Hallo,
Keystone-Module sind Neuland für mich. Bevor ich mich jetzt total ungeübt direkt an den frisch verlegten Netzwerkkabeln auslasse, wollte ich zuerst an etwas übrig gebliebenem Restkabelmüll üben. Habe mir diverse YouTube-Videos dazu angeschaut, mir extra einen Elektronikseitenschneider sowie doppelseitig leitfähiges Kupferklebeband besorgt. Weiß allerdings nicht, ob mein erster Versuch so recht gelungen ist:
Dazu ein paar Fragen:
1.) Das haarige Schirmgeflecht habe ich zurückgeflochten und direkt vor der abisolierten Mantelstelle rundherum um den Mantel gewickelt und danach mit dem doppelseitg leitfähigen Kupferklebeband umwickelt. Diese Stelle soll ja dann nachher Kontakt zum Metall des Keystone-Moduls haben, damit der Schirm weiterhin aufrecht erhalten wird.
Unklar ist, was ich mit der Adernfolie machen soll. Die meisten Videos meinten, die schneidet man einfach direkt schon ganz unten am Mantel direkt ab im Gegensatz zum LSA-Patchfeld bzw LSA-Dosen, wo man die Adernfolie ja möglichst bis kurz zum Schluss drumlassen soll, oder?
2.) Bezüglich Adernverdrillung: Lässt man die Adern hier ebenfalls wie bei LSA möglichst lange noch miteinander verdrillt, oder löst man die Verdrillung zum Auflegen auf das Keystone-Modul direkt auf? Anfangs hatte ich versucht, die Verdrillung noch möglichst beizubehalten, musste dann aber feststellen, dass das Auflegen in die vorgesehenen Ritzen schwieriger wurde, wenn z.B. eine andere Ader durch die Verdrillung dort schon drunter bzw. "im Weg" lag:
Habe deshalb irgendwann die Verdrillung komplett aufgehoben und die Adern nach Farbschema "B" so hingelegt, dass nichts im Weg liegt:
3.) Nach dem Aufeinanderlegen beider Module sah es dann so aus:
Der schwarze Plastikring, der als Zugentlastung dienen soll, taugt allerdings nicht so wirklich. Soll ich den lieber abknipsen und stattdessen Kabelbinder drumziehen?
Das fertige Modul sah dann so aus:
Nun aber ein paar Sorgen:
Nachdem ich das Keystone-Modul wieder aufgemacht habe, habe ich mir mal die Adern näher angeschaut. Ich weiß nicht, ob das so sein soll, aber ich erkenne zwar an jeder Ader eine Art "Delle", wo die Schneidemesser reingeritzt haben, aber nicht an jeder Ader sehe ich dort an der Delle auch den freigelegten Kupfer. Nach meinem Verständnis sollte aber immer der blanke Kupfer dort rausblitzen, weil darüber ja der Kontakt mit den Adern erfolgt. Haben die Schneidemesser dann einfach nicht tief genug geschnitten, oder hätte ich die Adern anfangs beim Auflegen noch mehr in die Ritzen drücken sollen?
In manchen Videos wird das mit einem Schraubenzieher gemacht. Das beschädigt aber meiner Meinung nach bereits die Adern. Jedenfalls sieht man in den Videos danach deutliche Einkerbungen auf den Adern, wo mit dem Schraubenzieher reingedrückt wurde.
Hier die Bilder zu den Adern nach dem Wiederöffnen des Moduls:
Bei der braunen Ader sieht man meiner Meinung nach zwar eine deutliche Schneidstelle - im Vergleich zu den anderen Adern sehe ich dort aber keinen Kupfer rausgucken.
Weiß nicht, ob das Ganze so dann trotzdem fehlerfrei funktioniert, wenn nicht jede Ader kupferfrei eingeritzt wurde?
Mehr als die beiden Module zusammendrücken kann ich aber nicht. Irgendwann macht es Klick und beide sind beieinander...
Ich verwende hier die Digitus DN-93617 Module, die eigentlich angeblich ganz gut sein sollen.
Was meint ihr?
Vielen Dank vorab für das Feedback!
Keystone-Module sind Neuland für mich. Bevor ich mich jetzt total ungeübt direkt an den frisch verlegten Netzwerkkabeln auslasse, wollte ich zuerst an etwas übrig gebliebenem Restkabelmüll üben. Habe mir diverse YouTube-Videos dazu angeschaut, mir extra einen Elektronikseitenschneider sowie doppelseitig leitfähiges Kupferklebeband besorgt. Weiß allerdings nicht, ob mein erster Versuch so recht gelungen ist:
Dazu ein paar Fragen:
1.) Das haarige Schirmgeflecht habe ich zurückgeflochten und direkt vor der abisolierten Mantelstelle rundherum um den Mantel gewickelt und danach mit dem doppelseitg leitfähigen Kupferklebeband umwickelt. Diese Stelle soll ja dann nachher Kontakt zum Metall des Keystone-Moduls haben, damit der Schirm weiterhin aufrecht erhalten wird.
Unklar ist, was ich mit der Adernfolie machen soll. Die meisten Videos meinten, die schneidet man einfach direkt schon ganz unten am Mantel direkt ab im Gegensatz zum LSA-Patchfeld bzw LSA-Dosen, wo man die Adernfolie ja möglichst bis kurz zum Schluss drumlassen soll, oder?
2.) Bezüglich Adernverdrillung: Lässt man die Adern hier ebenfalls wie bei LSA möglichst lange noch miteinander verdrillt, oder löst man die Verdrillung zum Auflegen auf das Keystone-Modul direkt auf? Anfangs hatte ich versucht, die Verdrillung noch möglichst beizubehalten, musste dann aber feststellen, dass das Auflegen in die vorgesehenen Ritzen schwieriger wurde, wenn z.B. eine andere Ader durch die Verdrillung dort schon drunter bzw. "im Weg" lag:
Habe deshalb irgendwann die Verdrillung komplett aufgehoben und die Adern nach Farbschema "B" so hingelegt, dass nichts im Weg liegt:
3.) Nach dem Aufeinanderlegen beider Module sah es dann so aus:
Der schwarze Plastikring, der als Zugentlastung dienen soll, taugt allerdings nicht so wirklich. Soll ich den lieber abknipsen und stattdessen Kabelbinder drumziehen?
Das fertige Modul sah dann so aus:
Nun aber ein paar Sorgen:
Nachdem ich das Keystone-Modul wieder aufgemacht habe, habe ich mir mal die Adern näher angeschaut. Ich weiß nicht, ob das so sein soll, aber ich erkenne zwar an jeder Ader eine Art "Delle", wo die Schneidemesser reingeritzt haben, aber nicht an jeder Ader sehe ich dort an der Delle auch den freigelegten Kupfer. Nach meinem Verständnis sollte aber immer der blanke Kupfer dort rausblitzen, weil darüber ja der Kontakt mit den Adern erfolgt. Haben die Schneidemesser dann einfach nicht tief genug geschnitten, oder hätte ich die Adern anfangs beim Auflegen noch mehr in die Ritzen drücken sollen?
In manchen Videos wird das mit einem Schraubenzieher gemacht. Das beschädigt aber meiner Meinung nach bereits die Adern. Jedenfalls sieht man in den Videos danach deutliche Einkerbungen auf den Adern, wo mit dem Schraubenzieher reingedrückt wurde.
Hier die Bilder zu den Adern nach dem Wiederöffnen des Moduls:
Bei der braunen Ader sieht man meiner Meinung nach zwar eine deutliche Schneidstelle - im Vergleich zu den anderen Adern sehe ich dort aber keinen Kupfer rausgucken.
Weiß nicht, ob das Ganze so dann trotzdem fehlerfrei funktioniert, wenn nicht jede Ader kupferfrei eingeritzt wurde?
Mehr als die beiden Module zusammendrücken kann ich aber nicht. Irgendwann macht es Klick und beide sind beieinander...
Ich verwende hier die Digitus DN-93617 Module, die eigentlich angeblich ganz gut sein sollen.
Was meint ihr?
Vielen Dank vorab für das Feedback!