News Neue Studie: 560.000 Deutsche internetsüchtig

Mein Handy ist die ganze Zeit online und ich trage es bei mir, ich schaue stündlich nach meinen Mails und lese alles nach was ich wissen will, ich glaube ich gehöre auch zu den süchtigen. ;)


Die Leute die ihr Buch überall mit hinnehmen, sind die auch lesesüchtig?
 
Die Internetsucht vereint mehrere Suchtarten.

- Sexsüchtig (stundenlages durchstöbern der Foren nach guten Porno Passwörtern oder Filmen auf OneClickHoster wie Oron, Filesonic, Filepost, etc.)

- Spielesüchtig nach Online-Spielen (hochleveln, WOW, Shooter)

- Film und Seriensüchtig (Sammlersucht von Serien und Filmen, aber zum Glück gibt es ja Downloadmanager)

- Informationssüchtig (die Angst etwas zu verpassen und mehrmals täglich die gleichen Seiten besuchen)

- Kommunikationssüchtig (E-Mail, Foren, Facebook, Apple-Bashing bei Computerbase ...)

die zwei ersten Arten sind am schlimmsten, weil dort ser viel Zeit verbraten wird und die sozialen Kontakte vernachlässigt werden :(

habe ich eine vergessen ?


PS
Ich war früher auch etwas spielesüchtig Zeitraum COD:UO bis COD 4 und C&C Generals,
aber nachdem die Spiele so casual geworden sind und soviele Kundengängelungen haben,
spiele ich überhaupt nicht mehr deshalb habe ich auch nur ein GT520 drin.
Bei den vielen Apple-News schau ich mittlerweile mehrmals täglich bei CB vorbei,
seitdem Spielkind die Beiträge prüft, hat es aber abgenommen, da er nicht wie j...
jede Apple Kritik entfernt hat sondern gerecht Beiträge aussortiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
JendrixXx schrieb:
Die Frage, die sich mir stellt, warum sollen Personen ab 4 Stnd Nutzung pro Tag süchtig sein?
Ich habe den Artikel nur überflogen, da ich bereits einen anderen zu der gleichen Thematik und Studie gelesen habe.

Aus letztem Artikel (N24 oder so) entnahm ich, dass jeder als "süchtig" einzustufen ist, der 4 Stunden oder mehr z.B. im Internet verbringt.

Wer bitte kann denn sowas behaupten?
Sucht ist nicht, wenn Marke X (Stunden) erreicht wurde!
Sucht ist, wenn jemand, solange er diese Sache nicht tut, unbedingt diese "Sucht" ausleben möchte.
Das muss nicht den ganzen Tag gehen, aber so, dass es schon mehr als nur als "Vorfreude" auf ein neues "Spiel" z.B. zu werten wäre.

Wenn jemand 8 Stunden täglich arbeitet (egal aus welchem grund, er tut es zwangsläufig freiwillig), wird er auch nicht als "Arbeitssüchtig" betitelt, genaugenommen wird man sogar als "Faul" bezeichnet, wenn man nur 7 Stunden arbeitet z.B. (pauschalisierung/übertreibung).

Wenn ich jeden Tag 1 Bier trinke, muss ich ja auch nicht süchtig sein, nur weil ich es regelmäßig tun möchte. Es gibt ja auch Leute, die den Geschmack mögen.
Wenn jemand aber nur trinken würde, weil er den "Rauschzustand" erleben möchte, würde ich ihn dagegen als "süchtig" nach diesem Rauschzustand betiteln, da nicht das Produkt an Sich, sondern der Effekt erwünscht wird.

Für mich sind solche Studien (zumindest in diesem Fall) eher weniger aussagekräftig, weil schlichtweg nicht der Zustand einer Person bewertet wird, sondern einfach nur das Verhalten, gemessen ans Stunden und Tätigkeit.

Ich bin zocker, zocke 5 Stunden am Tag ein Spiel, jetzt bin ich süchtig.

Ich bin "Testspieler" bei einem Publisher und muss 8+ Stunden Fehler ine inem Spiel suchen, bzw. es einmal durchspielen um Logikfehler usw. zu finden, jetzt arbeite ich, tue aber faktisch das Gleiche, bin ich jetzt auch süchtig?

Wo ist die Grenze? Man kann nichts bewerten, nur weil eine Stundenzahl X erreicht wurde ... es geht um den Effekt, der gesucht wird.
So wird beim Alkohol der Rauschzustand gesucht, ebenso wie bei anderen Rauschmitteln.
Wer einfach nur zockt, weil die "Story" gut ist und er wissen will, wie es weiter geht, gilt für mich nicht als süchtig ... wer 10 Stunden (in seiner Freizeit) zockt, den halte ich auch nicht zwangsläufig für süchtig.
Als süchtig bezeichne ich erst die Personen, die ihr Leben "drumherum" absichtlich außen vor lassen. Das typische Beispiel, WOW statt Schule/Arbeit/Ausbildung ... wenn es nichtmehr drum geht, Spaß zu haben, sondern einfach nur darum, besser zu sein, mehr von etwas zu haben ... dann könnte man das vielleicht als "süchtig" bezeichnen, doch aber nicht wenn jemand in seiner Freizeit seine Zeit für etwas opfert, dass ihm Spaß macht, aber schlussendlich all seinen Pflichten weiter nachkommt.

Das ist genauso wie die behauptung, Killerspiele würden Amokläufer näher an ihre Tat bringen.

Steht alles in der Studie...Nur ist diese etwas komplexer und beruht auf recht viel Fachwissen und Büchern die in diesem Artikel nicht vorkommen.

Les die Studie mal komplett :

http://www.drogenbeauftragte.de/fil...Downloads/PINTA-Bericht-Endfassung_280611.pdf

Geht nicht nur um die Dauer, sondern um viele Faktoren, da sind 14 Fragen gelistet die zur auswertung aber noch mit anderen Fragebögen gekoppelt wurden..einfach erklärt--statistik ist schwer..
 
Zuletzt bearbeitet:
Neue Studie. wenn ich das schon höre, ja haben ja auch nichts besseres zu tun als so ein misst zu untersuchen. und wenns 10milli. menschen wären, is mir des schnuppe.
 
Irgendwie finde ich es total putzig, dass eine Umfrage zur Onlinesucht per Telefon durchgeführt wurde.
Wäre interessant, wieviel von den 15000€ an Forschungsgeldern allein für Telefonkosten draufgegangen sind. Man hätte vielleicht Voice over IP nutzen sollen. ;)

Aber ernsthaft...
Die Auswertung in der verlinkten PDF Datei sagt herzlich wenig darüber aus, wie suggestiv die Fragen und Antworten gestellt wurden und ob sie über RTL Niveau hinausgingen. Mit anderen Worten: War überhaupt ein anderes Ergebnis erwünscht oder suchte man gezielt Bestätigung für eine populistische These?
 
GrinderFX schrieb:
Dumm nur, dass gerade diese Leute nur süchtig nach Schrottinformationen sind.
Es ist doch nur noch ein Bruchteil weit unter 1 % an wirklichen vernünftigen Informationen interessiert. Dem Rest geht es doch nur darum ihre Aufgabe mit so wenig Aufwand wie möglich zu lesen, am besten nicht mal alleine sondern fragen dann dumm in einem Forum rum und erbitten die Hausaufgaben. Ich sehe auch wirklich kaum noch eine vernünftige Wissenquelle im Internet die nicht aus total schlecht recherchierten oder absichtlich erlogenen Artikeln besteht.
Das Internet wie man es heute kennt, ist nur noch eine Ansammlung von Müll und genau den Dingen, die der dumme Mensch hören möchte, mehr nicht. die Zeiten sind vorbei!

Das ist ein Auszug von meinen Links die ich täglich abchecke.
http://www.scouty.de
http://winfuture.de
https://www.computerbase.de
http://www.pro-physik.de/view/index.html
http://www.golem.de
http://www.gizmodo.de
http://www.roboternetz.de/community/content/1-Roboternetz-Startseite
http://de.engadget.com
http://www.heise.de/tr/
http://www.tomshardware.de/news/
https://twitter.com/

Nur Müll ? Sieht für mich anders aus.

PS:Ich habe keine Handy,rauche nicht und Alk konsumiere ich auch nicht.Bin wohl nen Außenseiter.
UND ich hasse Social communities
Und manchmal ist es schlicht und einfach so:
tfzydoc5.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
GrinderFX schrieb:
Es ging nicht um Produkte sondern um Wissen und vernünftige Informationen.

Na gut, dann sag du mir was Wissen und Information ausmacht, und was deiner Meinung nach in der c't stehen sollte.

Zu wissen dass 1 + 1 gleich 2 ist, ist nett, aber mehr nicht - auch wenn andere da gleich ne ganze Wissenschaft draus machen. Zu wissen dass 1 PC + 1 PC nicht gleich doppelte Leistung bedeutet hingegen ist Wissen mit dem man auch was anfangen kann.
 
die rede von den "süchtigen" wird hier hervorgehoben. sowieso ein unwort in verbindung mit i-net. die ganze welt häng daran.

doch keiner redet vom "lieferanten". wer füttert uns mit diesen süchtig machenden stoff? unkontrollierter wahnsinn - kann's nicht ernst nehmen was die studie da von sich gibt.
was passiert hinter der grenze, noch sind wir ja in deutschland.

naja, was diese sucht angeht- ICH LASSE MICH NICHT THERAPIEREN...oder was will diese studie mir suggerieren?

das genaue ausmaß dieser störung....blablabla
dann sehe ich sowas: https://www.computerbase.de/news/gaming/hohe-bildung-fuehrt-zu-gesteigertem-spielekonsum.25520/

boah eh' vollspacko diese studie

die sollen mal die politik unter die lupe nehmen. dort bewegen sich ja gestalten herum und das kann man ja fast nicht für möglich halten: diese regieren deutschland (keine genauen angaben, denn dafür habe ich schon zu viele schweißperlen auf der stirn...schei** sucht)

n8 @ all und zockt noch 'ne runde. oder facebookt mal wieder...macht laune
 
Ah, diese Studie hat meinen Tag gerettet.
Klar das bei jungen Menschen Entzugserscheinungen auftreten wenn sie kein Internet haben. Sie haben schließlich ihre halbe Welt darin. Sie wurden damit sozialisiert. Das Internet bieten die sozialen Kontakte für sie, an die sie gewöhnt sind. Diesen Menschen vom Internet zu entfernen ist wie einen 68iger zum einsamen Einsiedler zu verdammen. Ist er einer gefährlichen Sucht erlegen wenn es ihm dann nicht gut geht?

Wenn diese Studie von der Politik aufgegriffen wird haben die Piraten wieder schönes neues Futter :D
 
Das Thema erinnert mich an bestimmte Rage Comics die ich in den letzten Monat konsumiert habe :daumen:

sgbSu.png
 
mazzury schrieb:
Irgendwie finde ich es total putzig, dass eine Umfrage zur Onlinesucht per Telefon durchgeführt wurde.
Wäre interessant, wieviel von den 15000€ an Forschungsgeldern allein für Telefonkosten draufgegangen sind. Man hätte vielleicht Voice over IP nutzen sollen. ;)

Aber ernsthaft...
Die Auswertung in der verlinkten PDF Datei sagt herzlich wenig darüber aus, wie suggestiv die Fragen und Antworten gestellt wurden und ob sie über RTL Niveau hinausgingen. Mit anderen Worten: War überhaupt ein anderes Ergebnis erwünscht oder suchte man gezielt Bestätigung für eine populistische These?

lesen:

http://www.drogenbeauftragte.de/fil...Downloads/PINTA-Bericht-Endfassung_280611.pdf

Die Schätzung der Prävalenz
erfolgte in der PINTA-Studie über die CIUS, in dem 1. ein Cut-off aus einer anderen Studie
genutzt und 2. auf Basis der CIUS-Items eine Latent Class Analyse gerechnet wurde

....

Cius:

http://registration.akm.ch/2010such...PRACHE_ID=1&XNKONGRESS_ID=123&XNMASKEN_ID=900

http://drogenbeauftragte.de/fileadm...rauch_Endbericht_100531_Drogenbeauftragte.pdf


geht etwas über rtl niveau hinaus...
 
Siffer schrieb:
Ne, mal im ernst. Die Antworten zielen foermlich auf Sucht ab, da es fast nie eine neutrale Antwortmoeglichkeit gibt. Naja, wir stinken sowieso alle, sind arbeitslos und hatten noch nie weiblichen/maennlichen Kontakt.
Jup, so kommen mir die Fragen auch vor:rolleyes:
Nur weil man x Stunden am Tag im Netz rumschwirrt oder es nutzt(zB online Spiele!!!!), ist man doch noch lange nicht süchtig. Da wurde ja nicht einmal differenziert, ob man surft, was runterlädt oder ein Spiel spielt, welches eine Internetverbindung benötigt.
Die ganze Studie riecht für mich wie eine Hausdurchsuchung: Es muss doch irgendwas gefunden werden, um sagen zu können, dass der/diejenige schuldig(süchtig) ist!

Ich hab seit dem 15 Lebensjahr einen eigenen PC und seit AOL regelmäßig Zugang zum Netz. Was hat es mir gebracht? IT-Beruf, Frau und Kind --> total schlimm diese "Sucht"^^
 
Paddy84 schrieb:

Von den Seiten ist eine halbwegs brauchbar, der Rest ist nur Schund.
Das muss man leider so sagen, denn der Rest nimmt es mit den Artikeln nicht so genau. Besondere Kandidaten sind da Heise und Golem. Wenn man sie dabei noch erwischt, dann versuchen sie das auch noch mit stupiden Abmahnungen zu vertuschen. Hier tritt eben genau der schon von anderen erwähnte Fall ein:

WarumAuchNicht schrieb:
Naja allgemein ist es Fakt, dass durch die Möglichkeit der schnellen Informationsverbreitung auch falsche oder manipulierte Informationen schneller verbreitet werden. Das ist natürlich im Prinzip nicht so gut. Und hat man als normaler Nutzer eine Chance zu erkennen welche Informationen jetzt gefiltert sind oder nicht? Ich glaube kaum.


Heise und Co. schreiben genau das, was Quote bringt und somit was der Leser hören möchte. Mit Fakten und der Wahrheit hat das ziemlich wenig zutun. Genauso Twitter. Twitter ist der größte Entenverbreiter der Welt. Aber besonders negativ Fallen solche Newsseiten damit auf, dass sie ungeprüft die erfundenen Berichte der anderen übernehmen und somit falsche Informationen weiter und weiter getragen werden und am Ende der normale Mensch nicht mehr feststellen kann was nun stimmt, denn eine Richtigstellung gibt es NICHT!
 
DieTerPeTroy schrieb:
Informationssüchtig nehm ich an :D Internet is Quelle allen Wissens...warum nur ne minute drauf verzichten :D

Quelle allen Übels, Quelle allen Schwachsinns, etc nicht vergessen :D
 
OMG Er spielt 3x die Woche mehr als 2 Stunden Onlinegames... >> er muss süchtig sein!
Oh wow er macht 3x die Woche mehr als 2 Stunden Sport... >> er muss sportlich sein... aha bye
 
Und wieviele sind TV-Süchtig und schauen sich jeden Tag den Mist auf RTL an? Dann lieber Internet.
 
Ich möchte mich hier offiziell outen.

Ich ,ag

-Internet surfen
-Computerspielen
-Filmen
-Serien
-neuesten Elektronikgeräten
-Autos
-Fußball
-Eishockey
-Reiswaffeln mit Schoko überzogen (Nippon)



Es ist unglaublich tragisch mit mir, dass ich es nicht schaffe, von diesen verdammten Reiswaffeln wegzukommen.
 
Zurück
Oben