News Neue E-Auto-Prämie: Bund fördert Neuanschaffung mit bis zu 6.000 Euro

LikeHike schrieb:
Ja, exakt das heißt es.
Das würde sehr vielen Geringverdienern ein neues Geschäftsfeld eröffnen :D
 
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TheManneken schrieb:
50k Bruttojahreseinkommen sind jetzt aber auch nicht wenig. Das entspricht sogar einem leicht überdurchschnittlichen Median.
Für eine Familie mit Kindern schon würde ich sagen. Das sind irgendwas um die 3k netto, das ist schon wenig für 3 Persoen oder mehr. Da verdiene ich alleine mehr, und ich zähle mich nicht gerade zu den Großverdienern.
TheManneken schrieb:
Reich zwar nicht, aber was denn dann? Laut Zahlen, die ich mal eben gesucht habe, lebt der durchschnittliche Single bis 25 Jahre im Schnitt von ~37k Jahreseinkommen.
Ja, das sind Studenten oder junge Berufstätige. Mit 35 bist du damit schon fast arm. Und wenn du Familie hast, dann sogar sicher.
TheManneken schrieb:
Ich finde die Förderbeträge ganz ordentlich. Wichtig ist, dass sie auch tatsächlich dem Käufer nützen und nicht der Industrie durch höhere Listen-/Verkaufspreise. Generell sieht man, dass die Listenpreise von BEV immer näher an vergleichbaren Modellen mit Verbrenner oder ihren verbrennerbasierten Modellbrüdern sind. Im höheren Preissegment werden Verbrenner teilweise sogar teurer.
Da hast du recht, das liegt aber IMO an den völlig überzogenen Freudenhaus-Preisen von Autos generell. Wenn schon ein Polo >20k ohne Extras kostet, dann ist das halt einfach ein Witz. Ich habe mir (mehr oder weniger aus der Not) einen neuen Dacia Sandero für 12k gekauft, weil ich nicht bereit war, so viel für ein Auto zu bezahlen um einkaufen zu fahren. Klar, wenn der Golf 35k kostet, dann ist der ID.3 da preislich nah dran, aber ist beides maßlos überteuert. Just my opinion.
 
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paganini schrieb:
Tolle Förderung 😂 genau wie beim Hauskauf
Ja eben. Dieses „Jung kauft alt“ oder was das da war.
Diese Hauskäufer von damals kaufen sich nun den passenden Schlitten für die Einfahrt.

Und dann klingelt der Wecker und alles war nur ein Traum.

Hätte man nichts gefördert, wäre es auch nicht schlechter.
Es muss echt zu kompliziert für ein ganzes gut bezahltes Kabinett zu sein, eine Lösung für Bürger zu finden, die auch wirkt.

Ich bin ja auch nicht auf Kampf aus, aber selbst mit Mr. Orange der mit Strafzöllen droht sobald einer hustet, traut sich hier keiner die Förderung um „auf deutsche Fabrikate“ zu ergänzen.
Das sind deutsche Steuergelder, von deutschen Bürgern.
Mal so einen halben Meter mitdenken, dass dies nicht im Interesse sein kann, von den Steuerzahlern, welche die Förderung nicht nutzen wollen, aber nur Firmen im Ausland bezuschussen.

Das ist kein Thema vom falschen Patriotismus oder freier Marktwirtschaft, das sind deutsche Steuergelder. Nicht mal auf die EU beschränkt.

Man kann es komischen Parteien halt auch absichtlich leicht machen Wähler zu finden.
 
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LikeHike schrieb:
TheManneken schrieb:
Mal abgesehen davon, dass er zu diesem Preis mit einem 82 kWh Akku daherkommt, verfügt er serienmäßig über Navi, Sitzheizung vorne, PDC vorne und hinten, Adaptiver Cruise Control, AAC, einen Haufen an Assistenzsystemen...
Für diese Diskussion völlig irrelevant, denn abwählen und das Fahrzeug günstiger machen kann ich damit nicht. Die Basisversion mag dann im Vergleich zu führer auch tatsächlich fahrbar sein, leitbarer für junge Familien wird es leider nicht.
Beim Elroq gibt es derzeit den Sondereffekt, dass Skoda mit der Produktion nicht mehr hinterherkommt. Ich hatte oben schon geschrieben, die deutschen (da zähle ich Skoda jetzt mal dazu) Fahrzeuge verkaufen sich derzeit gut.

Aus dem Grund hat Skoda vor einigen Tagen die günstigeren Varianten Elroq 50 und 60 mit weniger Leistung und kleineren Akkus aus dem Angebot genommen. Sie sollen in ein paar Monaten wieder zurückkommen.

Der Elroq 50 lag vor dem aktuellen Bestellstop bei unter 34.000€.
 
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Haggis schrieb:
So wie es ist, ist das aber eher "nur" ein Geldgeschenk für Leute, die sowieso ein Auto kaufen würden.
Genau das ist auch richtig, meiner Meinung nach. Die E-Mobilität soll gefördert werden. Also soll sie für Menschen, die sich eh ein neues Auto kaufen wollen lukrativer gemacht werden.
Es soll keiner ohne Grund auf die Idee kommen einfach mal so ein neues Auto zu kaufen.
 
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Die Art und Weise der Staffelung ist vollkommen i.O., auch in Anbetracht der Kosten für ein E-Auto. Gibt ja mittlerweile doch einige <30-40k.

Ob's die Förderung tatsächlich gebraucht hätte wage ich zu bezweifeln. Nach dem Ende der letzten Förderung wurde ja recht schnell deutlich, dass die Hersteller die Prämien auch so weitergegeben haben, dementsprechend war die staatliche Förderung einfach nur eingepreist.
In dem Sinne absoluter Irrsinn, dass dafür Geld da ist und gleichzeitig das Deutschlandticket wieder teurer wird.
 
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Postman schrieb:
2-3 Jahre alte gebrauchte e-Autos gehören auch gesponsert, denn oftmals sind e-Auto Verkaufszahlen nur mit Leasingfahrzeugen künstlich gepusht worden. Im Detail hat man mit e-Autos viel Freude, muss aber auch ggf. mit einigen anderen Verhaltensweisen und leider auch Kostenfaktoren rechnen.
Und was hätte das für einen positiven Effekt? Gar keinen.
Gebrauchte E-Autos wären dann schlagartig teuerer und gebrauchte Vebrenner bestenfalls günstiger.

Gute Geschäfte für einzelne, aber wieder am Ziel vorbei.
 
Incanus schrieb:
Genau das ist auch richtig, meiner Meinung nach. Die E-Mobilität soll gefördert werden. Also soll sie für Menschen, die sich eh ein neues Auto kaufen wollen lukrativer gemacht werden.
Es soll keiner ohne Grund auf die Idee kommen einfach mal so ein neues Auto zu kaufen.
Ja, das klingt sinnvoll.
Aber dann wären Infrastruktur-Projekte (Bundeseinheitliche Ladekarte, mehr Ladesäulen, Förderung von Wallboxen) vielleicht nachhaltiger und zielgerichteter.

Kaufprämien halte ich für sinnvoller, wenn es das Ziel ist, vor allem die Wirtschaft ankurbeln zu wollen.
 
Klasse, dafür werden Steuergelder verblasen...
 
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Ryzen 14900KS schrieb:
Für eine Familie mit Kindern schon würde ich sagen. Das sind irgendwas um die 3k netto, das ist schon wenig für 3 Persoen oder mehr. Da verdiene ich alleine mehr, und ich zähle mich nicht gerade zu den Großverdienern.
Nichtmal, bei 50k bleiben dir ca 65%, das sind 2.700 Euro netto. Plus Kindergeld im Falle von Familien.
 
Ryzen 14900KS schrieb:
Ja, ne, ist klar ... Unter 50k brutto Familieneinkommen mit Kindern kaufen ein BEV für ... mehr oder weniger ein Bruttojahreseinkommen? Bei sowas frage ich mich immer, in welcher Welt bzw. welchem Elfenbeinturm diese Poliker bzw. Bürokraten leben. So eine Familie kauft sich maximal einen Dacia, wenn sie sich überhaupt ein Auto leisten können, neben der Miete und sonstigen, laufenden Kosten. Und eine Lademöglichkeit zu Hause haben die sicher in 99% der Fälle auch nicht. Echt wirklichkeitsfern sowas. :freak:
Genauso sehe ich das auch. Selbst Leute die 80-90k brutto im Jahr haben kaufen sich selten einen Neuwagen. Ist das nicht sogar so das die meisten Autos die privat gefahren werden Gebrauchtfahrzeuge sind?
Das ist sowas von an der Realität vorbei.
Ist ja genauso wie die Hausbauprämie, die gibt es wenn ich mich Recht erinnere nur bis zu einer Größe von 120qm. Wer baut sich ein Haus mit nur 120qm für die Familie. Und das Einkommen dieser Familie ist auch noch gedeckelt.
Wieso nicht bis 120k brutto im Jahr und Autos bis 80k Neupreis? Die Autos landen dann nach 3-6 Jahren für weniger als die Hälfte auf dem Gebrauchtmarkt. Wozu werden Hybride überhaupt gefördert?
Mehr Sinn würde es sich machen bei Dienstagwagen das Privileg mit noch für BEV von 0,5% zu bieten. Verbrenner und Hybride auf 2-3% setzen. Das Privileg für Autos bis 120k setzen fertig. Und in 2-3 Jahren kommen die Leasingautos dann in den Gebrauchtmarkt.
 
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Nach dem letzten Förderstopp hatte man es sich doch eigentlich ganz gut mit "das regelt der Markt" eingerichtet. Strom ist wieder relativ günstig, Sprit wird immer teurer, die Stromer-Modelle werden besser, günstiger, verfügbarer...die Verkaufszahlen der E-Autos sind doch aktuell gar nicht schlecht und die Autoindustrie darf gerne durch Schmerz lernen, dass auch günstige Modelle notwendig sind. Stattdessen wird sie jetzt wieder gepampert. Absolut nutzlose Geldverschwendung, die hoffentlich davon gebremst werden wird, dass wie bei den in einigen Kommentaren erwähnten Neubauförderungen die angepeilte Käuferschicht sich weder einen Neubau noch einen Neuwagen überhaupt leisten kann.
Infrastrukturverbesserung, Strompreissenkung, Deckelung der Schnelllader-Strompreise, mir würden da auch einige sinnvollere Ansätze einfallen.
 
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LikeHike schrieb:
Wo genau soll das sein?

Lies' einfach noch mal meinen Beitrag, ich zitiere mich ungern selbst.

Du hingegen schriebst "ohne Ausstattung" und machst da jetzt ein "ohne Sonderausstattung" draus. Auf diesem Diskussionslevel kommen wir nicht weit.
 
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Ryzen 14900KS schrieb:
Ja, ne, ist klar ... Unter 50k brutto Familieneinkommen mit Kindern kaufen ein BEV für ... mehr oder weniger ein Bruttojahreseinkommen?..
Habe ich mir beim lesen der Tabelle auch so gedacht. Und weiter... Gleichberechtigung???
Was hat das eigentlich mit dem persönlichen Einkommen zu tun? Bei solchen Aktionen komme ich mir immer veräppelt vor. Personen mit einem höheren Einkommen haben auch in den meisten Fällen mehr Verantwortung und meist auch Überstunden "inklusive". Als ob man für ein höheres Einkommen dieselbe Arbeit macht. Nicht förderfähig ab 80k. Klar! Wie bei der Steuer - ab ~70K EUR = 42% bis 278K EUR. Wer 279k bekommt muss erst den vollen Satz zahlen.

Besser wäre es gewesen die Förderung an den Kaufpreis gestaffelt zu koppeln.
"kleiner" Kaufpreis = "größte" Förderung; Kaufpreis aufsteigend = Förderung absteigend ; Schluss bei ~90k.
Definition klein und groß ist abhängig von der Marktlage. (Thema Einpreisung der Förderung ist ein Weiteres)
 
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Haben ein Kind im Haushalt und sind nicht förderfähig.. 🙄 der Ford Fiesta Benziner tuts auch. 😄
 
luda schrieb:
der Ford Fiesta Benziner tuts auch.
Wenn wir uns nicht ständig zu allen Seiten vergleichen würden, insbesondere nach oben, würde es so manches einfach nur "tun". 😅
 
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Finde ich gut. Bin erst Gerade aus den USD Aktien in Kupfer. Denke das lohnt sich die nächsten 10 Jahre.
 
Langfristig hätte es der Sache auch schon gut getan, Haushalte mit höherem Einkommen nicht so zu cutten.
Ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass diese bereits ein E-Auto haben, welches sie nun verkaufen würden für einen Umstieg auf was neueres.
Aber selbst wenn nicht, wären dadurch mehr im Umlauf, welche dann doch irgendwann auf den Gebrauchtmarkt landen und zu diesem Zeitpunkt dann eher ins Budget passen.

Ich hab nun hier einen Beitrag in der Art gelesen, es sei ja machbar, da es ja bereits neue E-Autos für unter 30-40k gäbe.
Vielleicht bin ich ja anders gestrickt, aber selbst dann stelle ich mir gerade vor, dass ich genug Kapital für eine Anzahlung hätte und genug Geld am Ende des Monats um einen Ratenkredit in ein bis zwei Jahren abzubezahlen.
Und spätestens wenn ich den Tilgungsplan mit den zu bezahlenden Zinsen gesehen hätte, würde ich mich für einen gebrauchten Verbrenner entscheiden.

Und dabei wäre ich nicht mal soweit mich selbst zu fragen, wo ich den Neuwagen eigentlich laden würde.
 
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