Neuer PC für Schach - 1200 Euro

naja, laufen wird´s schon
allerdings wäre mir das verhältnis zu schräg.
da steckt fast die hälfte in der cpu, die dann auf einem hundert-euro brettl dahinvegetiert.
bzw. board, netzteil sind halt ned unbedingt das, was ich verbauen würde, bei einem rechner, der den großteil seiner existenz unter vollast verbringen wird.
weil genau das ist schachanalyse: langzeit und dauer-vollast.

zudem ist die graka ein schluckspecht, was dieses netzteil noch prekärer erscheinen läßt.

das alles wird laufen, aber es ist halt ein polo mit porsche-motor.
 
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@whats4 Du hast schon Recht, aber wie würde denn dein Schach-PC aussehen?

Ich überlege mir das mit der Graka, ich denke es wird dann eine 570 werden.
Als CPU reicht ja auch vielleicht der 3700X, mal schauen.
 
Er hat nicht recht. Der 3900X auf dem Tomahawk Max macht absolut Sinn, vor allem vor dem Hintergrund, dass möglichst lange nicht mehr aufgerüstet werden soll, was bei nicht PC Nerds quasi der Normalfall ist.

Ich stand vor ein paar Tagen vor der gleichen Entscheidung und bin zum selben Ergebnis wie du gekommen: https://www.hardwareluxx.de/community/threads/rechenknecht-stockfish-lczero-die-große-mainboardfrage.1262607/
Lenny_HAL schrieb:
Als CPU reicht ja auch vielleicht der 3700X
Im Prinzip reicht auch ein 3600, aber wenn das Budget einen 3900X erlaubt, warum nicht?
Lenny_HAL schrieb:
ich denke es wird dann eine 570 werden.
Ich würde mir mal die GTX 1650 (Super) Karten ansehen.

Nachtrag: Über das Netzteil lässt sich natürlich streiten. Wenn am Ende noch etwas Budget übrig ist, dann würde ich wohl auch eher ein Straight Power 11 550W einbauen.
 

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ich würde, da die aufgabe wirklich höchste dauerlast bedeutet, aber gleichzeitig das budget für echte workstation&server hardware (die eben für dauerlast gebaut ist) nicht reichtr, hinten und vorne, das tun, was vom potential dem am nächsten kommt.

ein case, das vollast bei 30° plus umgebungstemperatur ermöglicht, z.b sowas wie ein raven2/fortress2.

am4, klar, weil es die gscheiteste bezahlbare performance hat.

als board, würde ich das asus Pro WS X570-ACE wählen, weil es in einem recht bezahlbaren bereich ein workstation-like board realisiert, und wegen der möglichkeit es mit ecc zu bestücken.
und das spielt eine rolle, weil die analyse eines schachproblems mitunter wochen der hochlast bedeutet.
d.h. ein konzept, das wert auf maximale uptime´s legt. weil das das wichtigste überhaupt ist.

netzteil hohe qualität, klar, so dimensioniert, daß es beim erwarteten lastzustand in etwa bei der hälfte bis zwei drittel der nlglichen maximallast liegt. so altert es am langsamsten.

ob jetzt der 3700x, der 3800x, oder der 3900x ist fürs konzept eher zweitrangig, bärenstark und absolut tolle leistung fürs geld bieten die drei allemal. wirklich guter luftkühler, noctua, klar.

und ich würde es vermutlich mit ecc unbuffered 2666 bestücken, eben wegen der maximierung der stabilität.
aber klar, 3200erter ohne ecc sind genauso eine option.
ob jetzt 32 oder mehr hängt davon ab, ob die endspieldatenbank 32 oder mehr braucht, um ins ram zu passen.

von ram-oc würde ich in dem fall zugunsten der stabilität absehen.

falls ich es no ned erwähnt hab: ich meine mit stabilität ned dasselbe wie viele, die ein paar stunden ein game zocken wollen. ich meine wochen, potentiell monate.

der rest, das rundherum... klar, dram-cache fürs system, eventuell eine zweite für das schachprogramm, oder besser die daten/temps des programms, whatever. die üblichen verdächtigen, mx500, 860evo

graka:
wenns ned rechnet, was billiges, passives, aber es muß die möglickeit das sein, was nachzubestücken (-->netzteil reserve)

ich hab sicher irgendwas vergessen, aber topfen, die posting soll ja keine hardwareliste, sondern eine grundlage der konzeption sein.

natürlich gewinnt der rostift immer meistens, dessen bin ich mir bewusst.
aber gottseidank muß ich nix verkaufen*g
 
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whats4 schrieb:
weil die analyse eines schachproblems mitunter wochen der hochlast bedeutet
Ich glaube, das geht leicht an der Realität eines Hobbyschachspielers vorbei.
whats4 schrieb:
ob jetzt 32 oder mehr hängt davon ab, ob die endspieldatenbank 32 oder mehr braucht, um ins ram zu passen.
Der während der Suche notwendige Teil der 6 Stein Endspieldatenbank hat knapp 70 GiB.
In meinen Augen reicht es vollkommen, wenn die Endspieldatenbank auf einer SSD liegt.
 
was für ein problem hast du?
willst recht haben? bitte, geschenkt.

...ein hobby liegt etwas unter der schachanalyse, es gibt leute, die 5-10K *jährlich in diese art spezielles hobby stecken.

und wenns mehr als 64gb braucht---so what, ich tracke das seit jahren nimmer.
und reichen tut vieles für fast alles.
sogar ein polo für kontinentalweite fahrten.

ich habe geschrieben, was ich als konzeption zu grunde legen würde, hätte ich dieses hobby.
ob irgendjemand das umsetz, who cares.
ist ned mein rechner.
 
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Falls man Wert auf Energieeffizienz legt, kann man auch einfach den ECO-Modus aktivieren. Das ist ein Mausklick im Ryzen Master, kostet nicht mal 10 % Leistung in Stockfish und senkt die Leistungsaufnahme um mehr als 40 %.
whats4 schrieb:
und wenns mehr als 64gb braucht---so what
Wenn das Budget unbegrenzt wäre, klar. Aber das ist es nun mal nicht. Und deshalb steht die RAM Menge ganz weit hinten in der Prioritätsliste. Außerdem würde ich wetten, dass gar keine Endspieldatenbank verwendet wird und wenn dann höchstens die 3-4-5 Steiner für die selbst 16 GB RAM ausreichen.
 
@whats4 Vielen Dank für deine Ausführungen! Bist du Schachspieler, bzw. analysierst du mit Schachprogrammen?
Gut, ich wollte ja wissen, was du dir für einen Schach-PC kaufen möchtest und das hast du ausführlich getan.

Ich schlafe eine Nacht darüber! Ich denke, ich werde eine 570 nehmen und den Rest so lassen.

Fat-Fritz wird nicht benutzt, aber die Endspieldatenbanken und dafür reichen 32 GB RAM.
 
ich hab mal eine zeit recher für jemanden konzipiert, der das als one and only hobby betrieb.
dual xeon, mit jeder generation ein neuer.
auch wettbewerbsmäßig, im netz, drum kam ein teil der kohle wieder rein.
 
Ich weiß zu wenig darüber, aber ich möchte es mal in den Raum werfen: Cloud Computuing. Also das Mieten von schneller Hardware.
Vorteil: Du selbst kannst einen "schlechten" PC haben, und die ganze Volllast Berechnung macht der gemietete Server. Du kannst Kapazität dazu mieten, wenn du sie brauchst, du hast keine Probleme mit defekter Hardware.

Zum Beispiel gibt es Shadow Tech, eigentlich für Spiele gedacht. Aber ein normaler PC, auf dem du auch ganz normale Anwendungen installieren kannst. Aber erst ab April, leider. In den AGBs steht aber, Mining ist verboten. Zwar ist Schach kein Mining, aber der PC läuft halt auf 100%. Also, weiß ich nicht...

Aber es gibt auch Cloud Computing Anwender. Aber leider weiß ich nicht, ob man da Schach Software installieren kann^^.

Kam mir nur als Gedanke!
 
@Lenny_HAL vielleicht solltest du noch mal klarstellen, worum es hier eigentlich geht. So wie ich dich bisher verstanden habe, geht es um die manuelle Analyse von Partien und nicht darum den Rechner an bestimmten Stellungen tagelang herumzurechnen zu lassen oder Engine gegen Engine Wettkämpfen im Internet auszutragen.

Die RX 570 frisst mehr als doppelt so viel Strom und liefert weniger Leistung als die 1650 Super. Das Fazit im von @Demon_666 verlinkten Test bezieht sich auf die 1650 und nicht auf die 1650 Super. Weniger Stromverbrauch bedeutet in der Regel auch automatisch weniger Lautstärke. Die 20-30 Euro, die eine 1650 Super mehr kostet als eine der günstigen RX 570, sind in meinen Augen sehr gut angelegt.

Über den Kokolores mit dem RAM und den Endspieldatenbanken lass ich mich nicht weiter aus. Von kompetitiven Engine vs. Engine Spielen war hier nie die Rede.
 
0-8-15 User schrieb:
Die RX 570 frisst mehr als doppelt so viel Strom und liefert weniger Leistung als die 1650 Super. Das Fazit im von @Demon_666 verlinkten Test bezieht sich auf die 1650 und nicht auf die 1650 Super. Weniger Stromverbrauch bedeutet in der Regel auch automatisch weniger Lautstärke. Die 20-30 Euro, die eine 1650 Super mehr kostet als eine der günstigen RX 570, sind in meinen Augen sehr gut angelegt.
Weil ja beim anvisierten usecase auch so viele 3D-Spiele gespielt werden :rolleyes:. Und praktisch fast alle AMD-Karten haben einen zero-fan-Modus, verursachen also im Desktopbetrieb gar keine Geräusche.

Aber wenn Du unbedingt dem TE eine teurere 1650(s) anraten willst, mach das. Vielleicht geht es Dir auch nur um's Recht haben. Das ist mir letzten Endes herzlich egal, für mich zählt, dem TE eine möglichst objektive und dem Problem angepasste Lösungen/Tipps zu geben.
 
Die Mehrkosten der 1650 Super holt er allein dadurch wieder rein, dass er dann bedenkenlos beim Pure Power 11 400W bleiben kann.
Demon_666 schrieb:
Das ist mir letzten Endes herzlich egal, für mich zählt, dem TE eine möglichst objektive und dem Problem angepasste Lösungen/Tipps zu geben.
Mir auch, ich versteh auch ehrlich gesagt nicht, warum ihr euch gleich persönlich angegriffen fühlt. Ich bin für den Austausch von sachlichen Argumenten. Die Entscheidung trifft dann der Käufer. Und wenn Annahmen über das Nutzungsverhalten getroffen werden, die nicht zutreffen, dann ist das in meinen Augen nicht sachlich.

Dass ich mich leicht aufrege, wenn behauptet wird, dass die RX 570 schneller ist, obwohl ich einen Test verlinkt habe, der das Gegenteil zeigt, ist eventuell nachvollziehbar.

Nachtrag: Sinnvoll wäre sowieso, wenn man vorher abklärt, welche(r) Monitor(e) vorhanden ist/sind und welche Spiele voraussichtlich gespielt werden.
 
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Okay, hier ein paar mehr Infos:

Die beiden um die es geht, wollten sich bei Saturn einen Fertig-PC kaufen. Da dieser aber überteuert war und nicht die Leistung erbracht hätte, die gewünscht war, habe ich gesagt, ich stelle (mit CB-Hilfe) einen zusammen.
Der PC wird für das Analysieren von Fernschachpartien benutzt, dass heisst Stockfish (u.a. Engines) rechnet ca. 15 min. an einem Zug, danach wird weiter analysiert, bis sich ein guter Zug herauskristallisiert. Es kann auch mal sein, dass der PC 2h an einem Zug rechnet, je nachdem um welche Stellung es sich handelt. Engine-Wettkämpfe o.ä. werden nicht gemacht. Es handelt sich auch nicht um solche Profis, wie im CSS-Forum. Die beiden wollen einfach nur Fernschach spielen. Computerspiele sind nicht geplant, auch in Zukunft nicht!

Da ihr mich jetzt noch mehr verwirrt habt, welche Graka ich nun nehmen sollte, weiß ich nicht, was ich nun machen soll. Eine alte Graka für 35 Euro möchte ich nicht kaufen. Ich kann aber auch 40 Euro mehr für ein besseres Netzteil ausgeben und dann eine 570 nehmen, die ja im Desktop-Betrieb lautlos ist.

Ich habe eine Geizhals Liste erstellt. Was sagt ihr dazu?

Vielen Dank für die vielen Antworten!
 
Lenny_HAL schrieb:
ich denke es wird dann eine 570 werden.
Eben das ist der Fehler, es kommt nicht auf den Chipsatz sondern auf die Spawas an. Und diese sind beim Tomahawk sehr gut.
Ergänzung ()

Lenny_HAL schrieb:
Ich habe eine Geizhals Liste erstellt. Was sagt ihr dazu?
Die MX500 nehmen, die
MX500 hat TLC, P1 hat QLC=Schrott als Systemplatte wiederum als Datengrab brauchbar. Der Fuma 2 und die RX570 sind absolut ausreichend. Das Pure Base geht in Ordnung. Das PSU ist ausreichend, die 500W Variante in Betracht ziehen.
Alles andere passt von den Komponenten
 
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Naja "minor airflow recommended".
Da würde ich für einen PC mit 3900X, der stundenlang Vollast bringen soll, durchaus zu einem X570 Aorus Elite raten.
https://docs.google.com/spreadsheet...IVNyMatydkpFA/htmlview?sle=true#gid=639584818

Die Modularität des Pure Power ist bei einem geschlossenen Case inklusive Kabeltunnel allerdings für die Katz.
Naja, sind auch nur ein paar Euro.

MX500 wäre als klassische SSD auch ausreichend, die m.2Version hat keine Vorteile außer dem Kabel weniger.
Eine richtig flottem.2 NVMe, im Moment zu einem fairen Preis, wäre die XLR8 von PNY. Ich weiß aber nicht wie stark Schachprogramme hier profitieren. Durch die vielen Datenbankabfragen könnte das durchaus sein.
https://geizhals.de/pny-xlr8-cs3030-m-2-nvme-ssd-1tb-m280cs3030-1tb-rb-a1991316.html
 
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Ich hab einen 3900X auf einem B450M Mortar Max im Einsatz. Selbst nach mehreren Stunden AIDA64 oder Prime95 bleiben die VRMs (bei 20 Grad Raumtemperatur) noch unter 60 Grad. Sind somit also noch meilenweit von kritischen Temperaturen entfernt. Das Tomahawk hat bessere Spannungswandler als das Mortar.
Lenny_HAL schrieb:
Computerspiele sind nicht geplant, auch in Zukunft nicht!
Dann tut es doch eigentlich eine GT 710 voll und ganz.
 
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