News Treiber aus dem Grab: Linux 7.3 erweckt Voodoo 3

PhiE

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Alte Hardware wird unter Linux nicht nur erstaunlich lange unterstützt, sie erhält mitunter sogar neue Funktionen. Der Kernel 7.3 kann eine Voodoo 3 künftig selbstständig initialisieren. Bislang setzte der vorhandene Treiber voraus, dass zuvor das Video-BIOS der Grafikkarte ausgeführt worden war.

Zur News: Treiber aus dem Grab: Linux 7.3 erweckt Voodoo 3
 
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klingt gut wenn da noch dran gefeilt wird...irgendwo liegt bei mir noch ne 3000er rum...15w passiv gekühlt singel slot war damals gute mittelklasse...und je nach game hat die auch ne geforce256 oder tnt2 nass gemacht...
 
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EL-Xatrix schrieb:
und je nach game hat die auch ne geforce256 oder tnt2 nass gemacht...
TNT2 mit Sicherheit, aber eine Geforce256 war da ein anderes Kaliber vorallem mit Hwardware T&L.
Da hatteeine V3 nur eine Chance unter der stark optimierten Glide-Schnittstelle & in 16bit Farbtiefe. ;)
 
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Das mit der virtuellen Voodoo für QEMU finde ich spannend. Was man sich da wohl noch für Hardware basteln kann?
 
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Kurioser als die Meldung selbst ist ja der Umstand, wie der Entwickler auf das Problem stieß. :D Da musste ich wirklich lachen.
 
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Ich bin erstaunt, dass ein aktuelles Linux überhaupt auf einem Amiga läuft. Und dann noch mit einer sechs Jahre jüngeren Grafikkarte. 😵‍💫
 
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bart1983 schrieb:
TNT2 mit Sicherheit, aber eine Geforce256 war da ein anderes Kaliber vorallem mit Hwardware T&L.
Und Matrox hatte auch noch ein heißes Eisen im Feuer.
Eigentlich hatten sich Nvidia und Matrox geprügelt. 3Dfx war längst abgehängt.
Blasphemie! (Dafür lande ich auf einigen Ignolisten 😁)
 
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PhiE schrieb:
Alte Hardware wird unter Linux nicht nur erstaunlich lange unterstützt, sie erhält mitunter sogar neue Funktionen.
Kann mir jemand ein Beispiel nennen, wo eine Hardware durch Linux neue Funktionen erhalten hat?
 
KnustKnut schrieb:
Hab auch noch eine Voodoo 3 2000 im Schrank liegen.:D
meine 2000er hatte ich leider damals entsorgt.... :heul: (ohne mehr zu wissen, ob sie noch lief.)
war irgendwann in den 2000ern, als das Interesse für Retro Sachen bei mir noch nicht vorhanden war..
 
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Joker (AC) schrieb:
Eigentlich hatten sich Nvidia und Matrox geprügelt. 3Dfx war längst abgehängt.
Und dennoch habe ich mit meiner Voodoo3 3000 immerhin bis zur Geforce 2 GTS der Versuchung widerstanden, auch wenn ich mich am Ende wie der Bewohner eines kleinen gallischen Dorfes fühlte... Glide war mein Zaubertrank!
 
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tollertyp schrieb:
Kann mir jemand ein Beispiel nennen, wo eine Hardware durch Linux neue Funktionen erhalten hat?
Intel Sandy Bridge HD 3000. Hat OpenGL 3.2 und OpenGL 3.3 bekommen.

Bei Windows hat Intel praktischen den Support nach Release der nächsten Generation beendet, blieb bei OpenGL 3.1.

Apple hat aus der Karte zumindest noch OpenGL 3.2 heraus geholt.


Der alte HDAPS-Treiber der ThinkPads konnte unter Linux als Eingabeschnittstelle verwendet werden. So konnte man Neverball oder Tuxracer mit dem Laptop spielen. Betonung auf “mit”. Der Lagesensor hat dann die Kugel/Tux gesteuert :)
Im Moment hoffe ich auf einen Patch der dem Nipple (TrackPoint) einiger neuer ThinkPads einen Trick beibringt: Klicken

Wahrscheinlich nur die Oberfläche. Für Nvidia und Konsorten ist Hardware nach zwei bis fünf Jahren irrelevant. Die HD3000 von oben ist fünf Jahre später noch schneller geworden.
 
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Joker (AC) schrieb:
Und Matrox hatte auch noch ein heißes Eisen im Feuer.
Eigentlich hatten sich Nvidia und Matrox geprügelt. 3Dfx war längst abgehängt.
Sorry, aber Matrox? Ernsthaft?
flaphoschi schrieb:
Intel Sandy Bridge HD 3000. Hat OpenGL 3.2 und OpenGL 3.3 bekommen.
Dann hat der Treiber neue Funktionen und nicht die Hardware.
 
tollertyp schrieb:
Dann hat der Treiber neue Funktionen und nicht die Hardware.

Dann macht Ihre Frage keinen Sinn. Wenn Linux mit seinen Treibern keine neue Funktionen einbauen darf, darf es die Hardware nicht ansteuern.

Wie soll Linux den neue Funktionen einbauen. Indem es die Hardware nicht verwendet?
 
Grimba schrieb:
Ich hatte sogar im Abverkauf die PCI in den Händen. Die 3500er (neu gekauft) und 5500er auch irgendwann. Bin damals an kleinen Karton Ausschuss Elsa Gloria2 (64MB) gekommen. Alle ohne Slotblech und teilweise ohne Kühler. Wilde Zeit!
Da hatte man keinen Kopf für Retro. Da musste immer das Neuste her- und natürlich finanziert werden.
Ergänzung ()

tollertyp schrieb:
Klar. Die Max war damals echt ein Biest. (G400 MAX)
Ein OC Pentium, SCSI Laufwerke und eine Matrox. Da warst du früher ganz vorne dabei.
Und kohlemäßig sowieso- also arm.
 
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bart1983 schrieb:
TNT2 mit Sicherheit, aber eine Geforce256 war da ein anderes Kaliber vorallem mit Hwardware T&L.
Die ersten H-T&L-Umsetzungen waren zu schwach, um jemals eine Bedeutung zu haben. Das ist mittlerweile erforscht, mit den Möglichkeiten von damals war das hingegen schwierig.
https://www.pcgameshardware.de/3dfx...als/Retro-Grafikkarten-Benchmarks-1484187/#a1
Als Turing eingeführt wurde, gab es Stimmen, die dachten, dass es den ersten RT-Einheiten auch so gehen würde. Davon ging ich zwar bei den Karten mit den großen Chips nicht aus, aber dass die 2060 jemals RT sinnvoll nutzen können würde, das habe ich nicht gedacht. Da habe ich mich getäuscht.

Edit, nur um es klarzustellen:
Dem Abschnitt...
bart1983 schrieb:
TNT2 mit Sicherheit, aber eine Geforce256 war da ein anderes Kaliber (...)
...stimme ich zu, die Geforce 256 war ein anderes Kaliber... (sieht man in den Benches ja auch durch die Geforce 2 MX)
bart1983 schrieb:
(...) vorallem mit Hwardware T&L.
...aber daran lag es nicht.
 
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Grimba schrieb:
Neid! Ich hoffe die hast du behalten, bzw.
Du wirst mich hassen!
Die hatte ich in einem Compucase, 1000er EB (Cusl2) Infineon usw zusammen für kaum 200€ damals verkauft.
Sowas wollte ja keiner mehr....ich irgendwann auch nicht mehr. Man hätte das Gefühl, Hauptsache kommen noch paar Kröten bei rum.
Ich hab echt paar gute Rechner für kleines Geld vertickt. (Hobby)
 
pseudopseudonym schrieb:
Das mit der virtuellen Voodoo für QEMU finde ich spannend. Was man sich da wohl noch für Hardware basteln kann?
Guck dir dahingend mal 86Box an. Das hat genau das Ziel, reale Retro-Hardware als virtuelle PCs zu emulieren. Reicht vom 8086/8088 bis zum Pentium II inkl. der Emulation der jeweils realen Mainboards, Grafik- und Soundkarten sowie diverser Peripherie (Disketten-, CD-ROM-, Zip-, Bandlaufwerke, SCSI-Controller usw).

Habe mir da selber aktuell drei Retro-Systeme eingerichtet. Wobei das Pentium II System dann eine halbwegs aktuelle Host-CPU braucht, nicht einfach nur virtualisiert, sondern möglichst originalgetreu emuliert wird.

Für das Betriebssystem darin sieht es dann aber wie reale Hardware aus, wodurch auch die jeweiligen Originaltreiber genutzt werden können.

486er mit MS-DOS + Windows for Workgroups 3.11
Screenshot 2026-08-23 135018.png


Pentium-PC mit Windows 95C
Screenshot 2026-08-23 135039.png


Pentium II PC mit Windows 98 SE
Screenshot 2026-08-23 135100.png
 
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Entwickler Daniel Palmer stieß auf dieses Problem, als er eine Voodoo 3 in einem Amiga 4000 mit Mediator-PCI-Brücke verwenden wollte.
Ach du Sch… - Wenn Retro, dann wohl richtig! :)

Ich bin letztens auf DOSBox-X gestoßen, das kann u. a. auch Glide, hatte aber noch keine Gelegenheit mich damit zu beschäftigen:
It is our hope to cover all features needed by DOS programs and games (and DOS-based Windows, etc), including, among many others, printing, networking, file/record-locking, clipboard, multimedia, 3dfx Voodoo & Glide, disk controller and IDE emulation, debugging features, etc, which are already supported
 
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