Neuer Homeserver

Denke Haussteuerung würde ich über nen extra Gerät zB RPi lösen. Nen Server kann auch mal kaputt gehen. Daher würde ich die "wichtigen" und "weniger wichtigen" Sachen trennen.

Wenn man mal keine Videos gucken kann ist das sicherlich nicht so schlimm als wenn die Hausautomatisierung net mehr geht, je nachdem was man darüber laufen hat. Hausautomatisierung ist auch nen weites Gebiet, was kommt zum Einsatz? KNX, DALI? Oder doch eher so das "Spielzeug" mit Funk ala Zigbee usw.

Platten habe ich aktuell 4x 6TB WD Red im Raid 5.. Sollen noch 2 weitere Platten dazu kommen und dann im Raid 6 laufen.
Kommt drauf an wieviel Geld man ausgeben will aber bei wichtigen Daten würde ich eher nen NAS virtualisieren und ZFS benutzen. Raid5 oder 6 und dann NTFS würde ich definitiv nicht machen wenn die Daten wichtig sind.

DHCP finde ich ist auch eher nen Job fürn Router.

Einfach mal überlegen was ist wenn der Server mal streikt. Wenn dann auch der DHCP nicht geht ist im Grunde das ganze LAN lahmgelegt.

- Datenspeicher für alle Geräte - sofort
- Tägliche Backups - sofort
Wenn die Geräte ihre Daten auf den Server ablegen, deren Backups aber auf dem gleichen Server gespeichert werden ist das auch net sehr klever und hat mit Backup je nachdem wie man es definiert nichts mehr zu tun.
Geht das Netzteil hoch und nimmt die Platten mit ist alles Weg. Sich nur auf das Raid5 oder 6 zuverlassen und da alles drauf zu speichern, riskant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Hausautomatisierung ist ja auch eher Zukunft und wird nicht sofort umgesetzt ;)

Chef kommt die Woche leider nicht mehr rein, daher kann ich da nichts weiter genaues sagen.. Es soll aber Licht und Rollläden gesteuert werden für jeden Raum ;)

Wie gesagt, ich komme an die Sachen (auch HDD) zum EK-Preis, was deutlich unter Geizhals-Niveau liegt :)

Und wenn der Router mal streikt? Dann ist auch nichts mehr mit DHCP :p Ist auch bisschen Spielerei.

Unter Datenspeicher verstehe ich Bilder, Musik und Videos von Endgeräten, welche zentral abgespeichert werden. Dafür dann der Mediaplayer, welcher die Daten dann an Geräte wie TV oder Tablet streamt.

Für das Backup nutze ich ActiveImage Protector Desktop (NetJapan), welcher das komplette Image des Endgeräts auf den Server sichert.

Und wenn das Haus mal abbrennen sollte, dann habe ich nun mal Pech ;) Ein kompletter Datenverlust ist nur mit externen Lösungen zu realisieren, welche für den Privatanwender alles andere als wirtschaftlich ist.
 
Schonmal durchgerechnet was der ganze Spaß an Strom im Jahr kostet? Rein technisch ist das natürlich auch mit einem bedeutend schwächeren System zu leisten.

RAID und Virtualisierung würde ich zu Hause - aus mehreren Gründen, vor allem Stromkosten - streichen. Die Familie wird es überleben wenn die Box mal für 10 mins offline ist weil sie neu startet.


Wenn man einen Server will, dann stellt man sich eben ein Ding mit x Platten hin und fängt erst mal mit Daten und Backup an. "Medienserver", wenn hier nicht DLNA gemeint ist, hört sich nach "umkodieren" an. Würd ich auch streichen und würde meine Clients tauschen, die im Jahre 2015 immer noch kein h264 in Hardware können.

Arbeiten von Unterwegs?: Was ist mit google docs? Würde mich wundern wenn eine Eigenlösung hier heranreichen kann.

CPU: Pentium G, atom oder core i3 T-Modell reicht für die Anforderungsliste locker.

Ich persönlich würde noch aus AES_NI in der CPU achten. Meine Dateisysteme hier sind alle verschlüsselt, falls die Box, aus welchen Gründen auch immer, mal wegkommt. Nicht zu unterschätzen :)
 
Wie gesagt, eine Kiste mit 4 Platten für Daten und Backup habe ich bereits ;)

Medienserver ist DLNA gemeint, denn der schwächste Rechner im Haus ist der aus meiner Sig ^^

Arbeiten von unterwegs mit den Daten, die auf dem Server liegen ;) Ich bin beruflich viel unterwegs

Pentium G ist bereits verbaut mit jetzt 16GB Arbeitsspeicher.
 
Hm.. Ich bin etwas irritiert. Du scheinst ja zumindest schon gewisse Vorkenntnisse zu haben und arbeitest zudem in einem Systemhaus. Warum fragst du dann hier? Du hast doch in der Firma alle Ressourcen und jedes KnowHow zur Verfügung? Hier tummeln sich natürlich auch Leute mit viel KnowHow, aber nicht jeder macht das täglich - im Gegensatz zu Mitarbeitern eines Systemhauses, das ist ihr Job ;)
 
Wir haben Hardware für Firmen.. Ich bin ein Einzelperson, bzw. mit meiner Frau sind wir ein 2-Personen Haushalt.

Solche Kunden haben wir nicht und somit auch keinerlei Erfahrung mit so "wenig" Hardware ;)

Sicherlich könnte man alles runterrechnen, aber es gibt im Internet immer jemanden, der das gleiche vielleicht zu Hause hat :)
 
Checkup schrieb:
Schonmal durchgerechnet was der ganze Spaß an Strom im Jahr kostet? Rein technisch ist das natürlich auch mit einem bedeutend schwächeren System zu leisten. )
Als Hilfe mal hier nen schöner Rechner für Energieverbrauch > http://www.roesner-it.com/pc_energieverbrauch.htm

Wenn man sich das so durch rechnet und von einem Preis pro kWh von 0.30€ ausgeht, kommt man da im Jahr auf ca 340€ was pro Monat was 30€ kosten sind.
Zum vergleich, ein NAS kostet um die 35-40€ im Jahr.

Kerasto schrieb:
Folgende Anforderungen werden sofort oder in naher Zukunft an den Server gestellt:

- Datenspeicher für alle Geräte - sofort
- Tägliche Backups - sofort
- Aufnahme für 3 Kameras Außenbereich - sofort
- Medienserver (Musik und Video) - sofort
- DHCP-Server - sofort
- TS-Server - Zukunft
- Arbeiten von unterwegs - Zukunft
- Haus steuern (Heizung, Fenster, etc) - Zukunft

Wenn man sich so die Anwendungsgebiete anschaut, finde ich den Homeserver irgendwie oversized.

Der DHCP-Server kann ohne Probleme von jedem mittelklasse Router übernommen werden.
Arbeiten von unterwegs kann man wie erwähnt super über GoogleDocs oder über die Webapplikationen von Office (OneDrive für Datenspeicherung inkl. sowie sync auf ein Nas möglich).

TS-Server? Macht meiner Meinung nach nur unnötig ein Tor in dein Netzwerk auf.
Und vorallem würde ich nicht mein Backupserver, wo alle Familien Bilder drauf sollen, als öffentlichen Teamspeakserver laufen lassen.. Sicherheitstechnik ein No-Go..

Wenns trotzdem ein "must-have" ist, dann in einer VM installieren, die am besten außerhalb des Heimnetzes steht. Vlans könnten da nen Thema für dich sein.

Bleiben noch folgende Punkte übrig:
- Haus steuern
- Medienserver
- Tägliche Backups
- Datenspeicherung
- Aufnahmen 3 Kameras Außenbereich

Die 5 Dinge kann ein neues Nas wunderbar erledigen, auch zu kostengünstigen Preisen.
(http://www.expert-security.de/information/wiki_109/die-zentrale-speicherloesung.htm)
Brauchst du den wirklich tägliche Backups? Ich glaub irgndwie nicht, das eine einzel Person bzw. ein 2 Personen Haushalt soviele Daten täglich verändert, das sich ein Backupjob überhaupt lohnt.


Da du die Hardware schon da hast, kann ich verstehen warum du darauf behaarst, aber ich würde mir 2 mal überlegen da Geld zu investieren, wenn mal was kaputt geht.
Da du ja auch ein Raspberry Pi hast, solltest du deine Haussteuerung darauf umstellen, falls dir der Server mal flöten geht.
Aber eigentlich könnte man überlegen in deinem Fall auch einfach ein NAS zu kaufen und die Teile die vorhanden sind zu verkaufen. Alleine die Stromkosten die man spart, machen schon einiges aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
TeamSpeak ist generell zu überdenken. Ich habe den Thread gerade nochmal überflogen und konnte auf die Schnelle keine Angabe zur Internetanbindung finden. Wenn nicht ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht, macht der TS-Server irgendwann schlapp, weil der Upload dicht ist.

Zudem stellt sich die Frage nach dem Sinn. TS kann man an jeder Ecke zu recht günstigen Konditionen mieten (~15-30 cent pro Slot pro Monat).
 
Tsts.. Da ist er einfach so dreist und guckt in andere Threads (in denen ich sogar gepostet habe ^^)..

Aber ja, sollte reichen. Sollte ein NAS dennoch genug sein und letztendlich nur TS3 hinten über fallen, wäre der Mietserver eine sinnvolle Option.
 
Ich werfe einfach doch noch in den Raum, dass wenn die Rollen virtualisiert werden sollen, 2 Cores definitiv zu wenig wären.
 
So wie hier diskutiert wird könnte man meinen es handelt sich um die IT Infrastruktur eines kleinen bis mittleren Unternehmens.
Als Fileserver wird hier quasi keine relevante Leistung abverlangt.

Wieso dann mit so vielen virtuellen Instanzen alle Leistung verschwenden?
Unter Vollast saugt so ein System doch schon so einiges an Leistung

Und Ram... Viel Bedarf obwohl das meiste vor sich hin idlen wird.
Besser ginge es mit Linux. Dort kannst du mit Docker virtualisieren und Dienste isolieren.
Macht mehr Sinn wenns ums Stabilität und Sicherheit geht.

Windows Server ist ein guetes OS wenn man üppig Leistung hat.
Viele Dienste machen es träge (ich sage mur Small Business Server...).
 
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Um mal wieder Rückmeldung zu geben :D

- Asrock B85M Pro 3
- Intel Pentium G3220
- 16GB DDR3-1600
- 180GB Intel 520 SSD
- 4x 6TB WD Red im Raid 6 (aktuell)
- LSI Raidcontroller (kann SSD-Cache für die Zukunft)
- Be Quiet 650W Netzteil 80+ Gold
- Windows Server 2012 R2 Standard

Sollte ich nächstes Jahr merken, dass ich das alles nicht brauche, so kann ich den Rechner immer noch verkaufen und durch ein NAS ersetzen :)
 
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