Neuer PC für Bildbearbeitung und etwas Gaming

Reglohln

Captain
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Hiho,

mein aktueller Rechner ist schon ordentlich in die Jahre gekommen und war damals auch eher ein Kompromiss oder gar ein Schnellschuss und von daher soll demnächst ein neuer her.

Aus dem alten System werde ich die HDD und Peripherie weiterhin nutzen. Als Grafikkarte kommt dann eine gebrauchte Karte meines Bruders rein. Wird eine Sapphire Vapor-X R9 290 sein. Ist, soweit ich das gelesen habe, recht stromhungrig, aber nunja.

Der Rechner wird dann hauptsächlich für Bildbearbeitung mit Lightroom und Photoshop genutzt. Mache das rein hobbymäßig, aber etwas Komfort möchte man natürlich dennoch nicht missen.

Hier und da mal ein Spielchen wird es sicher auch geben. Aber ich kaufe mir nie die neusten Titel, sondern wenn dann mal ein HumbleBundle, aber das war bisher auch nur einmal der Fall. Ich habe damals mit meinem System (AthlonII X3, 4GB DDR2, eine sagenhafte NV GTS250 e-Green :D) sogar Crysis2 gespielt, bin also in Sachen FPS nicht so ansprungsvoll, womit das Thema "Gaming" noch weiter in den Hintergrund rücken dürfte, was die neue Zusammenstellung betrifft.

OC wird es nicht geben.

Budget liegt so in etwa um die 700€. Frau hatte zwar so an die 800€ gedacht und ich habe dafür auch eine Konfiguration zusammengestellt, aber man muss ja nicht unnötig Geld ausgeben, was nicht unbedingt sein muss.

Photoshop wird ja von vielen Kernen und Takt profitieren. Somit kommt natürlich HT in Betracht. Habe nun schon hier und da mal im Forum geschaut, was da so empfohlen wird. Ein i7 6700K wäre auch ohne Z-Board eine Idee, da die CPU einen höheren Basistakt für wenig Mehrkosten im Vergleich zur non-K-Variante bietet. Beim 6700K spielt natürlich dann das Budget eine große Rolle. Um HT zu einem niedrigeren zu bekommen, wäre natürlich auch ein Xeon E3-1231 v3 denkbar, wobei man da auf DDR4-RAM verzichten würde. Macht das viel aus? Bin da leider nicht so sehr informiert.

Als RAM-Menge würde ich erstmal auf 16GB gehen. Das sollte für meine Zwecke reichen. Habe da auch etwas recherchiert und da wurden 16GB als gut ausreichend bezeichnet. Arbeite aktuell mit 3GB (ein Riegel defekt) und das ist kein Spaß, aber es geht. Daran sieht man, dass ich recht abgehärtet bin :D

Hier mal meine Zusammenstellungen:
i7 6700K

i7 6700 non-K
Quasi die gleiche Konfig, nur mit der non-K-Version.

i5 6600
Hier bin ich mir nicht wirklich sicher, ob man das fehlende HT und den noch niedrigeren Takt so stark merkt, dass man sich im Nachhinein vielleicht doch in den Hintern beißen könnte, doch nicht etwas mehr Geld in die Hand genommen zu haben. Wie seht ihr das?

Xeon
Zuletzt noch eine Xeon-Konfiguration. Evtl. besser, als die i5-Konfig.

Bin mir unsicher, ob man vielleicht den Macho als Kühler nutzen sollte. Auch hinsichtlich der Lautstärke. Was meint ihr?
Netzteil ein 500W, da die GraKa wie gesagt schon recht viel schluckt.

So, das wars soweit erstmal. Hab ich irgendwas wichtiges übersehen? Bin für Vorschläge und Meinungen dankbar.

Grüße
 
Insgesamt profitiert PS hautpsächlich von hoher Leistung pro Kern (Takt+IPC) und viel RAM. HT ist bei einem Filter,etc. nett, aber für die normale Arbeitsgeschwindigkeit nicht sowichtig. Insbesondere für "Hobby" würde da ein i5 locker reichen. Ob 3,6GHz oder 4,0GHz ist jetzt nicht die Welt. ~10% ca.

Wenn du irgendwelche Spiele spielst, die jünger als 10 Jahre sind, profitierst du von einer Grafikkarte, bzw. die Grafikkarte muss zwingend vorhanden sein. Du solltest da also ~120€ für eine RX 460 investieren. Die hilft dann auch bissel bei PS via OpenCL, auch bei Filtern und so was.

PS: Oops. Hab die 290 im Text nicht gesehen. Die geht natürlich auch :)
Das Netzteil ist OK, ist die gleiche Basis wie das G450M, auch von CWT.
 
Die non-k und i5 Versionen kannst du ignorieren. Ersteres ist preislich zur Leistung der K-Version schlecht, der i5 ist super fürs reine gaming geeignet.
Beim 6700k solltest du besseren RAM (zB 3000er) und Kühler wählen. 16GB reichen auch erstmal locker.

Mein erster Gedanke wäre zum Xeon zu greifen und dafür ne größere SSD zu nehmen, aber ich behaupte mal, dass du allgemein mit dem 6700k besser fährst.
 
@pupsi11: Ah, ok. Wie schauts da beim Unterschied zu DDR3 aus?
Welches NT würdest du denn nehmen? Irgendwas um die 450-500W sollten es aufgrund der Graka schon sein, denke ich. Vor Jahren gabs mal das schöne 450W-NT von BQ mit CM, aber soetwas scheinen die nicht mehr zu haben.

@HominiLupus: Wie oben geschrieben: Graka kommt vom Bruder. R9 290.
Wahrscheinlich hast du mit dem i5 recht. Vorallem, wenn man bedenkt, wie ich jetzt rumgurke :D
Ergänzung ()

kicos018 schrieb:
Beim 6700k solltest du besseren RAM (zB 3000er) und Kühler wählen.
Wie schaut das dann aus, wenn das Board und die CPU keinen 3000er nativ unterstützen? Läuft der RAM dann dennoch mit 3000 von Haus aus oder muss ich da im Bios rumwerkeln? Nicht, dass ich das nicht könnte, aber ich möchte mir eigentlich jegliche Mühen sparen :D

@Kühler: Macho wäre dann aber schon ausreichend, oder?
 
Wie schaut das dann aus, wenn das Board und die CPU keinen 3000er nativ unterstützen?
Dazu brauchst du ein ~20€ teureres Z170 Board und musst übertakten. Ohne Speichercontroller zu übertakten kannst du kein DDR4-3000 nehmen. Den 6700k muss man im Gegesatz zu was kicos schreibt, natürlich nicht mit DDR4-3000 nutzen. Der Xeon ist hingegen überall eine schlechte Wahl: die CPU ist billiger und leicht langsamer, aber das Board kostet wieder zu viel. Wenn du ECC willst ist der Xeon toll, sonst nutzlos.

Es gibt immer noch schöne 450W Netzteile von BQ, aber für deine R9 290 Karte ist ein 500-550W Netzteil angeraten. 450 ist, auf Dauer, imho grenzwertig. Das Vengeance ist OK. Alternativen sind ein G550M oder dann eine Klasse höher mit 80+Gold Netzteilen: BeQuiet E10, Corsair RMx, EVGA G2, Seasonic G, Superflower Leadex, etc.
 
Hallo,

Also ich habe auch den 6700k und dazu den Macho...die Temperaturen liegen bei mir mit 4.5Ghz bei ~36°

Und da du ja nicht übertakten möchtest, denke ich das dir der Macho reicht...hören tu ich meinen nicht und mein PC steht genau neben mir.

Gruss Bernd
 
Dann fällt schnellerer RAM eh weg. Hier und da dann wieder noch ein paar Euro mehr und schon ist man wieder beim Thema, ob es wirklich nötig ist.

Ich denke, ich werden zwischen der 6700K- und Xeon-DDR3-Variante entscheiden. Beim Netzteil werde ich nochmal schauen, aber das jetzige passt denke ich schon ganz gut.

Noch weitere Meinungen zum Kühler?

@BH2210: Ah, gut zu wissen. Dann könnte evtl. auch der jetzige Kühler in der Konfig reichen. Werde ich mir aber auf jeden Fall überlegen. Ich finde den Macho schon seit Jahren vom Hören-Sagen sehr geil :)
 
Der Xeon DDR3 Variante fehlen M.2 und USB 3.1.
Ein EKL Ben Nevis reicht locker ohne zu übertakten. BH2210 mit 4.5GHz und seiner Spannungserhöhung ist kein Vergleichsmaßstab für deinen unübertakteten PC.
 
Hi,

Ich nochmal,

solltest du dich für den 6700k und den Macho entscheiden, dann schreib gleich ne Mail an Thermalright und "bestell" dir einen 1151 Support Spacer und es dauert so 3-4 Werktage bis du es hast.

Bei meinem Mainboard war eines mit dabei :), habe das ASUS VIII Ranger, wie es bei anderen Hersteller aussieht weiss ich nicht.

@HominiLupus

Hääää...Er fragte ob er den Macho für den 6700k nutzen kann...ich habe ihn und wenn er bei mir nur 36° hat, sollte die Temperatur bei einem 6700k welcher nicht übertaktet wird und dem Macho niedriger sein.

Vielleicht erst mal alles lesen was die Leute schreiben

Gruss Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
HominiLupus schrieb:
Dazu brauchst du ein ~20€ teureres Z170 Board und musst übertakten. Ohne Speichercontroller zu übertakten kannst du kein DDR4-3000 nehmen. Den 6700k muss man im Gegesatz zu was kicos schreibt, natürlich nicht mit DDR4-3000 nutzen.
Pardon, kenne mich mit OC nicht zu sehr aus, aber da der 6700k ja schon fast am Limit läuft und alle jedesmal bei der CPU nach schnellerem RAM schreien, dachte ich, dass 3000er von Haus aus (bei der CPU - ZBoard ist obv.) nicht verkehrt sind.
Und "muss" hab ich nicht geschrieben ;)

Mit dem i5 würde ich auf deiner Seite stehen, wenn Gaming vorne und PS/LR hinten im Gebrauch stehen würden. Allerdings ist es umgekehrt und da würde ich persönlich einfach mal davon ausgehen, dass in Zukunft eher mehr mit PS/LR & co. gearbeitet wird und er somit von HT oder dem Xeon doch noch profitiert.
 
HominiLupus schrieb:
Der Xeon DDR3 Variante fehlen M.2 und USB 3.1.
Was genau ist jetzt eigentlich der Unterschied von externen USB3.0 zu USB3.1-Anschlüssen? Ist M.2 mittlerweile so wichtig? Welches Board wäre da passend? Habe jetzt mal nach USB3.1 und M.2 gesucht und da ist man dann schon bei fast 100€ für das Board.

@BH2210: Er meinte nur, dass ich mir die 20€ Aufpreis für den Macho sparen kann. Wobei dann halt die Frage ist, ob der kleinere Kühler dann evtl. zu laut wird. Erfahrungen?
 
Pardon, kenne mich mit OC nicht zu sehr aus, aber da der 6700k ja schon fast am Limit läuft und alle jedesmal bei der CPU nach schnellerem RAM schreien, dachte ich, dass 3000er von Haus aus (bei der CPU - ZBoard ist obv.) nicht verkehrt sind.

Die CPU läuft RAM mäßig nicht am Limit, im Gegenteil: deswegen ist der Gewinn durch schnelles RAM so klein. Caching ist toll. DDR4-3000 nimmt man nur deswegen weil man eben ~5% Leistung für ~20€ Aufpreis bekommt. Wenn man aber auch noch das Board kaufen muss dann wirds langsam uninteressanter. Wenn man gar nicht übertakten will, dann fällt Übertakter RAM logischerweise sofort raus.

USB 3.1 Typ C und M.2 kostet knapp über 80€ für ein GA-B150-HD3P Board, welches du in deiner Zusammenstellung ja drin hast. Ein Board ohne kostet ~70€. Für 10-15€ ist das nicht verkehrt zu nehmen.
M.2 NVMe SSDs sind derzeit noch zu teuer. Aber so wie man bis jetzt oft eine SSD nachgerüstet hat, kann man das ja ggf. auch noch später mit M.2 SSDs machen.
USB 3.1 ist jetzt auch noch wenig verbreitet aber es wird kommen in USB Sticks und auch Smartphones. Du willst diesen PC ja nicht nur 1-2 Jahre nutzen, oder?

Den Ben Nevis wird man nicht hören wenn da ne R9 290 eingebaut ist (die haben keinen Zero Fan Modus). Aber selbst dann hört man den im idle nicht aus dem Gehäuse raus. Auch unter Last wird das kaum passieren, gerade mit den anderen Geräten noch im PC.
 
https://www.computerbase.de/artikel/netzteile/500-550-watt-netzteile-test.53952/
Nt eins aus dem test


und das mit dem xeon war nur ein hinweis weil eer den "alten" raus gesucht hatte.



ich bin ja ein beführworter von : nimm den 6700k mit nem günstigen B o. H chip MB und dem BEN kühler.



und mach dir um die vapor kein kopf, in ne tolle karte und strom hin oder her, zu zockst doch nicht 24/7.


die frage wäre noch, brauchst du noch ein laufwerk im gehäuse? wenn nein würde ich vielleicht nocxh en neueres nehmen.
 
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HominiLupus schrieb:
USB 3.1 Typ C und M.2 kostet knapp über 80€ für ein GA-B150-HD3P Board, welches du in deiner Zusammenstellung ja drin hast.
Ging mir jetzt um USB3.1 und M.2 bei der Xeon DDR3-Variante. Da brauchts ja ein anderes Board. Deswegen die Frage.

Dann wirds wohl der Ben Nevis. Danke für die Einschätzung.


@pupsi11: Hmm - sind halt schon etwas teurer. Klar, mit dem NT steht oder fällt das System und man hat CM dabei, aber das Corsair wird hier ja eigentlich immer empfohlen, von daher sollte es wohl nicht so schlecht sein. Schwierig.

Und um die Graka mache ich mir auch keine Sorgen. Scheint lt. Tests keine der lauteren Karten zu sein und einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul :D

Mit Laufwerke meinst du DVD? Da werden wohl keine drin sein diesmal, aber ich bin da immer etwas vorsichtig, weil ich doch noch einige CDs hier rumliegen habe, die vllt doch irgendwann nochmal zum Einsatz kommen. Hatte für meine Jungs irgendwann einmal NBA Live 2003 installiert und da gehts ohne Crack leider auch nicht über ein Image. Aber zur Not habe ich ja eines hier.

Das Define R4 wollte ich schon immer haben und zum R5 lässt sich da nochmal etwas sparen.

pupsi11 schrieb:
ich bin ja ein beführworter von : nimm den 6700k mit nem günstigen B o. H chip MB und dem BEN kühler.
Ja, dahin tendiere ich auch, jetzt, wo bei der Xeon-DDR3-Variante USB3.1 und M.2 fehlen und DDR4 einfach moderner ist. Und die neuen C232/236-Xeon-Boards kosten halt auch weit mehr, wenn man USB3.1 und M.2 haben will und dann ist man wieder nicht günstiger, als mit einem 6700k und hat für den Fall der Fälle auch keine IGPU. Dann halt höchstens als Budget-Lösung der I5. Aber mal sehen, was Frauchen dazu sagt :D
 
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Was ist da jetzt der Vorteil dran? Ich finde die Lüftersteuerung im R4 ziemlich geil und wirklich kleiner ist das Define S auch nicht. Oder habe ich da jetzt etwas übersehen?

Ok, man müsste es vllt. mit dem R5 vergleichen, dann bliebe halt der Preisvorteil. Aber zum R4 sehe ich nicht wirklich Vorteile.
 
mehr platz, neuer, neue lüfter, aufgeräumter. lüfter kann man besser übers MB steuern
 
Hmm. Das Argument "neuer" lass ich mal außen vor :D
Mehr Platz sehe ich nicht wirklich. Zumindest auf die Schnelle.

OK, neuere Lüfter. Das R4 fand ich damals schon wegen seiner Lautstärke ab Werk sehr interessant. Da müsste ich mal recherchieren, was der Unterschied zu den neuen Lüftern ausmacht.

Ja, MB-Steuerung reicht sicher aus. Ich habe meine aktuellen Gehäuselüfter alle mittels Widerstand direkt am Mainboard mit 7 oder 9V laufen (bin mir grad nicht sicher). Sind gute BQ-Lüfter, allerdings nur 120mm. Von daher fand ich die Lüftersteuerung eigentlich ganz nett. Dauerhaft gleiche Lautstärke und man muss nicht mit Adaptern am Netzteil arbeiten.

Lieferbarkeit ist evtl. etwas besser, da es ein aktuelles Modell ist.
 
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Wie wärs mit einem Nanoxia Deep Silence 3 kostet ca 70 EUR
 
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