Neuer Rechner friert ein. Ram, Netzteil oder etwas anderes?

milkiboy schrieb:
Habe den Speicher auf 1.595v gestellt, danach dachte ich schon das der Rechner nun läuft, aber Pustekuchen...
Habe den Speicher nun auf 1.600v. Bis wieviel darf ich gehen, ohne das der Speicher schaden nimmt?

EDIT: Nutze nur die APU.

Ja nicht mehr einstellen, als die Module vertragen. 1.6V ist für gewisse Chips schon zuviel. 1.5V ist Standard bei den meisten Modulen. Datenblatt des Herstellers konsultieren, wenn es unklar ist.


Ist nur ein Riegel verbaut

Verstehe ich das richtig? Du hast 1x8GB? Wenn ja, dann läuft Deine APU (und die integrierte Grafik) mit angezogener Handbremse. Das Board hat Dual-Channel-Memory. Wenn Du nur einen Kanal nutzt, dann verschenkst Du 50% der möglichen Speicherbandbreite. 2x4GB bzw. 2x8GB wären angemessener. Es sollten dann aber auch absolut identische Module sein.


Bei "zufälligem" Einfrieren könnte es sich auch um eine zu niedrige Kernspannung handeln (VCore). Dann friert die Kiste unter Last ein. Ich habe selber das F2A85-V Pro zusammen mit einer A10-5700 und hatte mit der Standard-LLC (Load Line Calibration) bisher überhaupt keine Probleme. Auch unter Last nicht.

Die FM2-Boards von ASUS haben noch ein Problem mit der DPC-Latency. Das wird hoffentlich mal per UEFI-Update behoben. Man merkt das aber nur sporadisch, wenn der Audio-Buffer leer läuft und es einen kurzen Unterbruch beim Sound gibt (meistens nur als Knackser zu hören). Mit "einfrieren" hat es aber nichts zu tun.

http://www.anandtech.com/show/6360/asus-f2a85v-pro-review-a-look-at-fm2-with-a85x/6

Die meisten Dinge aus dem AnandTech-Review sollten auch für Dein Board zutreffen. Diese Boards sind aus der gleichen "Familie".


Deine Screenshots finde ich übrigens interessant. Unter Linux kann ich z.B. die CPU-Temp nicht richtig auslesen. Mit dem ASUS Probe II scheint es zu gehen. Da hab ich jetzt auch mal was dazu gelernt... Werde mir aber definitiv kein Windows drauf machen ( :kotz: ).


Überlege gerade ob ich von dem 14 Tägigen Rückgaberecht gebrauch mache...

Du weisst ja gar noch nicht, an was es liegt. Einfach zurückschicken, weil man es selber verpeilt, ist uncool.


Nachtrag: Hab grad Deinen Startscreen gesehen. Wenn Du wirklich DDR3-1333 gekauft hast, dann sollte Du da auch was machen. Mit DDR3-1333 läuft die Kiste nochmals mit Handbremse. Ideal ist eine Dual-Channel-Config mit mindestens DDR3-1866. Schneller geht natürlich auch. Bei langsamerem Speicher läuft die APU (vor allem die Grafik) deutlich langsamer als eigentlich möglich. Evtl. musst Du aber die Speichersettings nochmal anschauen, zumindest wenn der Speicher eigentlich was schnelleres als DDR3-1333 wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Vollbestückung aller RAM-Bänke ist manchmal die Erhöhung der DRAM-Voltage nötig - auch wenn es sich um Module mit 1,50V handelt -

deshalb nach "MEMOK!" überprüfe die vom BIOS vorgenommenen Einstellungen
 
EDIT2: Prime nach 10Minuten.
Prime95.jpg
EDIT: MEMOK! hat wohl den Speicher wieder auf 1.500v gestellt.

DSC_0040.jpg
Ich glaub für diese MEMOK Taste bin ich zu blöd. ^^ Habe es nun mehrmals versucht. Beim starten der Rechners gedrückt, zeitgleich Power und MEMOK gedrückt, MEMOK länger gedrückt. Ich komme nicht über diesen BIOS Screen von eben hinaus.
Was mache ich falsch?

Dual-Channel war/ist auch geplant, ich fand nur über 8GB brauch ich erst mal nicht. Aber sehr gut zu wissen das die APU noch viel mehr kann, bin von der Leistung her schon jetzt begeistert!

*Reale* Temperaturen kann ich auch nur mit der ASUS Software auslesen. Andere Software zeigen mir stellenweise viel zu niedrige Werte an.

Screen mit Spannung/Last folgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Temperaturen NUR im BIOS auslesen -

Das MB starten - jetzt NUR die Taste "MEMOK!" drücken - das wars - alles andere sollte funktionieren - auch die Voltage der RAM-Module wird RICHTIG eingestellt sein -

BEIM EINSETZEN DER RAM_MODULE DARAUF ACHTEN, DASS DIESE RICHTIG EINGESETZT SIND -

herausnehmen und in umgekehrter Reihenfolge wieder einsetzen -
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Vollbestückung aller RAM-Bänke ist manchmal die Erhöhung der DRAM-Voltage nötig - auch wenn es sich um Module mit 1,50V handelt

Das aber NUR wenn der Speicher nichts taugt (oder für die gewählten Timings eine solche Spannung benötigt). Hatte schon dutzende Mainboards mit Vollbestückung und musste absolute NIE die Spannung über die Spezifikation anheben, damit es geklappt hat. Nur war es halt qualitativ hochwertiger Speicher und alles andere war auch korrekt.

Bei Vollbestückung ist es aber sehr oft so, dass es mit den möglichen OC-Frequenzen für den Speicher nicht mehr weit her ist. Bei SandyBridge ist bei Vollbestückung eigentlich bei DDR3-1333 Ende der Fahnenstange und bei IvyBridge bei DDR3-1600. Das steht auch in der Spezifikation der jeweiligen Chipsets. Wer Speicher wirklich OC'en will, der fährt häufig mit zwei Modulen am besten, da die Signalwege kürzer sind.
 
Dass RAM nichts taugt kann nur daran liegen, dass MB / CPU-Controller / RAM-Module / BIOS-Version nicht miteinander "können" -

Eigene Einstellungen sind (fast) immer nur eine Möglichkeit, die vorhandenen RAM-Module "funktionsfähig" zu machen -
 
BIOS temps&volts:
DSC_0041.jpg

MEMOK! bekomme ich ums verrecken nicht hin. Board hat aber wieder selbstständig 1.500v eingestellt.
 
"Advanced _Mode" oben recht einstellen (Erweiterter Modus) -

Wenn der Powerknopf gedrückt wird, die Taste "MEMOK!" drücken - es sollten vom BIOS die korrekten Einstellungen vorgenommen werden - wenn 1,50V eingestellt sind, so benötigt das MB / die RAM-Module keine andere Einstellung -
 
Zuletzt bearbeitet:
Spannungen sehen gut aus. bzw sind ausreichend.
Frage mich aber gerade , weshalb du schon im Bios 49C° auf der CPU hast.

Ob das normal ist, können nur die anderen Besitzer klären.

Nach dem ganzen Memok geteste, erhöhter Spannung und Memtest sollten wir den Speicher solangsam aber abhaken können, oder?

Entweder: Du schickst das ganze Zeug wirklich zurück, das 14tägige Rückgaberecht sollte auch jetzt noch greifen, da diese die Funktionsprüfung miteinschliesst, welche schliesslich ja fehlschlägt.

Sofern jetzt hoffentlich nicht jemand mit ner hammermäßigen Idee kommt, an was es liegen könnte, sollte man vielleicht wieder bei Alpha anfangen und sich nicht im Detail verlieren.
Also das, wovor man sich immer am meisten scheut :D
Alles raus, auseinander, und wieder zusammenbauen. Vorsicht natürlich, dass nichts beschädigt wird in der Hast.
Nicht jeder Fehler ist sichtbar oder messbar, jedenfalls nicht ohne spezielles Werkzeug oder gar durch eine Ferndiagnose.

Hätte selber jedoch nichts anderes gemacht, im blödesten Fall ist irgendwas nicht richtig gesteckt oder eingerastet oder oder oder.

Ach ja, manchmal ist einfach nur irgendwas defekt. Kommt eben auch mal vor.
(Vielleicht hätte man einmal unter 1000 Fällen doch ein ESD-Schutzarmband tragen sollen :D)
 
Zuletzt bearbeitet:
Im BIOS bereits 49°C ist schon hoch - sollte aber zunächst nicht das Problem sein - hier ist aber trotzdem mal zu überprüfen, ob der CPU-Kühler korrekt aufsitzt -
 
Frage mich aber gerade , weshalb du schon im Bios 49C° auf der CPU hast.

Ist schon eher hoch für im UEFI. Wenn er den Boxed-Kühler einsetzt, dann ist aber wohl ziemlich normal.

Hab selber einen A10-5700 mit einem Scythe Shuriken Rev. B und einem anderen Lüfter (92x25mm mit max. 2500rpm). Ohne Regelung wird der im UEFI max. 34°C warm. Mit Regelung ist es im UEFI ca. 39-41°C und der Lüfter läuft nur mit niedriger Drehzahl. Hab auch Vergleichsmessungen mit IR-Thermometer gemacht. Die Temps sollten stimmen. Unter Last dreht der Lüfter ein wenig auf, aber gemäss IR-Thermometer bleiben die Temps noch deutlich unter 50°C. Ganz genau kann ich es nicht sagen, da ich unter Linux die Temps der APU nicht richtig auslesen kann. Der Lüfter dreht aber nie auf volle Drehzahl.
 
Hab noch ein paar Bilder vom BIOS gemacht. kp. ob sie weiter helfen könnten...
DSC_0043.jpgDSC_0044.jpg

EDIT: Jupp, ist noch(bis nachher) der boxed Kühler.
 
Schau Dir mal hier als Vergleich die Spannungen für die CPU an:

https://www.computerbase.de/artikel...op-trinity-im-cpu-vergleichstest.1948/seite-2

Beim A10-5800K ist Deine Spannung inkl. LLC sicher noch im grünen Bereich. Ist zwar eher hoch, wenn man es z.B. mit SandyBridge vergleicht, aber an sich OK.

Ich habe hier einen A10-5700, welcher aber bei der Spannung etwas genügsamer ist. Insofern habe ich jetzt auch nur die Werte aus gewissen Reviews als Vergleich für den A10-5800K. Bei mir hat die Standard-LLC funktioniert. Da es bei den Trinitys nicht allzu viel Raum zum Undervolten gibt, hab ich es bisher so gelassen.

Ein Möglichkeit für einen Test wäre das Anpassung der LLC (Load Line Calibration) bzw. das Ausschalten der LLC und das Einstellen eines festen Wertes. Ich würde aber zur Vorsicht raten, da eine zu hohe Spannung die CPU killen kann. Du solltest darauf achten, dass Du unter keinen Umständen höher als 1.480V kommst (so wie im CB-Test beschrieben, ausser Du übertaktest; zur Fehlersuche würde ich aber mit dem Standardtakt der CPU fahren). Unter Windows würde ich Dir CPU-Z empfehlen um die Spannung zu kontrollieren.

Lass doch einfach mal alles so wie es ist und schaue mit CPU-Z unter Windows wie sich die Spannung im Idle und unter Last verändert.

Falls Du testweise ein anderes Memory-Modul einsetzen könntest, hättest Du auch rasch Gewissheit ob das Memory schuld ist. Ich denke aber eher nicht. Das Memory läuft mit 1333MHz und das sollte heute kaum Probleme machen. Ganz unabhängig vom Hersteller.

Vom Problembeschrieb würde ich schon auf ein Problem mit der CPU-Spannung tippen. Evtl. ist die eine Spur zu niedrig. Gemäss den Werten aus dem CB-Test würde das schon hinkommen.

Ich hab hier auch einen i5-2500K, welcher mit 4.2GHz übertaktet aber auch undervoltet ist. Mit 1.17V war der im Prinzip schon stabil, aber unter extremer Last hat es doch Hänger gegeben. Vermutlich hätten dort auch 1.18V gereicht, aber ich bin dann auf 1.19V und seitdem bringe ich die Kiste nicht mehr kaputt. Manchmal fehlt nur sehr wenig.


Hier findest Du eine recht ausführliche Tabelle mit Bezug zu Takt und Spannungen beim A10-5800K:
http://www.anandtech.com/show/6360/asus-f2a85v-pro-review-a-look-at-fm2-with-a85x/4

Aber vor allem gegen oben, solltest Du etwas Vorsicht walten lassen. Jeder CPU bzw. APU verhält sich leicht anders.

Hast Du eigentlich eine genaue Bezeichnug von Deinem Memory-Modul? Irgendeine Typennummer auf dem Modul?

Auf dem Bild ist mir noch aufgefallen, dass Deine MB-Temperatur 34°C ist. Bei mir ist der Wert im Moment 26°C, mein Gehäuse ist aber auch recht gut durchlüftet. Wenn Du später die Temps weiter runterbringen willst, dann kannst Du evtl. mit der Gehäusebelüftung noch was erreichen. Die MB-Temp ist aber absolut unkritisch bei Dir. Also voll im grünen Bereich.
 
Zuletzt bearbeitet: (ein paar Ergänzugen)
Ich überlege mir gerade (auch wegen dem beschriebenen Leistungszuwachs) diese zu bestellen -> http://geizhals.de/739120?plz=&t=v&va=b&vl=de&v=e#filterform

Sind die etwas?
Oder vielleicht ein anderes 16GB Kit bis max. 65€inc. ?

EDIT: Rechner ist übrigens nachdem wieder 1.500v eingestellt war, innerhalb ~30minuten beim spielen, 2x abgestürzt. Läuft nun wieder auf 1.600v.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gegen die Ballistix-Sport-Module spricht an sich nichts. Es wäre aber eine Überlegung wert, ob Du für die APU nicht was schnelleres nehmen solltest. Die allg. Empfehlung ist mindestens DDR3-1866MHz zu nehmen. Das hat vor allem damit zu tun, dass die integrierte Grafik sehr von der zusätzlichen Speicherbandbreite profitiert.

Noch schneller als 1866MHz bringt durchaus was, nur gibt es dann weniger Auswahl an Modulen und häufig sind die Latenzen der ganz schnellen Module nicht mehr so toll. Wie es mit dem maximal möglichen Takt bei Vollbestückung mit vier Modulen aussieht, kann ich Dir mangels praktischer Erfahrung nicht sagen. DDR3-1866MHz läuft aber definitiv bei Vollbestückung mit einem FM2-Motherboard. Hab selber auf meinem ASUS F2A85-V Pro 4x4GB DDR3-1866MHz @ 1.5V.

CB hat einen Super-Test gebracht, wo unter anderen die Grafik-Leistung in Relation zur Speichergeschwindigkeit getestet wurde:

https://www.computerbase.de/artikel...op-trinity-im-gpu-vergleichstest.1944/seite-8

Für maximale Geschwindigkeit wird auch empfohlen, dass man eher 2x8GB anstatt 4x4GB nimmt. Diesbezüglich habe ich dann selber auf Preis/Verfügbarkeit gesetzt und mit mit 4x4GB zufrieden gegeben. Meine favorisierten Module gab es sowieso nur mit 1866MHz.
 
Mir rennt die Zeit weg. Habe am 06.12 bestellt und am 07.12. die Hardware erhalten.

Können wir das Netzteil und das Mainboard größtenteils ausschließen ?
Wie schon geschrieben, wenn ich den Speicher auf 1.600v stelle, läuft wohl alles. Langzeit Erfahrungen gibt es natürlich nicht...

16GB ist nur sone spinnerei. Sollte ich eher günstige 2x8GB oder lieber schnellere 2x4GB Riegel bestellen ?
Stabil muss die Kiste werden. Es kommt mir nicht auf irgendwelche Sekunden beim laden an.

Danke schon mal an alle die hier fleißig mit denken!!! :)
 
Können wir das Netzteil und das Mainboard größtenteils ausschließen ?
Wie schon geschrieben, wenn ich den Speicher auf 1.600v stelle, läuft wohl alles. Langzeit Erfahrungen gibt es natürlich nicht...
Netzteil wohl schon, Mainboard nicht,
Weiss ja niemand warum du 1.6v einstellen musst, damit es einigermaßen stabil läuft. Ob das Mainboard nen schuss hat oder der Ram.
Eines von beiden solltest du jedoch umtauschen.

Wie wärs, wenn du den Ram einfach zurückschickst und dir 2x4GB bestellst, DDR 1866er.
Wenns dann immer noch nicht geht, hast du den Ram ausgeschlossen und das Mainboard kann auf Garantie zurück.
Alles easy :)
 
Cyrionxs schrieb:
Wie wärs, wenn du den Ram einfach zurückschickst und dir 2x4GB bestellst, DDR 1866er.
Wenns dann immer noch nicht geht, hast du den Ram ausgeschlossen und das Mainboard kann auf Garantie zurück.
Alles easy :)

Das liest sich eigentlich ganz gut!

Wie isses mit denen -> http://geizhals.de/703271?plz=&t=v&va=b&vl=de&v=e#filterform ?
Ich weiss... sie stehen nicht in der Liste... Aber daran habe ich mich noch nie gehalten...
 
Ich auch nicht ^^

Kenne die Ballistix nicht aus eigener Erfahrung , aber klar, why not.
CL9 auf 1866 ist schonmal sehr gut.
FÜr den Preis sowieso
 
Zurück
Oben