News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

Ja ich weiss jetzt auch nicht mehr wie ich dir das jetzt noch anders erklären soll @Stanzlinger
Wir reden beide von der Gegenwart, aber du ignorierst entweder, dass man die letzten drei Jahre nachweisen muss, oder setzt vorraus, dass dein glückliches Ehepaar schon 2023 die Braut als Minijobblerin beschäftigte, in weiser Vorraussicht, dass 2026 ne E-Auto Förderung kommt.
 
Staubor schrieb:
Das passt nicht so ganz zusammen. Die Teslaflipper waren genau die Einkommensschicht, welcher Du dem ersten Absatz nach angehörst. Genauso wie die, welche 2021 die Wallbox quasi geschenkt bekommen haben.
Wallbox als Mieter? Joar. Und TeslaFlipper ist moralisch so armselig, dass ich das mal ganz weit weg von mir sehen würde. Nee. Das waren anderer Typ Mensch.
 
Letztendlich ist die Gesamtökobilanz eines E-Autos (also wenn man die Produktion und besonders die Batterien über den durchschnittlichen Zeitraum der Nutzung mit einrechnet) m.W. gar nicht so viel besser als die eines Verbrenners. Also mMn fraglich, wie groß der Beitrag zum Klimaschutz gegenüber effizienten modernen Verbrennern ist. In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ohnehin schwierig. Kann auch sein, dass es eher als Konjunkturspritze für die schwächelnde Auto-Industrie gedacht ist, das würde wohl mehr Sinn machen.

Aber ich sag mal so: Wenn etwas konkurrenzfähig und attraktiv ist, muss man keine Prämien für den Kauf geben. Daran wird sich auch nichts geändert haben, wenn die Prämien auslaufen. Am Ende wäre es vielleicht schlauer, mehr in die Ladeinfrastruktur zu investieren.
 
Precide schrieb:
Zum einen geht bei mir die Liste bis 80k Einkommen und zum anderen glaube ich brauchst du nen Realitätscheck ;)
Ich arbeite recht viel mit jungen Leuten die im Metall-Tarif für ihr junges Alter absurd gut verdienen. Du kannst dir glaube ich gar nicht vorstellen, was die sich damit kaufen.
Ich hoffe mal einen Verbrenner.
 
Als ob bei Familien mit mehreren Kindern und geringem Haushaltseinkommen die Prämie irgendwas reißen würde… Außerdem führt so ein Förderprogramm natürlich auch zu steigenden Preisen.
Anderer Punkt: Die allgemeine Preisentwicklung. Habe in Q1 25 einen Neuwagen bestellt (kein E-Auto). Bis zur Auslieferung im Oktober war der Preis fast 2.000 Euro (knapp 8%) gestiegen.

Ich denke dieses Programm wird nahezu wirkungslos verpuffen und höchsten den Herstellern in Korea/China als Preisführer nutzen.
 
szaKaL23 schrieb:
Wir reden beide von der Gegenwart, aber du ignorierst entweder, dass man die letzten drei Jahre nachweisen muss, oder setzt vorraus, dass dein glückliches Ehepaar schon 2023 die Braut als Minijobblerin beschäftigte, in weiser Vorraussicht, dass 2026 ne E-Auto Förderung kommt.
Es ist doch bei reichen meistens so, das die Frau wenig oder gar nichts verdient, also voll Förderfähig ist. Er verdient zu viel und geht daher leer aus. Sind beide nicht verheiratet, kann sie die Förderung beanspruchen und er zahlt. Heiraten sie dann, hat sich an ihrem Einkommen in den letzen drei Jahren ja nichts verändert. Ich selbst lebe mit einer Frau ohne Trauschein seit 20 Jahren zusammen. Sie wäre daher berechtigt, ich nicht.


Eine WG ist ja pauschal erstmal kein gemeinsamer Haushalt, stichwort eheähnliche Gemeinschaft. Hartz 4 Regeln greifen hier aber nicht. Wenn ich ohne Heirat bestimmte (Steuer)Vorteile nicht nutzen kann, dann darf mir auch kein Nachteil erfahren, wenn ich absichtlich darauf verzichte, daher sie als Mitbewohner durch mich trotzdem die Förderung nutzen kann
 
Mr.Zweig schrieb:
Aber wie ich unsere Regierung kenne steigt nach der ganzen Umstellung dann der Strompreis soweit, dass dem Bürger die hart erarbeitete Investition wieder auf die Füsse fällt. Danke Merkel /s
Du hast es erkannt. Das wird kommen.

Die Prämienzusammenstellung ist ein Witz...
Haushalt mit Kinder bis 45k? Die sind froh, wenn sie überhaupt ein Auto haben...
 
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Alles zu teuer...
Anstatt irgendwas zu subventionieren sollte man als Hiesiger Autobauer die Fahrzeuge um 25% günstiger anbieten auf dem Heimischen Markt.

Als "Trotzreaktion" gegen die Zölle.

Würde für volle Auftragsbücher sorgen und mehr Beschäftigung.

Auf der anderen Seite halt für weniger Umsatz/Gewinn. Und hier schlägt der Lobbyismus wieder zu.
 
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Loopman schrieb:
Hmm, mit einem Brutto-Einkommen von 80/90k/100k Jahr kauft man sich aber normalerweise kein 100k Neufahrzeug 😉
Da least man sich ein Auto mit 100k Liste und wundert sich ein paar Jahrzehnte später, warum man kein Vermögen aufbauen konnte.
 
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Banned schrieb:
Letztendlich ist die Gesamtökobilanz eines E-Autos (also wenn man die Produktion und besonders die Batterien über den durchschnittlichen Zeitraum der Nutzung mit einrechnet) m.W. gar nicht so viel besser als die eines Verbrenners.
Auf die Lebenszeit gesehen deutlich besser, mittlerweile ist der Kipppunkt schon idR. merklich unter 100.000km. Dazu kommt, dass das mit der Zeit immer besser wird, da sich die Produktion verbessert/anders skaliert sowie beim Laden die Bilanz auch eher nach oben geht, je mehr regenerative Quellen im Strommix landen. Dagegen ist der Verbrenner halt schon lange am technologischen Limit.
Ob die Ökobilanz jetzt ein Kaufkriterium ist, muss aber jeder für sich entscheiden :D Ich find da persönlich den Fahrspaß deutlich interessanter beim Elektro.
 
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Banned schrieb:
Kann auch sein, dass es eher als Konjunkturspritze für die schwächelnde Auto-Industrie gedacht ist, das würde wohl mehr Sinn machen.

Da fragt sich aber auch, wieviel von dem Geld überhaupt in Deutschland bleibt und nicht nach China wandert.
 
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Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Da kauf ich lieber mit gutem Gewissen noch mal einen sparsamen Verbrenner.
Dröseln wir das mal auf. Da ich seit 8 Jahren ein PHEV privat(!) fahre kann ich bisschen was dazu sagen. Plugins können(!) sparsam sein. Dank Lademöglichkeit auf der Arbeit mittlerweile sogar auf beiden Strecken rein elektrisch. Rekord waren knapp 6000 km mit einer Tankfüllung (halbes Jahr). Problem sind die Dienstwagenfahrer, die selten bis nie laden. Mein Passat war ein wenige Monate alter Jahreswagen mit jungfräulichem Kabel im Kofferraum und 15.000 km Laufleistung. 3 mal darfst Du raten wieviel elektrisch der gefahren wurde. Immerhin verhält er sich auch ohne Laden wie ein Vollhybrid, wegen höherem Gewicht aber natürlich weniger effizient und auf der Autobahn bringt das ebenfalls nichts. Alles in allem finde ich das bei passendem Fahrprofil und rein elektrischem Arbeitsweg schon nicht schlecht. Mittlerweile würde ich aber ein rein elektrisches Auto kaufen (für das leider aktuell das Geld fehlt). Damals gab es keine bezahlbaren Elektroautos, die mir gefallen hätten. Ein Model 3 kam in Deutschland erst 2018, mein Favoritentyp Kombi gab es elektrisch gar nicht. Meine Wahl lag zwischen einem 190 PS 2.0 Benziner oder eben dem GTE. Mit dem GTE habe ich alles richtig gemacht. Du siehst wie so oft im Leben: Es kommt drauf an. Für Privatleute, die in der Regel sparsam fahren wollen, sind Plugin-Hybride nicht die schlechteste Wahl. Ich würde mittlerweile aber auch lieber dauerhaft elektrisch fahren, ist nur wie gesagt aktuell nicht drin.
 
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@Stanzlinger
Das sind viele Gedanken und viel Aufwand um nun eine Ehe für eine läppische Prämie einzugehen, wobei man das Auto als Dienstfahrzeug für die Partnerin über den Betrieb viel günstiger kaufen oder leasen könnte.
Aber hey. Lass dich nach 20 Jahren wilder Ehe nicht abhalten.
Aber vielleicht wechselt du doch mal deinen Steuerberater, denn ein guter hätte dir die Jahre zuvor sicherlich geraten, wann der richtige Zeitpunkt für ein Neuwagenkauf gewesen wäre.

@Inxession
Ich glaube, dass die traurige Wahrheit ist, dass der heimische Markt nicht lukrativ genug ist um eine Preisreduzierung von 25% aus den Rippen zu schneiden.
Aber auch ich sehe es so, dass der Einstieg beim Golf 10 bis 10k niedriger sein sollte.
 
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Die Förderung ist der größte Quatsch.
Was war bei der letzten Förderung als sie weggefallen ist? Die Hersteller haben die Fahrzeugpreise einfach um den Betrag der Förderung gesenkt und man landete beim gleichen Preis.
Also kann man ja jetzt wieder die Preise schön nach oben korrigieren.

LikeHike schrieb:
Tesla würde Danke sagen, aber die deutschen Hersteller würden wahrscheinlich direkt im Kanzleramt anrufen... Da kriegst ja quasi garnichts für unter 40k, den ID.3 vielleicht relativ nackig.
Du kriegst sogar ziemlich viel für unter 40k. Sogar was mit Ausstattung im Gegensatz zu der nackten Tesla Büchse.
Ihr Tesla Fanboys solltet nicht immer vom Listenpreis ausgehen, nur weil Meister Elon keinen Rabatt gibt auf seine Karren. ;)
 
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KlaasKersting schrieb:
Rentner.

Statistisch hohes Vermögen bei geringem Einkommen, kaufen gerne Neuwagen, hohe Eigenheimquote (Wallbox)...

Und sie retten dabei auch noch den Planeten in dem sie sich das Chinesische E-Auto, durch Sondervermögen auf dem die undankbare Jugend sitzen bleibt, subventionieren lassen xD
 
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Bei denen die auf diese Prämie angewiesen wären wird sie in dieser Form nichts bringen - aber man hat ja etwas getan...
Banned schrieb:
Am Ende wäre es vielleicht schlauer, mehr in die Ladeinfrastruktur zu investieren.
Du willst doch nicht etwa mit Logik argumentieren - "unsere" Politiker sind inzwischen so weit von der Bevölkerung entfernt, dass sie überhaupt gar nichts mehr verstehen und nachvollziehen können.
 
„Die höchste Prämie von 6.000 Euro gibt es für ein vollwertiges E-Auto in einem Haushalt mit mindestens zwei Kindern und einem zu versteuernden Jahreseinkommen von maximal 45.000 Euro.“

Dürfte wohl nicht viele Leute geben, die das Maximum bekommen…
 
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Abrexxes schrieb:
Plug-in-Hybrid-Antrieb ist der grösste Greenwash aller Zeiten. So was zu fördern.....
Da kauf ich lieber mit gutem Gewissen noch mal einen sparsamen Verbrenner.
Im Gegenteil. Das nächste Auto wird vermutlich genaus so ein Plug-In-Hybrider werden. Nur Elektro geht einfach nicht sinnvoll, wenn man Zuhause nicht laden kann.

Dass andere das teilweise missbrauchen und nur mit Tank fahren, ändert ja nichts am grundsätzlich sinnvollen Konzept.
 
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