.
Hyundai Santa Fe und fahre ca. 10000km im Jahr.
8000km elektrisch zur Arbeit oder zum Einkaufen.
2000 km mit Benzin für Urlaub oder mal längere Fahrten.

"Tanken" vom Dach ist einfach viel günstiger als Benzin und würde die Kiste auch wieder kaufen, solange es keine elektrischen mit Range extender gibt.
 
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Wenn ich das alles richtig sehe, bin ich aktuell förderwürdig und nehme die Prämie natürlich mit, aber das PHEV gefördert werden ist ja wohl ein Scherz. Mein BEV kommt wahrscheinlicher im März und ich freue mich, dass ich der Preiserhöhung aufgrund meiner Bestellung im September aus dem Weg gegangen bin. Ich bin gespannt.

Edit: ist die Prämie in irgendeiner Form steuerlich relevant oder erhöhen sich dadurch irgendwelche Abgaben?
 
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Drakrochma schrieb:
"Tanken" vom Dach ist einfach viel günstiger als Benzin und würde die Kiste auch wieder kaufen, solange es keine elektrischen mit Range extender gibt.
Je weniger man fährt, deston unrentablerr ist ein E-Auto. Selbst wenn Benzin 5€ kosten würde und Strom gratis, wäre es für mich billiger, den Verbrenner weiter zu fahren als jemals ein Neukauf.
 
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Eigentlich ein Wunder, dass Brennstoffzellenfahrzeuge nicht direkt groß gefördert werden (Techologieoffenheit und so…), wäre ein extrem logischer Schritt nachdem das dazu passende Tankstellennetz schon wieder kleiner wird und Modelle von Markt genommen werden (deutsche Hersteller da aber noch immer mit experimentieren).

Was ist eigentlich aus dem Plan geworden auch gebrauchte Fahrzeuge förderfähig zu machen? Kein Mensch mit Jahresbrutto <45.000€ der noch bei Verstand ist kauft doch einen Neuwagen. Tendenziell eher Blendwerk bzw. leichte Subvention für höhere Einkommen (auch wenn deren Fahrzeuge eher nicht nach drei Jahren weiterverkauft werden, was eher ein Förderprogramm für niedrige Einkommen wäre.
Mal die Preislisten beobachten, ob da in Kürze alle Fahrzeuge 3k teuer werden.
 
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Postman schrieb:
Man will doch auf längerer Sicht die e-Autos pushen und angeblich die Umwelt schonen.
Warum schiebt man nur den reicheren Neuwagenbesitzern und den Autokonzernen alles in den Rachen?
Weil ich in diesem Fall nicht an Kategorien wie „arm“ und „reich“ denke.

Dafür ist diese gesamte Fahrzeugförderung ungeeignet und jede andere Maßnahme bei der mehr Netto vom Brutto bleibt, wäre langfristig effektiver. Ja auch für die E-Auto Expansion.

Und wenn ich persönlich schon eine Autokaufförderung als Ultima Ratio sehe, dann tatsächlich für alle, so dass der Markt einschließlich des Gebrauchtwagenmarkts befüllt wird.

Dein Vorschlag, würde doch „reiche“ noch mehr bevorteilen.
Die würden jetzt ihre alten abstoßen, weil die Nachfrage für Gebrauchte so weit steigen würde, dass sie diese vielleicht sogar ohne Verlust zu dem damaligen Preis verkaufen würden.
Und bei diesem Kreistausch kaufen auch wieder nur „reiche“, welche ein bisschen was sparen wollen, die gebrauchten E-Autos.
Die „ärmeren“ schauen dabei von außen zu.

Insgesamt würden dann die Gebrauchtfahrzeuge lange teuer bleiben und Neuwägen noch teurer werden.
 
yamaharacer schrieb:
Dann kann ich mir auch leisten was ich will ohne irgendwelche Anreize.
Genau das will der Staat ja nicht. Er will die Entscheidung zugunsten eines Elektrofahrzeugs unterstützen, in dem er eben etwas dazuschießt. Die Ziegruppe ist also ganz klar "ich hätte mir einen Diesel/Benzin-Neuwagen geholt, aber mit der Prämie nehme ich nen Hybriden oder Elektro-Wagen."
 
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Ryzen 14900KS schrieb:
Ja, ne, ist klar ... Unter 50k brutto Familieneinkommen mit Kindern kaufen ein BEV für ... mehr oder weniger ein Bruttojahreseinkommen? Bei sowas frage ich mich immer, in welcher Welt bzw. welchem Elfenbeinturm diese Poliker bzw. Bürokraten leben. So eine Familie kauft sich maximal einen Dacia, wenn sie sich überhaupt ein Auto leisten können, neben der Miete und sonstigen, laufenden Kosten. Und eine Lademöglichkeit zu Hause haben die sicher in 99% der Fälle auch nicht. Echt wirklichkeitsfern sowas. :freak:
Es geht hier nicht um das Bruttoeinkommen, sondern das zu versteuernde Einkommen. Schon mal eine Steuererklärung gemacht - ich glaube nicht! :rolleyes:
Denn auf dem Einkommenssteuerbescheid steht dann das zu versteuernde Einkommen drauf.

50k zu versteuerndes Einkommen sind ca. 70k Bruttoeinkommen (so ganz grob).

Ob man sich damit einen Neuwagen kaufen kann, klar kann man das. Warum auch nicht, darf doch jeder für sich selbst entscheiden, wofür man das Geld ausgibt. Manche von euch kaufen sich auch Grafikkarte für über 3000 € :freak:

https://www.steuern.de/zu-versteuerndes-einkommen
1768843854856.png
 
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