Neuinstallation / SSD formatieren

Dann führe die Tipps von Adok aus und lass den Rest weg. Einen nennenswerten Vorteil hast du eh nicht davon.
Und im Prinzip weiß die Installationsroutine was sie tut, da braucht man nicht zwanghaft optimieren. Auslagerungsdatei einfach so lassen, sonst kommen später wieder Rückfragen warum Fehlermeldungen kommen.

Also, Adoks Tipps, auf Partitionen auf der SSD verzichten, und nach der Installation die neueste Firmware auf die SSD spielen. Das Tool dazu gibts beim Hersteller der SSD. Gerade hat zum Beispiel Samsung einen schweren Fehler bereinigt, wobei "alte" Daten auf der SSD um ein Vielfaches langsamer gelesen wurden als neue.
 
Crucial MX100 haben keine neue Firmware, hab ich bereits nachgeschaut. Kann allerdings noch kommen, da sie ja noch relativ "Neu" sind.

Ich sehe eigentlich kein Problem damit die SSD in 2 Partitionen zu teilen, kann man ja relativ leicht machen bei der Windowsinstallation. Erst recht unter dem Gesichtspunkt, dass ich vom betriebsfähigen und aktualisierten System ein Backup haben will, dass nicht die komplette SSD wiped.
 
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Ja, die Betriebssystempartition klein zu halten ist vollkommen richtig. Bei mir reichen seit Jahren 32gb, aber ich würde 40-50GB empfehlen, wenn man da nicht immer aufräumt.

Die Wiederherstellungspunkte nehmen (einstellbar) auch Platz weg, abhängig von der Größe der Partition. Das Feature kann man abschalten, aber diese Punkte werden immerzu erstellt, wo man garnicht dran denkt, ein Backup zu erstellen und können einem manchmal das Rektum retten.
 
Wurde auch irgendwo geraten, dass man die Wiederherstellungspunkte von Windows unterbindet, wenn man ein oder mehrere Backups hat.

Ich dachte bei der Betriebssystempartition eher an 100GB und ~412GB für den Rest, aber das spielt wohl kaum eine Rolle.
 
100GB halte ich für Win7 für übertrieben. Bei XP reichten zu beginn noch 8GB, dann mußte ich bis auf 20GB erweitern. Bei Win7 sind 40-50GB nicht falsch, mit Win8 habe ich keine Erfahrung.
Möchtest Du noch einen umstrittenen Tipp? Alle anderen Partitionen mit 64k-Blockgröße formatieren sollte die Geschwindigkeit steigern und die Garbage-Collection entlasten.
 
GC? Nicht wirklich wichtig zu wissen. Die aktuellen SSDs haben i.A. große Schreibpuffer, um das Problem zu beheben. Früher war das Thema wichtiger.

Der Mechanismus die Schreibleistung auf einer SSD hochzuhalten. Eine SSD hat riesige Blockgrößen (128k 256k 512k) und kann immer nur in diesen Größen schreiben. Es braucht also immer komplett freie Blöcke in dieser Größe. Schreibt man mi kleineren Blöcken, so wird immerzu ein großer Block mit einem Mini-Block verschwendet. Ziemlich schnell geht dann der Platz aus, obwohl SSDs 10-20% der Nennkapazität als Reserve im Hintergrund haben.

Hier ist ein schönes Diagramm, auch wenn die Achsenbeschriftung fehlt:
http://www.samsung.com/global/busin...isite/SSD/global/html/about/whitepaper04.html
Wenn die freien Blöcke aufgebraucht sind, muß die SSD die Daten aus mehreren unvollständig gefüllten Blöcken in einzelne vollständig gefüllte Blöcke umkopieren, eine "Müllsammelung" veranstalten. Dabei geht die Performance in den Keller. Das Problem manifestiert sich in der Praxis eher selten, bei einer 256GB-840Pro wie im Diagramm erst, wenn ohne Unterlaß 120GB geschrieben werden, bei anderen Modellen aber viel früher. Wenn man also ein Backup-Image wiederherstellt (und das Recovery-Boot-Medium kein TRIM unterstützt), kann es sein, daß zum Ende die Transferraten sinken.
Jedenfalls werden die Blöcke damit intern stets mind. 2fach geschrieben. Wird per TRIM dann mitgeteilt, daß bestimmte Daten als gelöscht gelten, so kann der betreffende Block wiederum durch die GC umkopiert werden, wenn es notig ist.
Bei Filesystemen werden einzelne Dateien i.d.R. sequentiell geschrieben, darauf ist die Firmware der SSD ausgerichtet und füllt dann komplette Blöcke bevor sie geflasht werden. schwieriger ist das bei Datenbanken, mit kleinen zufälligen Zugriffen, oder Dateiordnern mit kleinen Dateien die sich ständig ändern (Spottify).
Aber im realen Leben ist das Problem nicht mehr so wahrnehmbar.
 
Oh das mit GC hab ich so halbwegs schonmal gelesen... "ufff" schonwieder so ein Thema, das ganz schnell zu ganz vielen Kopfschmerzen führen kann. xD Wenn man das alles liest, dann kommt es einem so vor, als wenn die SSDs noch nicht wirklich optimiert sind... (Ich kann den Text von dir lesen und lesen und ich hab immernoch das Gefühl, dass ich bloss einen Teil verstanden habe.)

Du sagtest ein Boot von einem Boot-Medium, dass TRIM nicht unterstützt würde da "Probleme" machen. Eine externe Festplatte (HDD)dürfte wohl kaum TRIM unterstützen?

Was ich eher meinte ist, die Umstellung auf 64k Blöcke, Entschuldigung, ich hab mich ja bei dem Kommentar vorhin nicht gerade präzise ausgedrückt.
Soweit ich gelesen habe, muss eine Partition auf dem System in 4k Blöcke formatiert werden.

Ich hab zwar via Google eine Seite/Forum gefunden, wo eine "Eingabe" für den Diskpart genannt wurde, damit eine Partition in 64k Blöcke formatiert wird. Die Frage ist eher, kann man das "einfach" einstellen?
 
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