Neues OS für HTPC mit ZFS statt Aurora

trendma

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Hi zusammen,

da gegen Ende Oktober ZFS bei Aurora nicht mehr unterztüzt werden wird, suche ich nach einer neuen Distro. Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrungen und kann mich in eine Richtung weisen.

Informationen zum Computer:
  1. Läuft 24/7
  2. Fungiert als NAS mit 2 HDDs (ZFS) im Raid 1
  3. Teilt Ordner über SMB mit WIndows & Linux Rechnern im lokalen Netzwerk
  4. Fedora mit KDE Plasma
  5. Benötige mehrere Docker Container die durchgehend erreichbar sein sollen
  6. Ist direkt per HDMI an meinen Verstärker und Fernseher angeschlossen um Filme (4k mit DD/DTS) und Musik abzuspielen
  7. Hardware ist ein Intel I5 12600 mit 32 GB DDR5 (Hälfte davon für ZFS) mit ner 500 GB NVME als System Platte
Ich hatte vor Monaten Proxmox VE getestet. Hat aber nicht zum Ziel geführt. Ebenso danach TUXEDO OS. Bin dann auf Aurora gekommen und soweit mit dem immutable Linux OS sehr zufrieden gewesen. Da jetzt aber ZFS aus dem Kernel fliegt, suche ich nach einer passenden Alternative.

Kriterien die ich brauche:
  • Stabilität
  • Regelmmässige Security Updates
  • KDE Plasma
  • Unterstützung von Dekodieren von Videos (x265)
  • sowie alles oben erwähnte.
 
debian?

und was spricht gegen proxmox?

Ansonsten ist freenas/truenas ein bisschen der klassiker
 
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ZFS kann man doch nachinstallieren.

Debian hat auch nicht ZFS direkt mit dabei.

Bei Stabilität und langem Support wäre ich aber auch eher bei Debian.
Alles andere installieren, falls benötigt.

Wobei in Sachen Docker wäre ich eher bei Podman.
 
Eine SSD/NVME und dann ZFS?

die stärken von ZFS liegen doch nicht bei einem einzelnen Datenträger. gerade auch wegern dem RAM gebrauch?
 
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wie kommt man auf die Idee, ein „NAS“ mit zwei HDDs und RAID1 mit direkter HDMI Verbindung ins Zimmer zu stellen und dann „nur“ eine SSD als Systemlaufwerk zu nehmen?
ich kenne das aus der Firma genau anders herum, bei den „Müllhalden“ werden die HDDs als JBOD zusammen gehängt und das System liegt auf einem RAID1, aber jeder wie er meint.

ich habe auch noch nie gehört, dass jemand als KO-Kriterium für sein NAS einen KDE Desktop nennt ;)

kann man das ganze tatsächlich nicht „vernünftig trennen“?
also irgendwo ein NAS und dazu ein separater HTPC?
ich habe hier zwei unterschiedlich leistungsstarke (und entsprechend mehr oder weniger stromsparende) Kistchen als Proxmox Cluster laufen. Dank einem weiteren RaspPi als Qdev kann davon auch nur einer alleine laufen, der mit <<10W Idle läuft 24/7, der andere nur bei mehr Leistungsbedarf und/oder um die VMs zu synchronisieren.
dazu eben ein komplett passiver HTPC im Wohnzimmer. Ich habe sogar die 2.5“ HDD aus seinem Vorgänger verbannt, weil die mir für einen HTPC schon (viel) zu laut war.

wie man dann das NAS aufsetzt muss jeder (wie die anderen Dinge natürlich auch) nach seinen eigenen Wünschen aufsetzen. Ob es da jetzt unbedingt ZFS sein muss (speziell wenn man z.B. gar keine Synchronisation der VMs nutzt) oder vielleicht doch gleich CEPH oder etwas ganz anderes?
 
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madmax2010 schrieb:
debian?

und was spricht gegen proxmox?

Ansonsten ist freenas/truenas ein bisschen der klassiker

TorenAltair schrieb:
Bei Proxmox haben die beiden HDDs immer „geklackert“ alle 15 Sekunden. Habe mich mehre Stunden mit dem Porblem auseindergesetzt aber keine Lösung gefunden. Ist schon ein paar Jahre her und vielleicht jetzt nicht mehr probematisch. Werde mal eine andere NVMe in den PC einbauen und es mit nem neueren Proxmox probieren.

Alexander2 schrieb:
Eine SSD/NVME und dann ZFS?

die stärken von ZFS liegen doch nicht bei einem einzelnen Datenträger. gerade auch wegern dem RAM gebrauch?
BTRFs auf der SSD mit dem Betriebsystem und bei den HDDs ZFS.

Mickey Mouse schrieb:
wie kommt man auf die Idee, ein „NAS“ mit zwei HDDs und RAID1 mit direkter HDMI Verbindung ins Zimmer zu stellen und dann „nur“ eine SSD als Systemlaufwerk zu nehmen?
ich kenne das aus der Firma genau anders herum, bei den „Müllhalden“ werden die HDDs als JBOD zusammen gehängt und das System liegt auf einem RAID1, aber jeder wie er meint.

ich habe auch noch nie gehört, dass jemand als KO-Kriterium für sein NAS einen KDE Desktop nennt ;)

kann man das ganze tatsächlich nicht „vernünftig trennen“?
also irgendwo ein NAS und dazu ein separater HTPC?
ich habe hier zwei unterschiedlich leistungsstarke (und entsprechend mehr oder weniger stromsparende) Kistchen als Proxmox Cluster laufen. Dank einem weiteren RaspPi als Qdev kann davon auch nur einer alleine laufen, der mit <<10W Idle läuft 24/7, der andere nur bei mehr Leistungsbedarf und/oder um die VMs zu synchronisieren.
dazu eben ein komplett passiver HTPC im Wohnzimmer. Ich habe sogar die 2.5“ HDD aus seinem Vorgänger verbannt, weil die mir für einen HTPC schon (viel) zu laut war.

wie man dann das NAS aufsetzt muss jeder (wie die anderen Dinge natürlich auch) nach seinen eigenen Wünschen aufsetzen. Ob es da jetzt unbedingt ZFS sein muss (speziell wenn man z.B. gar keine Synchronisation der VMs nutzt) oder vielleicht doch gleich CEPH oder etwas ganz anderes?
Die Idee ist doch an sich simpel. Möglichst geringe Anzahl an Komponenten da weniger Punkte anfallen die Fehler hervorrufen und der Stromverbrauch geringer ist.
„Nur“ eine SSD als Betriebsystem, weil ich dort keine Redundanz brauche. Falls die SSD ausfallen würde habe ich eine Kopie auf meinem Hauptrechner und noch ne weitere SSD herumliegen.
HDDs im Raid da ich dort lokal Fotos etc. drauf habe und die Sachen ungerne verlireren will. Ist mein langzeit & temporärer Speicher gleichzeitig. Unregelmäessig werden die Daten auf externe Festplatten kopiert die dann bei meiner Familie gelagert sind. Wichtige Dateien sind noch bei einem cloud provider gesichert.

Mein Aufbau ist sinnvoll für mich. Der Rechner ist fast lautlos, verbraucht nicht viel Strom etc. Das ist nicht mein Problem.

Ich werde mal nach Debian umschauen.
 
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trendma schrieb:
Bei Proxmox haben die beiden HDDs immer „geklackert“ alle 15 Sekunden
mit fällt da so auf anhieb nur hdparm ein, aber ohne irgendwas nachzuschlagen. Das proxmox dingen ist doch auch linux?
 
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trendma schrieb:
Du weißt aber schon, dass bei ZFS Sideband-ECC-RAM zu Einsatz kommen sollte.
Nur so hat man die Datenintegrität von HDD zu CPU und umgekehrt.
 
Alexander2 schrieb:
Das proxmox dingen ist doch auch linux?
Debian, ja. Und mit hdparm kann man die Idle-Zeiten setzen.
 
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Ggf. auch mal über NixOS nachdenken. Bietet gewissermaßen auch Stabilität durch seine Rollback-Fähigkeit.
Durch die Config-Dateien kann man das System relativ einfach replizieren, aber vor allem auch dokumentieren. Das schätze ich sehr ggü. einem üblichen Linux bei dem man alles einmal installiert und konfiguriert, dann in 2 Jahren aber nicht mehr weiß was man wo warum getan hat.
Nur der Initialaufwand ist halt erstmal etwas "überwältigend". Alternativ kann man die Config auch in einer VM vorbereiten und dann aufs Zielsystem übertragen.
 
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DaZpoon schrieb:
alles einmal installiert und konfiguriert, dann in 2 Jahren aber nicht mehr weiß was man wo warum getan hat
Nennt sich Dokumentation und ist an sich in der IT Pflicht ;)
 
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DaZpoon schrieb:
Ggf. auch mal über NixOS nachdenken. Bietet gewissermaßen auch Stabilität durch seine Rollback-Fähigkeit.
Durch die Config-Dateien kann man das System relativ einfach replizieren, aber vor allem auch dokumentieren. Das schätze ich sehr ggü. einem üblichen Linux bei dem man alles einmal installiert und konfiguriert, dann in 2 Jahren aber nicht mehr weiß was man wo warum getan hat.
Das hört sich super an. So kann ich es, wenn mal was passieren sollte, direkt wiederherstellen.
DaZpoon schrieb:
Nur der Initialaufwand ist halt erstmal etwas "überwältigend". Alternativ kann man die Config auch in einer VM vorbereiten und dann aufs Zielsystem übertragen.
Habe es direkt mal in einer VM gestartet und teste herum. Ist schon eine Herausforderung, baer es wird sich lohnen. Danke für den Tipp!
NixOS ist genau, was ich gesucht habe.
 
DHC schrieb:
Debian hat auch nicht ZFS direkt mit dabei.
Die OpenZFS-Doku sagt was Anderes:
https://openzfs.github.io/openzfs-docs/Getting Started/Debian/index.html

DHC schrieb:
Du weißt aber schon, dass bei ZFS Sideband-ECC-RAM zu Einsatz kommen sollte.
Natürlich ist es schön wenn man ECC-RAM hat. Aber ZFS kann auch ohne Leben.
Generell sind Bitflips im RAM für jedes Dateisystem problematisch. ZFS bietet immerhin Mechanismen, diese auch zu erkennen. In sehr seltenen Fällen kann sowas auch dazu führen, das man einen Pool durch sowas verliert. Aber gegen Datenverlust braucht man Backups und die braucht man ohnehin. Egal ob ECC und egal welches Dateisystem.

Der vollständigkeithalber noch das, was die OpenZFS-Doku dazu sagt:
https://openzfs.github.io/openzfs-d.../FAQ.html#do-i-have-to-use-ecc-memory-for-zfs

Alexander2 schrieb:
die stärken von ZFS liegen doch nicht bei einem einzelnen Datenträger.
Auch da kann ZFS Sinn machen, weil Features wie Snapshots, Blockprüfsummen etc. hast Du ja auch ohne die RAID-Funktionalität.
 
andy_m4 schrieb:
Die OpenZFS-Doku sagt was Anderes:
Ich meinte damit direkt nach Installation.
Man muss das händisch nachinstallieren.

Andere Linux-OSs haben das schon direkt mit integriert (Im Kernel).
Debian eben nicht. Dazu gibt es halt entsprechende Gründe, warum die das nicht direkt integrieren.

Ich wollte nur darauf hinweisen.
Ich habe nicht gesagt, dass Debian nicht ZFS kann.
 
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