News Neues Energieeffizienzlabel für Fernseher

@Lar337
Hast du irgendwie was gegen Fortschritt?
Kannst du mir jetzt mal den Fortschritt anhand eines Fernsehbeispiels geben? Was hat ein Fernseher mit Fortschritt zu tun? Er verbessert mein Leben nicht. Er verbessert meinen sozialen Hintergrund nicht. Er verbessert mein Einkommen und meine Sicherheit in die Zukunft nicht. Ich würde sogar behaupten, ein Fernseher ist gegen den Fortschritt. Immerhin gibt es nur einen Bruchteil der Leute, die ihn wirklich zur Informationsgewinnung nutzen. Die restlichen Leute nutzen ihn zur Unterhaltung.

Früher hat man mit dem Nachbarn einen gezwitschert (was ich nicht als Vorteil sehe) und zusammen geredet, nen Gesellschaftspiel (oder Glücksspiel) gemacht und seinen Tag auch gut rum bekommen. Wüsste nicht, wo der Fernseher dahingehen also ein Fortschritt wäre.

Wenn alle so denken würden, sähe es doch ziemlich veraltet aus in deutschen Wohnungen. Aber immerhin, nen Kühlschrank hätten wir
Ich besitze auch einen Fernseher. Aber ich gucke zu 10% Fernsehen und zu 90% Spielfilme an. Weil ich kaum weiss, was ich da jetzt gucken sollte. Selbst wenn ich Fernsehen möchte, wenn ich selbst die Nachrichtensender einschalte, wird mit blümerant. Das ist keine Nachrichtenübermittlung sondern hochgehypter Müll. Mein eigenes Hirn schützt mich davor, und du kannst mich gerne altmodisch nennen, ICH benutze auch weiterhin mein Hirn auch wenn es evtl. modern ist den Kopf auf durchzug zu stellen. (ist nicht auf dich bezogen, sondern auf viele meiner Altersgenossen, die ICH kenne. was die den ganzen Tag machen und wofür die ihre Küche und Fernseher nutzen da krieg ich nen Krampf)

Einfach auf den Stromverbrauch zu verzichten katapultiert uns Jahre zurück. Außerdem braucht die Industrie etwa 2/3 des Stroms. Willste die auch abschaffen?
Nein, nichts gegen die Elektronik zu hause. Aber mal ehrlich, ist es dir nicht einfach nur egal, was dein Fernseher verbraucht wenn das Bild gut ist? Siehe das Beispiel von Lobo666. Ich mag auch nen Super Bild haben, und ja, ich verbrauche deswegen auch mehr. Daher ist mir der Stromverbrauch, "relativ" egal. Wenn es 1KWh wären, würde ich vielleicht doch die Notbremse ziehen. Aber ob ich 300W oder 100W "verbrate" macht bei MIR eben nicht viel aus. Und ist mir daher auch egal

Die Effizienz von Lautsprechern wird in db/W im Abstand von einem Meter gemessen. Allerdings ist der Verbrauch von Lautsprechern so gering, das man ihn vernachlässigen kann. Worauf man hier achten sollte, ist der Standby und Leerlaufverbrauch des Verstärkers.
Nö. Db sagen rein gar nichts über die Tonwiedergabe aus. Wenn ich einen Lautsprecher kaufe, dann kauf ich den nicht wegen db/W sondern setz mich hin und mach mal Probehören. So wie ich mir meinen Fernseher auch angesehen habe. Was nützt eine Anlage mit Dolby wasweissich, wenn derjenige nur MP3s in 128Kbit/s hört? Oder wie ich z.B. wenn dann analog Fernsehe? Für alles andere habe ich als Abspielgerät mein Notebook, mit dem ich die BluRays auf dem Fernseher gucke. Aber ich entscheide doch nur nach dem, was meine Anforderungen, und was mein Geldbeutel sagt.

Wenn Ein A++++ Kühlschrank 3 mal so teuer ist wie ein A+++ Kühlschrank, ich im Jahr aber vielleicht nur 5 Euro spare rentiert sich das einfach nicht.

Die KWh an der Bildschirmdiagonalen zu messen ist genau das Beispiel von oben. Ein Audi der ein besseres Ökolabel bekommt als der Smart....
 
Das Energielabel berücksichtige auch den technischen Fortschritt und soll in den folgenden Jahren stetig angepasst werden.
Das ist ja sehr euphemistisch formuliert. Ein sich ständig änderndes System, das den Kunden auf einen Blick informieren soll wird eher für Verwirrung sorgen, v.a. bei den Verkäufern.

An sich ist so ein System aber nicht zu verteufeln. Klar hier im Computerforum wird sich ohnehin jeder mit den technischen Details vor dem Kauf eines beliebigen Gerätes solange auseinandersetzen und mit anderen Geräten vergleichen bis das beste gefunden ist, das ist aber längst nicht der Regelfall.
Der gemeine Kunde wird also vielleicht doch dazu bewegt energieeffizientere Geräte zu kaufen, sofern die Angaben auf den Labels aber nicht irreführend oder falsch sind oder gar missbräuchlich verwendet werden. Das beste Beispiel ist hier wohl das (teilweise leicht veränderte) BIO-Label, das inzwischen in jedem Supermarkt auch auf Obst und Gemüse aus weit entfernten Ländern zu finden ist.
 
Lar337 schrieb:
@Lobo666
Bei Waschmaschinen und Trocknern nimmt man kWh/Kg Wäsche, bei Kühlschränken wohl kWh/m^3 und Jahr. Bei Fernsehern wärs dann eben W/cm Diagonale.

Bei meiner Waschmaschine stand 1,06 kWh dabei. Beim Kühlschrank stand der Jahresverbrauch. Beides ohne Bezug. Von Trocknern habe ich keine Ahnung.

Lobo666 schrieb:
Ich weiß nicht wo das Problem liegt. Es ist auch der Absolute Verbrauch angegeben. Wer also meint, dass die 4 Std nicht passen kann selbst für sein Sehverhalten nachrechen. Lieber eine angabe zu viel als eine zu wenig.

Das Problem ist, dass das eben nicht der absolute Verbrauch ist.

Da wird geschätzt, dass jeder TV 4 Std am Tag läuft. Egal welcher.
 
Die Modelle des Jahres 2010 hatten laut GfK im Schnitt eine Leistungsaufnahme von 132 Watt
Muaha, mein 50 Zoll Plasma dürfte den Schnitt ein wenig nach oben gedrückt haben, laut Verbrauchsmessgerät zieht der satte 390 Watt tagsüber bei weissem Bild. Dafür spart er Nachts bei dunklen Filmpassagen (130 Watt) einen kleinen Teil wieder rein. Ich finde den Trend zu immer sparsameren Geräten gut, aber wenn ich wieder die Wahl hätte zwischen Sparwunder (LCD mit LED Backlight) und Bildwunder (Plasma), entschiede ich mich wieder für das bessere Bild - vor allem, weil ich mir auch ab und an mal ein kleines Spielchen gönne.
 
Das Vorhaben halte ich für ebenso löblich wie schwierig in der Durchführung.

Hierfür muss es klare und verbindliche Vorschriften bzw Normen geben bei welchen Helligkeitswerten (usw usf.) und welchen Bildinhalten diese Verbrauchsmessungen durchzuführen sind.
Ansonsten fürchte ich, kommt hierbei was derart realitätsfremdes raus, wie bei den Verbrauchsangaben von PKWs.
 
timo82 schrieb:
Das Problem ist, dass das eben nicht der absolute Verbrauch ist.
Die Modelle des Jahres 2010 hatten laut GfK im Schnitt eine Leistungsaufnahme von 132 Watt und verbrauchten 192 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. 2008 nahmen die verkauften Fernseher durchschnittlich 164 Watt auf und verbrauchten 240 kWh im Jahr. Bei diesen Daten wird eine aktive Nutzung von vier Stunden und ein Standby-Betrieb von zwanzig Stunden am Tag zu Grunde gelegt.

Was sind die 132 bzw. 164 Watt denn sonst? Mit diesen Beiden zahle nkann man rechnen und zwar ganz unabhängig von den unterstellten 4 Stunden.
 
Mein alter Röhrenfernseher hatte eine hammer geile Stromsparfunktion:

EINEN AUSSCHALTER.

Samsung LCD: oft keinen Ausschalter, Toshiba LCD: oft keinen Ausschalter.
Natürlich ist es toll wenn der LCD anstatt 180W nur noch 130W braucht. Aber wenn er 24/7 ca. 1 Watt an Leistung frisst wenn er aus ist, da sehe ich Einsparpotential.

Soweit ich mich erinnern kann hatte Toshiba mal einen LCD, da wurde der Ausschalter als Stromsparfeature verkauft...

Leider ist es für viele unmöglich eine schaltbare Steckdosenleiste zu benutzen...

Ein Freund von mir hatte mal einen Phillips Röhrenfernseher, wenn man da einmal auf die Fernbedienung auf den Ausschalter gedrückt hat war er im Standby, nochmal gedrückt und ein Mechanismus hat den Ausschalter ausgeklinkt und das Teil war komplett aus.

Ich finde die sollten ein rießen Warnschild aufbringen, auf die Geräte wenn sie nur einen Standby Modus haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:
""Dieser Rückgang um ein Fünftel spare – die genannte Nutzungsdauer vorausgesetzt – pro Gerät jährlich ungefähr 12 Euro an Stromkosten"".

1.) Wer diesen Blödsinn glaubt ist selbst schuld wenn er denkt daß er am Jahresende 12€ mehr im Geldsäckle hat.
2.) ältere Geräte verbrauchen nicht unbedingt mehr Strom, haben aber dafür einen Ausschalter der das Gerät komplett vom Strom trennt.
3.) alle Stromverbraucher werden unter Laborbedingungen auf ihren Stromverbrauch hin gemessen. Nun mal die Frage an Euch: Wessen Wohnzimmer, bzw. Räumlichkeit wo er Tv schaut hat den Laborbedingung?
Mit Sicherheit niemand. Früher stand auf dem Typenschild die Leistungsaufnahme in Watt, heute reichts gerade mal zum KWh/ im Jahr. Diese Angaben sind in meinen Augen augenwischerei, denn ich habe noch niemanden gesehen der mit einem Taschenrechner die reale Leistungsaufnahme, welche das Gerät hat, errechnet hat.
Und noch etwas zum Pkt. 1: Da die Strompreise kontinuierlich steigen kann man mit den Geräten Strom einsparen wie man will, unterm Strich bleibt die Rechnungshöhe die Selbe.
 
Ein Super Schritt um Kunden Aufzuklären auch ich freue mich darüber sehr und das macht doch einiges Einfacher beim Kauf.
Ja auch ich sehe eine ständig sinkenden Energie Hunger beim TV-Geräten aber vielleicht geht es nur mir so den nach Gefühl Spare ich auf das Jahr gesehen nichts. Habe mir vor 1 Jahre einen Samsung gekauft und darf trotz Abschalten von Steckerleisten und Helligkeit des TV´s mehr Zahlen. Liegt vielleicht doch daran das Strom auch immer Teurer wird. Selbst Ironie nehme ich mal an :)
 
Grundsätzlich sind solche Labels nichts schlechtes aber sie sollten DURCHDACHT und SINNVOLL sein. Nicht wie bei Kühlschränken etc A-F.

Ich mein der Ansatz ist gut und schön aber dann muss bitte auch was brauchbares bei rum kommen.
 
timo82 schrieb:
Bei meiner Waschmaschine stand 1,06 kWh dabei. Beim Kühlschrank stand der Jahresverbrauch. Beides ohne Bezug. Von Trocknern habe ich keine Ahnung.

Die Angabe ist in der Tat kWh pro Waschgang. Welche Zahl man hier jedoch für welches Label braucht, hängt von der Größe der Maschine ab, denn die Grenzwerte für jeden "Buchstaben", sind in kWh/kg angegeben.

Das Label kann natürlich nichts über die Bildqualität aussagen, da diese objektiv nur schwer zu erfassen und oft auch in der subjektiven Betrachtung davon abweicht. Aber es kann sehr wohl was über die EFFIZIENZ aussagen, indem es den Verbrauch mit der Diagonale ins Verhältnis setzt. Wenn man dann beim Kauf eine Mischung aus Label und Bildqualität nimmt, im jeweils eigenen Mischungsverhältnis, kriegt man seinen Fernseher. Und man muss nicht die Verbräuche vergleichen, sondern dies macht das Label - zumindest wenns gut ist.

@Onkelhitman: Die Effizienz eines Lautsprechers gibt man in db/Watt in einem Meter Abstand an und der Verbrauch ist vernachlässigbar im Vergleich zum Verstärker. Wonach du nun deine Lautsprecher kaufst, macht da doch keinen Unterschied.
Aufgrund der Vernachlässigbarkeit sollte man bei Lautsprechern auf die Qualität achten, beim Receiver/Verstärker jedoch den Verbrauch keinesfalls aus den Augen lassen. Und hier vorallem den Standby und Leerlaufverbrauch.
 
Mein LED-Samsung 40" (C6700) verbraucht bei hohem Eco-Mode nur 34 Watt, mehr Helligkeit brauch ich nicht.
Der Sony 37" (EX725BAEP) brauch sogar nur 18 Watt im hohen Eco Mode ;).
Bei Aufnahmen sogar nur 18 Watt.
Im Standby weniger als 0,01Watt.

Nun zum eigentlichen Thema:
Ich finde diese Zertifizierungen nicht für sinnvoll, da sie sowieso nicht viel Aussagen.
Da fehlen einfach die klaren Vorschriften.

Zum Thema Ausschalter:
Wir in der Familie haben bei allen Geräten eine Steckerleiste, egal ob TV, Av-Reciever, Fritzbox, Wasserkocher etc. Somit kann man schon eine Menge Strom sparen, auch wenn z.B. mein TV einen Verbrauch von weniger 0,01 WAtt hat.
 
riDDi schrieb:
Dabei ist es gar nicht so schwer. Statt rot-grüne Aufkleber mit A-F auf die Geräte zu pappen eine Punktezahl vergeben. Da kann heute das beste Gerät 10 Punkte erreichen und in ein paar Jahren sind es eben 20 und im Jahr 2100 dann 5089.

Dann kannst du es gleich bei dem reinen Verbrauchswert lassen. Diese A-F-Angaben sollen aber das Gerät in Relation zu dem derzeit besten setzen. Darum wird man auch um eine regelmäßige Anpassung der Skala nicht herumkommen. Das dann ein "A-2011" nur ein "B-2012" ist, spielt dabei eine Nebenrolle - die wichtige Frage ist "sind 150W für 40 Zoll gut?"
 
Lobo666 schrieb:
Was sind die 132 bzw. 164 Watt denn sonst? Mit diesen Beiden zahle nkann man rechnen und zwar ganz unabhängig von den unterstellten 4 Stunden.



So schwierig ist das doch nicht:

News schrieb:
Die Modelle des Jahres 2010 hatten laut GfK im Schnitt eine Leistungsaufnahme von 132 Watt und verbrauchten 192 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr... Bei diesen Daten wird eine aktive Nutzung von vier Stunden und ein Standby-Betrieb von zwanzig Stunden am Tag zu Grunde gelegt.

132 Watt * 4 Stunden * 365 Tage = 192720 Wattstunden = 192,72 kWh

Das Problem dabei ist aber, das 4 Stunden Nutzung zugrunde gelegt (also geschätzt) wurden. Ob die auch stimmen weiß man nicht.

Außerdem setzt es voraus, dass alle TVs 4 Stunden pro Tag laufen:

TV mit 182 Watt läuft 4 Stunden
TV mit 132 Watt läuft 4 Stunden
TV mit 82 Watt läuft 4 Stunden.

Real kann es aber auch so aussehen:

TV mit 182 Watt läuft 1 Stunden
TV mit 132 Watt läuft 4 Stunden
TV mit 82 Watt läuft 7 Stunden.

Dadurch ergibt sich ein komplett anderer Verbrauch.

Der Verbrauch ist eine Hypothese. Keine Tatsache.
 
@nudelgericht
"Leider ist es für viele unmöglich eine schaltbare Steckdosenleiste zu benutzen..."

Tja, dumm nur, dass sehr viele dieser Steckdosenleisten mit einer Glühbirne bei 230V vor sich hin leuchten. Und demnach sicher in der Zeit des An-Seins mehr verbrauchen als einfach den Standby des Gerätes zu nutzen. Ich selbst habe Funksteckdosen, die nutzen im ausgeschalteten Zustand 0,0W. Weil ich zu faul bin mich dahinter zu begeben. 2 solche Sets habe ich, mit 6 Schaltbaren Steckdosen für insgesamt 16€. Das Geld werde ich vielleicht in 10 Jahren raus haben mit Standby Geräten. Da ich kaum Kaffee trinke spare ich aber sehr viel Strom weil ich keinen Wasserkocher anwerfen muss :rolleyes:: . Das bedeutet, wer keinen Tee und Kaffee kocht, der schont den Geldbeutel.

Wer hört auf mit Kaffeetrinken für die Umwelt?

So ein Quatsch.

@Lar337
Die Effizienz eines Lautsprechers gibt man in db/Watt in einem Meter Abstand an und der Verbrauch ist vernachlässigbar im Vergleich zum Verstärker. Wonach du nun deine Lautsprecher kaufst, macht da doch keinen Unterschied.

Meine In-Ear Kopfhörer haben eine unglaublich miese Effizienz im Bereich von db/Watt im Vergleich zu meinen Lautsprechern. Ich würde aber behaupten, dass wenn ich sie nutze, der Unterschied zwischen vielleicht 1W welches die Kopfhörer verbrauchen, und 800W der Musikanlage + Verstärker ein gehöriger Unterschied sind. Aber auch das sagt nur etwas über die Leistung im Bereich des Pegels (db) aus, nicht ob der Ton klar, sauber, wummernde Bässe, kratzen,.... Von daher sagt mir das Ökolabel doch schon wieder gar nichts aus. Nur über den Stromverbrauch, aber nichts über die Eigenschaften, auf die es doch da ankommt.

Und ich suche mir doch keinen Fernseher aus, weil er wenig verbraucht. Wie gesagt, bei 1KWh seh ich das noch ein. Aber bei vielleicht 100W Unterschied, was ist mir wichtiger wenn ich Fernsehe? Ob ich damit Strom spare oder ob ich ein sauberes Bild und sauberen Ton habe? Wenn ich Gurkenfernsehen will, kauf ich mir nen 100€ 10" Standfernseher mit ner Antenne oder DVB-T, habe Klötzchengrafik, dafür verbraucht der aber kaum was.

"Der Verbrauch ist eine Hypothese. Keine Tatsache. "

Aber wenn man ein Gerät hat, wie einen Kühlschrank, der 365/24 an ist, dann lässt sich da ja was aussagen. Ebenso bei einer Waschmaschine wenn ich den durchschnittlichen Verbrauch bei einem Waschgang weiss. Mir ist es da auch nicht wert, 300 Euro draufzulegen, weil ich vielleicht 30 mal im Jahr die Waschmaschine anmache. Ob die da also 1KWh oder nur 800W zieht ist mir sowas von egal....

Ist also Relationssache, und das weiss nunmal nur jeder selber. Ich fände einfach nur eine Pflicht, einen Durchschnittsverbrauch mit einer festgelegten Sendung zu machen, das wäre was.

So nach dem Motto: Jetzt wird hier eine Stunde Actionkino drauf getestet, irgend ein Film, und was der Fernseher dann im Durchschnitt verbraucht, das wird dann da draufgepappt mit nem Aufkleber. Dann kann ich doch vergleichen...
 
timo82 schrieb:
So schwierig ist das doch nicht:



132 Watt * 4 Stunden * 365 Tage = 192720 Wattstunden = 192,72 kWh

Offensichtlich schon, zumindest wenn man nicht in der Lage ist zu rechen

Der Verbrauch wird angegeben und damit kann jeder Grundschüler ausrechen wie viel das bei seinem Nutzungsverhalten aus macht. was willst du denn noch??? Nur weil exemplarisch zusätzlich zu den nötigen Angaben noch eine berechnung bei fiktiven 4 Std. durchgeführt wird ist das weder irreführend noch sonst was. Es werden alle nötigen Informationen und noch mehr gegeben. Gegen eine Rechenschwäche kann so ein Artikel aber natürlich nichts ausrichten, das ist klar.


timo82 schrieb:
Außerdem setzt es voraus, dass alle TVs 4 Stunden pro Tag laufen:

TV mit 182 Watt läuft 4 Stunden
TV mit 132 Watt läuft 4 Stunden
TV mit 82 Watt läuft 4 Stunden.

Real kann es aber auch so aussehen:

TV mit 182 Watt läuft 1 Stunden
TV mit 132 Watt läuft 4 Stunden
TV mit 82 Watt läuft 7 Stunden.

Dadurch ergibt sich ein komplett anderer Verbrauch.

...Den jeder Vollidiot selbst rechen kann, genau.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Onkelhitman

Es geht ja auch nicht darum, dass du hauptsächlich Geld sparst sondern das man auch die Umwelt schont. Das mit dem Kaffee ist doch ein total blödsinniger Vergleich. Du kannst auch aufhören Fernseh zu schauen dann können die Hersteller drauf scheissen wie viel Strom ihre Geräte verbrauchen, wenn sie keiner mehr kauft.

Diese Glühlampe in einer Steckdosenleiste ist eigentlich eine Glimmlampe die weniger als 1W brauch. Hab eben bei Amazon geschaut, da gibts eine 230V 0,5W. Also ist das Thema auch erledigt.

Zu deinen Funksteckdosen: Die brauchen garantiert mehr als mein Glimmlämpchen, weil da noch eine Empfangselektronik läuft, sonst gehen die nämlich nicht an, wenn du auf deiner Fernbedienungs drückst. Da gibts welche die brauchen 10W oder welche die 0,5W brauchen, aber laufen muss sie immer. Mein Glimmlämpchen ist aus, wenn die Steckdosenleiste aus ist.
 
Die brauchen 0. Ich habe mit einem Multimeter durchgemessen und bei mA kam 0,0 raus.

Umwelt schonen? Eben. Wenn einfach alle Leute in D-Land aufhören würden Galileo zu gucken und deren unsinnige Energiespartipps nicht zu beachten würden wir in der Zeit sicher ein Atomkraftwerk abschalten können ;)

Diese Glühlampe in einer Steckdosenleiste ist eigentlich eine Glimmlampe die weniger als 1W brauch. Hab eben bei Amazon geschaut, da gibts eine 230V 0,5W. Also ist das Thema auch erledigt.

Weil du ein Beispiel gefunden hast ist das erledigt? Denke ich nicht. Je billiger die Dinger sind, und man guckt ja schließlich auf den Preis, desto andersartiger sind die Dinger nunmal. Dennoch, 0,5W für eine Glimmlampe, wofür???

Und ich spare wirklich mehr wenn ich einen Monat immer eine Serie gucke sie einfach 1 mal nicht gucken. Verzichten. Das ist es doch lezten Endes. Und wieviel wir sparen würden, wenn wir keine Werbung gucken müssten. Also ist der Wattverbrauch pro Stunde auch davon abhängig wieviel Werbung läuft. ;)

Man kann aber eben nicht alles pauschalisieren, deswegen geht das mit Fernseher nicht, es geht mit Durchlauferhitzern, Wasserkochern, .... nicht.
 
Numrollen schrieb:
Leider kommen da die AV Receiver nicht hinterher, 200Watt ist schon heavy.
Du brauchst ja nur einen sparsameren kaufen. Die Yamahas sind da vergleichsweise sparsam, seit ca. 3 Jahren brauchen die erschwinglicheren 5.1 / 7.1 Modelle beim Filme gucken unter 40W. HDMI Passthrough liegt eh nur bei 2-3W. Also von daher gibt es durchaus Geräte, nur muss sie der Kunde halt wollen und kaufen :).

Mit TV, AVR und HTPC kann man beim Gucken schon unter 150W kommen, je nach Aktualität der Geräte. Bei aktuellen vielleicht 60+35+40W, mit Mediaplayer/BD-Player möglicherweise 60+35+15 sogar um die 100W.

Aber bei im Schnitt vielleicht 1-2 Stunden pro Tag gucken lohnt alleine deshalb keine Auf/Umrüstung ...
 
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