News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

@Extraportion25

Ist auffällig, dass vor allem die Nicht-BEV Fahrer erzählen, was BEV Fahrer für Probleme haben.

Bon Verbrennerfahrern hört man nie (!) Probleme (mit Motor, Getriebe zum Beispiel), die laufen alle wie ne eins. Freue mich schon, wenn mein jährliches Ölwechselintervall (inzwischen mehr als 250€) und der teure Zündkerzenwechsel wegfällt.
 
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MichaG schrieb:
Die höchsten Prämien gibt es für Haushalte mit Kindern und einem Jahreseinkommen bis 45.000 Euro.
Weil die sich bestimmt ein neues (Elektro)Auto kaufen, maximale Förderung hin oder her.

Selbst netto ist das nicht "viel", wenn man monatlich nen vierstelligen Betrag für's Haus abdrücken darf und dann noch nebst sich selbst und Partner mindestens ein Kind bewirtschaften muss.

lalanunu schrieb:
50k zu versteuerndes Einkommen sind ca. 70k Bruttoeinkommen (so ganz grob)
Und das soll jetzt "viel" sein als Familie? Pro Elternteil 35000 Euro brutto im Jahr sind keine 3000 Euro im Monat.

Diese "Prämie" ist für mich nichts weiter als Augenwischerei und Schöngerede.
 
Stanzlinger schrieb:
Legale Steueridee:

Als reicher Geschäftsführer einer GmbH würde ich mir selber nun das Gehalt reduzieren und könnte die Prämie so voll mitnehmen. Nächstes Jahr erhöhe ich dann mein Gehalt wieder. Oder als Paar aus einem gemeinsamen Haushalt eine WG machen.....
Brillant.
Problem ist nur, dass bei den Behörden genau so ein Fuchs arbeitet und du dieses Gehalt für die letzten drei Jahre nachweisen musst.
 
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Wieviel von dem ganzen Geld wohl im Ausland, überwiegend China landet?

Die deutsche Wirtschaft und vor allem auch Autoindustrie schwächelt.
Da müsste sich doch der Staat, wenn er schon unbedingt förder will, etwas überlegen, damit das Geld im Land bleibt.
Ausbau der Ladeinfrastruktur wäre z.B. eine Möglichkeit gewesen.
 
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Myki schrieb:
Freue mich schon, wenn mein jährliches Ölwechselintervall (inzwischen mehr als 250€) und der teure Zündkerzenwechsel wegfällt.
Als Werkstattester habe ich für meine Autos seit 10 Jahren kein Geld mehr in der Hersteller Werkstatt lassen müssen. Wird alles bezahlt, wenn man splittet. Werden ständig neue Teilnehmer gesucht - findet man bei Google in Massen
 
LikeHike schrieb:
Tesla würde Danke sagen, aber die deutschen Hersteller würden wahrscheinlich direkt im Kanzleramt anrufen... Da kriegst ja quasi garnichts für unter 40k, den ID.3 vielleicht relativ nackig.
Tja deren Problem wenn man Produkte an dem bedarf vorbei entwickelt.
Die DE Hersteller bauen eine Prestige Objekt nach dem anderen.

PS: E-Auto mögen zwar besser fürs Klima sein aber schlechter für die Umwelt.
 
Ich kenne einige E-Auto-Fahrer und die sind eigentlich alle ganz zufrieden, die Autos sind allerdings natürlich auch recht neu. Irgendwelche Problemchen gibts früher oder später bei jedem Auto.

cruscz schrieb:
Was ist eigentlich aus dem Plan geworden sich gebrauchte Fahrzeuge förderfähig zu machen?
Die gebrauchten E-Autos werden ja sowieso von irgendwem gekauft und bleiben in der Flotte, es geht darum, neue E-Autos in die Flotte zu bekommen und Verbrenner zu verdrängen.
 
szaKaL23 schrieb:
Problem ist nur, dass bei den Behörden genau so ein Fuchs arbeitet und du dieses Gehalt für die letzten drei Jahre nachweisen musst.
Da das Vermögen auf dem Konto nicht zählt, kann man sich selbst auch 3 Jahre lang als Minijobber anstellen. Und was früher war, gilt ja nicht für die Zukunft. Kann ja früher gut gelaufen sein der Laden und ab morgen nicht mehr. Das soll verboten sein? Kein Gesetz kann einem verbieten, für weniger in Zukunft zu arbeiten.
 
Anstatt eine Prämie anzubieten, sollten sie den Strom lieber günstiger machen, Deutschland hat den teuersten Strom. Viele müssen öffentliche oder private Ladestationen nutzen, mit Strompreisen von 0,60 bis 1,20 € pro kwh. Das ist teurer als Kraftstoff. Viele haben zudem nicht die Möglichkeit, eine Wallbox zu installieren, da sie in Mehrfamilienhäusern wohnen.
 
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Wenn ich das nun richtig verstehe besteht keine UVP-Bindung mehr oder? Wenn nein könnte das interessant sein weil die alte Förderung war im Prinzip nichts außer man wollte das kleinste E-Auto kaufen. Möchte man ein 80+ kW/h Akku war das schon nicht mehr Förderfähig.
 
Stanzlinger schrieb:
Da das Vermögen auf dem Konto nicht zählt, kann man sich selbst auch 3 Jahre lang als Minijobber anstellen. Und was früher war, gilt ja nicht für die Zukunft. Kann ja früher gut gelaufen sein der Laden und ab morgen nicht mehr.
Das ist nicht das Problem.
Das setzt aber vorraus, dass es die Förderung 2029 noch gibt.
Du wirst wohl kaum dein Gehalt für die Steuerjahre 23, 24 und 25 anpassen können, damit du da ins Raster fällst.

Dass du dein Auto dann sowieso entsprechend auswählst, um es über den Betrieb zu kaufen, die nächsten Jahre lang absetzt und dabei noch viel mehr Geld sparst, lassen wir mal auch außen vor.
Stanzlinger schrieb:
Das soll verboten sein? Kein Gesetz kann einem verbieten, für weniger in Zukunft zu arbeiten.
Von verbieten habe ich kein Wort verloren. Nur dass beim Staat eben Leute arbeiten die schlauer sind als diese Idee.
 
Dämliches Vorhaben. Sie sollten an die Ladeinfrastruktur bzw. die Preise ran. Preise um die 50/60 Cent pro kWh sind völlig daneben. Die Fahrzeugpreise regulieren sich durch den Konkurrenzdruck aus dem Ausland praktisch von selbst.
Auch die arroganten deutschen Autobauer (bzw. auch deren Töchter) mit ihren überzogenen Preisen müssen mal so richtig auf den Sack kriegen.
 
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szaKaL23 schrieb:
Das ist nicht das Problem.
Das setzt aber vorraus, dass es die Förderung 2029 noch gibt.
Du wirst wohl kaum dein Gehalt für die Steuerjahre 23, 24 und 25 anpassen können, damit du da ins Raster fällst.
Mann und Frau, nicht verheiratet, wohnen in einer WG, sie Halbtags mit 19k. Er gibt ihr das Geld. Danach heiraten beide und wohnen wieder zusammen. Auto wird gemeinsames Eigentum. Gibt so viele Möglichkeiten
 
Stanzlinger schrieb:
Mann und Frau, nicht verheiratet, wohnen in einer WG, sie Halbtags mit 19k. Er gibt ihr das Geld. Danach heiraten beide und wohnen wieder zusammen.
Jahaaa… aber wenn bei den Hochzeitspräsenten keine Zeitmaschine dabei ist, dann wird es trotzdem nichts mit der Förderung.
 
LikeHike schrieb:
Wer kauft sich denn ein Batterielektrisches Fahrzeug als Neuwagen mit einem Haushalts-Jahreseinkommen unter 85.000€? Bei so wenig verfügbaren Einkommen ein Auto für 40k zu kaufen... Da machen 3.500€ den Kohl auch nicht fett, und mit noch weniger Einkommen ein Batterielektrisches Neufahrzeug zu kaufen wird auch nicht einfacher wenn sich die Förderung dann auf 5.000€ erhöht.
Das Gesetz ist für die wichtigste Wählergruppe geschaffen worden:

Rentner.

Statistisch hohes Vermögen bei geringem Einkommen, kaufen gerne Neuwagen, hohe Eigenheimquote (Wallbox)...
 
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szaKaL23 schrieb:
aber wenn bei den Hochzeitspräsenten keine Zeitmaschine dabei ist, dann wird es trotzdem nichts mit der Förderung.
Wieso? Sie kauft das Auto HEUTE und beide heiraten erst nächste Woche. Dann ist die Förderung aber HEUTE berechtigt. Eine zukünftige Ehe kann kann die Vergangenheit nicht ändern. Wenn ich am 31.12 heirate, steht mir der volle Steuerfreibetrag zu, auch wenn ich mich am 01.01 scheiden lasse.
 
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Wahnsinn, was hier schon wieder pauschal und undifferenziert gemeckert wird.
Und dann nicht mal "Brutto-Einkommen" und "zu versteuerndes Einkommen" auseinander halten zu können... Genau mein Humor.
 
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TheManneken schrieb:
Ja, alles nice to have. Aber eben auch nur das. Die meisten werden in einem Elroq für 44k nichts missen.
Das mag ja stimmen. Trotzdem ist die Förderung irgendwie an der Realität dieser Einkommen vorbei. Selbst wenn eine Familie ein zu versteurndes Einkommen von 45k haben und da Kindergeld und andere Sachen dann noch netto oben drauf kommen. Wird sich dieses Familie sicherlich kein Neuwagen für 20k oder mehr leisten können. Ich rede da noch nicht Mal von wollen. Leasing käme eventuell noch in Frage. Aber mit zwei Kindern heute von 3000-3500 netto im Monat zu leben. Und dann noch jeden Monat eine Leasingrate von 250-350 Euro zu zahlen. Ich weiß nicht. Hat man da das Geld über? Ich glaube nicht.
 
lalanunu schrieb:
Man sollte wahrscheinlich schon ein bisschen die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, oder nicht? Tellerrand und so...
Ach, sollte man das? Dann sollte man die Prämie einfach fest am Bruttoeinkommen der Familie berechnen, Punkt, Aus! Das wäre solidarisch. Das was hier jedoch veranstaltet wird, ist eine reine Politik-Werbetrommel, mit der man gleichzeitig versucht, die angeschlagene, deutsche KFZ-Industrie anzukurbeln.
 
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