Neues Board, direkt BIOS Update sinnvoll?

Mathias09876

Ensign
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Hallo zusammen,

ich habe gestern ein ASRock Pro-RS 850 bestellt und gesehen dass die aktuellste BIOS version auf der Webseite von ASRock vom 17.06.2026 ist. Ich nehme daher stark an, dass mein Board diese von Werk an noch nicht hat. Wie ist das aus eurer Sicht, macht es Sinn das direkt zu updaten oder macht man das nur wenn es nicht tut wie es soll? Irgendwie habe ich da was im Kopf, dass man das nur dann machen sollte bzw früher so gemacht hat wenn was nicht funktioniert hat, ansonsten sollte man die Finger vom BIOS lassen. Ist das noch so?

Grüße
Mathias
 
Wie oft: kommt drauf an :D
Bei Asrock und deren Geschichte mit durchgeschmorten 9000er-CPUs würde ich das auf jeden Fall machen.
 
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`Denke auch ein Update sollte man machen,
die Voraussetzung ist aber, dass man weis
wie es geht!
 
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Update mittels Flashbackfunktion per USB durchführen. Dazu brauchst nur das Netzteil, das Board und nrn USB Stick. Ohne RAM und CPU.
 
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Mich hätte jetzt echt gewundert wenn jemand gesagt hätte "nein kein Update".
Dieses mit Updates warten kommt noch aus einer Zeit, wo es diese Updates nicht in dieser häufigkeit gab.
Wie bereits von @K3ks erwähnt, einmal kurz vorher im Netz nachschlagen. Und im besten Fall machst du das bei allem was geupdated werden muss.
Ich hatte ein ähnliches Thema vor 2-3 Jahren als es hieß, ASUS Boards würden die Ryzen X3D Modelle zu m schmoren bringen. Dann hat sich ASUS mit einem Update gemeldet, hat aber reingeschrieben das die Garantie erlischt wenn man dieses nutzt. Das sorgte für eine riesen Welle der entrüstung und ein paar Tage später gab es ein neues Update mit Garantie.
Was soll ich sagen, PC bauen nach 2020 ist massiv unlustig geworden
 
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Mach das Update einfach..
 
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Auf der Auslieferungsversion zu bleiben, ist tausend mal fahrlässiger als zu aktualisieren, es gibt keinen rationalen Grund dies nicht zu tun.

Ich aktualisiere dauernd das BIOS, für mehrere PCs bei mir und der Familie, seit etwa 20 Jahren, es ist noch nie schiefgelaufen oder hat sonst wie Querschläger gegeben.

Diese Geschichten und Empfehlungen im Netz werden von uralten und längst überholten Vorurteilen getragen, hauptsächlich von Leuten die wenig bis keine Ahnung haben.

Es schließt Sicherheitslücken, es verbessert die Stabilität, es fügt neue Funktionen ein, es kann die Leistung erhöhen, es verbessert die Kompatibilität bei allen Geräten.
 
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Alexander 65 schrieb:
Voraussetzung ist aber, dass man weis
wie es geht!
Dafür gibt's doch Anleitungen.. Wer posten kann, kann auch Anleitungen lesen.


Direkt updaten ist immer sinnvoll. Später kann es nervig werden, wenn der Sprung zu groß ist. Das vermeidest du damit etwas
 
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Das hättest du uns btw. auch hier fragen können. ;)

Also ja, mach das Update. Unabhängig von den X3D-Geschichten. Heutzutage enthalten solche Updates auch viele Sicherheitspatches und verbesserungen in Sachen Kompatibilität. Bei manchen liefen sogar bestimmte Grafikkarten etc. bei älteren Boards erst nach einem Update. Man muss nicht immer jede neue Version mitnehmen (außer bei Security-Updates), aber bei einem neuen System ist ein neues BIOS fällig.
 
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BIOS-Updates so oft wie nötig, aber so selten wie möglich.

Bei einem Neukauf würde ich empfehlen, immer erstmal auf die neuste Version zu upgraden. Meiner Erfahrung nach werden vor allem in den ersten Monaten nach einer Produkteinführung viele Schwachstellen beseitigt und Fehler behoben, somit hat man dort dann oft einen echten "Gewinn" durch die neue Version.

Die meisten Updates danach dienen eher der Produktpflege oder dem Support neuerer CPUs. Solche sind dann tendenziell eher optional. Hin und wieder kommen aber auch Sicherheits-Patches, die dann eben gewisse Sicherheitslücken schließen. Solche sollte man natürlich schon relativ zügig installieren, um eben gegen entsprechende Bedrohungen geschützt zu sein. Leider ist die Informationslage dazu aber oft recht dünn, bzw. man muss sich aktiv mit den Patch-Notes auseinandersetzen. Ich persönlich update in etwa alle 6 Monate auf die neuste Version, sofern die Änderungen sich halbwegs sinnvoll anhören.
 
Es gibt einen Grund warum die Hersteller sich den teuren Aufwand machen, BIOS Updates rauszuhauen.
Irgendwas wird immer gefixt oder optimiert.
Von daher jedenfalls ne Regelmäßigkeit angewöhnen und die Updates ausführen.

Und direkt nach der Ankunft, wenn du den PC frisch zusammen baust, ist doch nen guter Startpunkt dafür.
 
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madmax2010 schrieb:
Dafür gibt's doch Anleitungen.. Wer posten kann, kann auch Anleitungen lesen.


Direkt updaten ist immer sinnvoll. Später kann es nervig werden, wenn der Sprung zu groß ist. Das vermeidest du damit etwas
Funktioniert bei meinem ASUS Board über das Bios Menu!
Habe schon mindestens 15 Bios Updates gemacht.
 
Es war schon immer sinvoll BIOS Updates bei Bedarf zu machen, das Risiko war aber ohne Flashback oder doppelte Bios Bausteine recht hoch, dass bei einer Stromunterbrechung das Board unbrauchbar wird und man dann auf den Kosten sitzen bleibt.

Jetzt mit Flashback ist es doch egal ob was schief geht, einfach nochmal machen und gut... einzig der genutzte USB Stick kann eine Hürde sein.

Das nicht flashen, wenn es läuft, bezieht sich auf ganz früher mal und ausschließlich auf BIOS Systeme, denn das BIOS hat kein Internetzugang aber euer UEFI schon, deshalb sollte man spätestens bei Patches zu Sicherheitslücken das UEFI aktuallisieren.
 
Danke für die die schnellen Rückmeldungen, dann ist es ja klar.

djducky schrieb:
Das hättest du uns btw. auch hier fragen können. ;)

Also ja, mach das Update. Unabhängig von den X3D-Geschichten. Heutzutage enthalten solche Updates auch viele Sicherheitspatches und verbesserungen in Sachen Kompatibilität. Bei manchen liefen sogar bestimmte Grafikkarten etc. bei älteren Boards erst nach einem Update. Man muss nicht immer jede neue Version mitnehmen (außer bei Security-Updates), aber bei einem neuen System ist ein neues BIOS fällig.

Sorry dachte das geht dann von der eigentlichen Kaufberatung zu weit weg falls noch was offen ist schreibe ich wieder in dem Thread 😉
 
Moin,

allein schon die Frage dazu finde ich irritierend. Wenn man sich nur allein die Neuerungen des letzen AGESA anschaut braucht man doch nicht nachfragen ob man das machen sollte?

Die wichtigsten Neuerungen in Version 1.3.0.1b
  • Niedrigere SOC-Spannungen: Tests zeigen, dass die SOC-Spannung bei aktivem EXPO-Profil (z. B. DDR5-6000) von zuvor rund 1,29V auf materialschonende 1,24V gesenkt wird. Das reduziert den Verbrauch und schont den Speichercontroller. [1, 2]
  • EXPO Ultra-Low-Latency (ULL): Volle Integration der auf der Computex vorgestellten AMD EXPO ULL-Technologie für extrem niedrige RAM-Latenzen. [1, 2]
  • Rückkehr von TSME (Sicherheit): Die herstellerübergreifend kurzzeitig verschwundene Speicherverschlüsselung Transparent Secure Memory Encryption (TSME) für non-PRO-Ryzen-Prozessoren wird wiederhergestellt. [1]
  • Optimierung für High-End-CPUs: Verbesserte Kompatibilität und OC-Profile, unter anderem optimiert für Dual-3D-V-Cache-Prozessoren. [1, 2]
  • Fehlerbehebungen: Beseitigt Probleme mit PCIe-Geräten, älteren Grafikkarten und Boot-Fehlern (wie das automatische Einschalten nach einem Wake-on-LAN)
Nur allein schon der Sicherheit wegen.

MfG
 
und die neuen Secure Boot-Zertifikate wurden auch integriert.
 
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