Neuer Rechner friert ein. Ram, Netzteil oder etwas anderes?

milkiboy

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Hallo Community!

Ich habe mir letzte Woche einen neuen Rechner zusammen gestellt.
Leider hängt sich der Rechner immer mal wieder auf. Bei den ersten male, wiederholte sich der Ton endlos im Spiel. Das macht er aber nun nicht mehr. Es erscheinen keinerlei Fehlermeldungen oder gar bluescreens. Egal ob im IDLE, beim surfen auf youtube, mobile etc. oder beim spielen. Scheint Last unabhängig zu sein. Der Mauszeiger lässt sich nicht mal mehr bewegen.

Rechner →
ASUS F2A85-M
AMD A10 5800K
Crucial 120GB SSD
Corsair 8GB
be quiet! Straight Power E9

Software ->
Win7 64 HP + alle Updates
Neuste Treiber vom Mainboard und Grafik sind installiert.
Mainboard hat das aktuelle BIOS.
SSD habe ich nun schon mit 3 verschiedenen Firmwares ausprobiert.

Temperaturen sind alle super. Nach dem spielen, kommt ab und zu mal eine Meldung das die APU über 60grad warm ist. Nach dem spielen kühlt sie sich auf 30-35grad ab.

Memtest86+ V4.20 lief innerhalb einer Stunde ohne Fehler durch.
Prime bringt auch keine Abstürze mit sich.

Hab sogar schon eine ältere HDD (Seagte 250GB) eingerichtet, weil ich dachte es würde an irgend welchen Festplatteneinstellungen im BIOS liegen, womit die SSD nicht klar kommt. Fehlanzeige, genau das gleiche Problem.

Rechner ist nicht übertaktet, und ausser der Bootreihenfolge ist nichts im BIOS geändert.

Wäre schön wenn ihr mir Lösungsvorschläge geben könntet!

Ein zweites Netzteil oder einen 2ten Ram habe ich leider nicht.
Gruß
 
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Schau mal in die Ereignisanzeige von Windows, da könnte etwas drin stehen, woran es liegt.
 
Bei einem Netzteil Fehler würde der PC eher ausgehen anstatt hängen zu bleiben.
Sowas kenne ich eigentlich nur von HDD /CPU (vlt noch Ram) Problemen.

Anderen Ram brauchst du erstmal nicht.
Ist genug Spannung drauf? Einige Hersteller weichen von der Default einstellung ab.
Du hast bei 8GB bereits 2 Sticks nehme ich an.
Die Rams einzeln einstecken und schauen.


(und die völlig banale Frage: Hast du die ATX-Mainboard schrauben zu fest angezogen? :D , wärst nicht der erste )
 
Cyrionxs schrieb:
(und die völlig banale Frage: Hast du die ATX-Mainboard schrauben zu fest angezogen? :D , wärst nicht der erste )

was soll dabei passieren? fest ist fest und danach kommt ab. man müsste schon mit einer gewaltigen kraft drehen, um sie so fest zu bekommen, das dass board platzt, ich glaub aber vorher gnubbt der schraubenkopf über.

milkiboy schrieb:
Der Mauszeiger lässt sich nicht mal mehr bewegen.

klingt alles danach als wäre dein windows zerschossen.
 
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Bei zwei RAM-Modulen - sind diese in "A2 & B2" eingesetzt ?

Bei vier Modulen - ist das jeweilige KIT in "A2 & B2" bzw. "A1 & B1" eingesetzt ?

Beim Start des MBs ist SOFORT die "MEMOK!" - Taste gedrückt worden ?

Ist das neuere BIOS /UEFI aufgespielt ?
 
Hi ! Also mit soviel Antworten habe ich gar nicht gerechnet! Danke schon mal!

@Kapsi87: Passiert leider bei mehreren Spielen. Hauptsächlich spiele ich z.Z. Euro Truck Sim. 1 & 2, Jack Keane 2 Demo, Roller Coaster Tycoon 3, Bei F.E.A.R 3 und Crysis ist der Rechner bis jetzt nicht abgestürzt.

@Mydgard: siehe Anhang. 21x Ereignis-ID 41.

@Cyrionxs: Spannung steht auf 1.500 v
Ist nur ein Riegel, geplant war/ist später noch einen dazu zu kaufen und DualChannel zu betreiben.
Eine Schraube ging in der Tat bescheiden rein zu drehen, aber zu fest sind sie glaube nicht. Hat ja nichts zu halten.


@Sw@rteX: Wie Windows zerschossen? Auf beiden Platten ?


@fatal_error: Den Tester behalte ich mal im Hinterstübchen. ^^


@Hanne: Ist nur ein Riegel verbaut.
"MEMOK!" - Taste ?
BIOS /UEFI ist das neueste drauf.
 

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was soll dabei passieren? fest ist fest und danach kommt ab. man müsste schon mit einer gewaltigen kraft drehen, um sie so fest zu bekommen, das dass board platzt, ich glaub aber vorher gnubbt der schraubenkopf über.

@Cyrionxs: Spannung steht auf 1.500 v
Ist nur ein Riegel, geplant war/ist später noch einen dazu zu kaufen und DualChannel zu betreiben.
Eine Schraube ging in der Tat bescheiden rein zu drehen, aber zu fest sind sie glaube nicht. Hat ja nichts zu halten.
Da überseht ihr beide was.
Durch zu festes anziehen der ATX schrauben kann sich das Board verbiegen. Manchmal sieht man es sogar, wie sich die Platine wölbt, besonders bei den mittig sitzenden Schrauben.
Meine bescheidene Vermutung ist, dass dadurch Leiterbahnen innerhalb des PCBs beeinträchtigt werden. Selber ist mir dieses Problem auch schon öfters untergekommen.

Zwar behaupte ich nicht, dass es unbedingt daran liegen muss, jedoch wäre es nur klug, dieses auszuschliessen :)

PS : an Sw@artex.
Dreh mal bitte solange, bis der Kopf der Schraube abfällt. Dein MB kannst du danach wegschmeissen.
 
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Ich werde mich nachher mal unter den Schreibtisch zerren, alle Schrauben lösen und wieder leicht befestigen.

EDIT: Schrauben sind kontrolliert, waren lockerer als ich dachte. Habe sie nun wieder locker bis zu wiederstand angezogen, nicht weiter. Nun heißt es warten...

EDIT2: Wieder gefreezed...

Das DVD-LW lies sich ganz normal öffnen und schließen. Vielleicht hilft diese Information ?!
 
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Das Laufwerk öffnet/schliesst sich auf Knopfdruck auch wenn es gar nicht angeschlossen ist :)
Nutzt du nur die APU? oder auch eine ded. GPU.
Falls nur APU, würde ich mal nach APU-Freeze googlen.
 
Habe den Speicher auf 1.595v gestellt, danach dachte ich schon das der Rechner nun läuft, aber Pustekuchen...
Habe den Speicher nun auf 1.600v. Bis wieviel darf ich gehen, ohne das der Speicher schaden nimmt?

EDIT: Nutze nur die APU.
 
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Höher als vom Hersteller angegeben würde ich den Speicher nicht stellen.
Sollte es über der Sollspannung noch am Speicher liegen wäre er defekt.

Habe mal was zum "Ereignis 41" gefunden.
Sagt nur leider nicht sehr viel aus:

Ereignis-ID 41 kennzeichnet das plötzliche Herunterfahren des PC und da der Bugcheck-Code und alle zugehörigen Parameter "0" sind, hat das System keine Zeit gehabt, einen Stopfehler zu generieren.
Das tritt in der Regel auf bei
- fehlerhaftes Netzteil
- Übertaktung
- Überhitzung
- Herunterfahren des Computers durch drücken und halten des Netzschalters
Da der PowerButtonTimestamp nicht "0" wurde der PC mittels Powerbutton ausgeschaltet. Da ist es wichtig, sich daran zu erinnern, was unmittelbar davor passiert ist.
- lief das Bild plötzlich nur noch stockend und wurde immer langsamer
- ist der PC plötzlich völlig eingefroren und reagierte garnicht mehr
http://www.drwindows.de/windows-7-allgemein/31343-beim-spielen-kernel-power-fehler-41-a.html


Was du höchstens machen könntest:
Such dir eine Software mit der du die Spannung auslesen kannst.
(Gadgets wie der oben verlinkte Netzteiltester bringen dir hier nichts, da die Spannung unter Last schwankt und dieser Tester nicht zwischen NT und PC zwischengeschaltet werden kann.)

Dann mal schauen ob die
3,3
5,0
12,0
Volt Leitungen auch wirklich soviel hergeben
Erlaubt ist eine Toleranz von 5% +/-

Bei 3V oder 4,5V wäre dann wohl das Netzteil als Schuldiger auszumachen.

(Hast du den P4 Stecker vom NT ans Mainboard angeschlossen?)
 
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IDLE.jpgLast.jpg

P4 Stecker ist dran.

Habe mal 2 Bilder gemacht. Einmal IDLE und einmal kurz nach Last.

Nach dem der Speicher auf 1.600v läuft, ist er noch nicht abgestürzt. (3 1/2Std.)

Überlege gerade ob ich von dem 14 Tägigen Rückgaberecht gebrauch mache...
 
Mach mal vom Taskmanager nochmals ein Foto

MEMOK!-Taste versucht ? (Seite 1-32 d. engl. Handbuchs)
 
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Siehe Seite 1-32 d. engl. Handbuchs

SOFORT nach dem Start des MBs die Taste "MEMOK!" drücken - das MB-BIOS versucht die "ideale" RAM-Einstellung vorzunehmen - sowohl Timing auch Voltage werden versucht, stabil einzustellen - das klappt fast immer - das MB wird möglicherweise 2-3x neu gestartet -

die CPU-Auslastung ist etwas gewöhnungsbedürftig - bei meinem AMD-965 / FX-6100 werden alle Kerne etwa gleich belastet -

überprüfe nochmals im BIOS die CPU-/MB-Temperatur - nach ca. 3 Min.
 
Monitor blieb etwas länger als normal dunkel, allerdings hat dieser Test keinerlei Neustarts verursacht. LED hat 2x kurz geblinkt.

DSC_0037.jpg

Bin dann ins BIOS und habs gespeichert. Hat der Test nun irgendwie etwas gebracht?
Habe ich den Test überhaubt richtig gemacht?
 
NUR "MEMOK!" sofort beim Start des MBs drücken - den Rest "erledigt" das BIOS - zur Überprüfung der Einstellungen (Timing/Voltage) kannste mal ins BIOS schauen - aber möglichst NICHTs ändern -

JETZT TESTEN !

Kleiner Tipp - schalte im BIOS "USB3.0 Legacy Support" auf "disabled"
 
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Habe mal 2 Bilder gemacht. Einmal IDLE und einmal kurz nach Last.
Gemeint war schon die Spannung unter Last, nicht danach.
 
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