Neuer File- und Service-Server

schrotti12

Lieutenant
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Hallo!

Da mich meine alten Server mittlerweile NUR noch nerven plane ich eine Neuanschaffung eines File- und eines Service-Servers.

Beim File-Server bin ich mir eigentlich relativ sicher, dass es sich auf diese Austattung rauslaufen wird:

http://geizhals.at/eu/?cat=WL-159316

Warum ich diese Komponenten gewählt habe:
Stromsparend, S-ATA 6G, USB3, AllSolidCapacitors, Prozessor stark genug um Dateien übers Netz zu schicken, Gbit-Netzwerk, Unterstützung für 64bit (-Linux)...
Hier bitte ich nur um evtl. Verbesserungsvorschläge bzw. Erfahrungsberichte...

Beim Service-Server muss ich noch was dazu sagen:
Der läuft 24/7 und beherbergt einen Web-, Subversion-, Windows- sowie div. Test-Maschinen, welche des öfteren Wechseln.

http://geizhals.at/eu/?cat=WL-159321

Ich bin gleich auf Sandy-Bridge gegangen und will eigentlich auch nichts älteres. Also bitte keine Kommentare wie "Nimm doch Socket 1156" oder "Verwende n Opteron". AMD hatte ich bisher und ich will jetzt beim Main-Server Intel. fertig aus...
Wie gesagt: Auch hier Erfahrungsberichte sind Erwünscht. Beim Mainboard würde ich eigentlich Gigabyte bevorzugen, jedoch habe ich von denen kein Mainboard mit C206 (B3)-Chipsatz gefunden. Wenn da jemand was kennt, bitte um Bekanntgabe..

Danke und mfg
 
Ist Netzteil schon vorhanden?
 
Hmm für den Fileserver würde ich eher zu den Blue oder Black - Modellen von WD greifen ... ich nehme an das du nen RAID1 bauen willst was bei den Green evtl. zu Problemen führen könnte da diese ja mit dynamischer Drehzahl arbeiten ... auch sind sie nicht ganz so Performant (Drehzahl).

Mit Seagate habe ich persönlich schlechte Erfahrung sammeln müssen .. evtl. haste ja mehr Glück.

Beim Speicher würde ich lieber zu Kingston HyperX greifen, die sind kompatilbler und zuverlässiger als Corsair (meine Erfahrung).

ASUS habe ich auch gekickt (minderwertige CMOS-Chips, da ist mir beim Flashen einer durchgebrannt ROFL) seitdem verwende ich nur noch Gigabyte und habe keine Probleme mehr.
 
Schonmal drüber nachgedacht den Service-Server zu virtualisieren? Dann würde ich folgendes Vorschlagen:

1. ESXi auf USB Stick installieren (1 GB Stick reicht)
2. 3 x 500GB Platten Const. ES
3. 1 x 1000GB Platte Const. ES
4. 4x 4GB RAM

Auf die 3x 500 GB deine 3 Main Services getrennt voneinander installieren und auf der Terabyte Platte deine Testmaschinen.

Insgesamt bist du so wesentlich flexibler und hast die Services sauber voneinander getrennt. Und du willst ja auch nicht deinen Webserver vom Netz nehmen, wenn du ne Testmaschine aufsetzen willst.

Den Hinweis mit den Green-Platten würde ich befolgen. Im Raid sind die nicht wirklich optimal. Ich würde da auch einfach die Const. ES nehmen. Ansonsten find ich das alles passend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nordländer31 schrieb:
(minderwertige CMOS-Chips, da ist mir beim Flashen einer durchgebrannt ROFL
Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in denen man gehörigst die Finger von Bios-Flashs lassen sollte, da die zu 90% durchgebrannt sind.

Beim Speicher würde ich lieber zu Kingston HyperX greifen
Mir erschließt sich nich so ganz, warum man zu den HyperX greifen sollte. Für einen Fileserver sollten die "billigen" voll und ganz ausreichen.
 
@semih999:

Netzteile sind kein Problem

@Nordländer31:

Das Problem ist, die Blue haben weniger Cache-Speicher. Und meines Wissens drehen die Green-Modelle bei Bedarf auf 7200 rauf.
Seagate ist ein Argument. Wenn ich eine 24/7 Platte von WD im Preisrahmen finde werde ich die nehmen denke ich.
Corsair oder Kingston weiß ich noch nicht. Hab mit beiden gute und schlechte Erfahrungen gemacht... Aber ich denke das ist mit dem ECC-Speicher weniger ein Problem.
Gigabyte wäre mir eben auch lieber. Mein Desktop-Board läuft seit 4 Jahren ohne Probleme und war eines der ersten mit Solid-Caps...

DonConto@

Der Server läuft als host und virtualisiert die einzelnen Maschinen. Im Moment wird alles über ein LVM geregelt. Daher reicht mir eine Festplatte. Aber das mit dem USB-Speicher ist eine gute Idee, da ich eine /boot-Partition vom LVM getrennt brauche, damit ich die Festplatte im laufenden Betrieb ohne Neustart wechseln kann.

Die Green-Platten laufen nur im File-Server und der wird nicht virtualisiert.
Ich muss mich schlau machen, ob der Chipsatz ein SATA6-Raid bietet... dann würde ich zwei der Constellation-Platten reinbauen und sie spiegeln.
 
schrotti12 schrieb:
Die Green-Platten laufen nur im File-Server und der wird nicht virtualisiert.
Ich muss mich schlau machen, ob der Chipsatz ein SATA6-Raid bietet... dann würde ich zwei der Constellation-Platten reinbauen und sie spiegeln.

Green-Platten nicht wegen der Virtualisierung tauschen, sondern wegen Raid. Obwohl ich in beiden Fällen nicht so gute Erfahrung gemacht habe. Die Green taugen irgendwie nur als Solo Platte. Von den Const. ES bin ich allerdings angetan. Sowohl im Raid als auch in einer virtuellen Umgebung.
 
Ah, okay.

Für Raid müsste ich eh zuerst noch einen Controller einbauen. Ich glaub das lass ich und lass sie nur im normalen Betrieb laufen. Kopien der Daten halte ich mir sowieso noch auf externen Platten und in anderen Rechnern. Aber ich denke für den normalen Alltags-Betrieb ohne Raid sind die WD-Green schon ganz gut geeignet.
 
Es gibt keine Festplatten mit dynamischer Drehzahl, die laufen alle entweder mit 5400 oder 7200 Umdrehungen ;)

Beim Ram ist der Hersteller völlig egal, der billigste tuts.
Allerdings wird das so nicht funktionieren, auf diesem Board wird dieser Speicher nicht laufen. Das ist kein wirklich Serverboard = keine registered DIMMs. ECC ginge, aber unbuffered muss es schon sein.
Die günstigste Variante für die Verwendung von ECC Reg DIMMs wäre: http://geizhals.at/deutschland/a421652.html
 
Okay, der Hinweis mit den Registered Dimm ist sehr gut! Danke!! Hät ich jetzt übersehen.

Die Festplattengeschwindigkeit wird aber reduziert... WD nennt das IntelliPower und reduziert die Geschwindigkeit im Leerlauf auf 5400rpm. Wenn ich das recht gelesen habe. Fehler sind natürlich nicht ausgeschlossen, aber: http://www.anandtech.com/show/2385/2 ...

Okay, habs upgedated: http://geizhals.at/eu/?cat=WL-159321
Müsste so jetzt ja passen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Jop, WD "nennt" das so. Ist ziemliches Geblubber. Die Festplatte wird ihre definierte Drehzahl nie ändern. Und die Performance einer 7200er erreicht sie auch nie.

Und so wird dein System jetzt laufen, jap :)
 
Hm. Treibt den Preis aber auch gleich mal ein gutes Stück in die Höhe...
http://geizhals.at/?cat=WL-159316

Aber im Moment läuft er ja eh noch nicht, da ich eigentlich noch auf ein C206er-Board von Gigabyte warte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, da du ja Platz in dem Gehäuse hast, wie wäre es da mit 1.5 TB Platten? Die sind deutlich billiger als die 2 TB Black (die ja mit zu dem teuersten gehört was man so kaufen kann).
Hier: http://geizhals.at/deutschland/a353918.html

Ich hab davon auch 16 Stück in meinem Fileserver, weil das pro TB gerechnet einfach viel billiger war und ich so nicht den Aufpreis für 2 TB 7.2k zahlen musste aber auch nicht mit der Performance von 2 TB 5.4k leben musste :)
 
Afaik sind 1.5er auch nicht so fehleranfällig wie die 2er.
 
Huch?!
Also DAS versteh ich jetzt nicht. Die 1.5er WD Black ist doch pro TB nochmal etwas teurer als die 2er!
Die Seagate Barracuda 7200.11 1.5 TB kostet ~40 Euro pro TB, die 1.5er WD Black ~60 Euro pro TB und die 2er WD Black ~58 Euro pro TB.
 
Mag sein, aber Seagate?! Mir iss WD einfach lieber... So erfahrungssache und so :-)

Ich meine es heißt nicht umsonst "Sie gate oder sie gate nicht!" :-)
 
Ich weiß nicht wer sowas sagt, aber das ist ziemlicher Unfug. Es gibt keine Qualitätsunterschied zwischen WD und Seagate.
 
Ich sag ja auch nicht, dass es wissenschaftlich bewiesen ist :-) Des iss reine Gefühlssache...
Aber meine Erfahrung zeigt mir, dass es meist Gründe hat, warum die eine Festplatte 40 und die andere 60 kostet. Des iss für gewöhnlich nicht aus der Luft gegriffen...
 
Ne sorry, das versteh ich nicht.
Der Preisunterschied ist soweit völlig einleuchtend und hat mit Qualität nun garnichts zu tun. Einfach zu glauben, dass teuere Produkt sei das bessere finde ich reichlich naiv.
WD hat die Caviar Black schon auf Sata 6 Gb/s geupdated, gibt fünf Jahre Garantie und muss die Black von der Blue abgrenzen.
6 Gb/s bringt aber bei Festplatten nichts und die fünf Jahre Garantie werden durch den höheren Preis wieder ausgeglichen. Und damit sich WD nicht selbst kannibalisiert schiebt man die Black so vor die kaum langsamere Blue. Die Blue gibt es zusätzlich nur bis 1 TB und kostet auf dem Niveau, auch schon mit Sata 6 Gb/s, mit ca. 45 Euro pro TB etwas mehr als die Seagate 7200.11 1.5 TB. Das ist soweit normal, da 1.5 TB Platten zurzeit das beste Euro pro TB Verhältnis von allen Festplatten haben und 1 TB Platten somit etwas teurer sind.

Du hast damit folgende, sinnvollen Möglichkeiten:

1. Aufhören über den Preis zu jammern und die Black 2 TB kaufen wenn du 7200er Platten willst, denn das ist nunmal leider der Preis für 2 TB 7200er bei WD. Das ist aber auf jeden Fall sinniger als die 1.5 TB Black.

2. Du kaufst die Seagate Barracuda 7200.11 1.5 TB, die einfach das beste Euro pro TB Verhältnis hat und ebenso die gewünschte Performance liefert.

3. Wenn du weiterhin fälschlicherweise annimmst, dass WD besser als Seagate ist, dir die Blacks aber zu teuer sind, dann ist mir noch eine dritte Möglichkeit eingefallen. Du nimmst die 1 TB Caviar Blue, die ist etwas teurer als die Seagate, aber deutlich billiger als die Black. Warum das so ist steht ja oben.
Ist nach deiner "Logik" die Blue jetzt eigentlich auch schlechter als die Black, weil sie günstiger ist? ;)

Falls du es bis hiernoch noch nicht verstanden hast, auch bezogen auf meine letzte Frage, warum die Blue jetzt billiger als die Black und auf selbem Niveau wie die Seagate ist:
Bei der Black kaufst du Support. Nichts weiter.
Lediglich die extra zwei Jahre Garantie, aber keine extra Qualität und keine extra Performance.
Nur deswegen kostet die mehr als die Blue und die Seagate, wo in beiden Fällen "nur" drei Jahre Garantie drauf sind.
;)
 
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