News KDE Plasma 6.8: Automatisches Scrollen und Klicken kommt im Oktober

apensler

Redakteur
Teammitglied
Registriert
Feb. 2026
Beiträge
214
Der Release von KDE Plasma 6.8 Mitte Oktober nähert sich mit großen Schritten. Jetzt gibt es weitere Details zu automatischem Klicken („Dwell Clicker“) und einem Windows-ähnlichen „Autoscroll“-Feature, die in die kommende Version der Linux-Desktopumgebung einfließen werden.

Zur News: KDE Plasma 6.8: Automatisches Scrollen und Klicken kommt im Oktober
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: flo.murr, R00kie, trendma und 16 andere
Interessant, hab mich schon gefragt, was an KDE eine Änderung rechtfertigt für irgend nen Autoscrollen. denn Was die Browser angeht stellt man das ja in den Browsern selbst ein... da kann man das ohnehin nutzen. entweder direkt per eigener Option des Browsers (Vivaldi) oder per Erweiterung (andere)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Schillicon
Alexander2 schrieb:
…, was an KDE eine Änderung rechtfertigt für irgend nen Autoscrollen. denn Was die Browser angeht stellt man das ja in den Browsern selbst ein …
naja, es soll ja auch Leute geben, die mehr als nur den Browser nutzen. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: storkstork, Ginlock, Schinken42 und 2 andere
Ich bin sehr gespannt auf KDE Plasma 6.8 unter CachyOS, gerade im Bereich Gaming mit NVIDIA.
KDE Plasma 6.8 soll auch:

- Triple Buffering für NVIDIA wieder standardmäßig aktivieren.
- Fullscreen-Performance allgemein bei Spielen.

KWin hängt im Fullscreen unnötige Effekte und Hintergrund-Repaints stärker ab und synchronisiert besser mit VRR (FreeSync/G-Sync-compatible). Berichte sprechen von etwa 5–8 % höheren Durchschnitts-FPS (z. B. Ryzen + RX 6700 XT vs. 6.7) und weniger Micro-Stutters, ohne dass Alt+Tab oder schnelles Verlassen des Fullscreens darunter leiden.
- Zusätzlich: Bei Intel- und NVIDIA-Karten mit HDR, ICC-Profil oder Night Light wird mehr über die Hardware-Color-Pipeline (CRTC/LUT) statt per Shader gemacht → mehr Direct Scan-Out, weniger Banding, etwas bessere Effizienz.
- 4. VRR und HDR
VRR- und HDR-Support wird mit KDE-Plasma 6.8 verbessert, sodass eine Fullscreen-Apps und Games ihre gewünschte Refresh-Rate zuverlässiger an DRM durchreicht – weniger Tearing bei unregelmäßigem Frame-Pacing. Zusätzlich HLG-Transfer für HDR.
- Smoother Screen-Recordings auf High-Refresh-Monitoren; Screencast-Latenz um einen Frame reduziert.

Ermöglichen.

Ist also für ein noch besserer Gaming unter KDE-Plasma auch einiges dabei.
Damit wird auch Valve, SteamOS und das SteamDeck profitieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: csch92, the_IT_Guy, Tevur und 14 andere
Ich konnte mich mit KDE noch nie anfreuen, bzw lief bei mir nie zufrieden stellend. Aber der letzte verscuh liegt schon Jahre zurück. Ist das heute noch so? Ist es ne CuttingEdgeUI, wo die Hardware auch einfach dampf braucht?

Sonst würde ich das einfach mal ausprobieren. Auch einfach um mal wieder mit meinem Linux rumzuspielen...
 
KDE ist noch KDE was auch sonst :-)

KDE4 hat vielleicht mal "Dampf gebraucht" lief relativ langsam/Aufwendig. ab 5 war es easy peasy.


Aber natürlich braucht ein Wobble Fenstereffekt mehr Leistung als wenn der nicht da ist ... musst halt berücksichtigen, wenn dir der Fenstereffekt wichtig wäre. Ist genauso wie bei den Games, wenn du mehr Effekte etc. zuschaltest um dein Fancy zu bedienen, dann brauchen genau die natürlich ne gewisse Leistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: HolySkillet
lynx007 schrieb:
Ich konnte mich mit KDE noch nie anfreuen, bzw lief bei mir nie zufrieden stellend. Aber der letzte verscuh liegt schon Jahre zurück. Ist das heute noch so? Ist es ne CuttingEdgeUI, wo die Hardware auch einfach dampf braucht?

Sonst würde ich das einfach mal ausprobieren. Auch einfach um mal wieder mit meinem Linux rumzuspielen...
Mit Kubuntu oder Fedora Kde ist KDE Plasma mittlerweile echt Produktiv bzw super stabil nutzbar. Hardware mäßig braucht kde extrem wenig Ressourcen und wird immer wieder dafür gelobt. (Valve hätte sich sonst vmtl wuch nicht dafür entschieden) Habe es hier auf zwei 2016er ThinkPads laufen und das läuft pipifein. (Glaub win11 wär nicht mal mehr supported)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cosh, drake23, Termy und eine weitere Person
Ja, mein Fujitso dürften nochmal viel älter als 2016 sein... und meine abenteuer mit KDE sorgten distroübergreifend immer das ich wieder zurück zu XFCE bin. Vermutlich aber auch, weil ich wenig Gedult und Xfce gewöhnt bin.
Wie läuft den Multimonitoring so bei dir? Also wen du dich mit deinen Thinpads irgendwo einstöpselsts... viel gefrickel, über Kabel, über Dock?! @Turbosloth Oder wirklcih Plug&Play und läuft ohne weiteres Zutun arbeitsplatz übergreifend.

Ubunto wollte ich mir eigentlich nicht nochmal antun... mal Ubunto, und Xubunt mal verscuht... beides hat nicht funktioniert, in einer Zeit wo jeder gesagt hat, das sein eine Nobrainer und alles Plug&Play dort. Dachte eher an Cachy_OS... aber dort ist KDE auch nicht nativ... gibts noch ne andere Distro die mal sehenswert, relativ neu, gerade poplär ist, und KDA nativ als UI hat?

1788688550066.png


nachtrag....
Warum so kompliziert... um KDE auszuprobieren, anzuschauen, kann man sich auch einfach KDE Linux auf ne VM oder auf nen wechseldatenträger knallen....
1788688684555.png


Was mich wirklich interssieren würde... wie gut laufen allgemein verschiedne Desktops auf ner Distro... ohne gefricke scheint es ja nicht zu sein... sonst gäbe es neben Ubunto ja nicht auch noch Xubunto, Kubunto...

Oder ist das falsch? Der wechsel von der UI, Distro(un)abhängig easy, wen man das paar mal gemacht hat? Bzw gibts ne Distro die praktisch jedes UI ohne gefrickel einhängen kann? Einfach um neue Desktop ohne Gefrickel und Distro install zu testen? @apensler

Ich habe mich damit noch nie deep damit beschäftig wie man sieht. Ich habe kenne Destop Change nur aus der Installations als Menu Punkt oder direkt als DistoaleinstellungsMerkmal... und das letzte mal wo ich mit dem Gedanken gespielt habe bei meiner laufenden Distro den DE zu wechseln, schon lange her und ich glaube schnell das Handtuch geworfen, weil meisten ein reinstall einfach viel weniger Aufwand bedeutete.... ist das heute auch noch so? Oder ist das nur ein Skill ding?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was soll denn heißen, das KDE da nicht nativ ist?
KDE läuft auf Linux und das ist Linux. Zudem ist es in den Repos.

Ich hab letzt nobara installiert, das KDE Image, wo das vorgefertigt installiert wird, wollte aber auch Cosmic Testen/Benutzen. Das ist weil es Fedora based ist eben auch in den Repos..
Ließ sich demnach easy peasy installieren. läuft gerade perfekt.

Also nur weil eine Desktopumgebung/WM nicht ab start in einem Image vorgegebn ist heißt nicht zwangsläufig, das es nicht einfach so installierbar wäre. Gerade arch basiertes auch wie Bazzite...
bei arch ist es ab start vorgesehen, das du dir bei der installation dir dann dein DE/WM selbst auswählst und wie gewünscht installierst. sei es durch einzelpakete oder Meta Pakete je nach wunsch. oder eben gar ganz weglassen.

Und am ende hindern dich die meisten anderen Distros da auch nicht dran.



Hast du nun vom Konzept her anderes wie Atomics, da muss beim Wechsel dann aber das komplette Base Image ausgewehselt werden. Da wäre das tatsächlich anders.
Bei den Ubuntu derivaten ist es glaube ich ähnlich gehandhabt wie bei den Atomics? jedenfalls hat für mich ein Wechsel/Dazu installieren da wegen inkompatibilitäten noch nie geklappt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Monarch2
lynx007 schrieb:
Dachte eher an Cachy_OS... aber dort ist KDE auch nicht nativ...
KDE Plasma kann man unter Cachyos auswählen und ist eigentlich auch das default DE.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Monarch2 und lynx007
Bei Fedora war es demnach für den Cosmic Desktop (komplett) nachinstallieren
sudo dnf install @Cosmic-desktop-environment

Das variiert natürlich je nach Distro und Typischerweise kann man so etwas nachschlagen.
Der Desktop ist dann auch im Loginmanager eingetragen und dort zu strten auswählbar.
 
@Gohma wen das sogar Default ist, habe ich mit cachyOS ja sogar 2 Gründes, es jetzt mal endlich auf nen Datenträger zu knallen! Danke dir! :daumen:
 
lynx007 schrieb:
Was mich wirklich interssieren würde... wie gut laufen allgemein verschiedne Desktops auf ner Distro...
Ich glaube es gibt wenig Unterschiede, außer den Umfang, die Versionsnummer und eventuelle Anpassungen durch die Distribution selbst. KDE Plasma ist KDE Plasma. Ob jetzt bei CachyOS oder Fedora ist letztlich egal. Eine Ausnahme können am ehesten Desktop Umgebungen wie Cinnamon, Pantheon, Cosmic und andere sein die speziell die für eine Distribution entwickelt werden. Also Linux Mint und elementaryOS, pop_Os in dem Fall.

Da ich bei meiner Distribution schon durch mehrere Desktop Umgebungen gewechselt bin, kann ich sagen, dass parallele Nutzung prinzipiell möglich ist. Es gibt allerdings Nebeneffekte die du einplanen solltest, der Dateimanager von z.B. Gnome taucht dann auch bei Plasma auf, Plasma kann Dateizuordnungen von Gnome (oder auch Xfce) verändern und so weiter. Wenn sowas für dich okay ist, nur zu.

Ich würde jetzt eher andere Desktop Umgebungen in einer VM anschauen. Abhängigkeiten auseinander zu puzzeln wenn irgendwas entfernt werden soll ist zwar lehrreich aber nicht unbedingt easy going und ein Klick. 😉
 
@sedot
Ok, aber warum gibt es dann von Ubunto noch ne Xubunto und Kubunto version, wen das eigentlich nur so überflächlicher Natur ist.? Einfach weil das Ubunto Team keine andere DEs in den Installer packen wollte? Aber warum nicht, wen es kein Aufwand ist? Oder hat das ehere "Glaubens" technische, dogmatische frage?

Ich wollte CachyOS sowieso anschauen und meinen desktop um eine win alternative bereichern... und wen mir KDE nicht zusagt, kann ich ja auf dem ding ja einfach mal die anderen ausprobieren... scheint ja outofthebox ja auch alles zu supporten... mehr oder weniger... ;)
 
@lynx007
Ubuntu selbst kommt mit einem modifizierten Gnome Desktop, irgendwer hat sich aus mir unbekannten Gründen dazu entschlossen auf Basis von Ubuntu noch Xfce und KDE Plasma anzubieten. Deshalb gibt es Xubuntu (Xfce) und Kubuntu (KDE).
Ist für User dann leichter die kein Gnome wollen aber eben die Ubuntu OS Basis. Ich vermute es ist eher eine technische Entscheidung ohne jetzt nachzuschlagen.
Eine klare Trennung ist natürlich auch für Entwickler gut, bei Problemen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus
Welche Szenarien gibt es, wo man den Dwell Clicker gut gebrauchen kann? Mir fällt keiner ein, aber die gibt es bestimmt.
 
lynx007 schrieb:
Wie läuft den Multimonitoring so bei dir? Also wen du dich mit deinen Thinpads irgendwo einstöpselsts... viel gefrickel, über Kabel, über Dock?! @Turbosloth Oder wirklcih Plug&Play und läuft ohne weiteres Zutun arbeitsplatz übergreifend.
das Einstellen ist einfach und einmal getätigte Einstellungen bleiben erhalten.
Bedeutet bspw. du hast am Arbeitsplatz eine Docking und richtest da die Monitore ein und dann gehst du heim, stöpselst dort in eine andere Docking ein und richtest da die Monitore anders, dann bleibt das auch erhalten - einzig dass Programme auf dem Monitor wieder starten, wo sie vorher eingestellt waren, funktioniert (noch) nicht zu 100%. Unterschiedliche Hintergrundbilder bleiben aber für jeden Monitor erhalten.
 
Habicht schrieb:
funktioniert (noch) nicht zu 100%.
Ich war gerade erst überrascht von Firefox, das der sich an seine letzte Position erinnert hat (Was auch immer nun da sich erinnert hat, ob KDE oder Firefox.
Ich dachte nicht, das diese Fensterposition erinnern implementierung die vereinbart wurde nun doch schon einprogrammiert ist..Fand ich jedenfalls gut.

Darauf verlassen werde ich mich derzeit aber nicht :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Habicht
lynx007 schrieb:
@sedot
Ok, aber warum gibt es dann von Ubunto noch ne Xubunto und Kubunto version, wen das eigentlich nur so überflächlicher Natur ist.? Einfach weil das Ubunto Team keine andere DEs in den Installer packen wollte? Aber warum nicht, wen es kein Aufwand ist? Oder hat das ehere "Glaubens" technische, dogmatische frage?

Ich wollte CachyOS sowieso anschauen und meinen desktop um eine win alternative bereichern... und wen mir KDE nicht zusagt, kann ich ja auf dem ding ja einfach mal die anderen ausprobieren... scheint ja outofthebox ja auch alles zu supporten... mehr oder weniger... ;)
Ich kann CachyOS wärmstens empfehlen. Habe das seit über 6 Monaten mit KDE und es läuft besser und flüssiger bei mir als Ubuntu zuvor. Überraschenderweise gab es auch nahezu gar keine Probleme mit den stets aktuellsten Paketen.

Mit pacman kann man Standard-Pakete installieren. Sonstige Pakete aus dem Archlinux User Repository (AUR) kann man mit paru installieren. Bei mir lief ein Setup von irgendeiner App mit paru nicht. Alternativ nutze ich daher nun yay. Damit bisher keine Probleme. Die Bedienung der Konsole ist denkbar einfach.

Ich habe CachyOS mit btrfs als Dateisystem installiert. Dadurch hat man auch automatische System-Wiederherstellungspunkte (Nur System, ohne Userdaten).

Tatsächlich sehe ich mittlerweile wenig Sinn darin veraltete Anwendungen laufen zu lassen um vermeintlich mehr Stabilität zu haben. Alte Anwendungen erhalten idR. keine Fehlerbehebungen. Mit der stets neuesten Version hat man zwar potentiell neue Fehler, aber im großen und ganzen weniger als mit veralteten Anwendungen, da alte Fehler idR. schon gefixt wurden. Bei CachyOS läuft bei mir alles rund, nur Bluetooth geht mit meinem Headset irgendwie nicht richtig. Ein Neustart des bluetooth-Dienstes behebt den Fehler. Liegt vermutlich eher an meinem China-Headset xD
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zhenwu
Zurück
Oben